BENUTZERHANDBUCH FÜR AUSSENBORDMOTOREN
F15A BM/BW/FW F20A BM/BW/FW F15AEFI BM/BW/FW F20AEFI BM/BW/FW
Inhaltsverzeichnis
- 1. Hauptkomponenten und allgemeine Informationen
- 2. Betrieb
- 2.1 Installation
- 2.2 Einfahren des Motors
- 2.3 Kontrollen vor dem Betrieb
- 2.4 Kraftstoff auffüllen
- 2.5 Motor starten
- 2.6 Motor warmfahren
- 2.7 Schalten
- 2.8 Pinne
- 2.9 Motor stoppen
- 2.10 Trimmen des Außenbordmotors
- 2.11 Hoch- und Herunterschwenken
- 2.12 Fahren unter anderen Bedingungen
- 2.13 Warnanzeigen und Lösungen
- 3. Wartung
- 3.1 Schmieren
- 3.2 Zündkerze reinigen und einstellen
- 3.3 Kraftstoffsystem überprüfen
- 3.4 Leerlaufdrehzahl prüfen
- 3.5 Motoröl wechseln
- 3.6 Verkabelung und Steckverbindungen prüfen
- 3.7 Auf Leckagen prüfen
- 3.8 Propeller prüfen
- 3.9 Getriebeöl wechseln
- 3.10 Kraftstofftank reinigen
- 3.11 Anode(n) prüfen und austauschen
- 3.12 Obere Motorabdeckung prüfen
- 3.13 Wartungstabelle
- 4. Transport und Lagerung
- 5. Maßnahmen im Notfall
- 6. Fehlersuche
- 7. Schaltplan
1. Hauptkomponenten und allgemeine Informationen
1.1 Hauptkomponenten




- Obere Motorabdeckung
- Verriegelungsgriff der oberen Abdeckung
- Ablassschraube
- Antikavitationsplatte
- Propeller
- Kühlwassereinlass
- Trimm- und Kippstange
- Klemmhalterung
- Pinnengriff
- Startergriff
- Warnanzeige
- Gangschalthebel
- Motorstopptaste
- Gasreibungseinsteller
- Gasgriff
- Klemmschraube
- Kraftstoffanschluss
- Kraftstofftank
- Fernbedienungsbox
Ein tragbarer Kraftstofftank umfasst folgende Teile:


- Tankdeckel 3. Entlüftungsschraube
- Kraftstoffanschluss 4. Tankanzeige
WARNUNG:
Der mit diesem Motor gelieferte Kraftstofftank darf nur zur Kraftstoffversorgung während des Betriebs verwendet werden und darf nicht als Kraftstofflagerbehälter dienen.
Fernbedienung
Der Fernbedienungshebel betätigt sowohl die Schaltung als auch das Gas. Die elektrischen Schalter sind an der Fernbedienungsbox montiert.
- Fernbedienungshebel
- Neutralsperrauslöser
- Neutralgashebel
- Hauptschalter/Choke-Schalter
- Motorstopp-Reißleinenschalter
- Gasreibungseinsteller

Fernbedienungshebel
Wird der Hebel aus der Neutralstellung nach vorne bewegt, wird der Vorwärtsgang eingelegt. Wird der Hebel aus der Neutralstellung nach hinten gezogen, wird der Rückwärtsgang eingelegt. Der Motor läuft im Leerlauf weiter, bis der Hebel um ca. 35° bewegt wird (eine Rastung ist spürbar). Bewegt man den Hebel weiter, öffnet sich die Drosselklappe und der Motor beginnt zu beschleunigen.
- Neutral "N"
- Vorwärts "F"
- Rückwärts "R"
- Schalten
- Vollständig geschlossen
- Gas
- Vollständig geöffnet

Neutralsperrauslöser
Um aus der Neutralstellung zu schalten, ziehen Sie zuerst den Neutralsperrauslöser nach oben.

- Neutralsperrauslöser
Neutralgashebel
Um Gas zu geben, ohne in Vorwärts- oder Rückwärtsgang zu schalten, bringen Sie den Fernbedienungshebel in die Neutralstellung und heben Sie den Neutralgashebel an.
HINWEIS:
Der Neutralgashebel funktioniert nur, wenn sich der Fernbedienungshebel in der Neutralstellung befindet. Der Fernbedienungshebel funktioniert nur, wenn sich der Neutralgashebel in der geschlossenen Position befindet.
- Vollständig geöffnet
- Vollständig geschlossen

1.2 Allgemeine Informationen
1.2.1 Spezifikationen
Wichtigste technische Daten:
| Wichtigste technische Daten | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Positionen | Daten | Positionen | Daten | |||
| Motortyp | Zwei Zylinder, 4-Takt | Gewicht (BML/BWL/FWL) | 53,7 kg / 55,7 kg / 54,7 kg | |||
| Hubraum | 362 cm³ | Empfohlener Kraftstoff | Bleifreies Normalbenzin | |||
| Bohrung x Hub | 63 mm × 58,1 mm | Kraftstofftankinhalt | 24 L | |||
| Getriebeübersetzung | Vergaser | 2,08 (27/13) | Empfohlenes Motoröl | CA F4014/20 oder CA F4014/40 | ||
| EFI | 1,85 (24/13) | Empfohlenes Motoröl | SAE10W30 oder SAE10W40 | |||
| Gesamtlänge (B/FW) | 988 mm / 665 mm | Motorölmenge | 1,6 L | |||
| Gesamtbreite (B/FW) | 420 mm / 430 mm | Empfohlenes Getriebeöl | Hypoid-Getriebeöl SAE # 90 | |||
| Gesamthöhe (S) | 1070 mm | Getriebeölmenge | 250 cm³ | |||
| Gesamthöhe (L) | 1197 mm | Zündkerze | DPR7EA-9 | |||
| Gewicht (BMS/BWS/FWS) | 51,7 kg / 53,7 kg / 52,7 kg | Zündkerzenabstand | 0,8~0,9 mm |
Hauptleistung:
| Positionen | Daten | Positionen | Daten | |
|---|---|---|---|---|
| Maximale Ausgangsleistung | 14,7 Kw / 5500 rpm (20 PS) | Anzugsmoment | Zündkerze | 18,0 Nm |
| Maximale Ausgangsleistung | 11 Kw / 5000 rpm (15 PS) | Anzugsmoment | Propellermutter | 17,0 Nm |
| Volllast-Betriebsbereich | 5000~6000 rpm | Drehmoment für | Motorölablassschraube | 28,0 Nm |
| Leerlaufdrehzahl (in Neutralstellung) | 1050±50 rpm | Motor | Motorölfilter | 18,0 Nm |
| Ventilspiel EIN (kalter Motor) | 0,15~0,25 mm | |||
| Ventilspiel AUS (kalter Motor) | 0,25~0,35 mm |
1.2.2 Kraftstoffanweisungen
Kraftstoffanweisungen
Empfohlenes Benzin:
Reguläres bleifreies Benzin. Falls nicht verfügbar, Premium-Benzin.
Wenn Klopfen oder Klingeln auftritt, verwenden Sie eine andere Benzinmarke oder bleifreies Superbenzin. Wenn normalerweise verbleites Benzin verwendet wird, sollten die Motorventile und zugehörigen Teile alle 100 Betriebsstunden überprüft werden.
WARNUNG:
- Rauchen Sie nicht beim Auftanken und halten Sie sich von Funken, Flammen oder anderen Zündquellen fern.
- Stoppen Sie den Motor vor dem Auftanken.
- Tanken Sie in einem gut belüfteten Bereich; tanken Sie tragbare Kraftstofftanks außerhalb des Bootes auf.
- Überfüllen Sie den Kraftstofftank nicht.
- Achten Sie darauf, kein Benzin zu verschütten. Wenn Benzin verschüttet wird, wischen Sie es sofort auf.
- Ziehen Sie den Tankdeckel nach dem Auftanken fest an.
- Sollten Sie Benzin verschlucken, viel Benzindampf einatmen oder Benzin in Ihre Augen bekommen, suchen Sie sofort einen Arzt auf.
- Wenn Benzin auf Ihre Haut gelangt, waschen Sie diese sofort mit Seife und Wasser ab. Wechseln Sie die Kleidung, wenn Benzin darauf verschüttet wurde.
- Berühren Sie mit der Zapfpistole Metallkomponenten, um elektrostatische Funken zu vermeiden.
VORSICHT:
Verwenden Sie nur neues, sauberes Benzin, das in sauberen Behältern gelagert wurde und nicht mit Wasser oder Fremdstoffen verunreinigt ist.
Motoröl:
Empfohlenes Motoröl: 4-Takt-Außenbordmotoröl SAE10W30 und SAE10W40 (1,6 L).
WARNUNG:
- Starten Sie den Motor nicht, wenn der Ölstand null oder niedrig ist. Schwere Schäden könnten auftreten.
- Prüfen Sie immer den Ölstand, bevor Sie den Motor starten.
VORSICHT:
Alle 4-Takt-Motoren werden ab Werk ohne Motoröl geliefert.
1.2.3 Propellerauswahl
Die Leistung Ihres Außenbordmotors wird entscheidend von Ihrer Propellerwahl beeinflusst, da eine falsche Wahl die Leistung beeinträchtigen kann. Der Außenbordmotor ist mit Propellern ausgestattet, die für eine Reihe von Anwendungen gut geeignet sind, aber es kann Anwendungen geben, bei denen ein Propeller mit einer anderen Steigung angemessener wäre. Händler führen eine Reihe von Propellern und können Sie beraten und einen Propeller an Ihrem Außenborder installieren, der am besten für Ihre Anwendung geeignet ist.
Für eine größere Bootslast und eine niedrige Motordrehzahl ist ein Propeller mit geringerer Steigung besser geeignet. Umgekehrt ist ein Propeller mit großer Steigung besser für eine geringere Betriebslast geeignet, da er die Aufrechterhaltung der korrekten Motordrehzahl ermöglicht.
2. Betrieb
2.1 Installation
Montieren Sie den Außenbordmotor auf der Mittellinie (Kiellinie) des Bootes. Bei Booten ohne Kiel oder bei asymmetrischen Booten wenden Sie sich an Ihren Händler.

