PARSUN AUSSENBORDMOTOR F9.8BM/FW F8BM/FW F6BM/FW BENUTZERHANDBUCH
Inhaltsverzeichnis
- 1. Hauptkomponenten und allgemeine Informationen
- 2. Betrieb
- 3. Wartung
- 3.1 Abschmieren
- 3.2 Zündkerze reinigen und einstellen
- 3.3 Kraftstoffsystem prüfen
- 3.4 Leerlaufdrehzahl inspizieren
- 3.5 Motoröl wechseln
- 3.6 Verkabelung und Anschlüsse prüfen
- 3.7 Auf Leckagen prüfen
- 3.8 Propeller prüfen
- 3.9 Getriebeöl wechseln
- 3.10 Kraftstofftank reinigen
- 3.11 Anode(n) prüfen und austauschen
- 3.12 Obere Motorabdeckung prüfen
- 3.13 Wartungstabelle
- 4. Transport und Lagerung des Außenbordmotors
- 5. Maßnahmen im Notfall
- 6. Fehlerbehebung
- 7. Schaltplan
1. Hauptkomponenten und allgemeine Informationen
1.1 Hauptkomponenten

- Obere Motorabdeckung
- Verriegelungsgriff der oberen Motorabdeckung
- Antikavitationsplatte
- Propeller
- Kühlwassereinlass
- Trimmstange
- Lenkreibungsschraube
- Klammerhalterung
- Pinnengriff
- Motorstoppknopf / Notstopp-Reißleine
Ein tragbarer Kraftstoff umfasst folgende Teile:

- Tankdeckel 3. Entlüftungsschraube

WARNUNG:
Der mit diesem Motor gelieferte Kraftstoff darf nur zur Kraftstoff für den Betrieb verwendet werden und darf nicht als Kraftstoffälter dienen.
Fernbedienung
Der Fernbedienungshebel betätigt sowohl die Schaltung als auch das Gas. Die elektrisch Schalter sind am Fernbedienungsgehäuse montiert.

- a) Fernbedienungshebel
- b) Neutralsperre
- c) Neutral-Gashebel
- d) Hauptschalter/Choke-Schalter
- e) Notstopp-Reißleinen-Schalter
- f) Gasreibungseinsteller
Fernbedienungshebel
Wird der Hebel aus der Neutralstellung nach vorne bewegt, wird der Vorwärtsgang eingelegt. Zieht man den Hebel aus der Neutralstellung nach hinten, wird der Rückwärtsgang eingelegt. Der Motor läuft im Leerlauf weiter, bis der Hebel etwa 35° bewegt wird (eine Raste ist spürbar). Durch weiteres Bewegen des Hebels wird das Gas geöffnet und der Motor beginnt zu beschleunigen.

- Neutral "N"
- Vorwärts "F"
- Rückwärts "R"
- Schalten
- Vollständig geschlossen
- Gas
- Vollständig geöffnet
Neutralsperre
Um aus der Neutralstellung zu schalten, ziehen Sie zuerst die Neutralsperre nach oben.

- Neutralsperre
Neutral-Gashebel
Um Gas zu geben, ohne in den Vorwärts- oder Rückwärtsgang zu schalten, bringen Sie den Fernbedienungshebel in die Neutralstellung und heben Sie den Neutral-Gashebel an.
HINWEIS:
Der Neutral-Gashebel funktioniert nur, wenn der Fernbedienungshebel auf Neutral steht. Der Fernbedienungshebel funktioniert nur, wenn der Neutral-Gashebel in der geschlossenen Position ist.

- Vollständig geöffnet
- Vollständig geschlossen
1.2 Allgemeine Informationen
1.2.1 Spezifikationen
Wichtigste technische Daten
| Artikel | Daten | Artikel | Daten |
|---|---|---|---|
| Motortyp | 4-Takt | Spiegelhöhe (S) | 381 mm |
| Hubraum | 209 cm³ | Spiegelhöhe (L) | 508 mm |
| Bohrung x Hub | 55 × 44 mm | Empfohlener Kraftstoff | Bleifreies Normalbenzin |
| Getriebeübersetzung | 2.08 (27/13) | Kraftstoffät | 12 L |
| Gesamtlänge | 965 mm | Empfohlenes Motoröl | SAE10W30 oder SAE10W40 |
| Gesamtbreite | 364 mm | Motorölmenge | 0.8 L |
| Gesamthöhe (S) | 1039 mm | Empfohlenes Getriebeöl | Hypoid-Getriebeöl SAE #90 |
| Gesamthöhe (L) | 1166 mm | Getriebeölmenge | 320 cm³ |
| Gewicht (S/WS) | 38 kg / 40 kg | Zündkerze | DPR7EA-9 |
| Gewicht (L/WL) | 39.5 kg / 41.5 kg | Zündkerzenabstand | 0.8 ~ 0.9 mm |
Leistung
| Artikel | Daten | Artikel | Daten | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 7.2 kW/5500 U/min (9.8 PS) | Ventil | Einlass (kalter Motor) | 0.13 ~ 0.17 mm | |||
| Maximale Leistung | 5.9 kW/5500 U/min (8 PS) | Ventil | Auslass (kalter Motor) | 0.18 ~ 0.22 mm | ||
| 4.4 kW/5000 U/min (6 PS) | Anzugsmoment | Zündkerze | 18.0 Nm | |||
| Volllast- | 5000 ~ 6000 U/min (9.8/8 PS) | für Motor | Ölablassschraube | 28.0 Nm | ||
| Betriebsbereich | 4500 ~ 5500 U/min (6 PS) | Ölablassschraube | 28.0 Nm | |||
| Leerlaufdrehzahl (neutral) | 950 ± 50 U/min |
1.2.2 Tankanweisungen
Empfohlenes Benzin: Normales bleifreies Benzin. Falls nicht verfügbar, Superbenzin bleifrei.
Falls Klopfen oder Klingeln auftritt, verwenden Sie eine andere Benzinmarke oder bleifreies Superbenzin. Wenn normalerweise verbleites Benzin verwendet wird, sollten die Motorventile und zugehörigen Teile alle 100 Betriebsstunden inspiziert werden.
WARNUNG:
⚠ Rauchen Sie nicht beim Auftanken und halten Sie sich von Funken, Flammen oder anderen Zündquellen fern.
• Stellen Sie den Motor vor dem Auftanken ab.
- Tanken Sie in einem gut belüfteten Bereich; tanken Sie tragbare Tanks außerhalb des Bootes auf.
- Überfüllen Sie den Kraftstoff nicht.
- Achten Sie darauf, kein Benzin zu verschütten. Falls Benzin verschüttet wird, wischen Sie es sofort auf.
- Ziehen Sie den Tankdeckel nach dem Auftanken fest an.
- Falls Sie Benzin verschlucken, Benzindämpfe einatmen oder Benzin ins Auge bekommen, suchen Sie sofort einen Arzt auf.
- Falls Benzin auf Ihre Haut gelangt, waschen Sie diese sofort mit Wasser und Seife. Wechseln Sie die Kleidung, falls Benzin darauf verschüttet wurde.
- Berühren Sie mit der Zapfpistole Metallkomponenten, um elektrostatische Funken zu vermeiden.
VORSICHT:
Verwenden Sie nur neues, sauberes Benzin, das in sauberen Behältern gelagert wurde und nicht mit Wasser oder Fremdstoffen verunreinigt ist.
Motoröl:
Empfohlenes Motoröl: 4-Takt-Außenbordmotoröl SAE10W30 und SAE10W40 (0.8L).
WARNUNG:
- Starten Sie den Motor nicht bei zu niedrigem Ölstand. Es können schwere Schäden auftreten.
- Prüfen Sie vor jedem Motorstart den Ölstand.
VORSICHT:
Alle 4-Takt-Motoren werden ab Werk ohne Motoröl ausgeliefert.
1.2.3 Propellerauswahl
Die Leistung Ihres Außenbordmotors wird entscheidend von Ihrer Propellerauswahl beeinflusst, da eine falsche Wahl die Leistung beeinträchtigen kann. Der Außenbordmotor ist mit einem Propeller ausgestattet, der so gewählt wurde, dass er in einem breiten Anwendungsbereich gut funktioniert. Es kann jedoch Einsätze geben, bei denen ein Propeller mit einer anderen Steigung angemessener wäre. PARSUN-Händler führen eine Auswahl an Propellern und können Sie beraten sowie den am besten für Ihre Anwendung geeigneten Propeller an Ihrem Motor installieren.
Für eine höhere Bootsbeladung und eine niedrige Motordrehzahl ist ein Propeller mit kleinerer Steigung besser geeignet. Umgekehrt ist ein Propeller mit großer Steigung besser für eine geringere Belastung geeignet, da er die Einhaltung der korrekten Motordrehzahl ermöglicht.
2 Betrieb
2.1 Installation
Montieren Sie den Außenbordmotor auf der Mittellinie (Kiellinie) des Bootes. Bei Booten ohne Kiel oder bei asymmetrischen Booten wenden Sie sich an Ihren Händler.

