Parsun F50/F60 Außenbordmotor Wartungshandbuch

Inhaltsverzeichnis

Übersicht

Identifikationsmerkmale

Die Seriennummer des Außenbordmotors ist auf einem Etikett aufgedruckt, das an der Backbordseite der Klemmhalterung oder am oberen Teil der Drehhalterung angebracht ist. Die Seriennummer ist im weißen Feld des Etiketts angegeben, um Ihnen bei der Bestellung von Ersatzteilen beim Händler oder als Referenz bei einem Diebstahl des Motors zu helfen.

  1. SN (Seriennummer) des Außenbordmotors

Position des Etiketts mit der Seriennummer an der Klemmhalterung des Außenbordmotors

Die SN gibt Folgendes an:

Erklärungsdiagramm zum Format der Seriennummer

Propellerauswahl

Die Leistung des Außenbordmotors wird maßgeblich durch die Auswahl der Propeller beeinflusst. Ein ungeeigneter Propeller kann sich nachteilig auf den Motor auswirken. Bei hoher Last läuft der Motor lange Zeit mit niedriger Drehzahl.

In diesem Fall sollte ein Propeller mit kleinerer Steigung gewählt werden, ansonsten sollte die Steigung entsprechend gewählt werden.

Ein größerer Propeller dient dazu, den normalen Betrieb des Motors aufrechtzuerhalten.

Wenn der Motor mit Vollgas läuft, beziehen Sie sich auf die Drehzahl und die Kraftstoffleistung des Motors für den am besten geeigneten Propeller. Auf diese Weise kann der Propeller die höchste Leistung erbringen.

ModellPropellerabmessungenMaterial
C/D-Modell Getriebeübersetzung: 1,85:1 Getriebekapazität: 430cc3-11 " 8 3 ×12"Aluminiumlegierung
C/D-Modell Getriebeübersetzung: 1,85:1 Getriebekapazität: 430cc3-11 " 8 1 ×13"Aluminiumlegierung
CD/CT-Modell Getriebeübersetzung: 2,0:1 Getriebekapazität: 610cc3-13 " 4 1 ×17"Aluminiumlegierung
CD/CT-Modell Getriebeübersetzung: 2,0:1 Getriebekapazität: 610cc3-13 " 8 5 ×13"Aluminiumlegierung

Schutzmaßnahmen bei der Arbeit

Um Gefahren oder Unfälle während der Wartung zu vermeiden und die Arbeitsqualität zu verbessern, beachten Sie bitte die folgenden Sicherheitsvorschriften.

  1. Brandschutz

Benzin sowie verschiedene Schmieröle und Fette sind leicht brennbar. Halten Sie sie daher bei der Arbeit von Wärmequellen, Funken und offenen Flammen fern.

  1. Belüftung Benzindämpfe und Motorabgase sind hochgiftig. Massives Einatmen kann

Sicherheitswarnsymbole für Brandschutz und Belüftung

Schock und sogar den Tod verursachen. Sorgen Sie für gute Belüftung, wenn Sie den Motor in Innenräumen einstellen.

  1. Selbstschutz

Tragen Sie eine Schutzbrille beim Bohren, Schleifen oder Verwenden von Luftkompressoren. Tragen Sie bei Bedarf Schutzhandschuhe und Sicherheitsschuhe.

  1. Verwendung von Schmiermitteln und Dichtungsmitteln

Verwenden Sie bei der Wartung und Reparatur von Außenbordmotoren nur von Parsun bereitgestellte oder empfohlene Produkte.

Unter normalen Umständen schädigen die in diesem Handbuch genannten Schmiermittel Ihre Haut nicht. Treffen Sie jedoch vor der Verwendung Schutzmaßnahmen, um Risiken zu verringern.

○ 1 Tragen Sie vor der Überholung von Außenbordmotoren Schutzcreme auf beide Hände auf;

○ 2 Wenn Kleidung mit Schmiermittel verunreinigt ist, wechseln und reinigen Sie diese so schnell wie möglich.

○ 3 Hautkontakt vermeiden;

○ 4 Waschen Sie Ihre Hände und Haut nach Kontakt mit Schmiermitteln sorgfältig mit Seife und heißem Wasser.

○ 5 Verwenden Sie einen sauberen, nicht fusselnden Lappen, um verschüttetes Fett aufzuwischen.

  1. Gute Arbeitsgewohnheiten entwickeln

○ 1 Ziehen Sie Muttern, Bolzen und Schrauben gemäß dem angegebenen Drehmoment von der Mitte nach außen und von großen zu kleinen Teilen fest.

○ 2 Verwenden Sie empfohlene Spezialwerkzeuge, um Schäden an Teilen zu vermeiden. Verwenden Sie das richtige Werkzeug auf die richtige Weise.

Demontage und Montage

Beachten Sie bei der Demontage und Montage eines Außenbordmotors bitte die folgenden Grundsätze:

  1. Verwenden Sie zum Demontieren und Montieren von Teilen Spezialwerkzeuge;
  2. Entfernen Sie Staub und Schmutz vor dem Demontieren von Teilen;
  3. Tragen Sie vor der Montage Motoröl auf die Kontaktflächen beweglicher Teile auf;
  4. Achten Sie beim Einbau des Lagers darauf, dass die Herstellermarkierung in die angegebene Richtung zeigt, und schmieren Sie es vollständig.
  5. Tragen Sie vor dem Einbau eine dünne Schicht wasserfestes Schmieröl auf den vorstehenden Teil und den Umfang des Öldichtrings auf;
  6. Überprüfen Sie nach Abschluss der Montage, ob die beweglichen Teile ordnungsgemäß funktionieren.

Einwegteile

Teile wie Dichtungen, Öldichtringe, O-Ringe, Splinte und Federringe sind Einwegteile und müssen beim Wiedereinbau des Außenbordmotors ausgetauscht werden.

Inspektion vor der Auslieferung

Um die normale Nutzung der Produkte durch die Kunden zu gewährleisten, führen Sie bitte vor der Auslieferung die folgenden Inspektionen durch.

  1. Kraftstoffsystem prüfen.

Überprüfen Sie, ob der Kraftstoffschlauch sicher angeschlossen ist und der Kraftstofftank voll ist.

Achtung:

Dies ist ein Viertaktmotor, und vorgemischter Kraftstoff darf nicht verwendet werden.

  1. Ölstand prüfen.
  • 1 Motorölstand prüfen.

Ziehen Sie den Ölmessstab heraus und beobachten Sie den Ölstand am Ölmessstab.

  1. Ölmessstab 2. Markierung für hohen Stand 3. Markierung für niedrigen Stand

Ölmessstab mit Markierungen für hohen und niedrigen Stand

Abbildung zur Ölstandsprüfung mit Ölmessstabmarkierungen

Stellen Sie sicher, dass der Ölstand zwischen der Markierung für den hohen und den niedrigen Stand liegt. Lassen Sie Öl ab, wenn der Ölstand über der Markierung für den hohen Stand liegt, und füllen Sie Öl nach, wenn er unter der Markierung für den niedrigen Stand liegt.

○ 2 Getriebeölstand prüfen

Schrauben Sie den Verschluss der Ölstandskontrollöffnung ab und beobachten Sie, ob Öl aus der Öffnung austritt.

Falls ja, setzen Sie den Verschluss wieder ein und ziehen Sie ihn mit dem angegebenen Drehmoment fest. Falls nicht, füllen Sie Öl nach.

  1. Verschluss der Ölstandskontrollöffnung

Position des Verschlusses der Getriebeöleinfüllöffnung am Untergehäuse

  1. Lenksystem prüfen. Überprüfen Sie, ob die Lenkung leichtgängig ist;
  2. Schalt- und Gaspedalbedienung prüfen. Prüfen Sie, ob der Schaltvorgang reibungslos verläuft. Prüfen Sie, ob der Gasgriff

von der vollständig geschlossenen bis zur vollständig geöffneten Position reibungslos funktioniert.

  1. Not-Aus-Schalterbaugruppe prüfen.

Prüfen Sie, ob der Motor stoppt, wenn der Not-Aus-Schalter gedrückt oder die Sicherheitsleine am Not-Aus-Schalter herausgezogen wird.

    1. Kühlwasser-Kontrollöffnung prüfen. Prüfen Sie bei laufendem Motor, ob Kühlwasser

    aus der Kühlwasser-Kontrollöffnung austritt.

    1. Kühlwasser-Kontrollöffnung

    Position der Kühlwasser-Kontrollöffnung am Außenbordmotor

    1. Einfahrbetrieb.
    2. ① Die 1. Stunde: Lassen Sie den Motor mit 2000 U/min oder etwa Halbgas laufen.
    3. ② Die 2. Stunde: Lassen Sie den Motor mit 3000 U/min oder etwa 3/4-Gas laufen.
    4. ③ Die nächsten 8 Stunden: Vermeiden Sie es, den Motor länger als 5 Minuten hintereinander mit Vollgas laufen zu lassen.
    5. Prüfung nach dem Einfahrbetrieb
    6. ① Prüfen Sie das Getriebeöl auf Wasser.
    7. ② Prüfen Sie die Kraftstoffleitungen auf Undichtigkeiten.
    8. ③ Lassen Sie den Motor nach dem Einfahrbetrieb im Leerlauf laufen und spülen Sie den Kühlwasserkanal mit Frischwasser unter Verwendung von Spülwerkzeugen.
    9. Überprüfen Sie nach dem Einfahrbetrieb die Leerlaufdrehzahl des Motors.
    10. ① Heizen Sie den Motor 5 Minuten lang vor.
    11. ② Verwenden Sie einen Drehzahlmesser, um die Leerlaufdrehzahl des Motors zu messen.

    Nehmen Sie entsprechende Einstellungen vor, wenn sie nicht dem angegebenen Wert entspricht. Leerlaufwert: 750 ~ 850 U/min.

    • ③ Drehen Sie die Anschlagschraube der Drosselklappe im oder gegen den Uhrzeigersinn, bis die angegebene Leerlaufdrehzahl erreicht ist.
    • ④ Beschleunigen Sie nach dem Einstellen der Leerlaufdrehzahl mehrmals, um die Stabilität des Motors zu prüfen.

    Achtung:

    Die Leerlaufdrehzahleinstellung muss von qualifiziertem Wartungspersonal mit professioneller Ausrüstung durchgeführt werden. Willkürliche Anpassungen können Startschwierigkeiten, Schwäche, Ruckeln und andere Motorstörungen verursachen.

    Spezialwerkzeuge und Prüfmittel

    Bei der Reparatur und Wartung von Außenbordmotoren werden verschiedene Spezialwerkzeuge und Prüfmittel verwendet. Der geschickte und korrekte Umgang mit diesen Werkzeugen und Geräten trägt dazu bei, Ihre Arbeitseffizienz zu steigern und Schäden an Personen und Außenbordmotoren zu vermeiden. Spezialwerkzeuge:

    Fühlerlehre Kolbenführungsbahn Schwungradhalter und Schwungradabzieher

    Spezialwerkzeug Fühlerlehre

    Spezialwerkzeug Kolbenführungsbahn

    Ölfilterschlüssel Lagerabzieher Ventilfeder-Kompressorsatz

    Spezialwerkzeug Ölfilterschlüssel

    Spezialwerkzeug Lagerabzieher

    Ventilfeder-Kompressorsatz

    Werkzeuge Schwungradhalter und Schwungradabzieher

    Lagermontagewerkzeug Öldichtring-Montagewerkzeug Nadellagermontagewerkzeug Untere Einheit Untere Einheit Untere Einheit

    Lagermontagewerkzeug für untere Einheit

    Öldichtring-Montagewerkzeug für untere Einheit

    Nadellagermontagewerkzeug für untere Einheit

    Zusätzliches Montagewerkzeug für untere Einheit

    Gehäusedeckelwerkzeug Nadellagerwerkzeug Antriebswellenlager

    Gehäusedeckelwerkzeug für Untergehäuse

    Nadellagerwerkzeug und Antriebswellenlager

    Antriebswellenlager Antriebswellensitz-Öldichtring Vorwärtsganglager-Montagewerkzeug Montagesatz Montagewerkzeugsatz

    Montagewerkzeug für Antriebswellenlager

    Montagesatz für Antriebswellensitz-Öldichtring

    Untere Einheit Montagewerkzeug für Abdeckung der unteren Einheit

    Montagewerkzeuge für Vorwärtsganglager und Abdeckung

    Antriebswellen-Keilwellenhülse Ritzelmutterschlüssel

    Prüfmittel:

