Parsun F4/F5 Außenborder BEDIENUNGSANLEITUNG
F4BM (F5BM)
Inhaltsverzeichnis
- 1. Hauptkomponenten und allgemeine Informationen
- 2. Betrieb
- 3. Wartung
- 3.1 Schmierung
- 3.2 Reinigung und Einstellung der Zündkerze
- 3.3 Überprüfung des Kraftstoffsystems
- 3.4 Kontrolle der Leerlaufdrehzahl
- 3.5 Motorölwechsel
- 3.6 Überprüfung der Verkabelung und Anschlüsse
- 3.7 Prüfung auf Undichtigkeiten
- 3.8 Propellerprüfung
- 3.9 Getriebeölwechsel
- 3.10 Reinigung des Kraftstofftanks
- 3.11 Überprüfung und Austausch der Anode(n)
- 3.12 Überprüfung der oberen Motorhaube
- 3.13 Wartungstabelle
- 4. Transport und Lagerung
- 5. Maßnahmen im Notfall
- 6. Fehlersuche
- 7. Schaltplan
1. Hauptkomponenten und allgemeine Informationen
1.1 Hauptkomponenten


- Obere Motorhaube
- Verschlusshebel der oberen Motorhaube
- Lenkreibungsschraube
- Antikavitationsplatte
- Propeller
- Kühlwassereinlass
- Trimmstange
- Klemmhalterung
- Pinne
- Motorstopptaste
- Startergriff
- Gaseinstellschraube
- Gasgriff
- Tragegriff
- Klemmschraube
- Seilbefestigung
- Kippstützstange
- Kraftstoffanschluss
- Choke-Knopf
- Schalthebel
- Kraftstofftank*
- Notstopp-Schalter mit Reißleine
- Hinweis:
- * Der Kraftstoff ist für das entsprechende Modell ausgestattet.
Wenn Ihr Modell einen tragbaren Kraftstoff enthält, sind dessen Teile wie folgt:


- Entlüftungsschraube
Wenn Ihr Modell einen eingebauten Kraftstoff enthält, sind dessen Teile wie folgt:


- Entlüftungsschraube
- Eingebauter Kraftstoff
- Kraftstoff (geschlossene Position)
WARNUNG
- Der mit diesem Motor gelieferte Kraftstoff darf nur zur Kraftstoff für dessen Betrieb verwendet werden und darf nicht als Kraftstoffälter dienen.
- Der Kraftstoff muss sich bei Verwendung eines tragbaren Kraftstofftank in der geschlossenen Position befinden.
- Trennen Sie den Kraftstoff, wenn Sie den eingebauten Kraftstoff verwenden.
1.2 Allgemeine Informationen
1.2.1 Spezifikationen
Parameter
Spezifikationen
| Artikel | Daten | Artikel | Daten |
|---|---|---|---|
| Motortyp | 4-Takt | Gewicht (L) | 25,5 kg |
| Hubraum | 112 cm³ | Empfohlener Kraftstoff | Bleifreies Normalbenzin |
| Bohrung x Hub | 59 mm × 41 mm | Kapazität eingebauter Tank | 1,3 L |
| Getriebeübersetzung | 2,08 (27/13) | Empfohlenes Motoröl | SAE10W30 oder SAE10W40 |
| Gesamtlänge | 177 mm | Motorölmenge | 0,5 L |
| Gesamtbreite | 361 mm | Empfohlenes Getriebeöl | Hypoid-Getriebeöl SAE #90 |
| Gesamthöhe (S) | 1029 mm | Getriebeölmenge | 310 cm³ |
| Gesamthöhe (L) | 1165 mm | Zündkerze | BR6HS |
| Gewicht (S) | 24,5 kg | Zündkerzenabstand | 0,6 ~ 0,7 mm |
Leistung
| Artikel | Daten | Artikel | Artikel | Artikel | Daten | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Maximale Leistung | 2,9 Kw/4500 U/min (4 PS) | Ventilspiel EIN (kalter Motor) | 0,08 ~ 0,12 mm | |||||
| Maximale Leistung | 3,6 Kw/5000 U/min (5 PS) | Ventilspiel AUS (kalter Motor) | 0,08 ~ 0,12 mm | |||||
| Volllastbereich | 4000 ~ 5000 U/min | Anzugsmoment | Zündkerze | 25,0 Nm | ||||
| Leerlaufdrehzahl (in Neutral) | 1500±50 U/min | für Motor | Ölablassschraube | 20,0 Nm |
1.2.2 Anweisungen zum Auftanken
Anweisungen zum Auftanken:
Empfohlenes Benzin:
Normalbleifreies Benzin, falls nicht verfügbar,
dann Superbenzin.
Falls Klopfen oder Klingeln auftritt, verwenden Sie eine andere Benzinmarke oder bleifreies Superbenzin. Wenn normalerweise verbleites Benzin verwendet wird, sollten die Motorventile und zugehörigen Teile alle 100 Betriebsstunden inspiziert werden.
⚠ WARNUNG:
- Rauchen Sie nicht beim Auftanken und halten Sie sich von Funken, Flammen oder anderen Zündquellen fern.
- Stoppen Sie den Motor vor dem Auftanken.
- Tanken Sie in einem gut belüfteten Bereich auf. Tanken Sie tragbare Kraftstofftank außerhalb des Bootes auf.
- Überfüllen Sie den Kraftstoff nicht.
- Achten Sie darauf, kein Benzin zu verschütten. Falls Benzin verschüttet wird, wischen Sie es sofort auf.
- Ziehen Sie den Tankdeckel nach dem Auftanken fest an.
- Falls Sie Benzin verschlucken, Benzindämpfe einatmen oder Benzin in Ihre Augen gelangen sollte, suchen Sie sofort einen Arzt auf.
- Falls Benzin auf Ihre Haut gelangt, waschen Sie diese sofort mit Seife und Wasser. Wechseln Sie die Kleidung, falls Benzin darauf verschüttet wurde.
- Berühren Sie mit der Zapfpistole Metallkomponenten, um elektrostatische Funken zu vermeiden.
VORSICHT:
Verwenden Sie nur frisches, sauberes Benzin, das in sauberen Behältern gelagert wurde und nicht mit Wasser oder Fremdstoffen verunreinigt ist.
Motoröl:
Empfohlenes Motoröl: 4-Takt-Außenborderöl SAE10W30 und SAE10W40 (0,5 L).
WARNUNG:
- Starten Sie den Motor nicht bei niedrigem Ölstand. Dies könnte schwere Schäden verursachen.
- Prüfen Sie vor dem Starten des Motors immer den Ölstand.
VORSICHT:
Alle 4-Takt-Motoren werden ab Werk ohne Motoröl ausgeliefert.
1.2.3 Propellerauswahl
Die Leistung Ihres Außenbordmotors wird entscheidend von der Wahl Ihres Propellers beeinflusst, da eine falsche Wahl die Leistung beeinträchtigen könnte. Der Außenbordmotor ist mit einem Propeller ausgestattet, der so gewählt wurde, dass er über einen Bereich von Anwendungen gut funktioniert. Es kann jedoch Einsätze geben, bei denen ein Propeller mit einer anderen Steigung angemessener wäre. "PARSUN"-Händler führen ein Sortiment an Propellern und können Sie beraten sowie einen Propeller an Ihrem Außenborder installieren, der am besten für Ihre Anwendung geeignet ist.
Für eine größere Bootslast und eine niedrige Motordrehzahl ist ein Propeller mit geringerer Steigung besser geeignet. Umgekehrt ist ein Propeller mit großer Steigung besser für eine geringere Betriebslast geeignet, da er die Aufrechterhaltung der korrekten Motordrehzahl ermöglicht.
2. Betrieb
2.1 Installation
Montieren Sie den Außenbordmotor auf der Mittellinie (Kiellinie) des Bootes. Bei Booten ohne Kiel oder asymmetrischen Booten wenden Sie sich an Ihren Händler.