- Mittellinie (Kiellinie)
HINWEIS:
Prüfen Sie während des Wassertests den Auftrieb des Bootes im Ruhezustand mit maximaler Beladung. Prüfen Sie, ob der statische Wasserspiegel am Auspuffgehäuse niedrig genug ist, um das Eindringen von Wasser in den Motorkopf zu verhindern, wenn das Wasser aufgrund von Wellen ansteigt, während der Außenborder nicht läuft.
⚠ WARNUNG:
Eine Übermotorisierung eines Bootes kann zu schwerer Instabilität führen. Installieren Sie keinen Außenbordmotor mit mehr Leistung als der auf dem Kapazitätsschild des Bootes angegebenen Maximalwert. Falls das Boot kein Kapazitätsschild hat, wenden Sie sich an den Bootshersteller.
Eine unsachgemäße Montage des Außenbordmotors kann zu gefährlichen Situationen und Verletzungen führen. Ihr Händler oder eine andere im Bereich fachgerechte Montage erfahrene Person sollte den Motor montieren. Wenn Sie den Motor selbst montieren, sollten Sie von einer erfahrenen Person eingewiesen werden.
Die in diesem Abschnitt präsentierten Informationen dienen nur als Referenz. Die korrekte Montage hängt zum Teil von der Erfahrung und der spezifischen Kombination aus Boot und Motor ab.
2.1.1 Montagehöhe
Die Montagehöhe des Außenbordmotors beeinflusst die Laufeffizienz Ihres Bootes erheblich. Ist die Montagehöhe zu hoch, tritt Kavitation auf, was den Vortrieb verringert. Ist die Montagehöhe zu niedrig, erhöht sich der Wasserwiderstand und damit sinkt die Motoreffizienz. Montieren Sie den Außenbordmotor so, dass sich die Antikavitationsplatte zwischen dem Bootsboden und einer Ebene 25 mm darunter befindet.
HINWEIS:
Die optimale Montagehöhe des Außenbordmotors wird durch die Kombination aus Boot und Motor sowie den gewünschten Einsatz beeinflusst. Testfahrten in verschiedenen Höhen können helfen, die optimale Montagehöhe zu ermitteln. Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrem PARSUN-Händler oder Bootshersteller.
(0-1 Zoll) 0~25 mm
2.1.2 Festklemmen des Außenbordmotors
- Ziehen Sie die Spiegelschrauben gleichmäßig und sicher fest. Überprüfen Sie die Klemmschrauben gelegentlich während des Betriebs des Außenbordmotors auf festen Sitz, da sie sich durch Motorvibrationen lockern könnten.

VORSICHT:
Außenborder, die nur Klemmschrauben verwenden, sind NICHT AUSREICHEND gesichert, um den Außenborder ordnungsgemäß und sicher am Spiegel zu halten. Eine fachgerechte Installation des Außenborders umfasst das Verschrauben des Motors mit dem Boot durch den Spiegel.
WARNUNG:
Lockere Klemmschrauben könnten dazu führen, dass der Außenbordmotor abfällt oder sich am Spiegel bewegt. Dies könnte zum Kontrollverlust führen. Stellen Sie sicher, dass die Klemmschrauben sicher angezogen sind; prüfen Sie die Schrauben gelegentlich während des Betriebs auf festen Sitz.
- Wenn Ihr Motor mit einer Motorhalteseil-Befestigung ausgestattet ist, sollte ein Halteseil oder eine Kette verwendet werden. Befestigen Sie diese an einem sicheren Montagepunkt am Boot, um einen vollständigen Verlust des Motors zu vermeiden, falls dieser versehentlich vom Spiegel fällt.
- Sichern Sie die Klammerhalterung mit den entsprechenden Bolzen am Spiegel. Einzelheiten erfahren Sie bei Ihrem PARSUN-Händler.
WARNUNG:
Vermeiden Sie die Verwendung ungeeigneter Bolzen, Muttern oder Unterlegscheiben. Führen Sie nach dem Festziehen eine Testfahrt mit dem Motor durch und prüfen Sie deren festen Sitz.
2.2 Einfahren des Motors
Ihr neuer Motor benötigt eine Einfahrzeit, damit sich die Passflächen beweglicher Teile gleichmäßig einlaufen können.
VORSICHT:
Die Nichtbeachtung des Einfahrverfahrens kann zu einer verkürzten Lebensdauer des Motors oder sogar zu schweren Motorschäden führen.
- Für die erste Betriebsstunde: Lassen Sie den Motor mit 2000 U/min oder etwa Halbgas laufen.
- Für die zweite Betriebsstunde: Lassen Sie den Motor mit 3000 U/min oder etwa Dreiviertelgas laufen.
- Für die nächsten acht Betriebsstunden: Vermeiden Sie einen Dauerbetrieb bei Vollgas für mehr als fünf Minuten am Stück.
- Betreiben Sie den Motor danach normal.
2.3 Prüfungen vor dem Betrieb
Kraftstoff
- Prüfen Sie, ob Sie genügend Kraftstoff für Ihre Fahrt haben.
- Stellen Sie sicher, dass keine Kraftstoff oder Benzindämpfe vorhanden sind.
- Prüfen Sie die Kraftstoffüsse auf festen Sitz.
- Stellen Sie sicher, dass der Kraftstoff auf einer sicheren, ebenen Fläche steht und die Kraftstoff nicht verdreht oder gequetscht ist oder mit scharfen Gegenständen in Berührung kommen kann.
Bedienelemente
- Prüfen Sie Gas, Schaltung und Lenkung auf ordnungsgemäße Funktion, bevor Sie den Motor starten.
- Die Bedienelemente sollten leichtgängig funktionieren, ohne zu klemmen oder ungewöhnliches Spiel aufzuweisen.
- Achten Sie auf lose oder beschädigte Verbindungen.
- Prüfen Sie die Funktion des Starters und der Stoppschalter, wenn sich der Außenbordmotor im Wasser befindet.
VORSICHT:
- Starten Sie den Motor nicht außerhalb des Wassers. Überhitzung und schwere Motorschäden können auftreten.
- Prüfen Sie den Motor und die Motoraufhängung.
- Achten Sie auf lose oder beschädigte Befestigungselemente.
- Prüfen Sie den Propeller auf Schäden.
Prüfen des Motorölstands
- Bringen Sie den Außenbordmotor in eine aufrechte Position (nicht gekippt).

- Prüfen Sie den Ölstand mit dem Peilstab, um sicherzustellen, dass der Stand zwischen der oberen und unteren Markierung liegt. Füllen Sie Öl nach, wenn er unter der unteren Markierung liegt, oder lassen Sie Öl bis zum angegebenen Stand ab, falls er über der oberen Markierung liegt.