- Mittellinie (Kiellinie)
HINWEIS:
Prüfen Sie während des Wassertests den Auftrieb des Bootes im Ruhezustand bei maximaler Belastung. Stellen Sie sicher, dass der statische Wasserstand am Auspuffgehäuse niedrig genug ist, um das Eindringen von Wasser in den Kraftkopf zu verhindern, wenn das Wasser aufgrund von Wellen ansteigt, während der Außenborder nicht läuft.
WARNUNG:
- Die Übermotorisierung eines Bootes kann zu schwerer Instabilität führen. Installieren Sie keinen Außenbordmotor mit mehr PS als der auf dem Kapazitätsschild des Bootes angegebenen maximalen Bewertung. Wenn das Boot kein Kapazitätsschild hat, wenden Sie sich an den Bootshersteller.
- Eine unsachgemäße Montage des Außenbordmotors kann zu gefährlichen Bedingungen führen. Ihr Händler oder eine andere in der ordnungsgemäßen Takelage erfahrene Person sollte den Motor montieren. Wenn Sie den Motor selbst montieren, sollten Sie von einer erfahrenen Person geschult werden.
Die in diesem Abschnitt präsentierten Informationen dienen nur als Referenz. Die ordnungsgemäße Montage hängt zum Teil von der Erfahrung und der spezifischen Kombination aus Boot und Motor ab.
2.1.1 Montagehöhe
Die Montagehöhe des Außenbordmotors beeinflusst die Laufeffizienz Ihres Bootes erheblich. Wenn die Montagehöhe zu hoch ist, neigt Kavitation zum Auftreten, wodurch der Vortrieb verringert wird. Wenn die Montagehöhe zu niedrig ist, erhöht sich der Wasserwiderstand und verringert dadurch die Motoreffizienz. Montieren Sie den Außenbordmotor so, dass sich die Antikavitationsplatte zwischen dem Boden des Bootes und einer Ebene 25 mm darunter befindet.

HINWEIS:
Die optimale Montagehöhe des Außenbordmotors wird von der Boot- und Motorkombination und der gewünschten Verwendung beeinflusst. Testläufe in unterschiedlicher Höhe können helfen, die optimale Montagehöhe zu bestimmen. Für weitere Informationen wenden Sie sich an Ihren "PARSUN" Händler oder Bootshersteller.
2.1.2 Festklemmen des Außenbordmotors
- Ziehen Sie die Spiegellampenschraube gleichmäßig und sicher fest. Überprüfen Sie gelegentlich die Klemmschrauben während des Betriebs des Außenbordmotors auf festen Sitz, da sie sich durch Motorvibrationen lockern könnten.

VORSICHT:
Außenborder, die nur Klemmschrauben verwenden, sind UNZUREICHEND, um den Außenborder ordnungsgemäß und sicher am Heckspiegel zu befestigen. Zur ordnungsgemäßen Installation des Außenborders gehört das Verschrauben des Motors mit dem Boot durch den Heckspiegel.
WARNUNG:
Lose Klemmschrauben könnten dazu führen, dass der Außenbordmotor abfällt oder sich am Heckspiegel bewegt. Dies könnte zum Kontrollverlust führen. Stellen Sie sicher, dass die Klemmschrauben fest angezogen sind, überprüfen Sie die Schrauben gelegentlich während des Betriebs auf festen Sitz.
- Wenn Ihr Motor mit einer Motorhaltekabelbefestigung ausgestattet ist, sollte ein Motorhaltekabel oder eine Kette verwendet werden. Befestigen Sie es an einem sicheren Montagepunkt am Boot, um zu verhindern, dass der Motor vollständig verloren geht, wenn er versehentlich vom Heckspiegel fällt.

- Befestigen Sie die Klemmhalterung mit den entsprechenden Bolzen am Heckspiegel. Einzelheiten erfahren Sie bei Ihrem Händler.
WARNUNG:
Vermeiden Sie die Verwendung ungeeigneter Bolzen, Muttern oder Unterlegscheiben. Überprüfen Sie nach dem Festziehen und einem Testlauf des Motors deren festen Sitz.
2.2 Einfahren des Motors
Ihr neuer Motor benötigt eine Einfahrzeit, damit sich die Passflächen beweglicher Teile gleichmäßig einlaufen können.
VORSICHT:
Die Nichtbeachtung des Einfahrvorgangs kann zu einer kürzeren Lebensdauer des Motors oder sogar zu schweren Motorschäden führen.
- Während der ersten Betriebsstunde:
Lassen Sie den Motor mit 2000 U/min oder in etwa halber Gasstellung laufen.
- Während der zweiten Betriebsstunde:
Lassen Sie den Motor mit 3000 U/min oder in etwa Dreiviertel-Gasstellung laufen.
- Während der nächsten acht Betriebsstunden:
Vermeiden Sie Dauerbetrieb bei Vollgas für mehr als fünf Minuten am Stück.
- Betreiben Sie den Motor normal.
2.3 Kontrollen vor dem Betrieb
Kraftstoff
- ·Stellen Sie sicher, dass Sie genügend Kraftstoff für Ihre Fahrt haben.
- ·Stellen Sie sicher, dass keine Kraftstofflecks oder Benzindämpfe vorhanden sind.
- ·Überprüfen Sie die Kraftstoffleitungsanschlüsse auf festen Sitz.
- ·Stellen Sie sicher, dass der Kraftstofftank auf einer sicheren, ebenen Fläche steht und die Kraftstoffleitung nicht verdreht oder gequetscht ist oder spitze Gegenstände berühren könnte.
Steuerungen
- ·Überprüfen Sie Gas, Schaltung und Lenkung auf ordnungsgemäße Funktion, bevor Sie den Motor starten.
- ·Die Steuerungen sollten reibungslos funktionieren, ohne Klemmen oder ungewöhnliches Spiel.
- ·Suchen Sie nach losen oder beschädigten Verbindungen.
- ·Überprüfen Sie die Funktion der Starter- und Stoppschalter, wenn sich der Außenbordmotor im Wasser befindet.
VORSICHT:
- ·Starten Sie den Motor nicht außerhalb des Wassers. Überhitzung und schwere Motorschäden können auftreten.
- ·Überprüfen Sie den Motor und die Motormontage.
- ·Suchen Sie nach losen oder beschädigten Befestigungselementen.
- ·Überprüfen Sie den Propeller auf Schäden.
Überprüfen des Motorölstands
- Bringen Sie den Außenbordmotor in eine aufrechte Position (nicht gekippt).

- Überprüfen Sie den Ölstand mit dem Ölmessstab, um sicherzustellen, dass der Stand zwischen der oberen und unteren Markierung liegt. Füllen Sie Öl nach, wenn es unter der unteren Markierung liegt, oder lassen Sie es bis zum angegebenen Stand ab, wenn es über der oberen Markierung liegt.


- Ölmessstab 2 Obere Markierung 3. Untere Markierung
VORSICHT:
Achten Sie darauf, den Ölmessstab vollständig in die Führung einzuführen.
2.4 Kraftstoff auffüllen
WARNUNG:
Benzin und seine Dämpfe sind leicht entzündlich und explosiv. Von Funken, Zigaretten, Flammen oder anderen Zündquellen fernhalten.
- Nehmen Sie den Tankdeckel ab.
- Füllen Sie vorsichtig Kraftstoff in den Tank.
- Verschließen Sie den Deckel nach dem Tanken sicher. Wischen Sie verschütteten Kraftstoff auf.
2.5 Motor starten
- Schließen Sie die Kraftstoffanschlüsse sicher an, nachdem Sie die Entlüftungsschraube am Tankdeckel gelockert haben (2 oder 3 Umdrehungen).


- Schließen Sie die Kraftstoffanschlüsse sicher an und drücken Sie die Handpumpe mit dem Auslassende nach oben, bis Sie spüren, dass sie fest wird (falls mit Kraftstoffanschluss ausgestattet).