    Spezialwerkzeug Antriebswellen-Keilwellenhülse

    Spezialwerkzeug Ritzelmutterschlüssel

    Prüfmittel digitaler Drehzahlmesser

    Prüfmittel Digitalmultimeter

    Digitaler Drehzahlmesser Digitalmultimeter Spitzenspannungsadapter

    Prüfmittel Spitzenspannungsadapter

    Explosionszeichnung und Symbolbeschreibung

    Beschreibung der Explosionszeichnung

    Beispiel einer Explosionszeichnung mit Anmerkungen

    • 1 Explosionszeichnung der Teile.
    • 2 Gewindespezifikation und angegebenes Drehmoment.
    • 3 Auftragungspunkt für Öl, Dichtmittel oder Sicherungsmittel.
    • 4 Teileliste

    Symbolbeschreibung

    O

    G

    L

    1277

    L

    1243

    GM

    Motoröl auftragen

    Wasserfestes Fett auftragen

    Schraubensicherung 1277 auftragen

    Schraubensicherung 1243 auftragen

    Dichtmittel auftragen

    Legende der Symbolbeschreibungen für Öl-, Fett- und Dichtmittelmarkierungen

    Spezifikationen

    Parameter des Außenbordmotors

    KategorieSpezifikationDetailWertKategorieSpezifikationWert
    AbmessungenGesamtlänge (BE/FE)Gesamtlänge (BE/FE)1383/713 mmMotorZündkerzeDPR7EA-9 (NGK))
    AbmessungenGesamtbreiteGesamtbreite427 mmMotorKühlsystemWasserkühlung
    AbmessungenGesamthöheD/T1435 mmMotorAuspuffsystemDurch die Propellernabe
    AbmessungenCD/CT1476 mmMotorSchmiersystemDruckschmierung
    AbmessungenSpiegelhöheSpiegelhöhe508 mmKraftstoffartNormalbenzin bleifrei
    BEL-D/BEL-CDBEL-D/BEL-CD113 kg/126,5 kgKraftstoffqualitätPON86
    BEL-T/BEL-CTBEL-T/BEL-CT114,5 kg/128 kgMotoröltypViertakt-Motoröl
    FEL-T/FEL-CTFEL-T/FEL-CT113,5 kg/127 kgMotorölqualität API SAESE, SF, SG, SH, SJ
    LeistungMax. LeistungF5036,8 Kw bei 5500 U/minMotorölqualität API SAE10W30, 10W40
    LeistungMax. LeistungF6044,1 Kw bei 5500 U/minMotorölstand2,2 L (mit Filterwechsel)
    LeistungVollgas-BetriebsbereichVollgas-Betriebsbereich5000 ~ 6000 U/minMotorölstand2,0 L (ohne Filterwechsel)
    LeistungMax. KraftstoffverbrauchF5018,5 L/h bei 6000 U/minGetriebeöltypHypoid-Getriebeöl
    LeistungMax. KraftstoffverbrauchF6020 L/h bei 6000 U/minGetriebeölqualität APIGL-4
    LeistungLeerlauf (neutral)Leerlauf (neutral)800±50 U/minSAE90
    MotorMotortypMotortypViertakt-Reihenmotor, obenliegende NockenwelleGetriebeölstand D/T CD/CT0,43 L
    MotorAnzahl der ZylinderAnzahl der Zylinder4Getriebeölstand D/T CD/CT0,61 L
    MotorHubraumHubraum996 cm³HalterungKippwinkel (aufwärts)69°
    MotorBohrung × HubBohrung × Hub65 mm × 75 mmHalterungLenkwinkel40°+40°
    MotorVerdichtungsverhältnisVerdichtungsverhältnis9,3HalterungTrimmwinkel-4° ~ 20° (bei 12° Spiegel)
    MotorKraftstoffzufuhrKraftstoffzufuhrElektronisch gesteuerte KraftstoffeinspritzungAntriebGangV-N-R
    MotorSteuerungsmodusBESteuergriffAntriebÜbersetzung D/T2,08
    MotorSteuerungsmodusFEFernbedienungAntriebCD/CT2,0
    MotorStartmodusStartmodusElektrostartAntriebGetriebetypSpiralkegelrad
    MotorZündsystemZündsystemECUAntriebKupplungstypKlauenkupplung
    MotorZündzeitpunktTDC (OT)2°±0,5°AntriebPropellerwellentypKeilwelle
    MotorZündzeitpunktBTDC (v.OT)25°±0,5°AntriebPropellerdrehrichtungIm Uhrzeigersinn (Rückansicht)

    Reparaturinformationen

    Motor

    KategorieElementDetailDatenKategorieElementDetailDaten
    Min. KompressionsdruckMin. Kompressionsdruck840 kPaKolbendurchmesserKolbendurchmesserKolbendurchmesser64,950~64,965 mm 5 mm (vom
    SchmieröldruckSchmieröldruck100 kPaMesspunkthöheMesspunkthöheMesspunkthöheKolbenboden)
    BiegegrenzeBiegegrenze0,03 mmKolben-Zylinder-SpielKolben-Zylinder-SpielKolben-Zylinder-Spiel0,035~0,065 mm
    Innendurchmesser der NockenwellenbohrungInnendurchmesser der Nockenwellenbohrung37,00~37,02 mmKolbenbolzenbohrungKolbenbolzenbohrungKolbenbolzenbohrung15,974~15,985 mm
    Innendurchmesser der KipphebelwellenbohrungInnendurchmesser der Kipphebelwellenbohrung16,000~16,01 mmKolbenbolzen-AußendurchmesserKolbenbolzen-AußendurchmesserKolbenbolzen-Außendurchmesser15,965~15,970 mm
    ZylinderbohrungZylinderbohrung65,00~65,013 mmKolbenringOberster RingDicke1,17~1,19 mm
    VerschleißgrenzeVerschleißgrenze65,1 mmKolbenringOberster RingStirnseitenbreite2,25~2,4 mm
    KonizitätsgrenzeKonizitätsgrenze0,08 mmKolbenringOberster RingStoßspiel0,15~0,30 mm
    RundheitsgrenzeRundheitsgrenze0,05 mmKolbenringFlankenspielFlankenspiel0,02~0,06 mm
    Zweiter RingDicke1,47~1,49 mmFreie LängeFreie Länge40,0 mm
    Zweiter RingStirnseitenbreite2,60~2,80 mmMin. freie LängeMin. freie Länge38,4 mm
    Zweiter RingStoßspiel0,30~0,50 mmNeigungsgrenzeNeigungsgrenze1,7 mm
    Zweiter RingFlankenspiel0,02~0,06 mmInnendurchmesser des kleinen AugesInnendurchmesser des kleinen Auges15,985~15,998 mm
    ÖlringDicke2,36~2,48 mmInnendurchmesser des großen AugesInnendurchmesser des großen Auges36,000~36,016 mm
    ÖlringStirnseitenbreite2,75 mmÖlspiel am großen AugeÖlspiel am großen Auge0,020~0,052 mm
    ÖlringStoßspiel0,20~0,70 mmDicke am großen AugeA schwarz1,496~1,490 mm
    ÖlringFlankenspiel0,04~0,18 mmDicke am großen AugeB braun1,490~1,484 mm
    HöheEinlassnocken30,83~31,03 mmTypTypZykloidenpumpe
    HöheAuslassnocken30,83~31,03 mmÖffnungsdruck des ÜberdruckventilsÖffnungsdruck des Überdruckventils382~442 kPa
    GrundkreisdurchmesserGrundkreisdurchmesser25,90~26,10 mmSpiel zwischen Außenrotor und GehäuseSpiel zwischen Außenrotor und Gehäuse0,09~0,15 mm
    ZapfendurchmesserZapfendurchmesser36,935~36,955 mmSpiel zwischen Außen- und InnenrotorSpiel zwischen Außen- und Innenrotor0,12 mm
    RundheitsgrenzeRundheitsgrenze0,03 mmSpiel zwischen Rotor und DeckelSpiel zwischen Rotor und Deckel0,03~0,08 mm
    Spiel zwischen Zapfen und ÖlSpiel zwischen Zapfen und Öl0,045~0,085 mmKurbelwellen-HauptzapfendurchmesserKurbelwellen-Hauptzapfendurchmesser42,984~43,000 mm
    Ventilspiel (Kaltzustand)Einlassventil0,15~0,25 mmKurbelzapfendurchmesserKurbelzapfendurchmesser32,984~33,000 mm
    Ventilspiel (Kaltzustand)Auslassventil0,25~0,35 mmKurbelzapfenbreiteKurbelzapfenbreite21,00~21,07 mm
    VentilkegelbreiteEinlassventil1,84~2,97 mmKurbelwellen-AxialspielKurbelwellen-Axialspiel0,05~0,22 mm
    VentilkegelbreiteAuslassventil1,98~3,11 mmRundheitsgrenzeRundheitsgrenze0,05 mm
    Kontaktbreite zum SitzEinlassventil0,9~1,1 mmÖffnungstemperaturÖffnungstemperatur58~62ºC
    Einlassventil0,8 mmVolle ÖffnungstemperaturVolle Öffnungstemperatur70ºC
    RanddickeAuslassventil0,9 mmMin. VentilöffnungshöheMin. Ventilöffnungshöhe3 mm
    KopfdurchmesserEinlassventil31,9~32,1 mmFördermengeFördermenge70 L bei 6000 U/min
    Auslassventil25,9~26,1 mmDruckDruck49 kPa
    Einlassventil5,475~5,490 mmPlungerhubPlungerhub5,85~9,65 mm
    SchaftdurchmesserAuslassventil5,460~5,475 mmInnendurchmesser der KurbelwellenhauptlagerInnendurchmesser der Kurbelwellenhauptlager46,000~46,024 mm
    Innendurchmesser der FührungsbuchseInnendurchmesser der Führungsbuchse5,500~5,512 mmSpiel zwischen Hauptzapfen und LagerSpiel zwischen Hauptzapfen und Lager0,012~0,044 mm
    Spiel zwischen Buchse und VentilschaftSpiel zwischen Buchse und Ventilschaft0,025~0,052 mmDicke der KurbelwellenlagerschaleA schwarz1,500~1,494 mm
    Rundheitsgrenze des VentilschaftsRundheitsgrenze des Ventilschafts0,03 mmDicke der KurbelwellenlagerschaleB braun1,494~1,488 mm

    Messbedingungen:

    Umgebungstemperatur 20 ℃.

    • Daten dienen nur zur Information

    Einbau des Untergehäuses

    KategorieElementDatenElementDaten
    FlankenspielRitzel zu Stirnrad0,18~0,54 mmOptionale Getriebescheibe0,10, 0,12, 0,15, 0,18, 0,30, 0,40, 0,50 mm
    FlankenspielRitzel zu Rückwärtsgang0,71 ~ 1,07 mmOptionale Getriebescheibe

    Elektrisches System

    Zündung und Zündsteuerungssystem

    KategorieElementDatenKategorieElementDaten
    ZündzeitpunktIm LeerlaufTDC (OT) 2º±0,5°Magnetwiderstand (Grün-Grün)Magnetwiderstand (Grün-Grün)0,59±0,1Ω
    ZündzeitpunktOptionale GetriebefüllplatteBTDC (v.OT) 25°±0,5ºSpitzenleistung der elektronischen Zündeinheit SpannungsreglerSekundärausgangsspannung≥ 34KV
    ZündkerzenabstandZündkerzenabstand0,8~0,9 mmSpitzenleistung der elektronischen Zündeinheit SpannungsreglerPrimärwiderstand2,2±0,22Ω
    ImpulsspuleSpitzenspannung≥13 V bei 1000 U/minSpitzenleistung der elektronischen Zündeinheit SpannungsreglerSekundärwiderstand9,84±0,98KΩ
    ImpulsspuleWiderstand*260 ~ 290 ΩAusgangsspitzenvoltmeter1500 U/min (ohne Last)41,9 V
    Magnetspulen-Ausgangsspitzenspannung1500 U/min (ohne Last)47,2 VAusgangsspitzenvoltmeter3500 U/min (ohne Last)99,8 V
    Magnetspulen-Ausgangsspitzenspannung3500 U/min (ohne Last)106 V