- Mittellinie (Kiellinie)
HINWEIS:
Überprüfen Sie während der Wassertests den Auftrieb des Bootes im Ruhezustand bei maximaler Belastung. Stellen Sie sicher, dass der statische Wasserspiegel am Auspuffgehäuse niedrig genug ist, um das Eindringen von Wasser in den Kraftkopf zu verhindern, wenn das Wasser aufgrund von Wellen ansteigt, während der Außenborder nicht läuft.
WARNUNG:
- Die Übermotorisierung eines Bootes kann zu schwerer Instabilität führen. Installieren Sie keinen Außenbordmotor mit mehr PS als der auf dem Typenschild des Bootes angegebenen maximalen Bewertung. Falls das Boot kein Typenschild hat, wenden Sie sich an den Bootshersteller.
- Eine unsachgemäße Montage des Außenbordmotors kann zu gefährlichen Bedingungen und Verletzungen führen. Bei fest montierten Modellen sollte Ihr Händler oder eine andere im Bereich Takelage erfahrene Person den Motor montieren. Wenn Sie den Motor selbst montieren, sollten Sie von einer erfahrenen Person eingewiesen werden. Bei tragbaren Modellen sollte Ihr Händler oder eine andere erfahrene Person
- in der Montage von Außenbordmotoren Ihnen zeigen, wie Sie Ihren Motor montieren.
- Die in diesem Abschnitt präsentierten Informationen dienen nur als Referenz. Die ordnungsgemäße Montage hängt zum Teil von der Erfahrung und der spezifischen Kombination aus Boot und Motor ab.
2.1.1 Montagehöhe
Die Montagehöhe des Außenbordmotors beeinflusst die Effizienz Ihres Bootes erheblich. Ist die Montagehöhe zu hoch, tritt tendenziell Kavitation auf, was den Vortrieb verringert. Ist die Montagehöhe zu niedrig, erhöht sich der Wasserwiderstand und verringert dadurch die Motoreffizienz. Montieren Sie den Außenbordmotor so, dass sich die Antikavitationsplatte zwischen dem Bootsboden und einer Ebene 25 mm darunter befindet.

HINWEIS:
Die optimale Montagehöhe des Außenbordmotors wird durch die Kombination aus Boot und Motor sowie den gewünschten Einsatz beeinflusst. Testläufe in unterschiedlichen Höhen können helfen, die optimale Montagehöhe zu bestimmen. Für weitere Informationen wenden Sie sich an Ihren "PARSUN"-Händler oder Bootshersteller.
2.1.2 Festklemmen des Außenbordmotors
- Ziehen Sie die Klemmschraube des Heckspiegels gleichmäßig und fest an. Überprüfen Sie gelegentlich während des Betriebs des Außenbordmotors den festen Sitz der Klemmschrauben, da sie sich durch Motorvibrationen lockern könnten.

WARNUNG:
Lose Klemmschrauben könnten dazu führen, dass der Außenbordmotor herunterfällt oder sich am Heckspiegel bewegt. Dies könnte zum Verlust der Kontrolle führen. Stellen Sie sicher, dass die Klemmschrauben fest angezogen sind. Überprüfen Sie die Schrauben gelegentlich während des Betriebs auf festen Sitz.
- Wenn Ihr Motor mit einer Haltekabelbefestigung ausgestattet ist, sollte ein Haltekabel oder eine Kette verwendet werden. Befestigen Sie diese an einem sicheren Montagepunkt am Boot, um zu vermeiden, dass der Motor vollständig verloren geht, falls er versehentlich vom Heckspiegel fällt.

- Sichern Sie die Klemmhalterung mit geeigneten Bolzen am Heckspiegel. Einzelheiten hierzu erfahren Sie bei Ihrem PARSUN-Händler.
WARNUNG:
Vermeiden Sie die Verwendung ungeeigneter Bolzen, Muttern oder Unterlegscheiben. Überprüfen Sie nach dem Anziehen während eines Testlaufs des Motors deren festen Sitz.
2.2 Einfahren des Motors
Ihr neuer Motor benötigt eine Einfahrphase, damit sich die Passflächen beweglicher Teile gleichmäßig einlaufen können.
VORSICHT:
Die Nichtbeachtung des Einfahrverfahrens kann zu einer verkürzten Motorlebensdauer oder sogar zu schweren Motorschäden führen.
- In der ersten Betriebsstunde:
Lassen Sie den Motor bei 2000 U/min oder bei etwa halber Gasstellung laufen.
- In der zweiten Betriebsstunde:
Lassen Sie den Motor bei 3000 U/min oder bei etwa dreiviertel Gasstellung laufen.
- In den nächsten acht Betriebsstunden:
Vermeiden Sie einen Dauerbetrieb bei Volllast für mehr als jeweils fünf Minuten.
- Betreiben Sie den Motor normal.
2.3 Prüfungen vor dem Betrieb
Kraftstoff
- Stellen Sie sicher, dass Sie ausreichend Kraftstoff für Ihre Fahrt haben.
- Vergewissern Sie sich, dass keine Kraftstoff oder Benzindämpfe vorhanden sind.
- Überprüfen Sie die Kraftstoffüsse auf festen Sitz.
- Stellen Sie sicher, dass der Kraftstoff auf einer sicheren, ebenen Fläche steht und die Kraftstoff nicht verdreht oder gequetscht ist oder mit scharfen Gegenständen in Berührung kommen könnte.
Bedienelemente
- Überprüfen Sie Gas, Schaltung und Lenkung vor dem Starten des Motors auf ordnungsgemäße Funktion.
- Die Bedienelemente sollten leichtgängig funktionieren, ohne zu klemmen oder ungewöhnliches Spiel aufzuweisen.
- Achten Sie auf lose oder beschädigte Verbindungen.
- Überprüfen Sie die Funktion des Anlasser und der Stoppschalter, wenn sich der Außenbordmotor im Wasser befindet.
VORSICHT:
- Starten Sie den Motor nicht außerhalb des Wassers. Es kann zu Überhitzung und schweren Motorschäden kommen.
- Überprüfen Sie den Motor und die Motormontage.
- Achten Sie auf lose oder beschädigte Befestigungselemente.
- Überprüfen Sie den Propeller auf Schäden.
Überprüfung des Motorölstands
- Bringen Sie den Außenbordmotor in eine aufrechte Position (nicht gekippt).

- Überprüfen Sie den Ölstand mit dem Ölmessstab, um sicherzustellen, dass der Stand zwischen der oberen und unteren Markierung liegt. Füllen Sie Öl nach, wenn er unter der unteren Markierung liegt, oder lassen Sie Öl bis zum angegebenen Stand ab, wenn er über der oberen Markierung liegt.

- Öldeckel
- Ölmessstab

- Obere Markierung
- Untere Markierung
VORSICHT:
Achten Sie darauf, den Messstab vollständig in die Führung einzuführen.
2.4 Kraftstoff einfüllen

Benzin und seine Dämpfe sind hochgradig entflammbar und explosiv. Halten Sie sich von Funken, Zigaretten, Flammen oder anderen Zündquellen fern.
- Entfernen Sie den Kraftstofftank.
- Füllen Sie vorsichtig den Kraftstoff.