(EFI-Handstartmodell)
Entfernen Sie die Entlüftungsventilabdeckung, schließen Sie das im Zubehör enthaltene Entlüftungsset an das Entlüftungsventil an und führen Sie den Gummischlauch des Entlüftungssets in den Tankstutzen ein. Ziehen Sie wiederholt am Startergriff, bis Kraftstoff im durchsichtigen Schlauch des Entlüftungssets zu sehen ist. Entfernen Sie das Entlüftungsset und starten Sie den Motor. Wenn der Motor nicht startet, schließen Sie das Entlüftungsset erneut an und wiederholen Sie den Entlüftungsvorgang, bis der Motor gestartet werden kann. Entfernen Sie das Entlüftungsset und schrauben Sie die Entlüftungsventilabdeckung fest.
(EFI-Elektrostartmodell)
Entfernen Sie die Entlüftungsventilabdeckung, schließen Sie das im Zubehör enthaltene Entlüftungsset an das Entlüftungsventil an und führen Sie den Gummischlauch des Entlüftungssets in den Tankstutzen ein. Drehen Sie den Startschalter in die Position "ON" (Stromkreis schließen) und warten Sie 5 Sekunden, dann drehen Sie den Startschalter auf "OFF" (Stromkreis öffnen). Wiederholen Sie dies, bis Kraftstoff im durchsichtigen Schlauch des Entlüftungssets zu sehen ist. Entfernen Sie das Entlüftungsset und starten Sie den Motor. Wenn der Motor nicht startet, schließen Sie das Entlüftungsset erneut an und wiederholen Sie den Entlüftungsvorgang, bis der Motor gestartet werden kann. Entfernen Sie das Entlüftungsset und schrauben Sie die Entlüftungsventilabdeckung fest.
HINWEIS:
- Dieser Schritt ist nur für einen neuen Außenborder erforderlich, oder für einen Außenborder, der wegen Kraftstoffmangels stehen geblieben ist, oder der lange gelagert wurde oder zum ersten Mal verwendet wird, nachdem der Kraftstoff aufgrund einer Reparatur abgelassen wurde.
- Das Gummischlauchende sollte sich 2-3 cm über dem Kraftstoffstand des Kraftstofftanks befinden, um sicherzustellen, dass der Kraftstoff zurück in den Tank fließt, wenn die Luft aus dem Entlüftungsventil entweicht.
Wenn der Gummischlauch nicht lang genug ist und der Kraftstofftank schwer zu bewegen ist, verbinden Sie den Gummischlauch mit einer äußeren Kraftstoffleitung, um die Länge zu erweitern und sicherzustellen, dass der Kraftstoff zurück in den Tank fließt.




Entlüftungsventil Entlüftungsventilabdeckung Entlüftungsset
- Drücken Sie die Handpumpe erneut mit dem Auslassende nach oben, bis Sie spüren, dass sie fest wird. (EFI-Modell)
- Stellen Sie den Schalthebel auf Neutral.


HINWEIS:
Die Startsicherung verhindert, dass der Motor startet, außer in Neutralstellung. Befestigen Sie die Reißleine des Motorstoppschalters an einer sicheren Stelle an Ihrer Kleidung oder an Ihrem Arm oder Bein. Installieren Sie dann die Sperrplatte am anderen Ende der Reißleine im Motorstoppschalter.
WARNUNG:
- Der Motor muss in Neutralstellung gestartet werden, andernfalls können Schäden am Starter und Gefahren auftreten.
- Befestigen Sie die Reißleine nicht an Kleidung, die leicht reißen könnte. Führen Sie die Reißleine nicht so, dass sie sich verfangen und ihre Funktion beeinträchtigen könnte.
- Vermeiden Sie ein versehentliches Ziehen an der Reißleine während des normalen Betriebs. Ein Verlust der Motorleistung bedeutet den Verlust der Lenkkontrolle. Außerdem könnte das Boot ohne Motorleistung schnell langsamer werden. Dies könnte dazu führen, dass Personen und Gegenstände im Boot nach vorne geworfen werden.


- Stellen Sie den Gasgriff in die Position "START" (Vergasermodell mit Handstart).
Stellen Sie den Gasgriff auf die minimale Position (EFI-Modell mit Handstart). Drehen Sie den Hauptschalter auf "ON" (Elektrostart).



- Ziehen Sie den Handstartergriff langsam heraus, bis Sie einen Widerstand spüren. Ziehen Sie dann kräftig und gerade, um den Motor durchzudrehen und zu starten. Gegebenenfalls wiederholen. Drehen Sie den Hauptschalter auf "START" und halten Sie ihn maximal 5 Sekunden lang gedrückt (Elektrostart).


- Nachdem der Motor gestartet ist, führen Sie den Handstartergriff langsam in seine ursprüngliche Position zurück, bevor Sie ihn loslassen. Lassen Sie den Hauptschalter sofort los und lassen Sie ihn in die Position "ON" zurückkehren, nachdem der Motor gestartet ist (Elektrostart).
- Führen Sie den Gasgriff langsam in die vollständig geschlossene Position zurück.
VORSICHT:
- · Wenn der Motor kalt ist, muss er warmgefahren werden.
- · Wenn der Motor beim ersten Versuch nicht startet, wiederholen Sie den Vorgang. Wenn der Motor nach 4 oder 5 Versuchen nicht anspringt, öffnen Sie das Gas ein wenig (zwischen 1/8 und 1/4) und versuchen Sie es erneut. (Vergasermodell)
- · Wenn der Motor beim ersten Versuch nicht startet, wiederholen Sie die Schritte 3 und 4 und versuchen Sie es erneut. (EFI-Modell)
HINWEIS:
Drehen Sie den Hauptschalter niemals auf "START", während der Motor läuft.
Lassen Sie den Anlasser nicht länger als 5 Sekunden drehen. Wenn der Anlasser kontinuierlich länger als 5 Sekunden gedreht wird, entlädt sich die Batterie schnell, was das Starten des Motors unmöglich macht. Der Anlasser kann ebenfalls beschädigt werden. Wenn der Motor nach 5 Sekunden Durchdrehen nicht anspringt, stellen Sie den Hauptschalter zurück auf "ON", warten Sie 10 Sekunden und starten Sie den Motor dann erneut.
2.6 Motor warmfahren
- Nach dem Starten des Motors stellen Sie den Schalthebel auf Neutral. Fahren Sie den Motor in den ersten ca. 3 Minuten nach dem Start warm, indem Sie ihn bei ein Fünftel Gas oder weniger betreiben. Andernfalls verkürzt sich die Lebensdauer des Motors.
- Achten Sie auf einen stetigen Wasserfluss aus der Kühlwasserkontrollöffnung.

VORSICHT:
- · Wenn während des Motorbetriebs nicht ständig Wasser aus der Öffnung fließt, stellen Sie den Motor ab und prüfen Sie, ob der Kühlwassereinlass am Untergehäuse oder die Kontrollöffnung verstopft ist.
- · Wenn das Problem nicht gefunden und behoben werden kann, wenden Sie sich an Ihren Händler.
2.7 Schalten
WARNUNG:
Vergewissern Sie sich vor dem Schalten, dass sich keine Schwimmer oder Hindernisse im Wasser in Ihrer Nähe befinden.
VORSICHT:
Um von Vorwärts nach Rückwärts oder umgekehrt zu schalten, nehmen Sie zuerst das Gas weg, so dass der Motor im Leerlauf läuft (oder mit niedriger Drehzahl).
2.7.1 Vorwärts
- Bringen Sie den Gasgriff in die vollständig geschlossene Position.

- Bewegen Sie den Schalthebel schnell und fest von Neutral auf Vorwärts. Ziehen Sie den Neutralsperrauslöser nach oben und bewegen Sie den Fernbedienungshebel schnell und fest von Neutral auf Vorwärts. (Fernbedienung)


2.7.2 Rückwärts
WARNUNG:
Fahren Sie beim Rückwärtsfahren langsam. Öffnen Sie das Gas nicht mehr als zur Hälfte. Andernfalls könnte das
Boot instabil werden, was zum Kontrollverlust und einem Unfall führen könnte.
- Bringen Sie den Gasgriff in die vollständig geschlossene Position.

- Bewegen Sie den Schalthebel schnell und fest von Neutral auf Rückwärts.
Prüfen Sie, ob sich der Kippsperrhebel in der Verriegelungsposition befindet. Ziehen Sie den Neutralsperrauslöser nach oben und bewegen Sie den Fernbedienungshebel schnell und fest von Neutral auf Rückwärts. (Fernbedienung)


2.8 Pinne
1. Richtungswechsel
Um die Richtung zu ändern, bewegen Sie den Pinnengriff nach links oder rechts.

2. Geschwindigkeitswechsel
Drehen Sie den Griff gegen den Uhrzeigersinn, um die Geschwindigkeit zu erhöhen, und im Uhrzeigersinn, um sie zu verringern.
3. Gasanzeige
Die Gasanzeige befindet sich am Gasgriff. Die Kraftstoffverbrauchskurve auf der Gasanzeige zeigt die relative Kraftstoffmenge, die für jede Gasstellung verbraucht wird. Wählen Sie die Einstellung, die die beste Leistung und Kraftstoffersparnis für den gewünschten Betrieb bietet.

- Gasanzeige
4. Gasreibungseinsteller
Der Gasreibungseinsteller befindet sich am Pinnengriff und bietet einen einstellbaren Widerstand gegen die Bewegung des Gasgriffs, der nach Vorliebe des Bedieners eingestellt werden kann. Um den Widerstand zu erhöhen, drehen Sie den Einsteller im Uhrzeigersinn. Um den Widerstand zu verringern, drehen Sie den Einsteller gegen den Uhrzeigersinn. Wenn eine konstante Geschwindigkeit gewünscht wird, ziehen Sie den Einsteller fest, um die gewünschte Gaseinstellung beizubehalten.


WARNUNG:
Ziehen Sie den Reibungseinsteller nicht zu fest an. Wenn der Widerstand zu groß ist, könnte es schwierig sein, den Gashebel oder Griff zu bewegen, was zu einem Unfall führen könnte.
2.9 Motor stoppen
HINWEIS:
Bevor Sie den Motor abstellen, lassen Sie ihn zunächst einige Minuten lang im Leerlauf oder bei niedriger Geschwindigkeit abkühlen. Es wird nicht empfohlen, den Motor sofort nach dem Betrieb mit hoher Geschwindigkeit abzustellen.
- Drücken und halten Sie die Motorstopptaste, bis der Motor vollständig zum Stillstand kommt.