- Obere Markierung
- Ölpeilstab 3. Untere Markierung
VORSICHT:
Achten Sie darauf, den Peilstab vollständig in die Peilstabführung einzuführen.
2.4 Kraftstoff einfüllen
WARNUNG:
Benzin und seine Dämpfe sind hochgradig entzündlich und explosiv. Von Funken, Zigaretten, Flammen oder anderen Zündquellen fernhalten.
- Entfernen Sie den Tankdeckel.
- Füllen Sie den Kraftstoff vorsichtig auf.
- Schließen Sie den Deckel nach dem Befüllen des Tanks sicher. Wischen Sie verschütteten Kraftstoff auf.
2.5 Motor starten
- Verbinden Sie die Kraftstoffüsse sicher, nachdem Sie die Entlüftungsschraube am Tankdeckel gelockert haben (2 oder 3 Umdrehungen).


- Verbinden Sie die Kraftstoffüsse sicher und drücken Sie den Pumpball mit dem Auslassende nach oben, bis Sie spüren, dass er fest wird.


- Bringen Sie den Schalthebel in die Neutralstellung.

HINWEIS:
Die Anlasswiederholsperre verhindert ein Starten des Motors, außer in der Neutralstellung. Befestigen Sie die Notstopp-Reißleine an einer sicheren Stelle Ihrer Kleidung oder an Arm oder Bein. Setzen Sie dann die Sicherungsscheibe am anderen Ende der Reißleine in den Motorstoppschalter ein.
WARNUNG:
- Der Motor muss in Neutralstellung gestartet werden, andernfalls können Motorschäden auftreten.
- Befestigen Sie die Reißleine nicht an Kleidung, die leicht reißen könnte. Führen Sie die Reißleine nicht so,
dass sie sich verheddern und ihre Funktion beeinträchtigten könnte.
Vermeiden Sie es, während des normalen Betriebs versehentlich an der Reißleine zu ziehen. Ein Verlust der Motorleistung bedeutet den Verlust der Lenkkontrolle. Außerdem könnte das Boot ohne Motorleistung schnell langsamer werden. Dies könnte dazu führen, dass Personen und Gegenstände im Boot nach vorne geworfen werden.

- Bringen Sie den Gasgriff in die Position "START".

- Ziehen Sie den Choke-Knopf vollständig heraus.

- Choke-Knopf
HINWEIS:
- Beim Starten eines warmen Motors ist die Verwendung des Chokes nicht erforderlich.
- Wenn der Choke während des Motorlaufs in der Grundstellung gelassen wird, läuft der Motor schlecht oder stirbt ab.
- Ziehen Sie den Handstartergriff langsam heraus, bis Sie einen Widerstand spüren. Ziehen Sie dann kräftig und gerade durch, um den Motor anzulassen. Bei Bedarf wiederholen.

- Nach dem Anspringen des Motors führen Sie den Startergriff langsam in seine Ausgangsposition zurück, bevor Sie ihn loslassen.
- Bringen Sie den Gasgriff langsam in die vollständig geschlossene Position zurück.
VORSICHT:
- Wenn der Motor kalt ist, muss er warmgefahren werden.
- Falls der Motor beim ersten Versuch nicht anspringt, wiederholen Sie den Vorgang. Falls der Motor nach 4 oder 5 Versuchen nicht anspringt, öffnen Sie das Gas ein wenig (zwischen 1/8 und 1/4) und versuchen Sie es erneut.
Für F6/8/9.8FW
- Bringen Sie den Fernbedienungshebel in die Neutralstellung.
HINWEIS:
Die Anlasswiederholsperre verhindert ein Starten des Motors, außer in der Neutralstellung.

- Befestigen Sie die Notstopp-Reißleine an einer sicheren Stelle Ihrer Kleidung oder an Arm oder Bein. Setzen Sie dann die Sicherungsscheibe am anderen Ende der Reißleine in den Motorstoppschalter ein.
WARNUNG:
Befestigen Sie die Notstopp-Reißleine an einer sicheren Stelle Ihrer Kleidung oder an Arm oder Bein.
Befestigen Sie die Reißleine nicht an Kleidung, die leicht reißen könnte. Führen Sie die Reißleine nicht so, dass sie sich verheddern und ihre Funktion beeinträchtigen könnte.
Vermeiden Sie es, während des normalen Betriebs versehentlich an der Reißleine zu ziehen. Ein Verlust der Motorleistung bedeutet den Verlust der Lenkkontrolle. Außerdem könnte das Boot ohne Motorleistung schnell langsamer werden. Dies könnte dazu führen, dass Personen und Gegenstände im Boot nach vorne geworfen werden.

- Drehen Sie den Hauptschalter auf "ON".
- Öffnen Sie das Gas leicht, ohne zu schalten, indem Sie den Neutral-Gashebel oder den Freibeschleuniger verwenden. Je nach Motortemperatur müssen Sie die Gasöffnung eventuell leicht variieren. Sobald der Motor anspringt, bringen Sie das Gas in die Ausgangsposition zurück.

HINWEIS:
- Bei Fernbedienungen, die mit einem Neutral-Gashebel ausgestattet sind, ist es ein guter Ausgangspunkt, den Hebel so weit anzuheben, bis Sie einen Widerstand spüren, und dann noch ein Stück weiter.
- Der Neutral-Gashebel oder Freibeschleuniger kann nur verwendet werden, wenn der Fernbedienungshebel auf Neutral steht.
- Drücken Sie den Hauptschalter hinein und halten Sie ihn gedrückt, um das Choke-Fernbedienungssystem zu betätigen. Der Fernbedienungs-Choke-Schalter kehrt automatisch in seine normale Position zurück, wenn Sie ihn loslassen. Halten Sie den Schalter daher gedrückt.

HINWEIS:
- Beim Starten eines warmen Motors ist die Verwendung des Chokes nicht erforderlich.
- Falls der Choke in der Grundstellung gelassen wird, während der Motor läuft, läuft der Motor schlecht oder stirbt ab.
- Drehen Sie den Hauptschalter auf "START" und halten Sie ihn maximal 5 Sekunden lang gedrückt.

- Lassen Sie den Hauptschalter unmittelbar nach dem Anspringen des Motors los und lassen Sie ihn in die Position "ON" zurückkehren.
VORSICHT:
- Drehen Sie den Hauptschalter niemals auf "START", während der Motor läuft.
- Lassen Sie den Anlasser nicht länger als 5 Sekunden drehen. Wenn der Anlasser länger als 5 Sekunden ununterbrochen betätigt wird, wird die Batterie schnell entladen, was ein Starten des Motors unmöglich macht. Der Anlasser kann zudem beschädigt werden. Falls der Motor nach 5 Sekunden nicht anspringt, bringen Sie den Hauptschalter zurück auf "ON", warten Sie 10 Sekunden und versuchen Sie es erneut.
HINWEIS:
Wenn der Motor kalt ist, muss er warmgefahren werden.
2.6 Motor warmfahren
- Bringen Sie nach dem Anlassen des Motors den Schalthebel in die Neutralstellung. Fahren Sie den Motor in den ersten 3 Minuten nach dem Starten bei höchstens einem Fünftel Gas warm. Andernfalls verkürzt sich die Lebensdauer des Motors.
VORSICHT:
- Wird der Choke-Knopf nach dem Anspringen des Motors herausgezogen gelassen, stirbt der Motor ab.
- Bei Temperaturen von -5℃ oder weniger lassen Sie den Choke-Knopf nach dem Starten etwa 30 Sekunden lang vollständig herausgezogen.
- Prüfen Sie, ob ein gleichmäßiger Wasserstrahl aus der Kühlwasserkontrollöffnung austritt.

VORSICHT:
- Falls während des Motorbetriebs nicht ständig Wasser aus der Öffnung austritt, stellen Sie den Motor sofort ab und prüfen Sie, ob der Kühlwassereinlass am Unterwasserteil oder die Kontrollöffnung verstopft ist.
- Falls das Problem nicht gefunden und behoben werden kann, wenden Sie sich an Ihren PARSUN-Händler.
2.7 Schalten
WARNUNG:
Stellen Sie vor dem Schalten sicher, dass sich keine Schwimmer oder Hindernisse im Wasser in Ihrer Nähe befinden.
VORSICHT:
Um von Vorwärts nach Rückwärts oder umgekehrt zu schalten, schließen Sie zuerst das Gas, sodass der Motor im Leerlauf (oder bei niedriger Drehzahl) läuft.
2.7.1 Vorwärts
- Bringen Sie den Gasgriff in die vollständig geschlossene Position.