- Verschließen Sie den Deckel nach dem Befüllen des Tanks sicher. Wischen Sie verschütteten Kraftstoff auf.
HINWEIS:
Die obere Kraftstoff ist auf dem eingebauten Kraftstoff angegeben.

- Obere Markierung
2.5 Motor starten
- Lockern Sie die Entlüftungsschraube am Kraftstofftank. Eine Umdrehung für den eingebauten Tank; 2 oder 3 Umdrehungen für den externen Kraftstoff.

- Öffnen Sie den Kraftstoff.


Eingebauter Kraftstoff Externer Kraftstoff
- Wenn Sie einen externen Kraftstoff verwenden, schließen Sie die Kraftstoffüsse sicher an und drücken Sie den Pumpball (Primer) mit dem Auslassende nach oben, bis Sie spüren, dass er fest wird (falls mit einem Kraftstoff ausgestattet).


- Bringen Sie den Schalthebel in die Neutralstellung.

HINWEIS:
Die Startsicherung verhindert das Starten des Motors, außer in Neutralstellung. Befestigen Sie die Reißleine des Motorstoppschalters an einer sicheren Stelle Ihrer Kleidung, an Ihrem Arm oder Bein. Setzen Sie dann die Sicherungsscheibe am anderen Ende der Reißleine in den Motorstoppschalter ein.
WARNUNG:
- Der Motor muss in Neutralstellung gestartet werden, da sonst Schäden am Motor auftreten können.
- Befestigen Sie die Reißleine nicht an Kleidung, die leicht reißen könnte. Führen Sie die Reißleine nicht an Stellen, an denen sie sich verheddern und ihre Funktion beeinträchtigen könnte.
- Vermeiden Sie versehentliches Ziehen an der Reißleine während des normalen Betriebs. Ein Verlust der Motorleistung bedeutet den Verlust der Lenkkontrolle. Außerdem könnte das Boot ohne Motorleistung schnell langsamer werden. Dies könnte dazu führen, dass Personen und Gegenstände im Boot nach vorne geworfen werden.

- Bringen Sie den Gasgriff in die Position "START" (Start).

- Ziehen Sie den Choke-Knopf vollständig heraus.

HINWEIS:
- Bei einem warmen Motor ist die Verwendung des Choke zum Starten nicht erforderlich.
- Wenn der Choke während des Motorlaufs in der Position "START" gelassen wird, läuft der Motor schlecht oder stirbt ab.
- Ziehen Sie den Handstartergriff langsam heraus, bis Sie einen Widerstand spüren. Ziehen Sie dann kräftig und gerade, um den Motor durchzudrehen und zu starten. Gegebenenfalls wiederholen.

- Nachdem der Motor gestartet ist, führen Sie den Handstartergriff langsam in seine ursprüngliche Position zurück, bevor Sie ihn loslassen.
- Drehen Sie den Gasgriff langsam in die vollständig geschlossene Position zurück.
VORSICHT:
- Wenn der Motor kalt ist, muss er warmgefahren werden.
- Falls der Motor beim ersten Versuch nicht startet, wiederholen Sie den Vorgang. Wenn der Motor nach 4 oder 5 Versuchen nicht anspringt, öffnen Sie das Gas ein wenig (zwischen 1/8 und 1/4) und versuchen Sie es erneut.
2.6 Motor warmfahren
- Bringen Sie den Choke-Knopf nach dem Starten des Motors in die halb herausgezogene Position. Lassen Sie den Motor in den ersten 5 Minuten nach dem Starten bei einem Fünftel Gas oder weniger warmfahren. Nachdem der Motor warmgelaufen ist, drücken Sie den Choke-Knopf vollständig hinein.
VORSICHT:
- Wenn der Choke-Knopf nach dem Motorstart herausgezogen bleibt, stirbt der Motor ab.
- Bei Temperaturen von -5 °C oder weniger lassen Sie den Choke-Knopf nach dem Start für etwa 30 Sekunden vollständig herausgezogen.
- Überprüfen Sie, ob ein stetiger Wasserstrahl aus der Kühlwasserkontrollöffnung austritt.

VORSICHT:
- Wenn während des Motorbetriebs nicht ständig Wasser aus der Öffnung austritt, stoppen Sie den Motor und prüfen Sie, ob der Kühlwassereinlass am Untergehäuse oder die Kontrollöffnung blockiert ist.
- Wenn das Problem nicht lokalisiert und behoben werden kann, wenden Sie sich an Ihren PARSUN-Händler.
2.7 Schalten
WARNUNG:
Vergewissern Sie sich vor dem Schalten, dass sich keine Schwimmer oder Hindernisse im Wasser in Ihrer Nähe befinden.
VORSICHT:
Um von Vorwärts nach Rückwärts oder umgekehrt zu schalten, nehmen Sie zuerst das Gas weg, sodass der Motor im Leerlauf (oder mit niedriger Drehzahl) läuft.
2.7.1 Vorwärts
- Bringen Sie den Gasgriff in die vollständig geschlossene Position.

- Bewegen Sie den Schalthebel schnell und fest von Neutral auf Vorwärts.

2.7.2 Rückwärts
WARNUNG:
Fahren Sie im Rückwärtsgang langsam. Öffnen Sie das Gas nicht mehr als zur Hälfte. Andernfalls könnte das Boot instabil werden, was zum Verlust der Kontrolle und zu einem Unfall führen kann.
- Bringen Sie den Gasgriff in die vollständig geschlossene Position.

- Bewegen Sie den Schalthebel schnell und fest von Neutral auf Rückwärts.

HINWEIS:
Der Außenbordmotor kann in seiner Halterung um 360° gedreht werden (Vollschwenksystem). Das Boot kann auch rückwärts gefahren werden, indem man den Außenbordmotor einfach um 180° dreht, sodass die Steuerpinne zu Ihnen zeigt.
2.8 Pinne
- Richtungsänderung Um die Richtung zu ändern, bewegen Sie die Pinne nach links oder rechts.

- Geschwindigkeit ändern.
Drehen Sie den Griff gegen den Uhrzeigersinn, um die Geschwindigkeit zu erhöhen, und im Uhrzeigersinn, um sie zu verringern.
- Gasanzeige
Die Gasanzeige befindet sich am Gasgriff. Die Kraftstoff auf der Gasanzeige zeigt die relative Kraftstoff an, die für jede Gasstellung verbraucht wird. Wählen Sie die Einstellung, die die beste Leistung und Kraftstoff für den gewünschten Betrieb bietet.

- Gasanzeige
- Gaseinstellschraube
Die Gaseinstellschraube befindet sich an der Pinne. Sie bietet einen einstellbaren Widerstand gegen die Bewegung des Gasgriffs und kann nach den Vorlieben des Bedieners eingestellt werden. Um den Widerstand zu erhöhen, drehen Sie die Einstellschraube im Uhrzeigersinn. Um den Widerstand zu verringern, drehen Sie die
Einstellschraube gegen den Uhrzeigersinn. Wenn eine konstante Geschwindigkeit gewünscht wird, ziehen Sie die Einstellschraube fest, um
die gewünschte Gaseinstellung beizubehalten.