    Anzugsdrehmoment

    Spezifiziertes Drehmoment

    PositionDetailNameGewindespezifikationDrehmoment
    Zündkerze---18 Nm
    Schwungrad-MutterM20160 Nm
    Zylinderkopf1. AnziehenBolzenM923 Nm
    Zylinderkopf2. AnziehenBolzenM947 Nm
    Zylinderkopf1. AnziehenBolzenM66 Nm
    Zylinderkopf2. AnziehenBolzenM612 Nm
    Ölfilter---18 Nm
    Ölfilterstiftschraube---40 Nm
    Sicherungsmutter (Kipphebel)-MutterM6x0,7514 Nm
    Motorbaugruppe-BolzenM821 Nm
    Auslassabdeckplatte1. AnziehenBolzenM66 Nm
    Auslassabdeckplatte2. AnziehenBolzenM612 Nm
    Thermostatdeckel-BolzenM67 Nm
    Kurbelgehäuse1. AnziehenBolzenM815 Nm
    Kurbelgehäuse2. AnziehenBolzenM830 Nm
    Kurbelgehäuse1. AnziehenBolzenM66 Nm
    Kurbelgehäuse2. AnziehenBolzenM612 Nm
    Pleuelstange1. AnziehenBolzenM66 Nm
    Pleuelstange2. AnziehenBolzenM617 Nm
    Getriebene RiemenscheibeGetriebene RiemenscheibeBolzenM1038 Nm
    Untergehäuse-BaugruppeUntergehäuse-BaugruppeBolzenM1040 Nm
    RingmutterRingmutter--105 Nm
    WassereinlassWassereinlassSchraubeM55 Nm
    ÖlablassschraubeÖlablassschraubeBolzen-7 Nm
    ÖlkontrollöffnungÖlkontrollöffnungBolzen-7 Nm
    RitzelRitzelMutterM2295 Nm
    PropellermutterPropellermutterMutterM1435 Nm
    SteuergriffSteuergriffMutterM1010 Nm
    SteuergriffSteuergriffSelbstsichernde MutterM1022 Nm
    AbgaskrümmerAbgaskrümmerBolzenM610 Nm
    GasgriffGasgriffSchraubeM53 Nm
    Schaltgestänge-HalterungSchaltgestänge-HalterungBolzenM610 Nm
    GangfederstückGangfederstückBolzenM610 Nm
    Bodenabdeckung flachBodenabdeckung flachBolzenM610 Nm
    KlemmhalterungKlemmhalterungSelbstsichernde Mutter-45 Nm
    ÖlablassschraubeÖlablassschraubeBolzenM1427 Nm
    Zylinderende geneigtZylinderende geneigtSchraube-90 Nm
    KippmotorKippmotorSchraubeM54 Nm
    KraftstofftankdeckelKraftstofftankdeckel--6,5 Nm
    TrimmzylinderendeTrimmzylinderendeSchraube-80 Nm
    KippkolbenKippkolbenBolzenM1261 Nm
    Überdruckventil-HalterungÜberdruckventil-HalterungBolzenM55,3 Nm
    Zahnradpumpen-BaugruppeZahnradpumpen-BaugruppeBolzenM66,5 Nm
    Zahnradpumpen-HalterungZahnradpumpen-HalterungBolzenM55,3 Nm
    ImpulsspuleImpulsspuleSchraube-4 Nm
    Mutter-30 Nm
    AnlasserAnlasserBolzenM830 Nm
    AnlasseranschlussAnlasseranschlussMutter-7 Nm
    MagnetspuleMagnetspuleBolzenM67 Nm

    Allgemeines Drehmoment

    Allgemeines Drehmomentdiagramm mit Muttern- und Bolzenabmessungen

    Mutter aBolzen bDrehmoment
    8 mmM55 Nm
    10 mmM68 Nm
    12 mmM818 Nm
    14 mmM1036 Nm
    17 mmM1243 Nm

    Abmessungen

    Außenabmessungen (D/T-Modell)

    Außenabmessungszeichnung des F50 F60 D/T-Modells Frontansicht

    Außenabmessungszeichnung des F50 F60 D/T-Modells Seitenansicht

    Montageabmessungen der Klemmhalterung

    Diagramm der Montageabmessungen der Klemmhalterung

    Grundlegende Wartung

    Wartungsintervalltabelle

    ErstwartungErstwartungAllgemeines WartungsintervallAllgemeines Wartungsintervall
    ElementInhalt10 Stunden (1 Monat)50 Stunden (3 Monate)100 Stunden (6 Monate)200 Stunden (1 Jahr)
    AnodePrüfen/Ersetzen
    Anode (intern)Prüfen/Ersetzen
    KühlwasserkanalReinigen
    ZündkerzeReinigen/Einstellen/Ersetzen
    SchmierstelleFett nachfüllen
    KraftstofffilterPrüfen/Ersetzen
    KraftstoffsystemPrüfen
    KraftstofftankPrüfen/Reinigen
    LeerlaufdrehzahlPrüfen/Einstellen
    MotorölErsetzen
    ÖlfilterErsetzen
    Ventilspiel (OHC)Prüfen/Einstellen
    ZündzeitpunktPrüfen
    ThermostatPrüfen
    GetriebeölErsetzen
    WasserpumpePrüfen
    Propeller und SplintPrüfen/Ersetzen
    ZahnriemenPrüfen/Ersetzen
    GaskabelPrüfen/Einstellen
    Schalthebel/SchaltkabelPrüfen/Einstellen

    Achtung:

    Spülen Sie den Außenbordmotor sofort nach dem Betrieb in Salzwasser, Abwasser oder schlammigem Wasser mit Frischwasser.

    Wenn häufig verbleites Benzin verwendet wird, prüfen Sie die Ventile und zugehörigen Teile alle 100 Stunden.

    Ersetzen Sie den Zahnriemen alle 1000 Stunden (5 Jahre).

    Kraftstoffsystem

    1. Kraftstofftank, Kraftstoffpumpe und Kraftstoffleitung prüfen.

    Überprüfen Sie den Kraftstofftank, die Kraftstoffpumpe und die Kraftstoffleitung auf Lecks oder Schäden und ersetzen Sie diese bei Bedarf.

    Überprüfen Sie das Kraftstofffiltersieb am Öltank auf Verschmutzung und reinigen oder ersetzen Sie es bei Bedarf.

    Inspektionspunkte für Kraftstofftank, Kraftstoffpumpe und Kraftstoffleitung

    1. Kraftstoffanschluss prüfen.

    Überprüfen Sie den Kraftstoffanschluss auf Risse, Lecks oder Schäden. Bei Bedarf ersetzen.

    Position der Inspektion des Kraftstoffanschlusses

    1. Kraftstofffilter prüfen.

    Überprüfen Sie, ob der Kraftstofffilter Risse oder Schäden aufweist und ob sich Schmutz im Kraftstofffilter befindet.

    Falls ja, ersetzen Sie den Kraftstofffilter.

    Prüfung des Kraftstofffilters auf Risse und Schäden

    Achtung:

    Wischen Sie verschütteten Kraftstoff auf.

    Achtung:

    Schalten Sie den Motor nach dem Betrieb aus und lassen Sie ihn einige Minuten stehen. Prüfen Sie den Ölstand erneut mit dem Ölmessstab.

    Wenn der Ölstand nicht im angegebenen Bereich liegt, füllen Sie Öl nach oder lassen Sie welches ab, bis der angegebene Wert erreicht ist.

    Motoröl ersetzen

    1. Entfernen Sie den Öldeckel, die Ölablassschraube und die Schraubendichtung. Lassen Sie das Öl ab.
    2. Installieren Sie eine neue Schraubendichtung und setzen Sie die Ölablassschraube ein.
    3. Füllen Sie Motoröl durch die Öleinfüllöffnung ein.
    4. Installieren Sie den Ölfilterdeckel.
    5. Ölstand prüfen.

    Position der Motorölablassschraube und des Öldeckels

    Verfahren zum Motorölwechsel mit Ablassen und Befüllen

    Motorölstand: 2,0 L (Ölfilter wird nicht ersetzt)

    2,2 L (Ölfilter wird gewechselt)

    Öltyp: API SE, SF, SG, SH, SJ oder SAE: 10W30, 10W40

    Motor

    Motorölstand

    1. Entfernen Sie den Ölmessstab und prüfen Sie, ob der Ölstand zwischen der oberen und unteren Markierung des Ölmessstabs liegt.
    2. Lassen Sie Öl ab, wenn es über der Markierung für den hohen Stand liegt, und füllen Sie Öl nach, wenn es unter der Markierung für den niedrigen Stand liegt.
    3. Ölmessstab 2. Markierung für hohen Stand 3. Markierung für niedrigen Stand

    Nahaufnahme des Ölmessstabs mit Markierungen für hohen und niedrigen Stand

    Abbildung zur Messung des Motorölstands

    Ventilspiel

    1. Entfernen Sie das Notstopp-Sicherheitskabel von der Notstopp-Schalterbaugruppe und ziehen Sie den Zündkerzenstecker von der Zündkerze ab.
    2. Entfernen Sie die Riemenabdeckung.
    3. Entfernen Sie die Kraftstoffpumpe und den Zylinderkopfdeckel.
    4. Prüfen Sie den Zahnriemen auf Lockerheit, Alterung oder Beschädigung. Bei Bedarf ersetzen.
    5. Drehen Sie das Schwungrad im Uhrzeigersinn. Richten Sie die "1" auf der getriebenen Riemenscheibe auf die Markierung "▼" am Zylinderkopf aus.

    Prüfen Sie das Einlassventilspiel der Zylinder 1# und 2# sowie das Auslassventilspiel der Zylinder 1# und 3#. Bei Bedarf korrigieren.

    1. Drehen Sie das Schwungrad um 180° im Uhrzeigersinn. Richten Sie das "●" auf der getriebenen Riemenscheibe auf die Markierung "▼" am Zylinderkopf aus.
    2. Prüfen Sie das Einlassventilspiel der Zylinder 3# und 4# sowie das Auslassventilspiel der Zylinder 2# und 4#. Bei Bedarf korrigieren.

    Achtung:

    Es ist strengstens verboten, das Schwungrad gegen den Uhrzeigersinn zu drehen, um Schäden am Ventilsystem zu vermeiden.

    Hinweis:

    Stellen Sie das Ventilspiel bei kaltem Motor ein.

    Ventilspiel (Kaltzustand)Einlassventil0,15~0,25 mm
    Auslassventil0,25~0,35 mm
    1. Lösen Sie die Sicherungsmutter und drehen Sie die Einstellschraube, bis das angegebene Ventilspiel erreicht ist.

    Hinweis:

    Drehen Sie die Einstellschraube im Uhrzeigersinn, um das Ventilspiel zu verringern.

    Drehen Sie die Einstellschraube gegen den Uhrzeigersinn, um das Ventilspiel zu vergrößern.

    1. Bauen Sie die entfernten Teile wieder ein.

    Zündkerze

    1. Entfernen Sie den Zündkerzenstecker und dann die Zündkerze.
    2. Entfernen Sie Kohlenstoffablagerungen von den Zündkerzenelektroden.
    3. Prüfen Sie, ob die Elektroden korrodiert sind, ob Ablagerungen vorhanden sind und ob die Dichtung beschädigt ist. Ersetzen Sie die Zündkerzen bei Bedarf.

    Zündkerzenmodell: DPR7EA-9

    1. Prüfen Sie, ob der Elektrodenabstand dem angegebenen Wert entspricht. Ersetzen Sie die Zündkerzen bei Bedarf.
    2. Installieren Sie die Zündkerze und ziehen Sie sie mit einem Zündkerzenschlüssel mit dem angegebenen Drehmoment fest.

    Spezifiziertes Drehmoment: 18 Nm

    Steuerungssystem

    Gaskabel

    1. Bringen Sie den Gasgriff in die geschlossene Position. Bringen Sie den Schalthebel bei Modellen mit Frontbedienung in die Neutralstellung.
    2. Prüfen Sie, ob die Rolle an der getriebenen Riemenscheibe des Drosselklappenstellers im Sichtfenster der antreibenden Riemenscheibe des Drosselklappenstellers zu sehen ist. Wenn die Rolle nicht zu sehen ist, stellen Sie die Länge des Kabelanschlusses ein.
    3. Antreibende Riemenscheibe des Drosselklappenstellers; 2. Sichtfenster.
    4. Entfernen Sie den Splint, entfernen Sie den Kabelstecker und lösen Sie die Sicherungsmutter des Kabelanschlusses.
      1. Stellen Sie die Einschraubtiefe des Anschlusses so ein, dass das Anschlussloch auf den Stift der antreibenden Riemenscheibe des Drosselklappenstellers ausgerichtet ist.

    Antreibende Riemenscheibe des Gaskabels und Sichtfenster

    1. Splint 2. Kabelanschluss 3. Sicherungsmutter

    Detail von Gaskabel-Splint, Kabelanschluss und Sicherungsmutter

    Achtung:

    Kabelanschlüsse müssen mehr als 8 mm eingeschraubt sein.

      1. Bringen Sie den Splint an und verschrauben Sie die Sicherungsmutter.

    Schaltvorgang

    1. Prüfen Sie, ob der Schaltvorgang reibungslos verläuft.
    2. Bringen Sie den Schalthebel in die Neutralstellung.
    3. Achten Sie darauf, dass der Stift an der Schwingstange auf die Markierung am Schwingstangensitz der Drosselklappe ausgerichtet ist.
    4. Wenn der Stift nicht auf die Markierung ausgerichtet ist, stellen Sie die Einschraubtiefe des Kabelanschlusses ein. (Siehe Einstellmethode des Kabelanschlusses der Drosselklappe)
    5. Schwingstangensitz der Drosselklappe; 2. Markierung.