- Bewegen Sie den Schalthebel schnell und fest von Neutral auf Vorwärts.

Für F6/8/9.8FW
Ziehen Sie die Neutralsperre nach oben und bewegen Sie den Fernbedienungshebel schnell und fest von Neutral auf Vorwärts.

WARNUNG:
Fahren Sie bei Rückwärtsfahrt langsam. Öffnen Sie das Gas nicht mehr als zur Hälfte. Andernfalls könnte das Boot instabil werden, was zum Kontrollverlust und Unfällen führen kann.
2.7.2 Rückwärts
- Bringen Sie den Gasgriff in die vollständig geschlossene Position.

- Bewegen Sie den Schalthebel schnell und fest von Neutral auf Rückwärts.

Für F6/8/9.8FW
- Ziehen Sie den Lenkreibungseinsteller an, indem Sie ihn im Uhrzeigersinn drehen, um zu verhindern, dass sich der Motor frei dreht.

- Ziehen Sie die Neutralsperre nach oben und bewegen Sie den Fernbedienungshebel schnell und fest von Neutral auf Rückwärts.

2.8 Pinne
1. Richtungsänderung
Um die Richtung zu ändern, bewegen Sie den Pinnengriff nach Bedarf nach links oder rechts.

2. Geschwindigkeit ändern
Drehen Sie den Griff gegen den Uhrzeigersinn, um die Geschwindigkeit zu erhöhen, und im Uhrzeigersinn, um sie zu verringern.
3. Gasanzeige
An dem Gasgriff befindet sich die Gasanzeige. Die Kraftstoff auf der Gasanzeige zeigt die relative Menge an verbrauchtem Kraftstoff für jede Gasstellung an. Wählen Sie die Einstellung, die die beste Leistung und Kraftstoffökonomie für den gewünschten Betrieb bietet.

- Gasanzeige
4. Gasreibungseinsteller

An der Pinne befindet sich der Gasreibungseinsteller, mit dem der Widerstand bei der Bewegung des Gasgriffs eingestellt werden kann. Er kann nach Vorliebe des Bedieners eingestellt werden. Um den Widerstand zu erhöhen, drehen Sie den Einsteller im Uhrzeigersinn. Um den Widerstand zu verringern, drehen Sie ihn gegen den Uhrzeigersinn. Wenn eine konstante Geschwindigkeit gewünscht wird, ziehen Sie den Einsteller fest, um die gewünschte Gaseinstellung beizubehalten.
WARNUNG:
Ziehen Sie den Reibungseinsteller nicht zu fest an. Bei zu hohem Widerstand könnte es schwierig sein, den Gashebel oder Griff zu bewegen, was zu einem Unfall führen kann.
2.9 Motor stoppen
HINWEIS:
Lassen Sie den Motor vor dem Abstellen einige Minuten im Leerlauf oder bei niedriger Drehzahl abkühlen.
Das Abstellen des Motors unmittelbar nach dem Betrieb unter hoher Last wird nicht empfohlen.
- Drücken und halten Sie den Motorstoppknopf, bis der Motor vollständig zum Stillstand kommt.
HINWEIS:
Wenn der Außenbordmotor mit einer Notstopp-Reißleine ausgestattet ist, kann der Motor auch durch Ziehen der Reißleine und Entfernen der Sicherungsscheibe vom Stoppschalter abgestellt werden.

- Ziehen Sie die Entlüftungsschraube am Tankdeckel fest.

- Trennen Sie die Kraftstoff.


Für T20/30FW
- Drehen Sie den Hauptschalter auf "OFF".

- Ziehen Sie die Entlüftungsschraube am Tankdeckel fest.

- Trennen Sie die Kraftstoff.


2.10 Trimmerstellung des Außenbordmotors
In der Klammerhalterung sind 4 oder 5 Löcher vorgesehen, um den Trimmwinkel des Außenbordmotors einzustellen.
- Stellen Sie den Motor ab.
- Entfernen Sie die Trimmstange aus der Klammerhalterung, während Sie den Außenbordmotor leicht hochkippen.

- Setzen Sie die Stange in das gewünschte Loch ein. Führen Sie Testfahrten mit verschiedenen Trimmwinkeln durch, um die Position zu finden, die für Ihr Boot und die Einsatzbedingungen am besten funktioniert.
WARNUNG:
- Stellen Sie den Motor ab, bevor Sie den Trimmwinkel einstellen.
- Seien Sie vorsichtig, um ein Einklemmen beim Entfernen oder Installieren der Stange zu vermeiden.
- Seien Sie vorsichtig, wenn Sie eine Trimmposition zum ersten Mal ausprobieren. Erhöhen Sie die Geschwindigkeit schrittweise und achten Sie auf Anzeichen von Instabilität oder Steuerung. Ein falscher Trimmwinkel kann zum Kontrollverlust führen.
2.11 Hoch- und Herunterkippen
Wenn der Motor für längere Zeit abgestellt wird oder das Boot im Flachwasser festgemacht ist, sollte der Außenbordmotor hochgekippt werden, um den Propeller und das Gehäuse vor Schäden durch Kollisionen mit Hindernissen zu schützen und Korrosion zu verringern.
WARNUNG:
Stellen Sie sicher, dass sich beim Hoch- und Herunterkippen keine Personen in der Nähe des Außenbordmotors befinden, und achten Sie darauf, keine Körperteile zwischen Antriebseinheit und Motorhalterung einzuklemmen.
HINWEIS:
- Kippen Sie den Motor nicht hoch, indem Sie gegen die Pinne drücken, da diese sonst abbrechen könnte.
- Der Außenbordmotor kann nicht hochgekippt werden, wenn der Rückwärtsgang eingelegt ist.
2.11.1 Hochkippen
- Bringen Sie den Schalthebel in die Neutralstellung.

- Ziehen Sie den Lenkreibungseinsteller fest, indem Sie ihn im Uhrzeigersinn drehen, um zu verhindern, dass der Motor sich frei dreht.

- Trennen Sie die Kraftstoff vom Außenbordmotor.

- Kippen Sie den Motor vollständig hoch, bis der Kippstützhebel automatisch einrastet.

2.11.2 Herunterkippen
- Kippen Sie den Außenbordmotor leicht hoch.
- Kippen Sie den Außenbordmotor langsam herunter, während Sie den Kippsperrhebel nach oben ziehen.

- Lockern Sie den Lenkreibungseinsteller durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn und stellen Sie die Lenkreibung nach Vorliebe des Bedieners ein.

WARNUNG:
Bei zu hohem Widerstand könnte das Steuern schwierig sein, was zu einem Unfall führen kann.
2.12 Fahren unter anderen Bedingungen
2.12.1 Fahren in flachem Wasser
Der Außenbordmotor kann teilweise hochgekippt werden, um den Betrieb in flachem Wasser zu ermöglichen.
WARNUNG:
- Achten Sie darauf, vor der Fahrt in flachem Wasser oder beim Hochkippen des Außenbordmotors den Leerlauf einzulegen.
- Bringen Sie den Außenbordmotor in seine normale Position zurück, sobald das Boot wieder in tieferem Wasser ist.
VORSICHT:
Der Kühlwassereinlass am Unterwasserteil darf sich beim Einrichten für und bei der Fahrt im Flachwasser nicht über der Wasseroberfläche befinden. Andernfalls können schwere Schäden durch Überhitzung auftreten. Informationen zum Kippvorgang finden Sie in Abschnitt 2.11.
2.12.2 Fahren in Salzwasser
Nach dem Betrieb in Salzwasser spülen Sie die Kühlwasserkanäle mit Süßwasser aus, um zu verhindern, dass sie durch Salzablagerungen verstopfen.
3. Wartung
Während der Nutzung des Außenbordmotors ist eine regelmäßige Wartung erforderlich, um seine Leistung sicherzustellen.
WARNUNG:
Stellen Sie sicher, dass der Motor ausgeschaltet ist, wenn Sie Wartungsarbeiten durchführen, sofern nicht anders angegeben. Diese Arbeiten sollten immer von einem qualifizierten Mechaniker oder Ihrem autorisierten Parsun-Händler durchgeführt werden.
VORSICHT:
Falls Ersatzteile benötigt werden, verwenden Sie nur Original-PARSUN-Teile oder entsprechende Teile des gleichen Typs und der gleichen Qualität.
3.1 Abschmieren

3.2 Zündkerze reinigen und einstellen
Sie sollten die Zündkerze regelmäßig ausbauen und inspizieren, da Hitze und Ablagerungen dazu führen, dass die Zündkerze langsam abbaut und erodiert. Falls erforderlich, sollten Sie die Zündkerze durch eine andere des korrekten Typs ersetzen.
Messen Sie vor dem Einbau der Zündkerze den Elektrodenabstand mit einer Fühlerlehre; stellen Sie den Abstand bei Bedarf gemäß Spezifikation ein.