Ziehen Sie die Einstellschraube nicht zu fest an. Wenn der Widerstand zu hoch ist, könnte es schwierig sein, den Gashebel oder Griff zu bewegen, was zu einem Unfall führen kann.
2.9 Motor stoppen
HINWEIS:
Lassen Sie den Motor vor dem Abstellen einige Minuten im Leerlauf oder bei niedriger Geschwindigkeit abkühlen. Das sofortige Abstellen des Motors nach dem Betrieb mit hoher Geschwindigkeit wird nicht empfohlen.
- Drücken und halten Sie die Motorstopptaste, bis der Motor vollständig zum Stillstand kommt.

HINWEIS:
Wenn der Außenbordmotor mit einer Reißleine für den Notstopp-Schalter ausgestattet ist, kann der Motor auch durch Ziehen der Reißleine und Entfernen der Sicherungsscheibe vom Motorstoppschalter abgestellt werden.
- Ziehen Sie die Entlüftungsschraube am Kraftstofftank fest und bringen Sie den Kraftstoff oder -knopf in die geschlossene Position.


- Trennen Sie die Kraftstoff, wenn Sie einen externen Kraftstoff verwenden.

2.10 Trimmen des Außenbordmotors
In der Klemmhalterung sind 4 oder 5 Löcher vorgesehen, um den Trimmwinkel des Außenbordmotors einzustellen.
- Stoppen Sie den Motor.
- Entfernen Sie die Trimmstange aus der Klemmhalterung, während Sie den Außenbordmotor leicht nach oben kippen.

- Positionieren Sie die Stange im gewünschten Loch neu. Führen Sie Testläufe mit verschiedenen Trimmwinkeln durch, um die Position zu finden, die für Ihr Boot und die Betriebsbedingungen am besten geeignet ist.
WARNUNG:
- Stoppen Sie den Motor, bevor Sie den Trimmwinkel einstellen.
- Seien Sie vorsichtig, um Quetschungen beim Entfernen oder Einbauen der Stange zu vermeiden.
- Seien Sie vorsichtig, wenn Sie eine Trimmposition zum ersten Mal ausprobieren. Erhöhen Sie die Geschwindigkeit schrittweise und achten Sie auf Anzeichen von Instabilität oder Kontrollproblemen. Ein falscher Trimmwinkel kann zum Verlust der Kontrolle führen.
2.11 Hoch- und Herunterkippen
Wenn der Motor für längere Zeit abgestellt wird oder das Boot in seichtem Wasser festgemacht ist, sollte der Außenbordmotor hochgekippt werden, um den Propeller und das Gehäuse vor Schäden durch Kollisionen mit Hindernissen zu schützen und Korrosion zu reduzieren.
WARNUNG:
- Stellen Sie sicher, dass sich alle Personen vom Außenbordmotor fernhalten, wenn er hoch- oder heruntergekippt wird. Achten Sie auch darauf, keine Körperteile zwischen Antriebseinheit und Motorhalterung einzuklemmen.
- Ziehen Sie die Entlüftungsschraube fest und bringen Sie den Kraftstoff in die geschlossene Position, wenn der Außenbordmotor für mehr als ein paar Minuten gekippt wird. Andernfalls kann Kraftstoff auslaufen.
HINWEIS:
- Kippen Sie den Motor nicht hoch, indem Sie gegen die Steuerpinne drücken, da diese sonst brechen könnte.
- Der Außenbordmotor kann nicht gekippt werden, wenn er sich im Rückwärtsgang befindet oder wenn der Außenbordmotor um 180° gedreht ist (nach hinten zeigt).
2.11.1 Hochkippen
- Bringen Sie den Schalthebel in die Neutralstellung (falls vorhanden) und richten Sie den Außenbordmotor nach vorne.

- Ziehen Sie die Lenkreibungsschraube fest, indem Sie sie im Uhrzeigersinn drehen, um zu verhindern, dass sich der Motor frei drehen kann.

- Ziehen Sie die Entlüftungsschraube fest. Bei Modellen mit Kraftstoff trennen Sie die Kraftstoff vom Außenbordmotor.


- Schließen Sie den Kraftstoff.

- Halten Sie den hinteren Griff fest und kippen Sie den Motor vollständig hoch, bis der Kippstützhebel automatisch einrastet.

2.11.2 Herunterkippen
- Kippen Sie den Außenbordmotor leicht nach oben.
- Kippen Sie den Außenbordmotor langsam ab, während Sie den Hebel der Kippstützstange nach oben ziehen.

- Lockern Sie die Lenkreibungsschraube durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn und stellen Sie den Lenkwiderstand nach den Vorlieben des Bedieners ein.

WARNUNG:
Wenn der Widerstand zu hoch ist, kann das Steuern schwierig werden, was zu einem Unfall führen kann.
2.12 Fahren unter anderen Bedingungen
2.12.1 Fahren in flachem Wasser
Der Außenbordmotor kann teilweise hochgekippt werden, um den Betrieb in flachem Wasser zu ermöglichen.
WARNUNG:
- Der Kippverriegelungsmechanismus funktioniert nicht, während das Flachwasser-Fahrsystem verwendet wird. Fahren Sie das Boot mit der geringstmöglichen Geschwindigkeit, um zu verhindern, dass der Außenbordmotor aus dem Wasser gehoben wird, was zum Verlust der Kontrolle führt.
- Bringen Sie den Außenbordmotor wieder in seine normale Position, sobald das Boot wieder in tieferem Wasser ist.
VORSICHT:
Der Kühlwassereinlass am Unterteil sollte sich beim Einrichten für und beim Fahren in flachem Wasser nicht oberhalb der Wasseroberfläche befinden. Andernfalls können schwere Schäden durch Überhitzung entstehen. Zum Kippvorgang siehe Abschnitt 2.11.
2.12.2 Fahren in Salzwasser
Spülen Sie nach dem Betrieb in Salzwasser die Kühlwasserkanäle mit Frischwasser aus, um zu verhindern, dass sie durch Salzablagerungen verstopfen.
3. Wartung
3.1 Schmierung
Während der Verwendung des Außenbordmotors ist eine regelmäßige Wartung erforderlich, um seine Leistung sicherzustellen. WARNUNG:
Stellen Sie sicher, dass der Motor abgestellt ist, wenn Sie Wartungsarbeiten durchführen, sofern nicht anders angegeben. Diese Arbeit sollte immer von einem qualifizierten Mechaniker oder Ihrem autorisierten PARSUN-Händler durchgeführt werden.
VORSICHT:
Wenn Ersatzteile erforderlich sind, verwenden Sie nur Original-PARSUN-Teile oder geeignete Teile des gleichen Typs und der gleichen Qualität.

3.2 Reinigung und Einstellung der Zündkerze
Sie sollten die Zündkerze regelmäßig ausbauen und inspizieren, da Hitze und Ablagerungen dazu führen, dass die Zündkerze langsam verschleißt und erodiert. Falls erforderlich, sollten Sie die Zündkerze durch eine andere des korrekten Typs ersetzen.
Bevor Sie die Zündkerze einbauen, messen Sie den Elektrodenabstand mit einer Fühllehre; passen Sie den Abstand gegebenenfalls gemäß Spezifikation an.

Reinigen Sie beim Einbau der Kerze immer die Dichtungsfläche und verwenden Sie eine neue Dichtung. Wischen Sie jeglichen Schmutz von den Gewinden ab und schrauben Sie die Zündkerze mit dem korrekten Anzugsmoment ein.
3.3 Überprüfung des Kraftstoff
- Überprüfen Sie die Kraftstoff auf Lecks, Risse oder Fehlfunktionen. Wenn ein Problem gefunden wird, wenden Sie sich an Ihren PARSUN-Händler und lassen Sie dies sofort reparieren.