HINWEIS:
Wenn der Außenbordmotor mit einer Motorstopp-Reißleine ausgestattet ist, kann der Motor auch durch Ziehen der Reißleine und Entfernen der Sperrplatte vom Motorstoppschalter abgestellt werden.
- Ziehen Sie die Entlüftungsschraube am Tankdeckel fest an.

- Trennen Sie die Kraftstoffleitung.


2.10 Trimmen des Außenbordmotors
In der Klemmhalterung sind 4 oder 5 Löcher vorgesehen, um den Trimmwinkel des Außenbordmotors einzustellen.
- Stoppen Sie den Motor.
- Entfernen Sie die Trimmstange aus der Klemmhalterung, während Sie den Außenbordmotor leicht hochschwenken.

- Positionieren Sie die Stange im gewünschten Loch. Führen Sie Testläufe mit verschiedenen Trimmwinkeln durch, um die Position zu finden, die für Ihr Boot und Ihre Betriebsbedingungen am besten geeignet ist.

Stoppen Sie den Motor, bevor Sie den Trimmwinkel einstellen.
Seien Sie vorsichtig, um Einklemmen zu vermeiden, wenn Sie die Stange entfernen oder installieren.
Seien Sie vorsichtig, wenn Sie zum ersten Mal eine Trimmposition ausprobieren. Erhöhen Sie die Geschwindigkeit allmählich und achten Sie auf Anzeichen von Instabilität oder Kontrollproblemen.
Ein falscher Trimmwinkel kann zum Kontrollverlust führen.

Obige Illustrationen zeigen von links nach rechts drei Positionen: Bug neigt sich nach oben, Bug neigt sich zu weit nach oben und Bug neigt sich nach unten.
Bei normaler Bugneigung nach oben ist der Wasserwiderstand verringert und das Boot kann eine größere Stabilität und Effizienz haben.
Zu viel Trimm-out bringt den Bug des Bootes zu hoch ins Wasser. Dies erhöht den Luft- und Wasserwiderstand des Bootskörpers und verringert die Effizienz des Außenborders. Übermäßiger Bug nach oben kann auch dazu führen, dass das Boot im Wasser hüpft, was den Bediener und die Passagiere über Bord werfen könnte.
Bug nach unten führt dazu, dass das Boot durch das Wasser "pflügt", was extremen Widerstand gegen das Boot erzeugt. Es macht es schwieriger, die Geschwindigkeit zu erhöhen und das Boot zu steuern. Übermäßiger Bug nach unten bei hohen Geschwindigkeiten kann sogar dazu führen, dass der Kopf des Bootes ins Wasser taucht.
2.11 Hoch- und Herunterschwenken
Wenn der Motor für längere Zeit abgestellt wird oder wenn das Boot im Flachwasser festmacht, sollte der Außenbordmotor hochgeschwenkt werden, um den Propeller und das Gehäuse vor Schäden durch Kollision mit Hindernissen zu schützen und auch um Korrosion zu verringern.
WARNUNG:
Stellen Sie sicher, dass alle Personen vom Außenbordmotor entfernt sind, wenn Sie ihn hoch- oder herunterschwenken. Achten Sie auch darauf, keine Körperteile zwischen der Antriebseinheit und der Motorhalterung einzuklemmen.
HINWEIS:
Schwenken Sie den Motor nicht hoch, indem Sie gegen den Pinnengriff drücken, da dies den Griff beschädigen könnte. Der Außenbordmotor kann nicht hochgeschwenkt werden, wenn der Rückwärtsgang eingelegt ist.
2.11.1 Hochschwenken
- Stellen Sie den Schalthebel auf Neutral.


- Ziehen Sie den Lenkreibungseinsteller fest, indem Sie ihn im Uhrzeigersinn drehen, um zu verhindern, dass sich der Motor frei dreht.

- Trennen Sie die Kraftstoffleitung vom Außenbordmotor.

- Bringen Sie den Kippsperrhebel (falls vorhanden) in die obere Position.

- Halten Sie den hinteren Griff fest und schwenken Sie den Motor vollständig nach oben, bis der Kippstützhebel automatisch einrastet.

2.11.2 Herunterschwenken
- Schwenken Sie den Außenbordmotor leicht nach oben.
- Schwenken Sie den Außenbordmotor langsam nach unten, während Sie den Kippsperrhebel in die untere Position bringen.

- Lösen Sie den Lenkreibungseinsteller, indem Sie ihn gegen den Uhrzeigersinn drehen, und stellen Sie die Lenkreibung nach Vorliebe des Bedieners ein.

WARNUNG:
Wenn der Widerstand zu groß ist, könnte das Steuern schwierig sein, was zu einem Unfall führen könnte.
2.12 Fahren unter anderen Bedingungen
2.12.1 Fahren in flachem Wasser
Der Außenbordmotor kann teilweise hochgeschwenkt werden, um den Betrieb in flachem Wasser zu ermöglichen.
WARNUNG:
Stellen Sie sicher, dass Sie den Schalthebel auf Neutral stellen, bevor Sie in flachem Wasser fahren oder den Außenbordmotor hochschwenken.
Bringen Sie den Außenbordmotor wieder in seine normale Position, sobald sich das Boot wieder in tieferem Wasser befindet.
VORSICHT:
Der Kühlwassereinlass am Unterteil sollte beim Einrichten für und Fahren in flachem Wasser nicht über der Wasseroberfläche liegen. Sonst können schwere Schäden durch Überhitzung entstehen. Zum Schwenkvorgang siehe Abschnitt 2.10.
2.12.2 Fahren in Salzwasser
Spülen Sie nach dem Betrieb in Salzwasser die Kühlwasserkanäle mit Süßwasser aus, um zu verhindern, dass sie durch Salzablagerungen verstopfen.
2.13 Warnanzeigen und Lösungen
Der Motor ist mit einer Öldruckwarnanzeige und einer Wassertemperaturwarnanzeige ausgestattet.
Wenn der Öldruck zu niedrig (unzureichend Motoröl) oder zu hoch (zu viel Motoröl) wird, wenn die Motordrehzahl über 2200 U/min liegt, wird die Öldruckwarnanzeige aktiviert und der Motor geht in den Schutzstatus über, der die Drehzahl begrenzt. Stoppen Sie in einem solchen Status den Motor, sobald dies sicher möglich ist, und überprüfen Sie den Motorölstand.
HINWEIS:
- 1. Prüfen Sie den Ölstand. Füllen Sie bei unzureichendem Öl Öl nach, oder lassen Sie überschüssiges Öl ab. Siehe Abschnitt 2.3.
- 2. Wenn der Ölstand korrekt ist und die Warneinrichtung nicht ausschaltet, wenden Sie sich an Ihren Händler.
Wenn die Wassertemperatur zu hoch ansteigt, während die Motordrehzahl über 2200 U/min liegt und länger als 20 Sekunden anhält, leuchtet oder blinkt die Wassertemperaturwarnanzeige. Der Motor befindet sich im Schutzstatus und die Motordrehzahl wird begrenzt, bis die Wassertemperatur wieder in den Normalzustand zurückkehrt und länger als 10 Sekunden anhält.
HINWEIS:
Bitte überprüfen Sie die Kühlwasserkontrollöffnung, wenn die Temperaturwarnanzeige an bleibt:
- 1. Prüfen Sie den Kühlwassereinlass und die Kontrollöffnung, wenn kein Wasserfluss vorhanden ist. Reinigen Sie diese, falls sie verstopft sind. Andernfalls wenden Sie sich bitte an Ihren Händler.
- 2. Bitte wenden Sie sich an Ihren Händler, wenn ein normaler Kühlwasserfluss vorhanden ist.
WARNUNG:
Starten oder betreiben Sie den Motor nicht, bevor die oben genannten Warnungen gründlich geprüft und behoben wurden, andernfalls könnten schwere Motorschäden auftreten.
3. Wartung
Während der Verwendung des Außenbordmotors ist eine regelmäßige Wartung erforderlich, um seine Leistung sicherzustellen.
WARNUNG:
Stellen Sie sicher, dass der Motor abgestellt ist, wenn Sie Wartungsarbeiten durchführen, sofern nicht anders angegeben.
Wenn Sie oder der Besitzer nicht mit der Maschinenwartung vertraut sind, sollten diese Arbeiten von Ihrem Händler oder einem anderen qualifizierten Mechaniker durchgeführt werden.
VORSICHT:
Wenn Ersatzteile erforderlich sind, verwenden Sie nur Originalteile oder Teile des gleichen Typs und von gleichwertiger Festigkeit und Materialqualität.
3.1 Schmieren

3.2 Zündkerze reinigen und einstellen
Sie sollten die Zündkerze regelmäßig entfernen und inspizieren, da Hitze und Ablagerungen dazu führen, dass die Zündkerze langsam abbaut und erodiert. Falls erforderlich, sollten Sie die Zündkerze durch eine andere des korrekten Typs ersetzen.
Messen Sie vor dem Einbau der Zündkerze den Elektrodenabstand mit einer Fühllehre; stellen Sie den Abstand gegebenenfalls auf die Spezifikation ein.