    Schwingstangensitz der Schaltung und Ausrichtungsschutzmarkierung

    Abbildung zur Ausrichtung der Neutralstellung des Schalthebels

    Hinweis:

    Überprüfen Sie das abgelassene Getriebeöl. Wenn das Getriebeöl emulgiert ist, prüfen Sie die Dichtung und ersetzen Sie diese bei Bedarf. Wenn sich Metallrückstände im Getriebeöl befinden, prüfen Sie die Zahnräder und Lager.

    Achtung:

    Bei jedem Mal muss eine neue Ablassschraubendichtung verwendet werden.

    Dichtigkeitsprüfung der Untergehäuseeinheit

    Schließen Sie das Lecksuchgerät an die Ölstandskontrollöffnung an, um die Luftdichtheit der Untergehäuseeinheit zu prüfen. Wenn der Druck abfällt (der Druck beträgt 1 kg/cm³), prüfen Sie den Öldichtring und andere Komponenten.

    Allgemeine Wartung

    Anode

    Prüfen Sie die Anoden der Untergehäuseeinheit und des Motors (am Thermostatdeckel installiert). Entfernen Sie Öl und Kalkablagerungen. Wenn der Schaden oder die Korrosion 1/2 überschreitet, ersetzen Sie die Anode.

    Achtung:

    Tragen Sie kein Öl oder Farbe auf die Anode auf, um einen Ausfall der Anode zu vermeiden.

    Getriebeölstand prüfen

    Entfernen Sie die Ölstandsschraube. Wenn Öl austritt, ist der Ölstand korrekt. Wenn kein Öl austritt, füllen Sie Öl nach.

    1. Ölstandsschraube

    Getriebeöl wechseln

    1. Bringen Sie den Außenbordmotor in eine aufrechte Position.
    2. Stellen Sie einen Behälter mit ausreichendem Fassungsvermögen unter den Außenbordmotor.
    3. Entfernen Sie die Ölablassschraube und dann die Ölstandsschraube, um das Getriebeöl abzulassen.
    4. Spritzen Sie Getriebeöl mit der Druckbefüllvorrichtung in die Ölablassöffnung.
    5. Wenn Getriebeöl aus der Ölstandskontrollöffnung austritt, setzen Sie die Ölstandsschraube ein.
    6. Installieren Sie die Ölablassschraube. Wischen Sie verschüttetes Getriebeöl ab.
    7. Ölstandsschraube 2. Ölablassschraube

    Positionen der Getriebeölablass- und -einfüllschrauben am Untergehäuse

    Diagramm der Ölstandsschraube und der Ölablassschraube am Getriebe

    Untergehäuseeinheit

    Getriebeöl

    Schmierstelle

    1. Füllen Sie wasserfestes Fett mit einer Fettpresse an den in der Abbildung gezeigten Stellen ein oder tragen Sie es dort auf.
    2. Tragen Sie Korrosionsschutz-Schmieröl auf die Propellerwelle auf.

    Diagramm der Schmierstellen für das Auftragen von wasserfestem Fett

    Kühlwasserkanal

    1. Prüfen Sie den Einlass des Kühlwasserkanals auf Verstopfung. Bei Bedarf reinigen.
    2. Platzieren Sie den Außenbordmotor so im Wasser, dass der Wasserstand über der Antikavitationsplatte liegt, und starten Sie den Motor.
    3. Prüfen Sie, ob Kühlwasser aus der Kontrollöffnung austritt. Wenn kein Wasser oder nur ein unregelmäßiger Wasserfluss vorhanden ist, prüfen Sie den Kühlwasserkanal im Außenbordmotor.
    4. Kühlwasser-Kontrollöffnung
    5. Thermostat
    6. Entfernen Sie den Thermostatdeckel und dann den Thermostat.
    7. Einlass des Kühlwasserkanals

    Position des Kühlwasserkanaleinlasses am Außenbordmotor

    Entfernen des Thermostats vom Thermostatdeckel

    Prüfung des Thermostatventils in einem Behälter mit erhitztem Wasser

    1. Hängen Sie den Thermostat in einen Behälter mit Wasser.
    2. Erhitzen Sie den Behälter.
    3. Überprüfen Sie das Öffnen des Thermostatventils bei der angegebenen Wassertemperatur. Wenn es nicht den Spezifikationen entspricht, ersetzen Sie es.
    4. Installieren Sie den Thermostat und den Thermostatdeckel und ziehen Sie die Bolzen mit den angegebenen Werten fest.
    WassertemperaturÖffnungshöhe des Ventils
    Unter 60℃Nicht geöffnet
    Über 70℃Mehr als 3 mm

    Propeller

    Untersuchen Sie die Propellerblätter und die internen Keilwellen auf Brüche, Schäden oder Verschleiß. Bei Bedarf ersetzen.

    Elektrisches System

    Achtung:

    Bitte seien Sie vorsichtig bei der Überwachung und Reparatur des Zündsystems. Bringen Sie Ihre Hände, Kleidung, Haare oder Zubehör nicht in die Nähe des laufenden Schwungrads.

    Testen Sie die Zündspule auf einer isolierten Werkbank, um Kriechströme und Stromschläge zu vermeiden. Berühren Sie bei laufendem Motor weder die Zündspule noch die Zündkerze, um einen Stromschlag zu vermeiden. Stellen Sie sicher, dass das Kabel vom laufenden Schwungrad entfernt ist, um zu verhindern, dass das Kabel durchtrennt oder die Kabelisolierung abgenutzt wird.

    Verwenden Sie beim Austausch von Befestigungselementen (Muttern und Bolzen) die vom Hersteller bereitgestellten Teile oder Teile aus demselben Material und derselben Festigkeit und ziehen Sie diese mit dem angegebenen Drehmoment fest.

    Übersicht des Schaltplans der elektrischen Anlage

    Schaltplan für das Motorsteuergerät

    Schaltplan für das Zündsystem

    Schaltplan für das Ladesystem

    Detail der elektrischen Startverdrahtung bei Frontbedienung

    Elektrischer Start bei Frontbedienung

    Zündkerzenzündung

    1. Ziehen Sie den Zündkerzenstecker von der Zündkerze ab.
    2. Schließen Sie den Zündungsdetektor an den Zündkerzenstecker an.
    3. Starten Sie den Motor und beobachten Sie den Zündfunken durch das Entladungsfenster des Detektors.
    4. Zündkerzenstecker; 2. Zündkerze

    Aufbau zur Prüfung der Zündkerzenzündung

    Berühren Sie keinen Anschluss der Detektorleitung.

    Warnung:

    Halten Sie sich von brennbaren Gasen oder Flüssigkeiten fern, um Unfälle durch Funkenbildung zu vermeiden.

    Zündkerzenstecker

    1. Schrauben Sie den Zündkerzenstecker ab. Überprüfen Sie den Zündkerzenstecker auf Schäden. Bei Bedarf ersetzen.
    2. Zündkerzenstecker einbauen.

    Inspektion und Einbau des Zündkerzensteckers

    Schwungradwartung

    1. Entfernen Sie die Schwungradmutter mit dem Schwungradhalter. Entfernen Sie das Schwungrad mit dem Schwungradabzieher.
    2. Prüfen Sie, ob das Schwungrad beschädigt ist und ob der Permanentmagnet fest sitzt. Bei Bedarf ersetzen.

    Prüfen der Zündspule

    1. Entfernen Sie die Zündspule und den Zündkerzenstecker.
    2. Messen Sie den Widerstand der Zündspule. Wenn der angegebene Wert nicht erreicht wird, ersetzen Sie sie. Primärwiderstand: 2,2±0,22Ω Sekundärwiderstand 9,84±0,98kΩ

    Prüfen der Impulsspule

    1. Spitzenspannung der Impulsspule

    Verwenden Sie ein Digitalmultimeter und einen Spitzenspannungsadapter, um die Ausgangsspitzenspannung der Spule zu messen. Wenn sie unter dem angegebenen Wert liegt, prüfen Sie den Widerstand der Impulsspule.

    Digitalmultimeter und Spitzenspannungsadapter für Impulsspulentest

    Digitalmultimeter Spitzenspannungsadapter Impulsspulen-Spitzenspannung: ≥13 V bei 1000 U/min (Last)

    Anschlussdiagramm zur Widerstandsmessung der Impulsspule

    1. Widerstand der Impulsspule

    Messen Sie den Spulenwiderstand. Wenn der angegebene Wert nicht erreicht wird, ersetzen Sie sie.

    Widerstand: 260 ~ 290 (die positive Elektrode des Detektors ist mit der rot/weißen Leitung und die negative Elektrode mit der schwarzen Leitung verbunden)

    Hinweis:

    Die Daten dienen nur als Referenz.

    Prüfen des Motorstartschalters

    Überprüfen Sie die Leitfähigkeit des Motorstartschalters. Wenn er nicht leitfähig ist, ersetzen Sie ihn.

    Hinweis:

    Siehe Schaltplan für die Statustabelle des Startschalters.

    Prüfen des Motorstoppschalters

    Überprüfen Sie die Leitfähigkeit des Motorstoppschalters. Wenn er nicht leitfähig ist, ersetzen Sie ihn.

    Sicherungsplatte entfernt: Leitfähig

    Sicherungsplatte installiert: Nicht leitfähig

    Knopf gedrückt: Leitfähig

    Prüfen des Startrelais

    1. Verbinden Sie die braune Leitung mit dem Pluspol der Batterie.
    2. Verbinden Sie die schwarze Leitung mit dem Minuspol der Batterie.
    3. Prüfen Sie die Leitfähigkeit zwischen den Relaisanschlüssen. Wenn es nicht leitfähig ist, ersetzen Sie das Relais.
    4. Trennen Sie die Leitungsverbindung zur Batterie und prüfen Sie die Leitfähigkeit zwischen den Relaisanschlüssen. Wenn es leitfähig ist, ersetzen Sie das Relais.

    Prüfen der Magnetspule

    Messen Sie die Spitzenspannung der Magnetspule (zwischen den grünen Leitungen).

    Verwenden Sie ein Digitalmultimeter und einen Spitzenspannungsadapter, um die Ausgangsspitzenspannung der Spule zu messen. Wenn sie unter dem angegebenen Wert liegt, ersetzen Sie die Magnetspule.

    Aufbau zur Messung der Spitzenspannung der Magnetspule

    Spitzenspannung der Magnetspule1500 U/min (ohne Last)47,2 V
    3500 U/min (ohne Last)106 V

    Anschlussdiagramm zur Messung der Magnetspule

    Prüfen des Gleichrichterreglers

    Messen Sie die Spitzenspannung des Gleichrichterreglers (DC).

    Öffnen Sie den Stromkreis des Gleichrichterausgangs (rote und schwarze Leitung) und messen Sie mit einem Digitalmultimeter die Spannung zwischen der roten und schwarzen Leitung am Ausgang des Gleichrichterreglers.

    Wenn sie unter dem angegebenen Wert liegt, prüfen Sie die Ausgangsspitzenspannung der Magnetspule. Wenn die Ausgangsspitzenspannung der Magnetspule höher als der angegebene Wert ist, ersetzen Sie den Gleichrichterregler.

    Spitzenspannung des Gleichrichterreglers1500 U/min (ohne Last)41,9 V
    Spitzenspannung des Gleichrichterreglers3500 U/min (ohne Last)99,8 V

    Verwendung des Diagnosetools

    Wenn bei laufendem Motor die Fehlerleuchte an der unteren Abdeckung oder die Serviceleuchte ständig leuchtet bzw. der Summer ständig ertönt, liegt ein Fehler im Motor vor. Schließen Sie in diesem Fall das Diagnosetool an den entsprechenden Diagnoseanschluss am Motor an. Über die auf das Mobiltelefon heruntergeladene APP-Software können die Betriebsparameter und Fehlercodes des Motors auf dem Mobiltelefon angezeigt werden. Überprüfen Sie dann die Fehlercodetabelle, um den Fehler des Motors zu bestimmen und die defekten elektrischen Komponenten auszutauschen.