WARNUNG:
- Überprüfen Sie regelmäßig auf Kraftstoff.
- Falls ein Kraftstoff gefunden wird, muss das Kraftstoff von einem qualifizierten Mechaniker repariert werden.
- Überprüfen Sie regelmäßig den Kraftstoff. Wenn Fremdstoffe im Filter gefunden werden, ersetzen Sie ihn.
VORSICHT:
Der Kraftstoff ist ein einteiliges Einweg-Ersatzteil.

3.4 Kontrolle der Leerlaufdrehzahl
Für diesen Vorgang sollte ein Diagnose-Drehzahlmesser verwendet werden. Die Ergebnisse können variieren, je nachdem, ob die Prüfung mit einem Spülanschluss, in einem Testtank oder mit dem Außenbordmotor im Wasser durchgeführt wird.
- Starten Sie den Motor und lassen Sie ihn in Neutralstellung vollständig warmlaufen, bis er ruhig läuft.
- Überprüfen Sie, ob die Leerlaufdrehzahl gemäß Spezifikation eingestellt ist. Leerlaufdrehzahl: 1500±50 U/min
VORSICHT:
Eine korrekte Leerlaufdrehzahlprüfung ist nur möglich, wenn der Motor vollständig warmgelaufen ist. Wenn er nicht vollständig warm ist, wird die Leerlaufdrehzahl höher als normal gemessen. Wenn Sie Schwierigkeiten haben, die Leerlaufdrehzahl zu überprüfen, oder wenn die Leerlaufdrehzahl angepasst werden muss, wenden Sie sich an einen PARSUN-Händler oder einen anderen qualifizierten Mechaniker.
3.5 Motorölwechsel
WARNUNG:
- Vermeiden Sie es, das Motoröl unmittelbar nach dem Abstellen des Motors abzulassen. Das Öl ist heiß und sollte vorsichtig gehandhabt werden, um Verbrennungen zu vermeiden.
- Stellen Sie sicher, dass der Außenbordmotor sicher am Heckspiegel oder einem stabilen Ständer befestigt ist.
VORSICHT:
Wechseln Sie das Motoröl nach den ersten 10 Betriebsstunden und danach alle 100 Stunden oder in Intervallen von 6 Monaten. Andernfalls verschleißt der Motor schnell.
VORSICHT:
Wechseln Sie das Motoröl, wenn das Öl noch warm ist.
- Bringen Sie den Außenbordmotor in eine aufrechte Position (nicht gekippt).
- Bereiten Sie einen geeigneten Behälter vor, der mehr als die Motorölkapazität aufnehmen kann. Lockern und entfernen Sie die Ablassschraube, während Sie den Behälter unter die Ablassöffnung halten. Entfernen Sie dann den Öleinfülldeckel. Lassen Sie das Öl vollständig ablaufen. Wischen Sie verschüttetes Öl sofort auf.

- Setzen Sie eine neue Dichtung auf die Ölablassschraube. Ziehen Sie die Ablassschraube fest.
- Füllen Sie die korrekte Ölmenge durch die Einfüllöffnung ein. Bringen Sie den Einfülldeckel an.
- Starten Sie den Motor und stellen Sie sicher, dass keine Öllecks vorhanden sind.
- Stellen Sie den Motor ab und warten Sie 3 Minuten. Überprüfen Sie den Ölstand erneut mit dem Messstab, um sicherzustellen, dass der Stand zwischen der oberen und unteren Markierung liegt.
VORSICHT:
Das Öl sollte häufiger gewechselt werden, wenn der Motor unter ungünstigen Bedingungen wie ausgedehntem Schleppangeln betrieben wird.
3.6 Überprüfung der Verkabelung und Anschlüsse
Überprüfen Sie, ob jedes Erdungskabel ordnungsgemäß gesichert und jeder Stecker fest eingesteckt ist.
3.7 Prüfung auf Undichtigkeiten
Überprüfen Sie, ob keine Abgase oder Wasser an den Verbindungsstellen zwischen der Abgasabdeckung, dem Zylinderkopf und dem Zylinderkörper austreten.
Prüfen Sie auf Ölfarben rund um den Motor.
VORSICHT:
Falls Lecks gefunden werden, wenden Sie sich an Ihren PARSUN-Händler.
3.8 Propellerprüfung
WARNUNG:
- Treffen Sie vor dem Inspizieren, Ausbauen oder Einbauen des Propellers immer Maßnahmen, um sicherzustellen, dass der Motor nicht versehentlich startet, wie z. B. das Entfernen der Zündkerzenstecker von den Zündkerzen, das Schalten der Schaltung in Neutralstellung und das Entfernen der Reißleine vom Motorstoppschalter usw. Es kann zu schweren Verletzungen kommen, wenn der Motor startet und Sie zu nah am Propeller stehen.
- Verwenden Sie nicht Ihre Hand, um den Propeller festzuhalten, wenn Sie die Propellermutter lösen oder anziehen. Legen Sie einen Holzblock zwischen die Antikavitationsplatte und den Propeller, um zu verhindern, dass sich der Propeller dreht.


- Überprüfen Sie jedes der Propellerblätter auf Verschleiß, Erosion durch Kavitation oder Ventilation oder andere Schäden.
- Überprüfen Sie die Propellerwelle auf Schäden.
- Überprüfen Sie die Keilverzahnung/den Scherstift auf Verschleiß oder Schäden.
- Überprüfen Sie, ob sich Angelschnur um die Propellerwelle verheddert hat.
- Überprüfen Sie den Wellendichtring der Propellerwelle auf Schäden.
3.8.1 Ausbau des Propellers
- Biegen Sie den Splint gerade und ziehen Sie ihn mit einer Zange heraus.
- Entfernen Sie die Propellermutter, die Unterlegscheibe und den Distanzring (falls vorhanden).
- Entfernen Sie den Propeller und die Druckscheibe.
3.8.2 Einbau des Propellers
VORSICHT:
- Achten Sie darauf, die Druckscheibe einzubauen, bevor Sie den Propeller montieren, da sonst das Untergehäuse und die Propellernabe beschädigt werden könnten.
- Verwenden Sie unbedingt einen neuen Splint und biegen Sie die Enden sicher um. Andernfalls könnte sich der Propeller während des Betriebs lösen und verloren gehen.
- Tragen Sie ein Marinefett oder ein korrosionsbeständiges Fett auf die Propellerwelle auf.
- Installieren Sie den Distanzring (falls vorhanden), die Druckscheibe und den Propeller auf der Propellerwelle.
- Installieren Sie den Distanzring (falls vorhanden) und die Unterlegscheibe.
- Ziehen Sie die Propellermutter fest. Richten Sie die Propellermutter an der Bohrung der Propellerwelle aus. Setzen Sie einen neuen Splint in die Bohrung ein und biegen Sie die Splintenden um.
3.9 Getriebeölwechsel
WARNUNG:
- Stellen Sie sicher, dass der Außenbordmotor sicher am Heckspiegel oder einem stabilen Ständer befestigt ist.
- Begeben Sie sich niemals unter das Unterteil, während der Außenbordmotor gekippt ist, selbst wenn der Kippstützhebel oder -knopf verriegelt ist. Es könnten schwere Verletzungen auftreten, falls der Motor herunterfällt.
- Kippen Sie den Außenbordmotor so, dass sich die Getriebeölablassschraube am niedrigstmöglichen Punkt befindet.
- Stellen Sie einen geeigneten Behälter unter das Getriebegehäuse.
- Entfernen Sie die Getriebeölablassschraube.