Reinigen Sie beim Einbau der Kerze immer die Dichtfläche und verwenden Sie eine neue Dichtung. Wischen Sie Schmutz vom Gewinde ab und schrauben Sie die Zündkerze mit dem korrekten Drehmoment ein.
3.3 Kraftstoff prüfen
- Prüfen Sie die Kraftstoff auf Undichtigkeiten, Risse oder Fehlfunktionen. Falls ein Problem gefunden wird, kontaktieren Sie Ihren PARSUN-Händler und lassen Sie dies sofort reparieren.


WARNUNG:
- Prüfen Sie regelmäßig auf Kraftstoff.
- Falls Kraftstoff gefunden werden, muss das Kraftstoff von einem qualifizierten Mechaniker repariert werden.
- Prüfen Sie regelmäßig den Kraftstoff. Falls Fremdstoffe im Filter gefunden werden, ersetzen Sie ihn.
VORSICHT:
Der Kraftstoff ist ein einteiliges Einweg-Ersatzteil.

3.4 Leerlaufdrehzahl inspizieren
Für diesen Vorgang sollte ein Diagnose-Drehzahlmesser verwendet werden. Die Ergebnisse können variieren, je nachdem, ob die Prüfung mit einem Spülanschluss, in einem Testbecken oder mit dem Außenbordmotor im Wasser durchgeführt wird.
- Starten Sie den Motor und lassen Sie ihn im Leerlauf vollständig warmlaufen, bis er ruhig läuft.
- Überprüfen Sie, ob die Leerlaufdrehzahl gemäß Spezifikation eingestellt ist.
Leerlaufdrehzahl: 950 ±50 U/min
VORSICHT:
Eine korrekte Inspektion der Leerlaufdrehzahl ist nur möglich, wenn der Motor vollständig warmgefahren ist. Falls er nicht vollständig aufgewärmt ist, wird die Leerlaufdrehzahl höher als normal gemessen. Falls Sie Schwierigkeiten haben, die Leerlaufdrehzahl zu verifizieren, oder die Leerlaufdrehzahl eine Einstellung erfordert, wenden Sie sich an einen PARSUN-Händler oder einen anderen qualifizierten Mechaniker.
3.5 Motoröl wechseln
WARNUNG:
- Vermeiden Sie es, das Motoröl unmittelbar nach dem Abstellen des Motors abzulassen. Das Öl ist heiß und sollte vorsichtig gehandhabt werden, um Verbrennungen zu vermeiden.
- Stellen Sie sicher, dass der Außenbordmotor sicher am Spiegel oder an einem stabilen Ständer befestigt ist.
VORSICHT:
Wechseln Sie das Motoröl nach den ersten 10 Betriebsstunden und danach alle 100 Stunden oder in Intervallen von 6 Monaten. Andernfalls verschleißt der Motor schnell.
Wechseln Sie das Motoröl, solange das Öl noch warm ist.
- Bringen Sie den Außenbordmotor in eine aufrechte Position (nicht gekippt).
- Bereiten Sie einen geeigneten Behälter vor, der eine größere Menge als die Motorölkapazität fasst. Lösen und entfernen Sie die Ablassschraube, während Sie den Behälter unter die Ablassöffnung halten. Entfernen Sie dann den Öleinfülldeckel. Lassen Sie das Öl vollständig ablaufen. Wischen Sie verschüttetes Öl sofort auf.


- Setzen Sie eine neue Dichtung auf die Ölablassschraube. Ziehen Sie die Ablassschraube fest.
- Geben Sie die korrekte Menge Öl durch die Einfüllöffnung hinzu. Bringen Sie den Einfülldeckel an.
- Starten Sie den Motor und stellen Sie sicher, dass keine Öllecks vorhanden sind.
- Stellen Sie den Motor ab und warten Sie 3 Minuten. Prüfen Sie den Ölstand erneut mit dem Peilstab, um sicherzustellen, dass der Stand zwischen der oberen und unteren Markierung liegt.
VORSICHT:
Das Öl sollte häufiger gewechselt werden, wenn der Motor unter ungünstigen Bedingungen, wie z. B. längerem Schleppangeln, betrieben wird.
3.6 Verkabelung und Anschlüsse prüfen
Prüfen Sie, ob jedes Massekabel ordnungsgemäß gesichert und jeder Stecker fest eingerastet ist.
3.7 Auf Leckagen prüfen
Prüfen Sie, ob Auspuffgase oder Wasser an den Verbindungen zwischen der Auspuffabdeckung, dem Zylinderkopf und dem Zylinderkörper austreten.
Prüfen Sie auf Ölleckagen am Motor.
VORSICHT:
Falls Leckagen gefunden werden, wenden Sie sich an Ihren PARSUN-Händler.
3.8 Propeller prüfen
WARNUNG:
- Treffen Sie vor dem Inspizieren, Ausbauen oder Einbauen des Propellers immer Maßnahmen, um sicherzustellen, dass der Motor nicht versehentlich startet, wie das Abziehen der Zündkerzenstecker, das Schalten in Neutralstellung und das Entfernen der Reißleine vom Motorstoppschalter usw.. Es können schwere Verletzungen auftreten, wenn der Motor anspringt und Sie zu nah am Propeller stehen.
- Verwenden Sie nicht Ihre Hand, um den Propeller beim Lösen oder Festziehen der Propellermutter festzuhalten. Legen Sie einen Holzklotz zwischen die Antikavitationsplatte und den Propeller, um zu verhindern, dass sich der Propeller dreht.


- Prüfen Sie jedes der Propellerblätter auf Verschleiß, Erosion durch Kavitation oder Ventil oder andere Schäden.
- Prüfen Sie die Propellerwelle auf Schäden.
- Prüfen Sie die Keilverzahnung/den Scherbolzen auf Verschleiß oder Schäden.
- Prüfen Sie auf im Bereich der Propellerwelle verhedderte Angelschnur.
- Prüfen Sie den Wellendichtring der Propellerwelle auf Schäden.
3.8.1 Demontage des Propellers
- Biegen Sie den Splint gerade und ziehen Sie ihn mit einer Zange heraus.
- Entfernen Sie die Propellermutter, die Unterlegscheibe und das Distanzstück (falls vorhanden).
- Entfernen Sie den Propeller und die Druckscheibe.
3.8.2 Montage des Propellers
VORSICHT:
- Achten Sie darauf, die Druckscheibe vor der Montage des Propellers zu installieren, andernfalls könnten das Unterwasserteil und die Propellernabe beschädigt werden.
- Verwenden Sie unbedingt einen neuen Splint und biegen Sie die Enden sicher um. Andernfalls könnte sich der Propeller während des Betriebs lösen und verloren gehen.
- Tragen Sie Marine-Fett oder korrosionsbeständiges Fett auf die Propellerwelle auf.
- Installieren Sie das Distanzstück (falls vorhanden), die Druckscheibe und den Propeller auf der Propellerwelle.
- Installieren Sie das Distanzstück (falls vorhanden) und die Unterlegscheibe.
- Ziehen Sie die Propellermutter fest. Richten Sie die Propellermutter an der Bohrung der Propellerwelle aus. Führen Sie einen neuen Splint in die Bohrung ein und biegen Sie die Splintenden um.
3.9 Getriebeöl wechseln
WARNUNG:
- Stellen Sie sicher, dass der Außenbordmotor sicher am Spiegel oder an einem stabilen Ständer befestigt ist.
- Begeben Sie sich niemals unter das Unterwasserteil, während der Außenbordmotor gekippt ist, selbst wenn der Kippstützhebel oder -knopf verriegelt ist. Schwere Verletzungen könnten auftreten, falls der Motor abfällt.
- Kippen Sie den Außenbordmotor so, dass sich die Getriebeölablassschraube am niedrigstmöglichen Punkt befindet.
- Stellen Sie einen geeigneten Behälter unter das Getriebegehäuse.
- Entfernen Sie die Getriebeölablassschraube.