Reinigen Sie beim Einbau der Kerze immer die Dichtungsfläche und verwenden Sie eine neue Dichtung. Wischen Sie Schmutz von den Gewinden ab und schrauben Sie die Zündkerze mit dem korrekten Drehmoment ein.
3.3 Kraftstoffsystem überprüfen
- Überprüfen Sie die Kraftstoffleitungen auf Leckagen, Risse oder Fehlfunktionen. Wenn ein Problem gefunden wird, sollte Ihr Händler oder ein anderer qualifizierter Mechaniker es sofort reparieren.



Überprüfen Sie regelmäßig auf Kraftstoffleckagen.
Wenn eine Kraftstoffleckage gefunden wird, muss das Kraftstoffsystem von einem qualifizierten Mechaniker repariert werden.
- Überprüfen Sie den Kraftstofffilter regelmäßig. Wenn Fremdkörper im Filter gefunden werden, reinigen Sie ihn.

3.3.1 Kraftstofffilter reinigen
- Entfernen Sie die Mutter, die die Kraftstofffilterbaugruppe hält, falls vorhanden.

- Schrauben Sie die Filtertasse ab und fangen Sie verschütteten Kraftstoff in einem Lappen auf.
- Entfernen Sie das Filterelement und waschen Sie es in Lösungsmittel. Lassen Sie es trocknen. Inspizieren Sie das Filterelement und den O-Ring der Filtertasse, um sicherzustellen, dass sie in gutem Zustand sind. Tauschen Sie sie falls erforderlich aus. Falls Wasser im Kraftstoff gefunden wird, sollten die tragbaren Kraftstofftanks überprüft und gereinigt werden.

- Filtertasse 2. O-Ring 3. Filterelement 4. Filtergehäuse
- Installieren Sie das Filterelement wieder in der Tasse. Stellen Sie sicher, dass der O-Ring in der Tasse positioniert ist. Schrauben Sie die Tasse fest auf das Filtergehäuse.
- Befestigen Sie die Filterbaugruppe so an der Halterung, dass die Kraftstoffschläuche an der Filterbaugruppe angebracht sind. Lassen Sie den Motor laufen und prüfen Sie den Filter und die Leitungen auf Leckagen.
3.4 Leerlaufdrehzahl prüfen
Verwenden Sie einen Diagnose-Drehzahlmesser. Die Ergebnisse können variieren, je nachdem, ob der Außenbordmotor in einem Testwassertank mit einer Spülvorrichtung oder im Wasser getestet wird.
- Starten Sie den Motor und lassen Sie ihn in Neutralstellung vollständig warmlaufen, bis er ruhig läuft.
- Überprüfen Sie, ob die Leerlaufdrehzahl der Spezifikation entspricht. Leerlaufdrehzahl: 1050±50 U/min
VORSICHT:
Eine korrekte Leerlaufdrehzahl-Inspektion ist nur möglich, wenn der Motor vollständig warmgelaufen ist. Wenn er nicht vollständig warmgelaufen ist, wird die Leerlaufdrehzahl höher als normal gemessen. Wenn Sie Schwierigkeiten haben, die Leerlaufdrehzahl zu überprüfen, oder die Leerlaufdrehzahl eine Einstellung erfordert, wenden Sie sich an Ihren Händler oder einen anderen qualifizierten Mechaniker.
3.5 Motoröl wechseln
WARNUNG:
Vermeiden Sie es, das Motoröl unmittelbar nach dem Abstellen des Motors abzulassen. Das Öl ist heiß und sollte mit Vorsicht behandelt werden, um Verbrennungen zu vermeiden.
Stellen Sie sicher, dass der Außenbordmotor sicher am Heckspiegel oder einem stabilen Ständer befestigt ist.
VORSICHT:
Wechseln Sie das Motoröl nach den ersten 10 Betriebsstunden und danach alle 100 Stunden oder in 6-Monats-Intervallen. Andernfalls verschleißt der Motor schnell. Wechseln Sie das Motoröl, wenn das Öl noch warm ist.
- Bringen Sie den Außenbordmotor in eine aufrette Position (nicht gekippt).
- Bereiten Sie einen geeigneten Behälter vor, der eine größere Menge als die Motorölkapazität fasst. Lösen und entfernen Sie die Ablassschraube, während Sie den Behälter unter das Ablassloch halten. Entfernen Sie dann den Öleinfülldeckel. Lassen Sie das Öl vollständig ablaufen. Wischen Sie verschüttetes Öl sofort auf.


- Setzen Sie eine neue Dichtung auf die Ölablassschraube. Ziehen Sie die Ablassschraube fest.
- Füllen Sie die korrekte Menge Öl durch das Einfüllloch ein. Setzen Sie den Einfülldeckel auf.
- Starten Sie den Motor und stellen Sie sicher, dass keine Öllecks vorhanden sind.
- Stellen Sie den Motor ab und warten Sie 3 Minuten. Überprüfen Sie den Ölstand erneut mit dem Ölmessstab, um sicherzustellen, dass der Stand zwischen der oberen und unteren Markierung liegt.
VORSICHT:
Das Öl sollte häufiger gewechselt werden, wenn der Motor unter ungünstigen Bedingungen wie ständigem Schleppfischen betrieben wird.
3.6 Verkabelung und Steckverbindungen prüfen
Überprüfen Sie, ob jedes Erdungskabel ordnungsgemäß gesichert und jeder Stecker sicher eingerastet ist.
3.7 Auf Leckagen prüfen
Überprüfen Sie, ob kein Abgas oder Wasser aus den Verbindungen zwischen der Abgasabdeckung, dem Zylinderkopf und dem Zylinderkörper austritt. Überprüfen Sie den Bereich um den Motor auf Öllecks.
VORSICHT:
Wenn Lecks gefunden werden, wenden Sie sich an Ihren Händler.
3.8 Propeller prüfen
WARNUNG:
Treffen Sie vor dem Inspizieren, Ausbauen oder Einbauen des Propellers immer Maßnahmen, um sicherzustellen, dass der Motor nicht versehentlich startet, wie z. B. das Entfernen der Zündkerzenstecker von den Zündkerzen, das Stellen der Schaltung auf Neutral und das Entfernen der Reißleine vom Motorstoppschalter usw. Ein schwerer Unfall könnte passieren, wenn der Motor startet, während Sie in der Nähe sind.
Halten Sie den Propeller nicht mit der Hand fest, wenn Sie die Propellermutter lösen oder festziehen. Legen Sie ein Holzstück zwischen die Antikavitationsplatte und den Propeller, um zu verhindern, dass sich der Propeller dreht.


- Überprüfen Sie jeden der Propellerflügel auf Verschleiß, Erosion durch Kavitation oder Ventilation oder andere Schäden.
- Überprüfen Sie die Propellerwelle auf Beschädigungen.
- Überprüfen Sie den Scherstift der Verzahnung auf Verschleiß oder Beschädigung.
- Überprüfen Sie, ob sich Angelschnur um die Propellerwelle verfangen hat.
- Überprüfen Sie die Öldichtung der Propellerwelle auf Beschädigung.
3.8.1 Propeller entfernen
- Biegen Sie den Splint gerade und ziehen Sie ihn mit einer Zange heraus.
- Entfernen Sie die Propellermutter, die Unterlegscheibe und das Distanzstück (falls vorhanden).
- Entfernen Sie den Propeller und die Druckscheibe.
3.8.2 Propeller installieren
VORSICHT:
Achten Sie darauf, die Druckscheibe vor der Installation des Propellers zu installieren, da sonst das Untergehäuse und die Propellernabe beschädigt werden könnten.
Verwenden Sie unbedingt einen neuen Splint und biegen Sie die Enden sicher um. Andernfalls könnte sich der Propeller während des Betriebs lösen und verloren gehen.
- Tragen Sie ein Marinefett oder ein korrosionsbeständiges Fett auf die Propellerwelle auf.
- Installieren Sie das Distanzstück (falls vorhanden), die Druckscheibe und den Propeller auf der Propellerwelle.
- Installieren Sie das Distanzstück (falls vorhanden) und die Unterlegscheibe.
- Ziehen Sie die Propellermutter fest. Richten Sie die Propellermutter an der Bohrung der Propellerwelle aus. Führen Sie einen neuen Splint in das Loch ein und biegen Sie die Splintenden um.
3.9 Getriebeöl wechseln
WARNUNG:
Stellen Sie sicher, dass der Außenbordmotor sicher am Heckspiegel oder einem stabilen Ständer befestigt ist. Begeben Sie sich niemals unter das Unterteil, während der Außenbordmotor hochgeschwenkt ist, selbst wenn der Kippstützhebel oder -knopf verriegelt ist. Es kann zu schweren Verletzungen kommen, wenn der Motor herunterfällt.
- Neigen Sie den Außenbordmotor so, dass sich die Getriebeölablassschraube am niedrigstmöglichen Punkt befindet.
- Stellen Sie einen geeigneten Behälter unter das Getriebegehäuse.
- Entfernen Sie die Getriebeölablassschraube.