    Anschluss des Diagnosetools an den Diagnoseanschluss des Motors

    Fehlercodetabelle

    FehlerartFehlerpunktCode
    AnsaugdruckfehlerKurzschluss nach Masse oder Unterbrechung in der Ansaugdrucksensorleitung107
    AnsaugdruckfehlerKurzschluss nach High-Pegel in der Ansaugdrucksensorleitung108
    AnsauglufttemperaturfehlerKurzschluss nach High-Pegel in der Ansauglufttemperatursensorleitung112
    AnsauglufttemperaturfehlerKurzschluss nach Masse oder Unterbrechung in der Ansauglufttemperatursensorleitung113
    WassertemperaturfehlerKurzschluss nach Masse in der Kühlmitteltemperatursensorleitung117
    WassertemperaturfehlerKurzschluss nach High-Pegel in der Kühlmitteltemperatursensorleitung118
    DrosselklappenfehlerKurzschluss nach Masse in der Drosselklappenpositionssensorleitung122
    DrosselklappenfehlerKurzschluss nach High-Pegel in der Drosselklappenpositionssensorleitung123
    SauerstoffsensorfehlerKurzschluss nach Masse im Sauerstoffsensor131
    SauerstoffsensorfehlerKurzschluss nach High-Pegel im Sauerstoffsensor132
    SauerstoffsensorheizungsfehlerAusfall der Sauerstoffsensorheizung135
    KraftstoffeinspritzdüsenfehlerAusfall der Düsenleitung von Zylinder 1201
    KraftstoffeinspritzdüsenfehlerAusfall der Düsenleitung von Zylinder 2202
    KraftstoffeinspritzdüsenfehlerAusfall der Düsenleitung von Zylinder 3203
    KraftstoffeinspritzdüsenfehlerAusfall der Düsenleitung von Zylinder 4204
    KraftstoffpumpenfehlerAusfall des Kraftstoffpumpenrelais230
    KurbelwellenpositionssensorfehlerSignalstörung in der Kurbelwellenpositionssensorleitung336
    KurbelwellenpositionssensorfehlerKein Signal in der Kurbelwellenpositionssensorleitung337
    ZündspulenfehlerAusfall der Zündspule von Zylinder 1351
    ZündspulenfehlerAusfall der Zündspule von Zylinder 2352
    LeerlauffehlerZu hohe Leerlaufdrehzahl507
    LeerlauffehlerZu niedrige Leerlaufdrehzahl506
    SystemspannungsfehlerZu niedrige Systemspannung562
    SystemspannungsfehlerZu hohe Systemspannung563
    FehlerleuchteAusfall der Fehleranzeigelampe650
    ÖldruckfehlerKurzschluss nach Masse in der Öldrucksensorleitung523
    ÖldruckfehlerKurzschluss nach High-Pegel in der Öldrucksensorleitung522
    Aktivkohlefilter-MagnetventilfehlerKurzschluss nach Masse im Aktivkohlefilter-Magnetventil443
    HauptrelaisfehlerAusfall des Hauptrelais685

    Achtung:

    Kraftstoff ist eine leicht entzündliche und flüchtige Flüssigkeit. Kraftstofflecks können Brände und Explosionen verursachen.

    Versuchen Sie nicht, den Motor zu starten, bevor Sie sichergestellt haben, dass die Komponenten des Kraftstoffsystems angeschlossen oder installiert sind. Setzen Sie das Kraftstoffsystem nach Abschluss aller Reparaturschritte kurzzeitig unter Druck, um es auf Undichtigkeiten zu prüfen.

    Kraftstoffsystem

    Explosionszeichnung des Kraftstoffsystems Seite 1

    Explosionszeichnung des Kraftstoffsystems Seite 2

    Explosionszeichnung des Kraftstoffsystems Seite 3

    Kraftstoffdruck in den Leitungen ablassen

    Vor der Durchführung von Wartungs- und Inspektionsarbeiten am Kraftstoffsystem muss der Kraftstoffdruck in der Kraftstoffleitung abgelassen werden. Vermeiden Sie Unfälle durch Hochdruck-Kraftstoffeinspritzung während der Wartung.

    1. Schließen Sie das Manometer mit der Druckablassleitung an das Ölpumpen-Rückschlagventil der elektrischen Kraftstoffpumpe an.
    2. Kraftstoffpumpen-Rückschlagventil.
    3. Führen Sie die Druckablassleitung in einen geeigneten Behälter.

    Kraftstoffdruckablass mit Manometer am Pumpenrückschlagventil

    Achtung:

    Lassen Sie den Druck nicht direkt ab, da während des Druckablassens Kraftstoff austritt. Kraftstoffnebel kann Unfälle verursachen und gegen lokale Emissionsvorschriften verstoßen.

    1. Drücken Sie den Druckablassknopf, um den Druck abzulassen, bis der Druck in der elektrischen Kraftstoffpumpe mit der Außenwelt ausgeglichen ist.

    Kraftstoffanschluss entfernen und prüfen

    1. Entfernen Sie die Schraube, mit der der Kraftstoffanschluss befestigt ist.
    2. Entfernen Sie den Kraftstoffanschluss.
    3. Überprüfen Sie den Kraftstoffanschluss auf Risse, Lecks oder Schäden.
    4. Schließen Sie den Ausgang des Kraftstoffanschlusses an ein Vakuummeter an.
    5. Prüfen Sie, ob der Unterdruck unter dem angegebenen Druck länger als 10 Sekunden gehalten werden kann. Bei Bedarf ersetzen. Angegebener Druck: 50 kPa

    Kraftstoffpumpe entfernen und prüfen

    1. Entfernen Sie die Schraube, mit der die Kraftstoffpumpe befestigt ist.
    2. Entfernen Sie die Kraftstoffpumpe.
    3. Schließen Sie ein Vakuummeter an den Einlass der Kraftstoffpumpe an.
    4. Halten Sie den Auslass der Ölpumpe mit den Fingern zu und wenden Sie den angegebenen Überdruck an. Prüfen Sie auf Luftlecks. Angegebener Druck: 50 kPa
    5. Wenden Sie einen vorgeschriebenen Unterdruck an. Prüfen Sie auf Luftlecks. Angegebener Druck: 30 kPa
    6. Schließen Sie ein Vakuummeter an den Auslass der Kraftstoffpumpe an.
    7. Halten Sie den Einlass der Ölpumpe mit den Fingern zu und wenden Sie den angegebenen Unterdruck an. Prüfen Sie auf Luftlecks. Falls erforderlich, zerlegen Sie die Ölpumpe und prüfen Sie diese. Angegebener Druck: 50 kPa
    8. Entfernen Sie die 4 Schrauben und trennen Sie den Kraftstoffpumpendeckel vom Kraftstoffpumpensitz.
    9. Entfernen Sie die Ventilplattenschraube vom Kraftstoffpumpengehäuse und nehmen Sie die Ventilplatte ab.
    10. Drücken Sie auf den Plunger und die Membran, drehen Sie den Kraftstoffpumpensitz und richten Sie die Kerbe auf die Nut am Plunger aus. Nadellager entfernen.
    11. Überprüfen Sie, ob die Membran Risse aufweist, ob die Vernietung locker ist und ob die Ventilplatte beschädigt ist. Bei Bedarf ersetzen.
    12. Führen Sie die Schritte 8-10 in umgekehrter Reihenfolge aus und bauen Sie die Ölpumpe zusammen.

    Diagramm zur Demontage und Inspektion der Kraftstoffpumpe

    Kraftstofffilter prüfen

    Überprüfen Sie, ob das Filtersieb des Filters verstopft ist oder sich Fremdkörper darin befinden, und prüfen Sie, ob der Filtertopf beschädigt oder undicht ist.

    Bei Bedarf mit Benzin reinigen oder das Filtersieb ersetzen.

    Hinweis:

    Tragen Sie vor dem Zusammenbau des Filtertopfes Schmieröl auf den O-Ring auf.

    1. Filtertopfdeckel
    2. Filtersieb
    3. Schwimmer
    4. O-Ring
    5. Filtertopf

    Komponenten des Kraftstofffilters mit Deckel, Sieb, Schwimmer, O-Ring und Topf

    Elektrische Kraftstoffpumpe entfernen und prüfen

    Demontage der elektrischen Kraftstoffpumpe

    1. Lösen Sie die Ölablassschraube des Ölbechers und lassen Sie den Kraftstoff im Ölbecher in einen geeigneten Behälter ab.
    2. Entfernen Sie die Kraftstoffleitung und die Kühlwasserleitung und trennen Sie die Verbindung zum Kabelbaum.
    3. Entfernen Sie die Befestigungsschrauben der elektrischen Kraftstoffpumpe und nehmen Sie die elektrische Kraftstoffpumpe vom Motor ab.
    4. Trennen Sie die Leitungsverbindung zwischen dem Kraftstoffkühler und der elektrischen Kraftstoffpumpe und entfernen Sie den Kraftstoffkühler.
    5. Entfernen Sie die 5 Kreuzschlitz-Flachkopfschrauben (M4×16) und nehmen Sie die Gehäusebaugruppe der elektrischen Kraftstoffpumpe ab.
    6. Ziehen Sie die Ölpumpenbaugruppe ab und trennen Sie die Ölpumpen-Steckerbaugruppe.
    7. Prüfen und reinigen Sie das Ölpumpenfiltersieb an der Ölpumpenbaugruppe.
    8. Überprüfen Sie die Gummimuffe an der Ölpumpendüse und ersetzen Sie diese, wenn sie gealtert, beschädigt oder rissig ist.
    9. Lösen Sie die Befestigungsschraube des Schwimmerstifts und entfernen Sie den Schwimmer.
    10. Entfernen Sie das Prallblech (falls erforderlich).
    11. Prüfen und reinigen Sie die Ölbecherbaugruppe der elektrischen Kraftstoffpumpe.

    Explosionszeichnung zur Demontage der elektrischen Kraftstoffpumue

    1. Lösen Sie die Befestigungsschraube der Druckventil-Druckplatte und entfernen Sie das Druckregelventil.
    2. Überprüfen Sie den O-Ring des Druckregelventils. Bei Bedarf ersetzen.
    3. Reinigen Sie nach der Prüfung die Teile und bauen Sie die elektrische Kraftstoffpumpe in umgekehrter Reihenfolge ein. Achtung: Ein neuer Ölbecher-Dichtring ist erforderlich. Die Schrauben müssen mit dem angegebenen Drehmoment angezogen werden!

    Kraftstoffleitung und Kraftstofffilter prüfen

    1. Prüfen Sie die Kraftstoffleitung auf Schäden.
    2. Prüfen Sie, ob der Hochdruck-Kraftstofffilter Risse aufweist und ob der Kraftstoff ungehindert fließt. Bei Bedarf ersetzen.

    Kraftstoff-Common-Rail prüfen

    Überprüfen Sie die Kraftstoff-Common-Rail auf Lecks, Risse oder Schäden und ersetzen Sie diese bei Bedarf.

    Motor

    Achtung:

    Um ein versehentliches Starten bei der Reparatur des Motors zu vermeiden, sollten angemessene Schutzmaßnahmen getroffen werden, um das Zündsystem zu trennen. Zum Beispiel:

    Entfernen Sie das Notstopp-Sicherheitskabel von der Notstopp-Schalterbaugruppe und ziehen Sie den Zündkerzenstecker von der Zündkerze ab.

    Explosionszeichnung des Motors Seite 1

    Explosionszeichnung des Motors Seite 2

    Explosionszeichnung des Motors Seite 3

    Explosionszeichnung des Motors Seite 4

    Explosionszeichnung des Motors Seite 5

    Explosionszeichnung des Motors Seite 6

    Hinweis:

    Wenn der Zylinderdruck weiter ansteigt, prüfen Sie den Kolben und den Kolbenring auf Schäden. Bei Bedarf ersetzen.

    Wenn der Zylinderdruck nicht ansteigt, prüfen Sie das Ventilspiel, das Ventil, den Ventilsitz, die Zylinderlaufbuchse, den Zylinderkopf und die Zylinderkopfdichtung.

    Bei Bedarf einstellen oder ersetzen.

    Der Außenbordmotor ist mit einer automatischen Druckentlastungsvorrichtung ausgestattet, daher sind die Daten möglicherweise nicht sehr genau.

    Öldruck prüfen

    1. Starten Sie den Motor, lassen Sie ihn 5 Minuten lang warm laufen und stellen Sie ihn dann ab.
    2. Entfernen Sie den Öldruckschalter und schließen Sie ein Manometer an.

    Hinweis:

    Verwenden Sie ein Manometer mit einem 1/8-Zoll-Gewindeadapter.

    Öldruckschalter und Anschlussstelle für das Manometer

    Spezialwerkzeuge

    Kolbenführungsbahn Schwungradhalter Ventilfeder-Kompressorsatz

    Spezialwerkzeuge Kolbenführungsbahn und Schwungradhalter

    Spezialwerkzeug Ventilfeder-KompressorsatzFühlerlehre Ölfilterschlüssel

    Fühlerlehre und Ölfilterschlüssel

    und Schwungradabzieher

    Spezialwerkzeug Schwungradabzieher

    Kompressionsdruck prüfen

      1. Starten Sie den Motor, lassen Sie ihn 5 Minuten lang warm laufen und stellen Sie ihn dann ab.
      1. Entfernen Sie die Motorstopp-Reißleine.
      1. Entfernen Sie die Zündkerze und schließen Sie das Manometer an die Zündkerzenbohrung an.