- Getriebeölablassschraube
- Ölstandschraube
VORSICHT:
Wechseln Sie das Getriebeöl nach den ersten 10 Betriebsstunden und danach alle 100 Stunden oder in Intervallen von 6 Monaten. Andernfalls verschleißt das Getriebe schnell.
- Entfernen Sie die Ölstandschraube, damit das Öl vollständig ablaufen kann.
VORSICHT:
Inspizieren Sie das gebrauchte Öl nach dem Ablassen. Wenn das Öl milchig ist, gelangt Wasser in das Getriebegehäuse, was Getriebeschäden verursachen kann. Wenden Sie sich an Ihren PARSUN-Händler.
- Verwenden Sie ein flexibles oder druckbetriebenes Einfüllgerät und spritzen Sie das Getriebeöl in die Öffnung der Getriebeölablassschraube.
- Wenn das Öl aus der Öffnung der Ölstandschraube auszutreten beginnt, setzen Sie die Ölstandschraube ein und ziehen Sie sie fest (wechseln Sie gegebenenfalls den Dichtungsring).
- Setzen Sie die Getriebeölablassschraube ein und ziehen Sie sie fest (wechseln Sie gegebenenfalls den Dichtungsring).
3.10 Reinigung des Kraftstofftank
WARNUNG:
- Halten Sie sich beim Reinigen des Kraftstofftank von Funken, Zigaretten, Flammen oder anderen Zündquellen fern.
- Reinigen Sie den Kraftstoff in einer gut belüfteten Umgebung im Freien.
- Entleeren Sie den Kraftstoff in einen zugelassenen Behälter.
- Geben Sie eine kleine Menge eines geeigneten Lösungsmittels in den Tank. Bringen Sie den Deckel an und schütteln Sie den Tank. Lassen Sie das Lösungsmittel vollständig ablaufen.
- Ziehen Sie die Kraftstoff aus dem Tank.
- Reinigen Sie den Filter in einem geeigneten Reinigungslösungsmittel und lassen Sie ihn trocknen.
- Ersetzen Sie die Dichtung durch eine neue. Bauen Sie die Kraftstoff wieder ein und ziehen Sie die Schrauben fest an.
3.11 Überprüfung und Austausch der Anode(n)
Inspizieren Sie die externen Anoden regelmäßig. Entfernen Sie Ablagerungen von den Oberflächen der Anoden. Wenden Sie sich für den Austausch der externen Anoden an einen PARSUN-Händler.
VORSICHT:
Überstreichen Sie die Anoden nicht, da dies sie unwirksam macht und zu einer schnelleren Motorkorrosion führen kann.

3.12 Überprüfung der oberen Motorhaube
Überprüfen Sie den Sitz der oberen Motorhaube, indem Sie mit beiden Händen dagegen drücken. Wenn sie lose ist, lassen Sie sie von Ihrem PARSUN-Händler reparieren.

Bei Verwendung unter normalen Bedingungen sowie ordnungsgemäßer Wartung und Reparatur kann der Außenbordmotor während der normalen Lebensdauer normal arbeiten.
Die Häufigkeit der Wartungsarbeiten kann je nach Betriebsbedingungen angepasst werden, aber die folgende Tabelle gibt allgemeine Richtlinien vor.
Das Symbol "●" zeigt die Kontrollen an, die Sie selbst durchführen können. Das Symbol "○" zeigt Arbeiten an, die von Ihrem PARSUN-Händler durchgeführt werden sollten.
3.13 Wartungstabelle
| Artikel | Tätigkeiten | Erste 10 Stunden (1 Monat) | Erste 50 Stunden (3 Monate) | Alle 100 Stunden (6 Monate) | Alle 200 Stunden (1 Jahr) |
|---|---|---|---|---|---|
| Anode(n) (extern) | Prüfung/Austausch | ● / ○ | ● / ○ | ||
| Anode(n) (intern) | Prüfung/Austausch | ○ | |||
| Kühlwasserkanäle | Reinigung | ● | ● | ||
| Haubenverschluss | Prüfung | ● | |||
| Kraftstoff (einmalig) | Prüfung/Reinigung | ● / ○ | ● / ○ | ● / ○ | |
| Kraftstoff | Prüfung | ● | ● | ● | |
| Kraftstoff (eingebaut) | Prüfung/Reinigung | ○ | |||
| Kraftstoff (tragbar) | Prüfung/Reinigung | ● | |||
| Getriebeöl | Wechsel | ● | ● | ||
| Schmierpunkte | Schmieren | ● | |||
| Leerlaufdrehzahl | Prüfung/Einstellung | ● / ○ | ● / ○ | ||
| Propeller und Splint | Prüfung/Austausch | ● | ● | ||
| Schaltgestänge/Schaltkabel | Prüfung/Einstellung | ○ | |||
| Thermostat | Prüfung | ○ | |||
| Gasgestänge/-kabel/Gaszündzeitpunkt | Prüfung/Einstellung | ○ | |||
| Wasserpumpe | Prüfung | ○ | |||
| Motoröl | Prüfung/Austausch | ● | ● | ||
| Zündkerze(n) | Reinigung/Einstellung/Austausch | ● | ● | ||
| Ventilspiel (OHC, OHV) | Prüfung/Einstellung | ○ | ○ |
HINWEIS:
Beim Betrieb in Salzwasser, trübem oder schlammigem Wasser sollte der Motor nach jedem Gebrauch mit sauberem Wasser gespült werden.
4 Transport und Lagerung
4.1 Transport
Der Außenbordmotor sollte während des Transports aufrecht stehen, wie in der folgenden Abbildung 1 gezeigt. Falls der Motor hingelegt werden muss, achten Sie bitte darauf, ihn beim Transport so zu platzieren, wie in Abbildung 2 oder Abbildung 3 gezeigt.
VORSICHT:
Verwenden Sie beim Transport des Bootes auf einem Anhänger nicht den Kippstützhebel oder -knopf. Der Außenbordmotor könnte sich aus der Kippstütze rütteln und herunterfallen. Falls der Motor nicht in der normalen Betriebsposition transportiert werden kann, verwenden Sie eine zusätzliche Stützvorrichtung, um ihn in der gekippten Position zu sichern.
WARNUNG:
- Begeben Sie sich niemals unter das Unterteil, während es gekippt ist, selbst wenn eine Motorstützstange verwendet wird.
- Bitte platzieren Sie den Außenbordmotor wie in den folgenden Abbildungen gezeigt, wenn Sie ihn transportieren.