- Getriebeölablassschraube
- Ölstandsschraube
VORSICHT:
Wechseln Sie das Getriebeöl nach den ersten 10 Betriebsstunden und danach alle 100 Stunden oder in 6-Monats-Intervallen. Andernfalls verschleißt das Getriebe schnell.
- Entfernen Sie die Ölstandsschraube, damit das Öl vollständig ablaufen kann.
VORSICHT:
Inspizieren Sie das gebrauchte Öl nach dem Ablassen. Wenn das Öl milchig ist, dringt Wasser in das Getriebegehäuse ein, was zu Getriebeschäden führen kann. Wenden Sie sich an Ihren Händler.
- Verwenden Sie eine flexible oder unter Druck stehende Einfüllvorrichtung; spritzen Sie das Getriebeöl in das Loch der Getriebeölablassschraube ein. (250 cm³)
- Wenn das Öl aus der Ölstandsschrauben-Bohrung herauszulaufen beginnt, setzen Sie die Ölstandsschraube ein und ziehen Sie sie fest (falls erforderlich, Dichtscheibe austauschen).
- Setzen Sie die Getriebeölablassschraube ein und ziehen Sie sie fest (falls erforderlich, Dichtscheibe austauschen).
3.10 Kraftstofftank reinigen
WARNUNG:
- Von Funken, Zigaretten, Flammen oder anderen Zündquellen fernhalten, wenn der Kraftstofftank gereinigt wird.
- Reinigen Sie den Kraftstofftank an einem gut belüfteten Ort im Freien.
- Entleeren Sie den Kraftstofftank in einen zugelassenen Behälter.
- Geben Sie eine kleine Menge eines geeigneten Lösungsmittels in den Tank. Setzen Sie den Deckel auf und schütteln Sie den Tank. Lassen Sie das Lösungsmittel vollständig ab.
- Ziehen Sie die Kraftstoffanschlussbaugruppe aus dem Tank.
- Reinigen Sie den Filter in einem geeigneten Reinigungslösungsmittel und lassen Sie ihn trocknen.
- Ersetzen Sie die Dichtung durch eine neue. Bauen Sie die Kraftstoffanschlussbaugruppe wieder ein und ziehen Sie die Schrauben fest an.
3.11 Anode(n) prüfen und austauschen
Inspizieren Sie die externen Anoden regelmäßig. Entfernen Sie Ablagerungen von den Oberflächen der Anoden. Wenden Sie sich für den Austausch der externen Anoden an Ihren Händler.
VORSICHT:
Streichen Sie Anoden nicht an, da dies sie unwirksam machen würde und eine schnellere Motorkorrosion verursachen kann.

3.12 Obere Motorabdeckung prüfen
Prüfen Sie den Sitz der oberen Abdeckung, indem Sie sie mit beiden Händen drücken. Wenn sie locker ist, lassen Sie sie von Ihrem Händler reparieren.

3.13 Wartungstabelle
Bei Verwendung unter normalen Bedingungen sowie ordnungsgemäßer Wartung und Reparatur kann der Motor innerhalb der normalen Lebensdauer normal arbeiten. Die normale Lebensdauer des Motors beträgt 350 Stunden oder 10 Jahre, je nachdem, was zuerst eintritt.
Die Häufigkeit der Wartungsarbeiten kann je nach Betriebsbedingungen angepasst werden, aber die folgende Tabelle gibt allgemeine Richtlinien vor.
Das Symbol "•" kennzeichnet die Kontrollen, die Sie selbst durchführen können.
Das Symbol "O" kennzeichnet Arbeiten, die von Ihrem Händler ausgeführt werden müssen.
| Pos. | Auszuführende Arbeit durch | Anfang | Alle | ||
|---|---|---|---|---|---|
| El. | Operationen | 10 Stunden (1 Monat) | 50 Stunden (3 Monate) | 100 Stunden (6 Monate) | 200 Stunden (1 Jahr) |
| Anode(n) (extern) | Prüfung/Austausch | ●/○ | ●/○ | ||
| Anode(n) (intern) | Prüfung/Austausch | ○ | |||
| Kühlwasserkanäle | Reinigung | ● | ● | ||
| Abdeckungsklemme | Prüfung | ● | |||
| Kraftstofffilter (Einweg) | Prüfung/Reinigung | ● | ● | ● | |
| Kraftstoffsystem | Prüfung | ● | ● | ● | |
| Kraftstofftank (tragbarer Tank) | Prüfung/Reinigung | ● | |||
| Getriebeöl | Wechsel | ● | ● | ||
| Schmierstellen | Schmieren | ● | |||
| Leerlaufdrehzahl (Vergasermodell) | Prüfung/Einstellung | ●/○ | ●/○ | ||
| Propeller und Splint | Prüfung/Austausch | ● | ● | ||
| Schaltgestänge/Schaltzug | Prüfung/Einstellung | ○ |
| Thermostat | Prüfung | ○ | |||
|---|---|---|---|---|---|
| Gasgestänge und -zug / Drosselklappen-Timing | Prüfung/Einstellung | ○ | |||
| Wasserpumpe | Prüfung | ○ | |||
| Motoröl | Prüfung/Austausch | ● | ● | ||
| Ölfilter | Wechsel | ○ | |||
| Zündkerze(n) | Reinigung/Einstellung/Austausch | ● | ● | ||
| Zahnriemen | Prüfung/Austausch | ○ | ○ | ||
| Ventilspiel | Prüfung/Einstellung | ○ | ○ |
HINWEIS:
Beim Betrieb in Salzwasser, trübem oder schlammigem Wasser sollte der Motor nach jedem Gebrauch mit sauberem Wasser gespült werden.
4. Transport und Lagerung
4.1 Transport
Der Außenbordmotor sollte in der normalen Fahrposition auf dem Anhänger transportiert und gelagert werden. Wenn in dieser Position nicht genügend Bodenfreiheit vorhanden ist, transportieren Sie den Außenbordmotor in der gekippten Position unter Verwendung einer Motorstützvorrichtung auf dem Anhänger.
VORSICHT:
Verwenden Sie nicht den Kippstützhebel oder -knopf, wenn Sie das Boot auf dem Anhänger transportieren. Der Außenbordmotor könnte sich von der Kippstütze losrütteln und herunterfallen.

- Begeben Sie sich niemals unter das Unterteil, während es gekippt ist, selbst wenn eine Motorstützstange verwendet wird.
- Wenn Sie den Außenbordmotor transportieren oder lagern, während er vom Boot entfernt ist, halten Sie den Außenbordmotor in der gezeigten Haltung.
Bitte beziehen Sie sich auf die folgende Abbildung, um den Außenbordmotor beim Transport zu platzieren.




VORSICHT:
Legen Sie ein Handtuch oder etwas Ähnliches unter den Außenbordmotor, um ihn vor Beschädigungen zu schützen.
Legen Sie den Außenbordmotor nicht auf die Seite (nicht aufrecht), bevor Sie das Motoröl vollständig abgelassen haben, da sonst das Öl in den Zylinder eindringen und Motorprobleme verursachen würde.
4.2 Lagerung
Wenn Sie Ihren Außenbordmotor für längere Zeit (2 Monate oder länger) lagern, müssen mehrere wichtige Verfahren durchgeführt werden, um übermäßige Schäden zu vermeiden.
Es ist ratsam, Ihren Außenbordmotor vor der Lagerung von einem autorisierten Händler warten zu lassen. Sie, der Besitzer, können jedoch mit einem Minimum an Werkzeug die folgenden Verfahren selbst durchführen.
VORSICHT:
Halten Sie den Außenbordmotor beim Transport und bei der Lagerung in einer aufrechten Haltung. Wenn Sie den Außenbordmotor auf der Seite lagern oder transportieren (nicht aufrecht), legen Sie ihn auf ein Polster, nachdem Sie das Motoröl vollständig abgelassen haben.
Legen Sie den Außenbordmotor nicht auf die Seite, bevor das Kühlwasser vollständig aus ihm abgeflossen ist.
Lagern Sie den Außenbordmotor an einem trockenen, gut belüfteten Ort, nicht in direktem Sonnenlicht.
- Waschen Sie das Gehäuse des Außenbordmotors mit Süßwasser ab.
- Trennen Sie die Kraftstoffleitung und ziehen Sie die Entlüftungsschraube fest.
- Entfernen Sie die obere Motorabdeckung und die Schalldämpferabdeckung.
- Installieren Sie den Außenbordmotor am Testtank.
- Niedrigster Wasserstand
- Wasseroberfläche
- Antikavitationsplatte

- Füllen Sie den Tank mit Süßwasser bis oberhalb der Antikavitationsplatte.
VORSICHT:
Wenn der Süßwasserstand unter der Höhe der Antikavitationsplatte liegt oder wenn die Wasserzufuhr unzureichend ist, kann ein Kolbenfresser auftreten.
- Starten Sie den Motor. Spülen Sie das Kühlsystem. Führen Sie das Spülen und das Konservieren (Fogging) gleichzeitig durch, da das Konservieren/Schmieren des Motors zwingend erforderlich ist, um Motorrost zu vermeiden.
WARNUNG:
- Berühren oder entfernen Sie keine elektrischen Teile beim Starten oder während des Betriebs.
- Halten Sie Hände, Haare und Kleidung vom Schwungrad und anderen rotierenden Teilen fern, während der Motor läuft.
- Lassen Sie den Motor einige Minuten lang im schnellen Leerlauf in Neutralstellung laufen.
- Bevor Sie den Motor abstellen, sprühen Sie schnell "Fogging Oil" (Konservierungsöl) in den Vergaser oder das Konservierungsloch der Schalldämpferabdeckung, falls vorhanden.
- Wenn kein "Fogging Oil" verfügbar ist, lassen Sie den Motor mit einer höheren Drehzahl als Leerlauf laufen, bis der Kraftstoff im Kraftstoffsystem
verbraucht ist und der Motor stoppt. Entfernen Sie die Zündkerze(n). Geben Sie einen Teelöffel sauberes Motoröl in jeden Zylinder. Drehen Sie das Schwungrad mehrmals von Hand. Setzen Sie die Zündkerze(n) wieder ein.
- Lassen Sie den Kraftstoff aus dem Kraftstofftank und das Kühlwasser vollständig aus dem Motor ab. Reinigen Sie das Gehäuse des Außenbordmotors.
VORSICHT:
Lagern Sie den Kraftstofftank an einem trockenen, gut belüfteten Ort, nicht in direktem Sonnenlicht.
4.3 Spülvorrichtung
Führen Sie dieses Verfahren unmittelbar nach dem Betrieb für eine gründliche Spülung durch.
VORSICHT:
Führen Sie dieses Verfahren nicht bei laufendem Motor durch. Die Wasserpumpe kann durch Überhitzung beschädigt werden, oder es können schwere Schäden auftreten.
- Nach dem Abstellen des Motors entfernen Sie den Wasserleitungsanschluss vom Wasserleitungsstopfen.