    Achtung:

    Reinigen Sie vor dem Ausbau der Zündkerze den Bereich um die Zündkerze mit Druckluft, um zu verhindern, dass Staub oder andere Fremdkörper in den Zylinder gelangen.

      1. Öffnen Sie die Drosselklappe vollständig, drehen Sie die Kurbelwelle mit dem Handstarter oder dem Anlasser und prüfen Sie den Zylinderdruck, sobald der Messwert am Manometer stabil ist.

    Hinweis:

    Entfernen Sie bei Modellen mit Fernschaltbox das Gasgestänge, öffnen Sie den Drosselklappenhebel am Vergaser von Hand vollständig und führen Sie dann die Messung durch.

      1. Wenn der Druck unter dem spezifizierten Wert liegt oder ein Unterschied zwischen den Zylindern besteht, geben Sie eine kleine Menge Öl in die Zylinder und führen Sie die Messung erneut durch.

    Kompressionsdruck: 840 kPa

    1. Öldruck prüfen Öldruck (Referenzdaten): 100 kPa (800±50 U/min)

    Motor zerlegen

    1. Öffnen Sie die obere Abdeckung.
    2. Entfernen Sie die Schwungradabdeckung.
    3. Entfernen Sie den Gasseilzug.
    4. Entfernen Sie den Vergaser.
    5. Entfernen Sie das Schwungrad mit den Spezialwerkzeugen.
    6. Entfernen Sie die Scheibenfeder (Halbmondkeil).
    7. Trennen Sie die Leitung des Motorstoppschalters und das Massekabel.
    8. Entfernen Sie die Kabelverbindung.
    9. Entfernen Sie die Magnetspule.
    10. Trennen Sie die Kabel der elektrischen Komponenten wie Batterie, Anlasser, Startrelais, Trimmrelais und den Stecker der Schaltbox. Trennen Sie das Massekabel und die Wasserleitung.
    11. Entfernen Sie die Zündspule, das ECU-Gerät, die Zündspule und die Zündkerze.
    12. Entfernen Sie die Bolzen, die den Motor mit der Untereinheit verbinden.
    13. Heben Sie den Motor an und entfernen Sie den Passstift.

    Schwungradhalter und Schwungradabzieher

    Schwungradhalter und Abziehergruppe für die Motordemontage

    Riemenscheibe und Zahnriemen

    1. Drehen Sie das Schwungrad im Uhrzeigersinn. Richten Sie die "1" auf der angetriebenen Riemenscheibe auf die Markierung "▼" am Zylinderkopf aus.

    Achtung:

    Drehen Sie das Schwungrad nicht gegen den Uhrzeigersinn, da sonst das Ventilsystem beschädigt wird.

    1. Nehmen Sie den Zahnriemen von der Seite der angetriebenen Riemenscheibe ab.

    Achtung:

    Wenn der Zahnriemen nicht montiert ist, drehen Sie die Riemenscheibe nicht, da sonst das Ventilsystem beschädigt wird.

    1. Entfernen Sie die Schraube der angetriebenen Riemenscheibe, nehmen Sie die angetriebene Riemenscheibe und die Scheibenfeder ab.

    Hinweis:

    Entfernen Sie die Schraube der angetriebenen Riemenscheibe mit dem Schwungradhalter.

    Drehen Sie die Nockenwellen nicht, wenn Sie die Zahnriemenscheibe lösen.

    Hinweis:

    Lösen Sie vor dem Ausbau der Kipphebelwelle die Kontermutter und bringen Sie die Einstellschraube in den entspannten Zustand.

    1. Entfernen Sie die Einlass- und Auslassventile mit dem Ventilfederspanner.

    Ventilfederspanner am Zylinderkopf im Einsatz

    Ventile und Ventilführungen

    1. Entfernen Sie die Unterlegscheibe der Zahnriemenscheibe, die Zahnriemenscheibe und die Scheibenfeder.
    2. Prüfen Sie die Riemenscheibe und den Zahnriemen auf Risse, Beschädigungen oder Verschleiß. Bei Bedarf ersetzen.
    3. Installieren Sie die Scheibenfeder und die angetriebene Riemenscheibe.

    Richten Sie die "1" auf der angetriebenen Riemenscheibe auf die Markierung "▼" am Zylinderkopf aus. Ziehen Sie dann die Schrauben der angetriebenen Riemenscheibe vorläufig fest.

    Achtung:

    Wenn der Zahnriemen nicht montiert ist, drehen Sie die Riemenscheibe nicht, da sonst das Ventilsystem beschädigt wird.

      1. Installieren Sie die Scheibenfeder und die Zahnriemenscheibe. Richten Sie die Kerbe an der Zahnriemenscheibe auf die Markierung "▼" am Gehäuse aus.
    1. Installieren Sie den neuen Zahnriemen so, dass die Teilenummer des Zahnriemens aufrecht steht.

    Achtung:

    Verdrehen, drehen oder biegen Sie den Zahnriemen nicht, da er sonst beschädigt wird.

    Bringen Sie kein Öl oder Schmiermittel auf den Zahnriemen.

    Drehen Sie die Riemenscheibe nicht gegen den Uhrzeigersinn, da sonst das Ventilsystem beschädigt wird.

    1. Installieren Sie die Zahnriemenabdeckung und ziehen Sie die Mutter der Zahnriemenscheibe vorläufig fest.
    2. Drehen Sie die Zahnriemenscheibe 2 Umdrehungen im Uhrzeigersinn, um das Spiel des Zahnriemens zu beseitigen.

    Prüfen Sie, ob die Ausrichtungsmarkierungen übereinstimmen.

    1. Ziehen Sie die Bolzen und Muttern fest.

    Anzugsdrehmoment: Schraube der angetriebenen Riemenscheibe 38 Nm

    Hinweis:

    Entfernen Sie die Schraube der angetriebenen Riemenscheibe mit dem Schwungradhalter.

    Ziehen Sie die Muttern der Zahnriemenscheibe mit einem speziellen Steckschlüssel für Zahnriemenscheibenmuttern fest.

    Demontage und Prüfung

    Zylinderkopf

    Demontage

    1. Entfernen Sie die Schrauben des Zylinderkopfdeckels.
    2. Entfernen Sie die Zylinderkopfschrauben in umgekehrter Reihenfolge entsprechend der numerischen Markierungen auf dem Zylinderkopf.
    3. Entfernen Sie den Zylinderkopf und dann die Ölpumpe.
    4. Entfernen Sie die Kipphebelwelle, die Feder und die Kipphebeleinheit.
    5. Prüfen Sie die Breite der Ventilsitzfläche; falls diese nicht innerhalb des spezifizierten Bereichs liegt, arbeiten Sie den Ventilsitzring nach.

    Breite der Sitzfläche:

    Einlassventil1,84 ~ 2,97 mm
    Auslassventil1,98 ~ 3,11 mm
    1. Prüfen Sie die Ventiltellerranddicke T; wenn der spezifizierte Wert nicht erreicht wird, ersetzen Sie das Ventil. Ventiltellerranddicke: T
    2. Prüfen Sie den Ventilschaftdurchmesser. Wenn er nicht im spezifizierten Bereich liegt, ersetzen Sie das Ventil. Ventilschaftdurchmesser.
    3. Prüfen Sie die Rundheit des Ventilschafts. Wenn sie den Grenzwert überschreitet, ersetzen Sie das Ventil. Grenzwert der Ventilschaftrundheit 0,03 mm
    4. Prüfen Sie den Innendurchmesser der Ventilführung. Innendurchmesser der Ventilführung: 5,50 ~ 5,51 mm
    Einlassventil0,6 ~ 1,0 mm
    Auslassventil0,7 ~ 1,1 mm
    Einlassventil5,48 ~ 5,49 mm
    Auslassventil5,46 ~ 5,47 mm

    Achtung:

    Prüfschema für Ventil und Ventilführung

    Verwenden Sie beim Austausch von Ventilen unbedingt neue Ventilführungen und Ventilschaftabdichtungen.

    Ventilfeder

    1. Prüfen Sie die freie Länge der Ventilfeder; wenn sie geringer als der spezifizierte Wert ist, ersetzen Sie diese. Freie Länge: 39,85 mm
    2. Prüfen Sie die Neigung der Ventilfeder; wenn sie den Grenzwert überschreitet, ersetzen Sie das Ventil.

    Min. freie Länge: 37,85 mm

    Neigungslimit: 1,7 mm

    Kipphebel und Kipphebelwelle

    1. Prüfen Sie die Kontaktfläche von Kipphebel und Kipphebelwelle auf Verschleiß. Bei Bedarf ersetzen.
    2. Messen Sie, ob der Innendurchmesser des Kipphebels und der Außendurchmesser der Kipphebelwelle den spezifizierten Werten entsprechen. Bei Bedarf ersetzen. Innendurchmesser des Kipphebels: 16,000 ~ 16,01 mm

    Außendurchmesser der Kipphebelwelle: 15,97 ~ 15,99 mm

    Nockenwelle

    1. Nockenmaß prüfen.

    Nockenwelle bei Bedarf ersetzen.

    NockenhöheEinlass30,89~30,99 mm
    NockenhöheAuslass30,82~30,92 mm
    GrundkreisdurchmesserGrundkreisdurchmesser25,95~26,05 mm
    1. Rundheit der Nockenwelle prüfen. Bei Bedarf ersetzen. Rundheitslimit: 0,03 mm

    Zylinderkopf-Demontage und Ventilsitzprüfung

    Nockenwellenmessung und Einbau der Ventilführung

    Hinweis:

    Tragen Sie vor dem Einbau Öl auf die Oberfläche der Führung auf.

    1. Reiben Sie den Innendurchmesser der Führung mit einer Reibahle auf den spezifizierten Wert auf. Innendurchmesser der Ventilführung: 5,50 ~ 5,51 mm

    Hinweis:

    Drehen Sie die Reibahle nicht gegen den Uhrzeigersinn, wenn Sie sie herausnehmen.

    Ventilsitzring prüfen.

    1. Entfernen Sie Kohlenstoffablagerungen vom Ventil.
    2. Tragen Sie eine dünne Schicht Tuschierfarbe gleichmäßig auf die Sitzfläche des Ventilsitzrings auf.
    3. Schleifen Sie das Ventil mit einem Ventileinschleifwerkzeug auf dem Ventilsitz ein.
    4. Messen Sie die Breite der Ventilsitzfläche.

    Farbe bleibt an der Ventilsitzfläche haften.

    Wenn das Ventil und der Ventilsitzring nicht richtig zusammenpassen oder die Breite der Sitzfläche nicht dem spezifizierten Wert entspricht, arbeiten Sie den Ventilsitz nach.

    1. Prüfen Sie den Nockenwellenlagerzapfendurchmesser und den Innendurchmesser der Lagerbohrung im Zylinderkopf. Bei Bedarf ersetzen.

    Nockenwellenlagerzapfen oberer Durchmesser a1 (Montageseite der angetriebenen Riemenscheibe): 36,93~36,94 mm Nockenwellenlagerzapfen mittlerer und hinterer Durchmesser a2: 36,94~36,95 mm Innendurchmesser der Zylinderkopflagerbohrung b: 37,00~37,02 mm

    1. Berechnen Sie das Nockenwellen-Ölspiel c (c=b-a). Falls der spezifizierte Wert nicht eingehalten wird, ersetzen. Nockenwellenoberseite: 0,06~0,10 mm

    Nockenwellenmitte und -rückseite: 0,05~0,09 mm

    Achtung:

    Die Nockenwelle und der Zylinderkopf müssen zusammen ersetzt werden.

    Ölpumpe prüfen

    1. Entfernen Sie die Schrauben, mit denen die Ölpumpe befestigt ist, und nehmen Sie die Ölpumpe ab.
    2. Öffnen Sie den Ölpumpendeckel und prüfen Sie das Spiel des Ölpumpenrotors wie abgebildet. Falls der spezifizierte Wert nicht eingehalten wird, ersetzen. a

    Messdiagramm Ölpumpenrotorspiel

    Spiel zwischen Außenrotor und Gehäuse a0,09~0,15 mm
    Spiel zwischen Außenrotor und Innenrotor b0,01~0,10 mm
    Spiel zwischen Rotor und Deckel c0,03~0,08 mm

    Messpunkte für Ölpumpenrotorspiel a, b und c

    Dichtfläche von Zylinderkopf und Block

    1. Entfernen Sie Kohlenstoffablagerungen aus dem Brennraum und prüfen Sie auf Beschädigungen.
    2. Verwenden Sie ein Lineal und eine Fühlerlehre, um den Verzug der Dichtfläche zu prüfen. Falls der spezifizierte Wert nicht eingehalten wird, ersetzen.