Hinweis:
- Legen Sie ein Handtuch oder etwas Ähnliches unter den Außenbordmotor, um ihn vor Schäden zu schützen, wenn er wie in Abbildung 2 oder 3 oben gezeigt transportiert wird.
- Stellen Sie sicher, dass die Steuerpinne nach unten zeigt, sodass der Gasgriff in Richtung des Propellers zeigt.
4.2 Lagerung
Wenn Sie Ihren PARSUN-Außenbordmotor für längere Zeit (2 Monate oder länger) lagern, müssen mehrere wichtige Verfahren durchgeführt werden, um übermäßige Schäden zu vermeiden.
VORSICHT:
- Halten Sie den Außenbordmotor während der Lagerung in einer aufrechten Position. Falls der Außenbordmotor auf der Seite gelagert wird (nicht aufrecht), legen Sie ihn auf ein Kissen, nachdem Sie das Motoröl vollständig abgelassen haben.
- Legen Sie den Außenbordmotor nicht auf die Seite, bevor das Kühlwasser vollständig aus ihm abgeflossen ist.
- Lagern Sie den Außenbordmotor an einem trockenen, gut belüfteten Ort, nicht in direktem Sonnenlicht.
Es ist ratsam, Ihren Außenbordmotor vor der Lagerung von einem autorisierten PARSUN-Händler warten zu lassen. Sie als Besitzer können jedoch mit einem Minimum an Werkzeugen die folgenden Verfahren selbst durchführen.
- Waschen Sie das Gehäuse des Außenbordmotors mit Frischwasser ab.
- Bringen Sie den Kraftstoff in die geschlossene Position, trennen Sie die Kraftstoff und ziehen Sie die Entlüftungsschraube fest, falls vorhanden.
- Entfernen Sie die obere Motorhaube und die Schalldämpferabdeckung.
- Montieren Sie den Außenbordmotor am Testtank.

- Niedrigster Wasserstand
- Wasseroberfläche
- Füllen Sie den Tank mit Frischwasser bis über das Niveau der Antikavitationsplatte.
VORSICHT:
Wenn der Frischwasserstand unter dem Niveau der Antikavitationsplatte liegt oder die Wasserzufuhr unzureichend ist, kann ein Motorfresser auftreten.
- Starten Sie den Motor. Spülen Sie das Kühlsystem. Führen Sie das Spülen und Konservieren (Fogging) gleichzeitig durch, da das Konservieren/Schmieren des Motors zwingend erforderlich ist, um Rost im Motor zu verhindern.
WARNUNG:
- Berühren oder entfernen Sie keine elektrischen Teile beim Starten oder während des Betriebs.
- Halten Sie Hände, Haare und Kleidung vom Schwungrad und anderen rotierenden Teilen fern, während der Motor läuft.
- Lassen Sie den Motor einige Minuten lang in Neutralstellung mit erhöhter Leerlaufdrehzahl laufen.
- Sprühen Sie kurz vor dem Abstellen des Motors abwechselnd "Fogging Oil" (Konservierungsöl) in jeden Vergaser oder in die Konservierungsöffnung der Schalldämpferabdeckung, falls vorhanden.
- Falls kein "Fogging Oil" verfügbar ist, lassen Sie den Motor mit erhöhter Leerlaufdrehzahl laufen, bis das Kraftstoff leer ist und der Motor stoppt.
- Falls kein "Fogging Oil" verfügbar ist, entfernen Sie die Zündkerze(n). Gießen Sie einen Teelöffel sauberes Motoröl in jeden Zylinder. Drehen Sie den Motor mehrmals manuell durch. Setzen Sie die Zündkerze(n) wieder ein.
- Lassen Sie den Kraftstoff vollständig aus dem Kraftstoff ab.
VORSICHT:
Modelle mit tragbarem Kraftstoff: Lagern Sie den tragbaren Kraftstoff an einem trockenen, gut belüfteten Ort, nicht in direktem Sonnenlicht.
5. Maßnahmen im Notfall
5.1 Aufprallschäden
Wenn der Außenbordmotor auf ein Objekt im Wasser trifft, folgen Sie dem unten stehenden Verfahren.
- Stoppen Sie den Motor sofort.
- Inspizieren Sie das Steuerung und alle Komponenten auf Schäden.
- Unabhängig davon, ob Schäden gefunden wurden oder nicht, kehren Sie langsam und vorsichtig zum nächsten Hafen zurück.
- Lassen Sie den Außenbordmotor von einem PARSUN-Händler inspizieren, bevor Sie ihn wieder in Betrieb nehmen.
5.2 Anlasser funktioniert nicht
Wenn der Anlasser nicht funktioniert, kann der Motor mit einem Notstarterseil gestartet werden.
WARNUNG:
- Verwenden Sie dieses Verfahren nur im Notfall und nur, um zur Reparatur in den Hafen zurückzukehren.
- Wenn das Notstarterseil zum Starten des Motors verwendet wird, funktioniert die Startsicherung nicht. Stellen Sie sicher, dass sich der Fernbedienungshebel in der Neutralstellung befindet.
- Stellen Sie sicher, dass niemand hinter Ihnen steht, wenn Sie am Starterseil ziehen. Es könnte nach hinten peitschen und jemanden verletzen.
- Installieren Sie den Anlasser oder die obere Motorhaube nicht, nachdem der Motor läuft. Halten Sie weite Kleidung und andere Gegenstände fern, wenn Sie den Motor starten. Berühren Sie nicht das Schwungrad oder andere bewegliche Teile, wenn der Motor läuft.
Berühren Sie die Zündspule, das Zündkerzenkabel, den Zündkerzenstecker oder andere elektrische Komponenten nicht, wenn Sie den Motor starten oder betreiben.
Das Verfahren ist wie folgt:
- Entfernen Sie die obere Motorhaube.
- Entfernen Sie das Kabel der Startsicherung und das Choke-Kabel.

- Kabel der Startsicherung 2. Choke-Kabel
- Entfernen Sie den Anlasser, nachdem Sie die drei Bolzen entfernt haben.

- Setzen Sie zwei Bolzen wieder ein, um den Kraftstoff zu sichern.

- Bereiten Sie den Motor zum Starten vor. Weitere Informationen finden Sie in Abschnitt 2.5.
- Führen Sie das verknotete Ende des Notstarterseils in die Kerbe im Schwungradrotor ein und wickeln Sie das Seil mehrere Windungen im Uhrzeigersinn um das Schwungrad.
- Ziehen Sie langsam am Seil, bis ein Widerstand spürbar ist.

- Ziehen Sie kräftig und gerade heraus, um den Motor durchzudrehen und zu starten. Gegebenenfalls wiederholen.
5.3 Behandlung eines untergetauchten Motors
Falls der Außenborder untergetaucht war, bringen Sie ihn sofort zu einem PARSUN-Händler. Andernfalls kann fast sofort Korrosion einsetzen.
- Waschen Sie Verunreinigungen gründlich mit Frischwasser ab.
- Entfernen Sie die Zündkerze(n) und richten Sie die Zündkerzenöffnung nach unten, damit Schlamm oder Verunreinigungen ablaufen können.
- Lassen Sie den Kraftstoff aus dem Vergaser, dem Kraftstoff und der Kraftstoff ab. Lassen Sie das Motoröl vollständig ab gleich.

- Füllen Sie die Ölwanne mit frischem Motoröl.
- Geben Sie Konservierungsöl (Fogging Oil) oder Motoröl durch den/die Vergaser und die Zündkerzenöffnungen ein, während Sie den Motor starten.