- Wasserleitungsstopfen; 2. Wasserleitungsanschluss
- Verbinden Sie den Wasserleitungsanschluss mit einem Gummischlauch, der an sauberes Süßwasser angeschlossen ist, und drehen Sie den Wasserhahn auf.
- Spülen Sie das Süßwasser etwa 15 Minuten lang durch den Kühlkanal. Stellen Sie das Wasser ab und entfernen Sie den Wasserleitungsanschluss.
- Installieren Sie den Wasserleitungsanschluss nach dem Spülen wieder am Wasserleitungsstopfen. Ziehen Sie die Mutter fest.
WARNUNG:
Lassen Sie den Wasserleitungsanschluss während des normalen Betriebs nicht lose am Wasserleitungsstopfen der unteren Abdeckung sitzen oder den Schlauch frei hängen. Wasser wird aus dem Anschluss austreten, anstatt den Motor zu kühlen, was zu schwerer Überhitzung führen kann. Stellen Sie sicher, dass der Anschluss nach dem Spülen des Motors sicher am Leitungsstopfen festgezogen ist.
5. Maßnahmen im Notfall
5.1 Aufprallschäden
Wenn der Außenbordmotor auf ein Objekt im Wasser trifft, folgen Sie dem unten stehenden Verfahren:
- Stoppen Sie den Motor sofort.
- Inspizieren Sie das Steuersystem und alle Komponenten auf Schäden.
- Unabhängig davon, ob Schäden gefunden wurden oder nicht, kehren Sie langsam und vorsichtig zum nächsten Hafen zurück.
- Lassen Sie den Außenbordmotor von einem Händler inspizieren, bevor Sie ihn wieder in Betrieb nehmen.
5.2 Starter funktioniert nicht
Wenn der Startermechanismus nicht funktioniert, kann der Motor mit einem Notstartseil gestartet werden.
WARNUNG:
Verwenden Sie dieses Verfahren nur im Notfall und nur, um zur Reparatur in den Hafen zurückzukehren.
Wenn das Notstartseil zum Starten des Motors verwendet wird, funktioniert die Startsicherung nicht. Stellen Sie sicher, dass sich der Schalthebel in Neutralstellung befindet.
Stellen Sie sicher, dass niemand hinter Ihnen steht, wenn Sie am Starterseil ziehen. Es könnte nach hinten peitschen und jemanden verletzen.
Installieren Sie den Startermechanismus oder die obere Abdeckung nicht, nachdem der Motor läuft. Halten Sie lose Kleidung und andere Gegenstände fern, wenn Sie den Motor starten. Berühren Sie nicht das Schwungrad oder andere bewegliche Teile, wenn der Motor läuft.
Berühren Sie nicht die Zündspule, das Zündkerzenkabel, den Zündkerzenstecker oder andere elektrische Komponenten, wenn Sie den Motor starten oder betreiben.
Das Verfahren ist wie folgt:
- Entfernen Sie die obere Motorabdeckung.
- Entfernen Sie die Riemenabdeckung und das Startsicherungskabel.

- Riemenabdeckung 2. Startsicherungskabel
- Entfernen Sie die Starterabdeckung, nachdem Sie die drei Bolzen entfernt haben. Trennen Sie die Leitungen für die Warnanzeige.

- Bereiten Sie den Motor zum Starten vor. Weitere Informationen finden Sie in Abschnitt 2.5.
- Führen Sie das verknotete Ende des Notstartseils in die Kerbe im Schwungradrotor ein und wickeln Sie das Seil mehrere Windungen im Uhrzeigersinn um das Schwungrad.
- Ziehen Sie langsam am Seil, bis ein Widerstand zu spüren ist.

- Ziehen Sie kräftig und gerade heraus, um den Motor durchzudrehen und zu starten. Falls erforderlich, wiederholen.
5.3 Behandlung eines untergetauchten Motors
Wenn der Außenborder untergetaucht war, bringen Sie ihn sofort zu Ihrem Händler. Andernfalls kann fast sofort Korrosion einsetzen. Wenn Sie den Außenborder nicht sofort zu Ihrem Händler bringen können, führen Sie die folgenden Verfahren durch, um Schäden zu verringern:
- Waschen Sie Verunreinigungen gründlich mit Süßwasser ab.
- Entfernen Sie die Zündkerze(n) und richten Sie das Zündkerzenloch nach unten, damit Schlamm oder Verunreinigungen ablaufen können.
- Lassen Sie den Kraftstoff aus dem Vergaser, dem Kraftstofffilter und der Kraftstoffleitung ab. Lassen Sie das Motoröl vollständig ab.
- Füllen Sie den Sumpf mit frischem Motoröl.
- Führen Sie Motorkonservierungsöl oder Motoröl durch den/die Vergaser und die Zündkerzenlöcher ein, während Sie den Motor starten.
- Bringen Sie den Außenbordmotor so schnell wie möglich zu einem PARSUN Händler.
VORSICHT:
Versuchen Sie nicht, den Außenbordmotor laufen zu lassen, bevor er vollständig inspiziert wurde.
6. Fehlersuche
| Art der Störung | Mögliche Ursache | Abhilfemaßnahme |
|---|---|---|
| Starter funktioniert nicht | Starterkomponenten sind fehlerhaft | Vom Händler warten lassen |
| Starter funktioniert nicht | Schalthebel ist nicht in Neutralstellung | In Neutralstellung schalten |
| Motor startet nicht (Starter läuft) | Kraftstofftank ist leer | Tank mit sauberem, frischem Kraftstoff füllen |
| Motor startet nicht (Starter läuft) | Kraftstoff ist verunreinigt oder alt | Tank mit sauberem, frischem Kraftstoff füllen |
| Motor startet nicht (Starter läuft) | Kraftstofffilter verstopft | Reinigen oder durch empfohlenen Typ ersetzen |
| Motor startet nicht (Starter läuft) | Kraftstoffpumpe hat Fehlfunktion | Vom Händler warten lassen |
| Motor startet nicht (Starter läuft) | Zündkerze(n) verschmutzt oder falscher Typ | Zündkerze(n) inspizieren. Reinigen oder durch empfohlenen Typ ersetzen |
| Motor startet nicht (Starter läuft) | Zündkerzenstecker falsch aufgesetzt | Stecker prüfen und neu aufsetzen |
| Motor startet nicht (Starter läuft) | Zündkabel beschädigt oder schlecht angeschlossen | Kabel auf Verschleiß oder Brüche prüfen. Alle losen Verbindungen festziehen. Abgenutzte oder gebrochene Kabel ersetzen |
| Motor startet nicht (Starter läuft) | Zündteile sind fehlerhaft | Vom Händler warten lassen |
| Motor startet nicht (Starter läuft) | Motorstopp-Reißleine ist nicht befestigt | Reißleine befestigen |
| Motor startet nicht (Starter läuft) | Innere Motorteile sind beschädigt | Vom Händler warten lassen |
| Motor läuft unregelmäßig im Leerlauf oder stirbt ab | Zündkerze(n) verschmutzt oder falscher Typ | Zündkerze(n) inspizieren. Reinigen oder durch empfohlenen Typ ersetzen |
| Motor läuft unregelmäßig im Leerlauf oder stirbt ab | Kraftstoffsystem ist blockiert | Auf eingeklemmte oder geknickte Kraftstoffleitung oder andere Hindernisse im Kraftstoffsystem prüfen |
| Motor läuft unregelmäßig im Leerlauf oder stirbt ab | Kraftstoff ist verunreinigt oder alt | Tank mit sauberem, frischem Kraftstoff füllen |
| Motor läuft unregelmäßig im Leerlauf oder stirbt ab | Kraftstofffilter verstopft | Reinigen oder durch empfohlenen Typ ersetzen |
| Motor läuft unregelmäßig im Leerlauf oder stirbt ab | Zündkerzenabstand ist falsch | Inspizieren und wie angegeben einstellen |
| Motor läuft unregelmäßig im Leerlauf oder stirbt ab | Zündkabel beschädigt oder schlecht angeschlossen | Kabel auf Verschleiß oder Brüche prüfen. Alle losen Verbindungen festziehen. Abgenutzte oder gebrochene Kabel ersetzen |
| Motor läuft unregelmäßig im Leerlauf oder stirbt ab | Angegebenes Motoröl wird nicht verwendet | Öl prüfen und wie angegeben ersetzen |
| Motor läuft unregelmäßig im Leerlauf oder stirbt ab | Thermostat ist fehlerhaft oder verstopft | Vom Händler warten lassen |
| Motor läuft unregelmäßig im Leerlauf oder stirbt ab | Vergasereinstellungen sind falsch | Vom Händler warten lassen |
| Motor läuft unregelmäßig im Leerlauf oder stirbt ab | Vergaser ist verstopft | Vom Händler warten lassen |
| Motor läuft unregelmäßig im Leerlauf oder stirbt ab | Kraftstoffpumpe ist beschädigt | Vom Händler warten lassen |
| Motor läuft unregelmäßig im Leerlauf oder stirbt ab | Entlüftungsschraube am Kraftstofftank ist geschlossen | Entlüftungsschraube öffnen |
| Motor läuft unregelmäßig im Leerlauf oder stirbt ab | Kraftstoffanschluss ist falsch | Korrekt anschließen |
| Motor läuft unregelmäßig im Leerlauf oder stirbt ab | Drosselklappeneinstellung ist falsch | Vom Händler warten lassen |
| Motor läuft unregelmäßig im Leerlauf oder stirbt ab | Choke-Knopf ist herausgezogen | In Ausgangsposition zurückbringen |
| Motor läuft unregelmäßig im Leerlauf oder stirbt ab | Motorwinkel ist zu hoch | In normale Betriebsposition zurückkehren |
| Motorleistungsverlust | Propeller ist beschädigt | Propeller reparieren oder ersetzen |
| Motorleistungsverlust | Trimmwinkel ist falsch | Trimmwinkel für effizientesten Betrieb einstellen |
| Motorleistungsverlust | Motor ist in falscher Spiegelhöhe montiert | Motor auf richtige Spiegelhöhe einstellen |
| Motorleistungsverlust | Bootsboden ist mit Algen/Muscheln bewachsen | Bootsboden reinigen |
| Motorleistungsverlust | Algen oder andere Fremdkörper haben sich am Getriebegehäuse verfangen | Fremdkörper entfernen und Unterteil reinigen |
| Motorleistungsverlust | Zündkerze(n) sind verschmutzt oder falscher Typ | Zündkerze(n) inspizieren. Reinigen oder durch empfohlenen Typ ersetzen |
| Motorleistungsverlust | Kraftstoff system ist blockiert | Auf eingeklemmte oder geknickte Kraftstoffleitung oder andere Hindernisse im Kraftstoffsystem prüfen |
| Motorleistungsverlust | Kraftstofffilter ist verstopft | Reinigen oder durch empfohlenen Typ ersetzen |
| Motorleistungsverlust | Kraftstoff ist verunreinigt oder alt | Tank mit sauberem, frischem Kraftstoff füllen |
| Motorleistungsverlust | Zündkerzenabstand ist falsch | Inspizieren und wie angegeben einstellen |
| Motorleistungsverlust | Zündkabel ist beschädigt oder schlecht angeschlossen | Kabel auf Verschleiß oder Brüche prüfen. Alle losen Verbindungen festziehen. Abgenutzte oder gebrochene Kabel ersetzen |
| Motorleistungsverlust | Zündteile sind ausgefallen | Vom Händler warten lassen |
| Motorleistungsverlust | Angegebenes Motoröl wird nicht verwendet | Öl prüfen und wie angegeben ersetzen |
| Motorleistungsverlust | Thermostat ist fehlerhaft oder verstopft | Vom Händler warten lassen |
| Motorleistungsverlust | Entlüftungsschraube am Kraftstofftank ist geschlossen | Entlüftungsschraube öffnen |
| Motorleistungsverlust | Kraftstoffpumpe hat Fehlfunktion | Vom Händler warten lassen |
| Motorleistungsverlust | Kraftstoffanschluss ist falsch | Korrekt anschließen |
| Motorleistungsverlust | Angegebene Zündkerze(n) werden nicht verwendet | Zündkerze(n) prüfen und wie angegeben ersetzen |
| Motor vibriert übermäßig | Propeller ist beschädigt | Propeller reparieren oder ersetzen |
| Motor vibriert übermäßig | Propellerwelle ist beschädigt | Vom Händler warten lassen |
| Motor vibriert übermäßig | Algen oder andere Fremdkörper haben sich im Propeller verfangen | Propeller entfernen und reinigen |
| Motor vibriert übermäßig | Motormontagebolzen ist lose | Bolzen festziehen |
| Motor vibriert übermäßig | Lenkdrehpunkt ist lose | Lenkdrehpunkt festziehen |
| Motor vibriert übermäßig | Lenkdrehpunkt ist beschädigt | Vom Händler warten lassen |
7. Schaltplan
F15A/F20ABM