    Zylinderkopf-Verzugslimit: 0,03 mm

    Ventilführung ersetzen

    1. Schlagen Sie die Ventilführung aus Richtung des Brennraums heraus.
    2. Schlagen Sie eine neue Ventilführung von der Oberseite des Zylinderkopfs ein.

    Wenn der Kontakt ungleichmäßig ist, ersetzen Sie die Ventilführung. Breite der Einlass- und Auslassventilsitzfläche: 0,9 ~ 1,1 mm

    Ventilsitzring nacharbeiten

    1. Bearbeiten Sie das Ventil mit einem 45°-Ventilsitzfräser und passen Sie die Breite der Sitzfläche an.

    Drehen Sie den Fräser im Uhrzeigersinn, bis die Oberfläche des Sitzrings glatt ist.

    1. Wenn die Ventilsitzfläche zu breit ist und in der Mitte der Ventilfläche liegt, bearbeiten Sie die Oberkante des Sitzrings mit einem 30°-Fräser und die Unterkante mit einem 60°-Fräser und passen Sie die Breite der Sitzfläche an.
    2. Wenn die Ventilsitzfläche zu schmal ist und an der Oberkante der Ventilfläche liegt, bearbeiten Sie die Oberkante des Sitzrings mit einem 30°-Fräser; passen Sie in diesem Fall die Breite der Sitzfläche mit einem 45°-Fräser an.
    3. Wenn die Ventilsitzfläche zu schmal ist und an der Unterkante der Ventilfläche liegt, bearbeiten Sie die Unterkante des Sitzrings mit einem 60°-Fräser; passen Sie in diesem Fall die Breite der Sitzfläche mit einem 45°-Fräser an.
    4. Tragen Sie eine dünne Schicht Einschleifpaste gleichmäßig auf den Ventilsitzring auf und schleifen Sie das Ventil mit einem Ventileinschleifwerkzeug ein.
    5. Entfernen Sie die Rückstände der Einschleifpaste.
    6. Prüfen Sie die Breite der Ventilsitzfläche erneut.

    Ventilsitzring-Nacharbeitung mit 45-Grad-Fräser

    Ventilsitzring-Anpassung mit 30- und 60-Grad-Fräsern

    Überprüfung der Ventilsitzbreite nach der Nacharbeitung

    Achtung:

    Fräsen Sie den Ventilsitz nicht zu stark ab; drehen Sie den Fräser gleichmäßig mit einer Druckkraft von 40 ~ 50 N. Verhindern Sie, dass Einschleifpaste an den Ventilschaft und die Ventilführung gelangt.

    Hinweis:

    Stellen Sie sicher, dass die Markierung auf dem Außenrotor zum Ölpumpendeckel zeigt.

    1. Montieren Sie die Ölpumpe, indem Sie die Ölpumpenantriebswelle und den Nockenwellenbolzen ausrichten.

    Achtung:

    Stellen Sie vor dem Einbau der Ölpumpe sicher, dass der Ölkreislauf frei ist und füllen Sie die Ölpumpe mit Öl.

    Ausrichtung der Ölpumpe auf den Nockenwellenbolzen beim Einbau

    Ventil einbauen

    1. Installieren Sie eine neue Ventilschaftabdichtung und bestreichen Sie die Ventilführung mit Motoröl.
    2. Installieren Sie das Ventil, den Ventilfederteller, die Ventilfeder und den Federsitz nacheinander.
    3. Drücken Sie die Ventilfeder mit einem Ventilfederspanner zusammen und setzen Sie die Ventilkeile ein.
    4. Klopfen Sie leicht mit einem Kunststoff- oder Gummihammer auf den Ventilfedersitz, um die Keile zu sichern.

    Zylinderkopf zusammenbauen

    1. Installieren Sie den neuen Wellendichtring mit Spezialwerkzeugen.
    2. Setzen Sie die Nockenwelle von der Seite der Ölpumpe in den Zylinderkopf ein.
    3. Prüfen Sie, ob das Passstiftloch des Nockenwellenkopfes in Richtung des Zylinderkopfdeckels (Kipphebelseite) positioniert ist. Nehmen Sie bei Bedarf Anpassungen vor.
    4. Installieren Sie die Kipphebeleinheit, die Feder und die Kipphebelwelle.
    5. Bauen Sie die Ölpumpe zusammen.

    Kurbelgehäuse

    Demontage

    1. Entfernen Sie den Ölfilter mit Spezialwerkzeugen.

    Hinweis:

    Legen Sie einen Lappen unter den Ölfilter.

    Filterschlüssel

    Ausbau des Ölfilters mit Spezialwerkzeug Filterschlüssel

    1. Entfernen Sie die Bolzen in umgekehrter Reihenfolge gemäß der Seriennummer am Rand des Schraubenlochs auf der Auspuffdeckplatte.
    2. Entfernen Sie Thermostatdeckel, Auspuffdeckel, Dichtung und Passstift.

    Reinigen Sie die Anodenoberfläche, prüfen Sie die Anode und ersetzen Sie sie, wenn die Korrosion mehr als die Hälfte der Oberfläche einnimmt.

    Prüfen Sie die Auspuffdeckplatte auf Risse, Verformungen oder Korrosion. Bei Bedarf ersetzen.

    1. Entfernen Sie die Gehäusebolzen in umgekehrter Reihenfolge gemäß der Seriennummer am Rand des Schraubenlochs des Motorsockels und nehmen Sie den Motorsockel ab.
    2. Entfernen Sie die Pleuelschraube und den Pleueldeckel, nehmen Sie die Kurbelwelle heraus und entfernen Sie dann die Pleuel- und Kolbeneinheit.
    3. Entfernen Sie den Kolbenbolzensicherungsring mit einer Zange, nehmen Sie dann den Kolbenbolzen und den Kolben heraus.
    4. Entfernen Sie Wellendichtring, Passstift und Lagerschale.

    Kolben

    1. Messen Sie den Kolbenaußendurchmesser am spezifizierten Messpunkt.

    Falls der spezifizierte Wert nicht eingehalten wird, ersetzen.

    Kolbendurchmesser: 64,950 ~ 64,965 mm

    Messpunkt ○ a : 5 mm

    1. Prüfen Sie den Innendurchmesser der Kolbenbolzenbohrung.

    Falls der spezifizierte Wert nicht eingehalten wird, ersetzen.

    Kolbenaußendurchmessermessung am spezifizierten Punkt

    Innendurchmesser der Kolbenbolzenbohrung: 15,974 ~ 15,985 mm

    Zylinderbohrung

    1. Messen Sie den Kolbenaußendurchmesser ○ 1 , ○ 2 und ○ 3 am spezifizierten Messpunkt. An jedem Messpunkt werden jeweils sechs Durchmesser parallel zur Kurbelwellenrichtung D1, D3, D5 und senkrecht zur Kurbelwellenrichtung D2, D4, D6 gemessen.
    2. Berechnen Sie das Konizitätslimit und das Rundheitslimit. Wenn der spezifizierte Wert überschritten wird, ersetzen Sie das Kurbelgehäuse.

    Höhe des Messpunkts ○ 1 20 mm;

    ○ 2 60 mm;

    ○ 3 100 mm

    Zylinderbohrung: 65,000 ~ 65,013 mm

    Diagramm der Zylinderbohrungsmesspunkte

    Konizitätslimit: 0,08 mm (D1-D5, D2-D6)

    Rundheitslimit: 0,05 mm (D2-D1, D6-D5)

    Kolbenbolzenaußendurchmesser

    Prüfen Sie den Kolbenbolzenaußendurchmesser; entspricht er nicht dem spezifizierten Wert, ersetzen.

    Kolbenbolzenaußendurchmesser: 15,965 ~ 15,970 mm

    Kolbenring

    1. Prüfen Sie die Querschnittsabmessungen des Kolbenrings. Falls der spezifizierte Wert nicht eingehalten wird, ersetzen.
    2. Drücken Sie den Kolbenring mit dem Kolben parallel in den Zylinder bis zum spezifizierten Messpunkt (20 mm von der Dichtfläche entfernt).
    3. Messen Sie das Stoßspiel des Kolbenrings mit einer Fühlerlehre; entspricht es nicht dem spezifizierten Wert, ersetzen.
    DickeQuerschnittsbreite
    Oberer Ring1,17 ~ 1,19 mm2,39 ~ 2,41 mm
    2. Ring1,47 ~ 1,49 mm2,49 ~ 2,51 mm
    Ölring2,34 ~ 2,46 mm2,75 mm

    Stoßspiel (beim Einbau) Oberer Ring 0,15 ~ 0,30 mm

    1. Ring 0,30 ~ 0,50 mm

    Ölring 0,20 ~ 0,70 mm

    1. Installieren Sie den Kolbenring am Kolben und messen Sie das Spiel zwischen Kolbenring und Kolbenringnut mit einer Fühlerlehre. Falls es nicht dem spezifizierten Wert entspricht, ersetzen.

    Spezifiziertes Spiel: Oberer Ring 0,02 ~ 0,06 mm

    1. Ring 0,02 ~ 0,06 mm

    Ölring 0,04 ~ 0,18 mm

    Innendurchmesser des kleinen Pleuelauges Messen Sie den Innendurchmesser des kleinen Auges. Falls der spezifizierte Wert nicht eingehalten wird, ersetzen.

    Innendurchmesser kleines Auge: 15,985 ~ 15,998 mm

    Pleuel-Lagerspiel (großes Ende)

    Messen Sie das Lagerspiel am großen Ende. Falls der spezifizierte Wert nicht eingehalten wird, ersetzen Sie das Pleuel oder die Kurbelwelle oder beides. a

    Lagerspiel am großen Ende: 0,05 ~ 0,22 mm

    Messung des Pleuel-Lagerspiels am großen Ende

    Pleuelschrauben prüfen

    1. Prüfen Sie den Gewindedurchmesser der Pleuelschraube an der gezeigten Position.
    2. Berechnen Sie die Differenz zwischen den Durchmessern der beiden Gewinde; entspricht sie nicht dem spezifizierten Wert, ersetzen.

    Messpositionen für den Gewindedurchmesser der Pleuelschraube

    Durchmesserdifferenz der Pleuelschraubengewinde: 0 ~ 0,1 mm

    Kurbelwelle

    1. Messen Sie den Kurbelwellenhauptlagerzapfendurchmesser, den Kurbelzapfendurchmesser und die Kurbelzapfenbreite. Falls der spezifizierte Wert nicht eingehalten wird, ersetzen Sie die Kurbelwelle.
    2. Prüfen Sie den Kurbelwellenrundlauf; wenn der spezifizierte Wert überschritten wird, ersetzen.
    Kurbelwellenhauptlagerzapfen-Durchmesser42,984~43,000 mm
    Kurbelzapfendurchmesser32,984~33,000 mm
    Kurbelzapfenbreite21,000~21,070 mm

    Messung des Kurbelwellenhauptlagerzapfens und Kurbelzapfens

    Kurbelwellen-Rundlauflimit: 0,04 mm

    Spiel zwischen Kurbelzapfen und Öl

    1. Legen Sie einen Kunststoff-Messstreifen (Plastigauge) auf den Kurbelzapfen, und zwar parallel zur Kurbelwelle.
    2. Montieren Sie das Pleuel und die Lagerschale auf dem Kurbelzapfen.
    3. Ziehen Sie die Pleuelschrauben mit dem spezifizierten Drehmoment fest.

    Hinweis:

    Drehen Sie das Pleuel nicht, bis die Messung abgeschlossen ist.

    Spiel zwischen Hauptlagerzapfen und Öl

    1. Reinigen Sie die Montagefläche von Lagerschale, Hauptlagerzapfen, Motorgehäuse und Motosockel.
    2. Bauen Sie Lagerschale und Kurbelwelle in das Gehäuse ein.
    3. Legen Sie einen Kunststoff-Messstreifen (Plastigauge) auf den Hauptlagerzapfen, parallel zur Kurbelwelle.

    Hinweis:

    Legen Sie den Messstreifen nicht über die Ölbohrung des Hauptlagerzapfens.

    1. Bauen Sie die Lagerschale in den Motorsockel ein und montieren Sie den Motorsockel am Gehäuse.
    2. Ziehen Sie die Bolzen mit dem spezifizierten Drehmoment in der Reihenfolge der numerischen Markierungen auf dem Motorsockel fest.

    Anzugsdrehmoment:

    1. DurchgangM815 Nm
    2. DurchgangM830 Nm
    1. DurchgangM66 Nm
    2. DurchgangM612 Nm
    1. Entfernen Sie den Motorsockel und messen Sie die Breite jedes Messstreifens nach dem Zusammenpressen. Wenn der spezifizierte Wert überschritten wird, ersetzen Sie die Lagerschale.