- Getriebeölablassschraube
- Ölstandsschraube
VORSICHT:
Wechseln Sie das Getriebeöl nach den ersten 10 Betriebsstunden und danach alle 100 Stunden oder in Intervallen von 6 Monaten. Andernfalls verschleißt das Getriebe schnell.
- Entfernen Sie die Ölstandsschraube, damit das Öl vollständig ablaufen kann.
VORSICHT:
Inspizieren Sie das gebrauchte Öl nach dem Ablassen. Falls das Öl milchig ist, tritt Wasser in das Getriebegehäuse ein, was Getriebeschäden verursachen kann. Wenden Sie sich an Ihren PARSUN-Händler.
- Spritzen Sie das Getriebeöl mit einer flexiblen oder unter Druck stehenden Füllvorrichtung in die Öffnung der Getriebeölablassschraube ein. (320 cm³)
- Wenn das Öl aus der Bohrung der Ölstandsschraube auszutreten beginnt, setzen Sie die Ölstandsschraube ein und ziehen Sie diese fest (falls erforderlich, ersetzen Sie die Dichtung).
- Setzen Sie die Getriebeölablassschraube ein und ziehen Sie diese fest (falls erforderlich, ersetzen Sie die Dichtung).
3.10 Kraftstoff reinigen
WARNUNG:
- Von Funken, Zigaretten, Flammen oder anderen Zündquellen fernhalten, wenn der Kraftstoff gereinigt wird.
- Reinigen Sie den Kraftstoff im Freien an einem gut belüfteten Ort.
- Leeren Sie den Kraftstoff in einen zugelassenen Behälter.
- Gießen Sie eine kleine Menge eines geeigneten Lösungsmittels in den Tank. Bringen Sie den Deckel an und schütteln Sie den Tank. Lassen Sie das Lösungsmittel vollständig ab.
- Ziehen Sie die Kraftstoff aus dem Tank.
- Reinigen Sie den Filter in einem geeigneten Reinigungslösungsmittel und lassen Sie ihn trocknen.
- Ersetzen Sie die Dichtung durch eine neue. Bauen Sie die Kraftstoff wieder ein und ziehen Sie die Schrauben fest an.
3.11 Anode(n) prüfen und austauschen
Inspizieren Sie die externen Anoden regelmäßig. Entfernen Sie Krusten von den Oberflächen der Anoden. Wenden Sie sich
an einen PARSUN-Händler für den Austausch externer Anoden.
VORSICHT:
Anoden nicht überstreichen, da sie dadurch unwirksam werden und eine schnellere Motorkorrosion verursachen können.
3.12 Obere Motorabdeckung prüfen
Prüfen Sie den Sitz der oberen Motorabdeckung, indem Sie mit beiden Händen dagegen drücken. Falls sie locker ist, lassen Sie sie von Ihrem PARSUN-Händler reparieren.

3.13 Wartungstabelle
Bei Verwendung unter normalen Bedingungen sowie ordnungsgemäßer Wartung und Reparatur kann der Motor innerhalb der normalen Lebensdauer normal arbeiten.
Die Häufigkeit der Wartungsarbeiten kann je nach Betriebsbedingungen angepasst werden; die folgende Tabelle gibt jedoch allgemeine Richtlinien vor.
Das Symbol "●" kennzeichnet Prüfungen, die Sie selbst durchführen können.
Das Symbol "○" kennzeichnet Arbeiten, die von Ihrem Parsun-Händler durchgeführt werden sollten.
|--------------------------------------------------------------------------------------------------|-----------------------------------------------------------------------------------|-------------------------------------------------------------------------|------------------------------------------------------------------------------|-----------------------------------------------------------------------------------|-------------------------------------------------------------------------|
| Artikel | Tätigkeiten | Erste 10 Stunden (1 Monat) | Erste 50 Stunden (3 Monate) | Alle 100 Stunden (6 Monate) | Alle 200 Stunden (1 Jahr) |
|---|---|---|---|---|---|
| Anode(n) (extern) | Prüfen/Austausch | ● / ○ | ● / ○ | ||
| Anode(n) (intern) | Prüfen/Austausch | ○ | |||
| Kühlwasserkanäle | Reinigung | ● | ● |
Fortsetzung /...1
| Artikel | Tätigkeiten | Initial | Alle | ||
|---|---|---|---|---|---|
| 10 Stunden (1 Monat) | 50 Stunden (3 Monate) | 100 Stunden (6 Monate) | 200 Stunden (1 Jahr) | ||
| Kraftstoff (Einweg) | Prüfen | ● | ● | ● | |
| Kraftstoff | Prüfen | ● | ● | ● | |
| Kraftstoff (tragbar) | Prüfen/Reinigung | ● | |||
| Schmierstellen | Abschmieren | ● | |||
| Leerlaufdrehzahl (Vergaser) | Prüfen/Einstellung | ● / ○ | ● / ○ | ||
| Propeller und Splint | Prüfen/Austausch | ● | ● | ||
| Schaltgestänge/Schaltzug | Prüfen/Einstellung | ○ | |||
| Thermostat | Prüfen | ○ | |||
| Gasgestänge/Gaszug/ Zündzeitpunkt | Prüfen/Einstellung | ○ | |||
| Wasserpumpe | Prüfen | ○ | |||
| Motoröl | Prüfen/Wechseln | ● | ● | ||
| Ölfilter | Wechseln | ○ |
Fortsetzung /…2
| Artikel | Tätigkeiten | Erste 10 Stunden (1 Monat) | Erste 50 Stunden (3 Monate) | Alle 100 Stunden (6 Monate) | Alle 200 Stunden (1 Jahr) |
|---|---|---|---|---|---|
| Zündkerze(n) | Reinigen/Einstellen/Austausch | ● | ● | ||
| Zahnriemen | Prüfen/Austausch | ○ | ○ | ||
| Ventil (OHC, OHV) | Prüfen/Einstellung | ○ | ○ |
HINWEIS:
Beim Betrieb in Salz-, trübem oder schlammigem Wasser sollte der Motor nach jedem Gebrauch mit sauberem Wasser gespült werden.
4 Transport und Lagerung des Außenbordmotors
4.1 Transportieren
Der Außenbordmotor sollte während des Transports aufrecht stehen, wie in der folgenden Abbildung 1 dargestellt. Falls der Motor hingelegt werden muss, achten Sie bitte darauf, ihn wie in der folgenden Abbildung 2 oder Abbildung 3 dargestellt zu transportieren.
VORSICHT:
Verwenden Sie beim Trailern des Bootes nicht den Kippstützhebel oder -knopf. Der Außenbordmotor könnte sich von der Kippstütze lösen und abfallen. Falls der Motor nicht in der normalen Betriebsposition getrailert werden kann, verwenden Sie eine zusätzliche Haltevorrichtung, um ihn in der gekippten Position zu sichern.
WARNUNG:
- Begeben Sie sich niemals unter das Unterwasserteil, während es gekippt ist, selbst wenn eine Motorstützstange verwendet wird.
- Bitte lagern Sie den Außenbordmotor zum Transport wie in den folgenden Abbildungen gezeigt.