- C.D.I. Einheit
- Ladespule
- Magnetspule
- Lichtspule
- Impulsspule
- Magnetventil
- Zündspule
- Zündkerze
- Temperaturschalter
- Öldruckschalter
- Motorstoppschalter
- Warnlampe
F15A/F20ABW

- C.D.I. Einheit
- Ladespule
- Magnetspule
- Lichtspule
- Impulsspule
- Magnetventil
- Gleichrichter
- Sicherung
- Anlasser
- Starterrelais
- Batterie
- Zündspule
- Zündkerze
- Temperaturschalter
- Öldruckschalter
- Neutralschalter
- Motorstartschalter
- Motorstoppschalter
- Warnlampe
- Trimm- und Kippmotor (Für Modell mit elektrischer Kippvorrichtung)
- Verdrahtungsklemme (Für Modell mit elektrischer Kippvorrichtung)
- Trimm- und Kipprelais (Für Modell mit elektrischer Kippvorrichtung)
- Trimm- und Kippschalter (Für Modell mit elektrischer Kippvorrichtung)
F15A/F20AFW

- C.D.I. Einheit
- Ladespule
- Magnetspule
- Lichtspule
- Impulsspule
- Magnetventil
- Gleichrichter
- Sicherung
- Anlasser
- Starterrelais
- Batterie
- Zündspule
- Zündkerze
- Temperaturschalter
- Öldruckschalter
- Warnlampe
- Trimm- und Kippmotor (Für Modell mit elektrischer Kippvorrichtung)
- Verdrahtungsklemme (Für Modell mit elektrischer Kippvorrichtung)
- Trimm- und Kipprelais (Für Modell mit elektrischer Kippvorrichtung)
- Trimm- und Kippschalter (Für Modell mit elektrischer Kippvorrichtung)
F15EFI/F20EFI BM

- Zündkerze 2. Zündspule 3. Kraftstoffeinspritzspule 4. Kraftstoffpumpenrelais 5. Impulsspule 6. Lichtspule 7. Steuergerät (E.C.U.) 8. Öldruckwächter 9. Alarmleuchte 10. Wassertemperatursensor 11. Motorstoppschalter 12. Gleichrichter 13. Sicherung 14. Elektrische Kraftstoffpumpe 15. Ansaugtemperatur-/Drucksensor 16. Drosselklappenpositionssensor 17. Elektrolytkondensator Gr: grau Lg: blassgrün Pu: lila O: orange Y: gelb R: rot P: rosa B: schwarz G: grün W: weiß L: blau Br: braun G/W: grün/weiß B/W: schwarz/weiß Br/L: braun/blau Y/B: gelb/schwarz P/B: rosa/schwarz Y/R: gelb/rot P/W: rosa/weiß G/W: grün/weiß L/W: blau/weiß R/W: rot/weiß B/R: schwarz/rot Y/G: gelb/grün
F15EFI/F20EFI BW

- Zündkerze 2. Zündspule
- Kraftstoffeinspritzspule
- Kraftstoffpumpenrelais
- Impulsspule
- Lichtspule
- Steuergerät (E.C.U.)
- Öldruckwächter
- Alarmleuchte
- Wassertemperatursensor
- Motorstoppschalter
- Gleichrichter
- Sicherung
- Elektrische Kraftstoffpumpe
- Ansaugtemperatur-/Drucksensor
- Drosselklappenpositionssensor
- Batterie
- Anlasser
- Starterrelais
- Neutralschalter
- Startschalter
Gr: grau
Lg: blassgrün
Pu: lila O: orange
Y: gelb
R: rot
P: rosa B: schwarz
G: green W: weiß
L: blau
Br: braun G/W: grün/weiß
B/W: schwarz/weiß
Br/L: braun/blau
Y/B: gelb/schwarz
P/B: rosa/schwarz
Y/R: gelb/rot
P/W: rosa/weiß
G/W: grün/weiß
L/W: blau/weiß R/W: rot/weiß
B/R: schwarz/rot
Y/G: gelb/grün
69
F15EFI/F20EFI FW

- Zündkerze 2. Zündspule 3. Kraftstoffeinspritzspule 4. Kraftstoffpumpenrelais 5. Impulsspule 6. Lichtspule 7. Steuergerät (E.C.U.) Gr: grau Lg: blassgrün Pu: lila O: orange Y: gelb R: rot P: rosa Y/R: gelb/rot P/W: rosa/weiß G/W: grün/weiß L/W: blau/weiß R/W: rot/weiß B/R: schwarz/rot Y/G: gelb/grün
- Öldruckwächter 9. Alarmleuchte 10. Wassertemperatursensor 11. Motorstoppschalter 12. Gleichrichter B: schwarz G: grün W: weiß L: blau Br: braun
- Sicherung 14. Elektrische Kraftstoffpumpe 15. Ansaugtemperatur-/Drucksensor 16. Drosselklappenpositionssensor 17. Batterie G/W: grün/weiß B/W: schwarz/weiß Br/L: braun/blau Y/B: gelb/schwarz P/B: rosa/schwarz
- Anlasser 19. Starterrelais
Fernbedienungsbox