- Bringen Sie den Außenbordmotor so schnell wie möglich zu einem PARSUN-Händler.
VORSICHT:
Versuchen Sie nicht, den Außenbordmotor zu betreiben, bevor er vollständig inspiziert wurde.
6. Fehlersuche
| Art der Störung | Mögliche Ursache | Abhilfemaßnahme |
|---|---|---|
| Anlasser funktioniert nicht | Anlasser sind defekt | Vom Händler warten lassen |
| Anlasser funktioniert nicht | Schalthebel ist nicht in Neutralstellung | In Neutralstellung schalten |
| Motor springt nicht an (Anlasser dreht) | Kraftstoff ist leer | Tank mit sauberem, frischem Kraftstoff füllen |
| Motor springt nicht an (Anlasser dreht) | Kraftstoff ist verunreinigt oder veraltet | Tank mit sauberem, frischem Kraftstoff füllen |
| Motor springt nicht an (Anlasser dreht) | Kraftstoff verstopft | Durch empfohlenen Typ ersetzen |
| Motor springt nicht an (Anlasser dreht) | Kraftstoff ist defekt | Vom Händler warten lassen |
| Motor springt nicht an (Anlasser dreht) | Zündkerze(n) verschmutzt oder falscher Typ | Zündkerze(n) inspizieren. Reinigen oder durch empfohlenen Typ ersetzen |
| Motor springt nicht an (Anlasser dreht) | Zündkerzenstecker falsch aufgesetzt | Prüfen und Stecker neu aufsetzen |
| Motor springt nicht an (Anlasser dreht) | Zündkabel beschädigt oder schlecht verbunden | Kabel auf Verschleiß oder Brüche prüfen. Lose Verbindungen festziehen. Verschlissene oder gebrochene Kabel ersetzen |
| Motor springt nicht an (Anlasser dreht) | Zündteile sind defekt | Vom Händler warten lassen |
| Motor springt nicht an (Anlasser dreht) | Reißleine des Motorstoppschalters ist nicht befestigt | Reißleine befestigen |
| Motor springt nicht an (Anlasser dreht) | Innere Motorteile sind beschädigt | Vom Händler warten lassen |
| Motor läuft unregelmäßig im Leerlauf oder stirbt ab | Zündkerze(n) verschmutzt oder falscher Typ | Zündkerze(n) inspizieren. Reinigen oder durch empfohlenen Typ ersetzen |
| Motor läuft unregelmäßig im Leerlauf oder stirbt ab | Kraftstoff ist blockiert | Auf eingeklemmte oder geknickte Kraftstoff oder andere Blockaden im Kraftstoff prüfen |
| Motor läuft unregelmäßig im Leerlauf oder stirbt ab | Kraftstoff ist verunreinigt oder veraltet | Tank mit sauberem, frischem Kraftstoff füllen |
| Motor läuft unregelmäßig im Leerlauf oder stirbt ab | Kraftstoff verstopft | Durch empfohlenen Typ ersetzen |
| Motor läuft unregelmäßig im Leerlauf oder stirbt ab | Zündkerzenabstand ist falsch | Inspizieren und gemäß Spezifikation einstellen |
| Motor läuft unregelmäßig im Leerlauf oder stirbt ab | Zündkabel beschädigt oder schlecht verbunden | Kabel auf Verschleiß oder Brüche prüfen. Lose Verbindungen festziehen. Verschlissene oder gebrochene Kabel ersetzen |
| Motor läuft unregelmäßig im Leerlauf oder stirbt ab | Vorgeschriebenes Motoröl wird nicht verwendet | Öl prüfen und wie vorgeschrieben ersetzen |
| Motor läuft unregelmäßig im Leerlauf oder stirbt ab | Thermostat ist defekt oder verstopft | Vom Händler warten lassen |
| Motor läuft unregelmäßig im Leerlauf oder stirbt ab | Vergaser sind falsch | Vom Händler warten lassen |
| Motor läuft unregelmäßig im Leerlauf oder stirbt ab | Vergaser ist verstopft | Vom Händler warten lassen |
| Motor läuft unregelmäßig im Leerlauf oder stirbt ab | Kraftstoff ist beschädigt | Vom Händler warten lassen |
| Motor läuft unregelmäßig im Leerlauf oder stirbt ab | Entlüftungsschraube am Kraftstoff ist geschlossen | Entlüftungsschraube öffnen |
| Motor läuft unregelmäßig im Leerlauf oder stirbt ab | Kraftstoff ist falsch | Korrekt anschließen |
| Motor läuft unregelmäßig im Leerlauf oder stirbt ab | Drosselklappeneinstellung ist falsch | Vom Händler warten lassen |
| Motor läuft unregelmäßig im Leerlauf oder stirbt ab | Choke-Knopf ist herausgezogen | In Ausgangsposition bringen |
| Motor läuft unregelmäßig im Leerlauf oder stirbt ab | Motorwinkel ist zu hoch | In normale Betriebsposition bringen |
| Motorleistungseinbruch | Propeller ist beschädigt | Propeller reparieren oder ersetzen |
| Motorleistungseinbruch | Trimmwinkel ist falsch | Trimmwinkel für effizientesten Betrieb anpassen |
| Motorleistungseinbruch | Motor ist in falscher Heckspiegelhöhe montiert | Motor auf die richtige Heckspiegelhöhe einstellen |
| Motorleistungseinbruch | Bootsboden ist mit Algen/Muscheln bewachsen | Bootsboden reinigen |
| Motorleistungseinbruch | Seegras oder andere Fremdstoffe haben sich am Getriebegehäuse verfangen | Fremdstoffe entfernen und Unterteil reinigen |
| Motorleistungseinbruch | Zündkerze(n) sind verschmutzt oder falscher Typ | Zündkerze(n) inspizieren. Reinigen oder durch empfohlenen Typ ersetzen |
| Motorleistungseinbruch | Kraftstoff ist blockiert | Auf eingeklemmte oder geknickte Kraftstoff oder andere Blockaden im Kraftstoff prüfen |
| Motorleistungseinbruch | Kraftstoff ist verstopft | Durch empfohlenen Typ ersetzen |
| Motorleistungseinbruch | Kraftstoff ist verunreinigt oder veraltet | Tank mit sauberem, frischem Kraftstoff füllen |
| Motorleistungseinbruch | Zündkerzenabstand ist falsch | Inspizieren und gemäß Spezifikation einstellen |
| Motorleistungseinbruch | Zündkabel ist beschädigt oder schlecht verbunden | Kabel auf Verschleiß oder Brüche prüfen. Lose Verbindungen festziehen. Verschlissene oder gebrochene Kabel ersetzen |
| Motorleistungseinbruch | Zündteile sind ausgefallen | Vom Händler warten lassen |
| Motorleistungseinbruch | Vorgeschriebenes Motoröl wird nicht verwendet | Öl prüfen und wie vorgeschrieben ersetzen |
| Motorleistungseinbruch | Thermostat ist defekt oder verstopft | Vom Händler warten lassen |
| Motorleistungseinbruch | Entlüftungsschraube am Kraftstoff ist geschlossen | Entlüftungsschraube öffnen |
| Motorleistungseinbruch | Kraftstoff ist defekt | Vom Händler warten lassen |
| Motorleistungseinbruch | Kraftstoff ist falsch | Korrekt anschließen |
| Motorleistungseinbruch | Vorgeschriebene Zündkerze(n) werden nicht verwendet | Zündkerze(n) prüfen und wie vorgeschrieben ersetzen |
| Motor vibriert übermäßig | Propeller ist beschädigt | Propeller reparieren oder ersetzen |
| Motor vibriert übermäßig | Propellerwelle ist beschädigt | Vom Händler warten lassen |
| Motor vibriert übermäßig | Seegras oder andere Fremdstoffe haben sich am Propeller verfangen | Propeller abnehmen und reinigen |
| Motor vibriert übermäßig | Motorbefestigungsbolzen ist lose | Bolzen festziehen |
| Motor vibriert übermäßig | Lenkdrehpunkt ist lose | Festziehen |
| Motor vibriert übermäßig | Lenkdrehpunkt ist beschädigt | Vom Händler warten lassen |
7. Schaltplan