Hinweis:
- Legen Sie ein Handtuch oder etwas Ähnliches unter den Außenbordmotor, um ihn vor Schäden zu schützen, wenn er wie in Abbildung 2 oder 3 oben gezeigt transportiert wird.
- Bitte lassen Sie den Motor auf dem Gehäuseschutz (Abbildung 4) ruhen, wenn er wie in Abbildung 3 oben gezeigt transportiert wird.
4.2 Lagern
Wenn Sie Ihren PARSUN-Außenbordmotor für längere Zeit (2 Monate oder länger) lagern, müssen mehrere wichtige Verfahren durchgeführt werden, um übermäßige Schäden zu vermeiden.
VORSICHT:
- Halten Sie den Außenbordmotor bei der Lagerung in einer aufrechten Position. Falls der Außenbordmotor auf der Seite gelagert wird (nicht aufrecht), legen Sie ihn auf ein Kissen, nachdem Sie das Motoröl vollständig abgelassen haben.
- Legen Sie den Außenbordmotor nicht auf die Seite, bevor das Kühlwasser vollständig abgelaufen ist.
- Lagern Sie den Außenbordmotor an einem trockenen, gut belüfteten Ort, nicht in direktem Sonnenlicht.
Es ist ratsam, Ihren Außenbordmotor vor der Lagerung von einem autorisierten PARSUN-Händler warten zu lassen. Sie als Besitzer können jedoch mit einem Minimum an Werkzeugen die folgenden Verfahren selbst durchführen.
- Waschen Sie das Gehäuse des Außenbordmotors mit Süßwasser ab.
- Trennen Sie die Kraftstoff und ziehen Sie die Entlüftungsschraube fest.
- Entfernen Sie die obere Motorabdeckung und die Ansauggeräuschdämpferabdeckung.
- Montieren Sie den Außenbordmotor am Testbecken.

- Füllen Sie das Becken mit Süßwasser bis über das Niveau der Antikavitationsplatte.
VORSICHT:
Falls der Süßwasserspiegel unter dem Niveau der Antikavitationsplatte liegt oder die Wasserzufuhr unzureichend ist, kann ein Kolbenfresser auftreten.
- Starten Sie den Motor. Spülen Sie das Kühlsystem. Führen Sie das Spülen und die Konservierung (Fogging) gleichzeitig durch, da eine Konservierung/Schmierung des Motors zwingend erforderlich ist, um Motorrost zu verhindern.
WARNUNG:
- Berühren oder entfernen Sie während des Startens oder Betriebs keine elektrisch Teile.
- Halten Sie Hände, Haarr und Kleidung vom Schwungrad und anderen rotierenden Teilen fern, während der Motor läuft.
- Lassen Sie den Motor einige Minuten im Leerlauf in der Neutralstellung laufen.
- Sprühen Sie unmittelbar vor dem Abstellen des Motors abwechselnd "Fogging Oil" (Konservierungsöl) in jeden Vergaser oder in die Konservierungsöffnung der Geräuschdämpferabdeckung (falls vorhanden).
- Falls kein "Fogging Oil" verfügbar ist, lassen Sie den Motor im erhöhten Leerlauf laufen, bis das Kraftstoff leer ist und der Motor stoppt.
- Falls kein "Fogging Oil" verfügbar ist, entfernen Sie die Zündkerze(n). Geben Sie einen Teelöffel sauberes Motoröl in jeden Zylinder. Drehen Sie den Motor mehrmals manuell durch. Setzen Sie die Zündkerze(n) wieder ein.
- Lassen Sie den Kraftstoff vollständig aus dem Kraftstoff ab.
VORSICHT:
Lagern Sie den Kraftstoff an einem trockenen, gut belüfteten Ort, nicht in direktem Sonnenlicht.
5 Maßnahmen im Notfall
5.1 Aufprallschäden
Falls der Außenbordmotor auf einen Gegenstand im Wasser trifft, gehen Sie wie folgt vor.
- Stellen Sie den Motor sofort ab.
- Inspizieren Sie das Steuerung und alle Komponenten auf Schäden.
- Unabhängig davon, ob Schäden gefunden werden oder nicht, kehren Sie langsam und vorsichtig zum nächsten Hafen zurück.
- Lassen Sie den Außenbordmotor von einem PARSUN-Händler inspizieren, bevor Sie ihn wieder in Betrieb nehmen.
5.2 Starter funktioniert nicht
Falls der Startermechanismus nicht funktioniert, kann der Motor mit einer Notstartleine gestartet werden.
WARNUNG:
- Verwenden Sie dieses Verfahren nur im Notfall und nur, um zur Reparatur in den Hafen zurückzukehren.
- Wenn die Not startleine zum Starten des Motors verwendet wird, funktioniert die Anlasswiederholsperre nicht. Stellen Sie sicher, dass der Fernbedienungshebel auf Neutral steht.
- Stellen Sie sicher, dass niemand hinter Ihnen steht, wenn Sie an der Starterleine ziehen. Sie könnte nach hinten peitschen und jemanden verletzen.
- Installieren Sie den Startermechanismus oder die obere Abdeckung nicht, nachdem der Motor läuft. Halten Sie weite Kleidung und andere Gegenstände fern, wenn Sie den Motor starten. Berühren Sie nicht das Schwungrad oder andere bewegliche Teile, wenn der Motor läuft.
- Berühren Sie beim Starten oder Betrieb des Motors nicht die Zündspule, das Zündkerzenkabel, den Zündkerzenstecker oder andere elektrisch Komponenten.
Vorgehensweise:
- Entfernen Sie die obere Motorabdeckung.
- Entfernen Sie den Seilzug der Anlasswiederholsperre.

- Seilzug der Anlasswiederholsperre
- Bauen Sie den Starter aus, nachdem Sie die drei Bolzen entfernt haben.

- Bereiten Sie den Motor zum Starten vor. Weitere Informationen finden Sie in Abschnitt 2.5.
- Führen Sie das geknotete Ende der Notstartleine in die Kerbe im Schwungradrotor ein und wickeln Sie die Leine mehrere Umdrehungen im Uhrzeigersinn um das Schwungrad.
- Ziehen Sie die Leine langsam heraus, bis ein Widerstand spürbar ist.

- Ziehen Sie kräftig und gerade durch, um den Motor anzulassen. Bei Bedarf wiederholen.
5.3 Behandlung eines untergetauchten Motors
Falls der Außenborder untergetaucht war, bringen Sie ihn sofort zu einem PARSUN-Händler. Andernfalls kann fast sofort Korrosion einsetzen.
- Waschen Sie Verunreinigungen gründlich mit Süßwasser ab.
- Entfernen Sie die Zündkerze(n) und richten Sie die Zündkerzenbohrung nach unten, damit Schlamm oder Verunreinigungen ablaufen können.
- Lassen Sie den Kraftstoff aus dem Vergaser, dem Kraftstoff und der Kraftstoff ab. Lassen Sie das Motoröl vollständig ab.
- Füllen Sie das Kurbelgehäuse mit frischem Motoröl.
- Geben Sie beim Durchdrehen des Motors Motorkonservierungsöl oder Motoröl durch den/die Vergaser und die Zündkerzenbohrungen zu.
- Bringen Sie den Außenbordmotor so schnell wie möglich zu einem PARSUN-Händler.
VORSICHT:
Versuchen Sie nicht, den Außenbordmotor in Betrieb zu nehmen, bevor er vollständig inspiziert wurde.
6. Fehlerbehebung
| Art der Störung | Mögliche Ursache | Abhilfe |
|---|---|---|
| Starter funktioniert nicht | Starterkomponenten sind defekt | Vom Händler warten lassen |
| Starter funktioniert nicht | Schalthebel ist nicht in Neutralstellung | Auf Neutral schalten |
| Motor springt nicht an (Starter dreht) | Kraftstoff ist leer | Tank mit sauberem, frischem Kraftstoff füllen |
| Motor springt nicht an (Starter dreht) | Kraftstoff ist verunreinigt oder alt | Tank mit sauberem, frischem Kraftstoff füllen |
| Motor springt nicht an (Starter dreht) | Kraftstoff verstopft | Durch empfohlenen Typ ersetzen |
| Motor springt nicht an (Starter dreht) | Kraftstoff defekt | Vom Händler warten lassen |
| Motor springt nicht an (Starter dreht) | Zündkerze(n) verschmutzt oder falscher Typ | Zündkerze(n) prüfen. Reinigen oder durch empfohlenen Typ ersetzen |
| Motor springt nicht an (Starter dreht) | Zündkerzenstecker sitzt nicht richtig | Stecker prüfen und neu aufsetzen |
| Motor springt nicht an (Starter dreht) | Zündverkabelung beschädigt oder schlecht verbunden | Kabel auf Verschleiß oder Brüche prüfen. Lose Verbindungen festziehen. Verschlissene oder gebrochene Kabel ersetzen |
| Motor springt nicht an (Starter dreht) | Zündteile defekt | Vom Händler warten lassen |
| Motor springt nicht an (Starter dreht) | Notstopp-Reißleine ist nicht befestigt | Reißleine befestigen |
| Motor springt nicht an (Starter dreht) | Innere Motorteile beschädigt | Vom Händler warten lassen |
| Motor läuft unruhig im Leerlauf oder stirbt ab | Zündkerze(n) verschmutzt oder falscher Typ | Zündkerze(n) prüfen. Reinigen oder durch empfohlenen Typ ersetzen |
| Motor läuft unruhig im Leerlauf oder stirbt ab | Kraftstoff ist behindert | Auf gequetschte oder geknickte Kraftstoff oder andere Verstopfungen im System prüfen |
| Motor läuft unruhig im Leerlauf oder stirbt ab | Kraftstoff ist verunreinigt oder alt | Tank mit sauberem, frischem Kraftstoff füllen |
| Motor läuft unruhig im Leerlauf oder stirbt ab | Kraftstoff verstopft | Durch empfohlenen Typ ersetzen |
| Motor läuft unruhig im Leerlauf oder stirbt ab | Zündkerzenabstand unkorrekt | Prüfen und gemäß Spezifikation einstellen |
| Motor läuft unruhig im Leerlauf oder stirbt ab | Zündverkabelung beschädigt oder schlecht verbunden | Kabel auf Verschleiß oder Brüche prüfen. Lose Verbindungen festziehen. Verschlissene oder gebrochene Kabel ersetzen |
| Motor läuft unruhig im Leerlauf oder stirbt ab | Vorgeschriebenes Motoröl wird nicht verwendet | Öl prüfen und wie spezifiziert ersetzen |
| Motor läuft unruhig im Leerlauf oder stirbt ab | Thermostat defekt oder verstopft | Vom Händler warten lassen |
| Motor läuft unruhig im Leerlauf oder stirbt ab | Vergaser sind unkorrekt | Vom Händler warten lassen |
| Motor läuft unruhig im Leerlauf oder stirbt ab | Vergaser ist verstopft | Vom Händler warten lassen |
| Motor läuft unruhig im Leerlauf oder stirbt ab | Kraftstoff ist beschädigt | Vom Händler warten lassen |
| Motor läuft unruhig im Leerlauf oder stirbt ab | Entlüftungsschraube am Tank ist geschlossen | Entlüftungsschraube öffnen |
| Motor läuft unruhig im Leerlauf oder stirbt ab | Kraftstoff unkorrekt | Korrekt anschließen |
| Motor läuft unruhig im Leerlauf oder stirbt ab | Drosselklappeneinstellung unkorrekt | Vom Händler warten lassen |
| Motor läuft unruhig im Leerlauf oder stirbt ab | Choke-Knopf ist herausgezogen | In Grundstellung bringen |
| Motor läuft unruhig im Leerlauf oder stirbt ab | Motorwinkel ist zu hoch | In normale Betriebsposition bringen |
| Motorleistungsverlust | Propeller ist beschädigt | Propeller reparieren oder ersetzen |
| Motorleistungsverlust | Trimmwinkel ist unkorrekt | Trimmwinkel für effizientesten Betrieb einstellen |
| Motorleistungsverlust | Motor ist in falscher Spiegelhöhe montiert | Motor auf korrekte Spiegelhöhe einstellen |
| Motorleistungsverlust | Bootsboden ist mit Algen/Muscheln bewachsen | Bootsboden reinigen |
| Motorleistungsverlust | Algen oder andere Fremdstoffe haben sich am Getriebegehäuse verfangen | Fremdstoffe entfernen und Unterwasserteil reinigen |
| Motorleistungsverlust | Zündkerze(n) sind verschmutzt oder falscher Typ | Zündkerze(n) prüfen. Reinigen oder durch empfohlenen Typ ersetzen |
| Motorleistungsverlust | Kraftstoff system ist behindert | Auf gequetschte oder geknickte Kraftstoff oder andere Verstopfungen im System prüfen |
| Motorleistungsverlust | Kraftstoff verstopft | Durch empfohlenen Typ ersetzen |
| Motorleistungsverlust | Kraftstoff ist verunreinigt oder alt | Tank mit sauberem, frischem Kraftstoff füllen |
| Motorleistungsverlust | Zündkerzenabstand unkorrekt | Prüfen und gemäß Spezifikation einstellen |
| Motorleistungsverlust | Zündverkabelung beschädigt oder schlecht verbunden | Kabel auf Verschleiß oder Brüche prüfen. Lose Verbindungen festziehen. Verschlissene oder gebrochene Kabel ersetzen |
| Motorleistungsverlust | Zündteile sind ausgefallen | Vom Händler warten lassen |
| Motorleistungsverlust | Vorgeschriebenes Motoröl wird nicht verwendet | Öl prüfen und wie spezifiziert ersetzen |
| Motorleistungsverlust | Thermostat defekt oder verstopft | Vom Händler warten lassen |
| Motorleistungsverlust | Entlüftungsschraube am Tank ist geschlossen | Entlüftungsschraube öffnen |
| Motorleistungsverlust | Kraftstoff defekt | Vom Händler warten lassen |
| Motorleistungsverlust | Kraftstoff unkorrekt | Korrekt anschließen |
| Motorleistungsverlust | Vorgeschriebene Zündkerze(n) werden nicht verwendet | Zündkerze(n) prüfen und wie spezifiziert ersetzen |
| Motor vibriert übermäßig | Propeller ist beschädigt | Propeller reparieren oder ersetzen |
| Motor vibriert übermäßig | Propellerwelle ist beschädigt | Vom Händler warten lassen |
| Motor vibriert übermäßig | Algen oder andere Fremdstoffe haben sich am Propeller verfangen | Propeller abnehmen und reinigen |
| Motor vibriert übermäßig | Motorbefestigungsbolzen ist locker | Bolzen festziehen |
| Motor vibriert übermäßig | Lenkdrehpunkt ist lose | Festziehen |
| Motor vibriert übermäßig | Lenkdrehpunkt ist beschädigt | Vom Händler warten lassen |
7. Schaltplan


| 12 | Sicherung | ||
|---|---|---|---|
| 11 | Starterrelais | ||
| 10 | Anlasser | ||
| 9 | Gleichrichter | ||
| 8 | Motorstoppschalter | W | weiß |
| 7 | Ladespule (Exciter) | Y/R | gelb/rot |
| 6 | Impulsgeberspule (Pulser) | R/W | rot/weiß |
| 5 | Lichtspule | G/W | grün/weiß |
| 4 | Öldruckkontrollleuchte | Y | gelb |
| 3 | Zündkerze | 0r | orange |
| 2 | Hochspannungskabel | L | blau |
| 1 | Zündsteuergerät (CDI) | Br | braun |
| Lfd. Nr. | BESCHREIBUNG | В | schwarz |

| R | rot | 4 | Schalter | ||
|---|---|---|---|---|---|
| Y | gelb | Y/R | gelb/rot | 3 | Zündung |
| L | blau | R/W | rot/weiß | 2 | Motorstoppschalter |
| G | grün | В | schwarz | 1 | Summer |
| Br | braun | W | weiß | Lfd. Nr. | BESCHREIBUNG |