    Ölspiel: 0,012 ~ 0,044 mm

    Hinweis:

    Drehen Sie die Kurbelwelle nicht, bis die Messung abgeschlossen ist.

    Motorblock und Basis

    1. Prüfen Sie Motorblock und Basis auf Risse, Beschädigungen und Korrosion; falls vorhanden, ersetzen.
    2. Prüfen Sie den Kühlwasserkanal auf Schmutz oder Verstopfung; falls vorhanden, reinigen.
    3. Entfernen Sie das Pleuel und messen Sie die Breite des Messstreifens nach dem Zusammenpressen. Wenn der spezifizierte Wert überschritten wird, ersetzen Sie die Pleuellagerschale.

    Anzugsdrehmoment: Erstes Mal 6 Nm

    Zweites Mal 17 Nm

    Ölspiel: 0,020~0,052 mm

    Hinweis:

    Setzen Sie den erhöhten Teil der Lagerschale in die Nut des entsprechenden Teils des Gehäuses ein.

    1. Bauen Sie die Kurbelwelle in das Gehäuse ein und montieren Sie den Wellendichtring.

    Hinweis:

    Tragen Sie vor dem Einbau Öl auf die Innenseite des Wellendichtrings auf.

    1. Montieren Sie den Pleueldeckel am Pleuel und ziehen Sie die Schrauben in zwei Schritten mit dem spezifizierten Drehmoment fest.

    Anzugsdrehmoment: Erstes Mal 6 Nm

    Zweites Mal 17 Nm

    Hinweis:

    Richten Sie den Pleueldeckel an der Markierung am Pleuel aus.

    Tragen Sie vor dem Einbau Öl auf die Pleuelschrauben auf.

    Motor zusammenbauen

    1. Tragen Sie Dichtmittel auf die Dichtfläche der Basis auf und setzen Sie den Positionierstift und die Basis ein. Ziehen Sie die Bolzen zweimal in der auf der Basis markierten Reihenfolge fest.

    Anzugsdrehmoment:

    Hinweis:

    Tragen Sie vor dem Einbau Öl auf die beweglichen Flächen auf.

    1. DurchgangM815 Nm
    2. DurchgangM830 Nm
    1. DurchgangM66 Nm
    2. DurchgangM612 Nm

    Wiedereinbau

    Kolben und Pleuel zusammenbauen

    Installieren Sie Kolben, Pleuel, Kolbenbolzen und Kolbenbolzensicherungsring.

    Hinweis:

    Stellen Sie beim Einbau sicher, dass die Markierung am Pleuel auf der gleichen Seite liegt wie die auf dem Kolbenboden.

    Kolbenring einbauen

    1. Installieren Sie die Kolbenringe in der Reihenfolge Ölring, zweiter Ring und oberer Ring.

    Hinweis:

    Achten Sie beim Einbau des zweiten Rings darauf, dass die Markierung zum Kolbenboden zeigt.

    1. Position des Kolbenringstoßes.

    Unterer Haltering des Ölrings 1 Ölring-Federring 2 Oberer Haltering des Ölrings 3 Zweiter Ring 4 Oberer Ring 5

    Kolben einbauen

    Installieren Sie den Kolben mit der Kolbenmontageschiene.

    Stellen Sie sicher, dass das "UP"-Zeichen auf dem Kolbenboden zum Schwungrad zeigt.

    Hinweis:

    Tragen Sie beim Einbau Öl auf die Seiten des Kolbens und der Kolbenringe auf.

    Kurbelwelle einbauen

      1. Installieren Sie die Lagerschale im Gehäuse.

    Diagramm der Kolbenringstoß-Positionierung auf dem Kolben

    Kolbeneinbau mit UP-Markierung zur Schwungradseite

    Hinweis:

    Spritzen Sie vor dem Einbau Öl in den Ölkanal.

    1. Installieren Sie den Auspuffdeckel, den Thermostat und den Thermostatdeckel.

    Ziehen Sie diese mit dem spezifizierten Drehmoment zweimal in der auf der Auspuffdeckplatte angegebenen Reihenfolge fest.

    Anzugsdrehmoment: Erstes Mal 6 Nm

    Zweites Mal 12 Nm

    1. Installieren Sie den Passstift, die Zylinderdichtung und die Zylinderkopfeinheit.
    2. Prüfen Sie die Keilnutposition der Scheibenfeder an der Nockenwelle.
    3. Ziehen Sie die Zylinderkopfschrauben in 2 Schritten auf die spezifizierten Werte gemäß der auf dem Zylinderkopf markierten Sequenz fest.

    Spezifiziertes Drehmoment:

    1. DurchgangM923 Nm
    2. DurchgangM946 Nm
    1. DurchgangM66 Nm
    2. DurchgangM612 Nm

    Achtung:

    Verwenden Sie keine alten Zylinderkopfdichtungen.

    1. Installieren Sie die Zahnriemenscheibe, die angetriebene Riemenscheibe, den Zahnriemen und das Entlüftungsrohr.

    Achtung:

    Stellen Sie beim Einbau des Zahnriemens sicher, dass die Markierung auf der angetriebenen Riemenscheibe auf das "▼" am Zylinderkopf ausgerichtet ist; stellen Sie sicher, dass die Markierung auf der Zahnriemenscheibe auf das "▼" am Gehäuse ausgerichtet ist.

    1. Ventilspiel einstellen.
    2. Installieren Sie den Zylinderkopfdeckel und ziehen Sie die Schrauben in der auf dem Deckel angegebenen Reihenfolge fest.
    3. Installieren Sie die Komponenten des elektrischen Systems in umgekehrter Reihenfolge zum Ausbau.
    4. Schließen Sie die Kabel des elektrischen Systems an.
    5. Installieren Sie das Kraftstoffsystem.

    Tragen Sie vor dem Einbau Öl auf die Bolzen auf.

    1. Installieren Sie den Ölfilter mit Spezialwerkzeugen und ziehen Sie ihn mit dem spezifizierten Drehmoment fest.
    • Anzugsdrehmoment: 18 Nm

    Oberes Gehäuse

    Obere Motorabdeckung

    Explosionszeichnung

    Explosionszeichnung obere Motorabdeckung

    Demontage und Prüfung

    1. Gummidichtstreifen entfernen.
    2. Schrauben der oberen Abdeckung entfernen.
    3. Obere Abdeckung abnehmen.
    4. Verriegelungshaken und Haken entfernen.
    5. Obere Abdeckung auf Risse, Beschädigungen oder Verschleiß prüfen. Bei Bedarf ersetzen.
    6. Gummidichtstreifen auf Risse oder Beschädigungen prüfen. Bei Bedarf ersetzen.
    7. Schalldämpfer der oberen Abdeckung auf Risse oder Beschädigungen prüfen. Bei Bedarf ersetzen.
    8. Verriegelungshaken und Haken auf Risse, Verformung oder Beschädigung prüfen. Bei Bedarf ersetzen.

    Untere Motorabdeckung

    Explosionszeichnung

    Explosionszeichnung untere Motorabdeckung Seite 1

    Explosionszeichnung untere Motorabdeckung Seite 2

    Demontage und Prüfung

    1. Gummistopfen, Wellgummimanschette und Gasseilzughülle entfernen. Zündleitungseinheit entfernen.
    2. Schrauben der kleinen Abdeckplatte der unteren Abdeckung entfernen, die kleine Abdeckplatte abnehmen und den quadratischen Gummidichtstreifen entfernen. Öffnungsstoppplatte und rechteckigen Gummistopfen entfernen.
    3. Schraube des Verriegelungsgriffs der oberen Abdeckung entfernen, Verriegelungsgriff und Verriegelungsblock abnehmen.
    4. Nylonhülse A und Nylonhülse B des Verriegelungsgriffs entfernen.
    5. Wellscheibe entfernen.
    6. Steuerkabelanschluss A entfernen und die Schrauben des Gasseil-Schwenkarm-Sitzes entfernen.
    7. Gasseil-Schwenkarm-Sitz entfernen und Splint an der Schwenkarmeinheit entfernen.
    8. Schaltstütze entfernen, Schaltgestängeeinheit sowie Bremskipphebel entfernen.
    9. Obere Abdeckung auf Risse, Beschädigungen oder Verschleiß prüfen. Bei Bedarf ersetzen.
    10. Verriegelungsgriff und Verriegelungsblock auf Risse oder Beschädigungen prüfen. Bei Bedarf ersetzen.
    11. Wellscheibe und Nylonhülse A des Verriegelungsgriffs auf Risse oder Beschädigungen prüfen. Bei Bedarf ersetzen.
    12. Gasseil-Schwenkarm-Sitz und Schwenkarm auf Risse oder Beschädigungen prüfen. Bei Bedarf ersetzen.
    13. Schaltgestängeeinheit auf Verbiegung, Verformung oder Beschädigung prüfen. Bei Bedarf ersetzen.
    14. Prüfen, ob der Schaltkurvenkolben in der Schaltstütze flexibel gleitet. Bei Bedarf ersetzen.
    15. Bei Modellen mit Pinne (Back-Operation) prüfen, ob der Kipphebel des Mikroschalters verschlissen ist. Leitfähigkeit des Mikroschalters prüfen. Bei Bedarf ersetzen.

    Steuergriff

    Explosionszeichnung

    Explosionszeichnung Steuergriff

    Demontage und Prüfung

      1. Griffhalterung entfernen, Schalthebel entfernen und Steuergriff entfernen.
      1. Gasseilzugeinheit entfernen.
      1. Splint entfernen und Widerstandseinstellknopf entfernen.
      1. Gasdrehgriff entfernen.
      1. Gasabdeckung und Gashebel entfernen.
      1. Motornotstoppschalter entfernen.
      1. Stahlkugel 12 an der Schalthebeleinheit und Schalthebelfeder auf Verschleiß, Bruch und Klemmen prüfen. Bei Bedarf ersetzen.
      1. Steuergriff auf Risse oder Beschädigungen prüfen. Bei Bedarf ersetzen.
      1. Griffverschleißring und Wellscheibe auf Risse oder Beschädigungen prüfen. Bei Bedarf ersetzen.
      1. Kabel in der Gasseilzugeinheit auf Verschleiß oder Bruch prüfen. Bei Bedarf ersetzen.
      1. Zähne am Gashebelgetriebe auf Verschleiß oder fehlende Teile prüfen. Bei Bedarf ersetzen.
      1. Leitfähigkeit des Motornotstoppschalters prüfen; entspricht sie nicht den Vorschriften, ersetzen.

    Sicherungsplatte entfernt: Leitend

    Sicherungsplatte installiert: Nicht leitend

    Schalterknopf gedrückt: Leitend

    Leitfähigkeitstestdiagramm Motornotstoppschalter

    Obere Gehäuseeinheit und Halterungen

    Explosionszeichnung obere Gehäuseeinheit und Halterungen Seite 1

    Explosionszeichnung obere Gehäuseeinheit und Halterungen Seite 2

    Explosionszeichnung obere Gehäuseeinheit und Halterungen Seite 3

    Demontage und Prüfung der Halterung

    1. Äußere Abdeckung der linken und rechten Dämpfer entfernen, linke und rechte Dämpfer sowie die Sicherungsmuttern der Doppelbohrungsdämpfer entfernen.
    2. Wassereinheit, Ölwanne und Auslasskrümmer-Steckdose vollständig von der Halterung entfernen.
    3. Halterungsklemmutter entfernen und Halterungs-Doppelkopfschraubenrohr festklemmen.
    4. Massekabel A trennen und Klemmhalterung entfernen.
    5. Tragrahmenbaugruppe A & B entfernen, Nylonbuchse entfernen.
    6. Sicherungsring des festen Blocks des Dämpfers entfernen, festen Block des Dämpfers entfernen.

    Achtung:

    Der feste Block des Dämpfers und die Lenkhalterung sind verzahnt und fest verbunden. Bitte seien Sie bei der Demontage und Montage vorsichtig.

    Vermeiden Sie versehentliche Verletzungen; demontieren Sie nicht ohne Notwendigkeit.

    1. Lenkhalterungsbaugruppe herausziehen und Auskleidung, Buchse und O-Ring entfernen.
    2. Lenkbracket und Klemmbracket auf Risse oder Beschädigungen prüfen. Bei Bedarf ersetzen.
    3. Buchse und Auskleidung prüfen; bei Beschädigung oder Rissen ersetzen.
    4. Tragrahmenbaugruppe A & B auf Verformung oder Beschädigung prüfen. Bei Bedarf ersetzen.
    5. Gummi der linken und rechten Dämpfer auf Alterung, Rissbildung oder Ablösung prüfen. Bei Bedarf ersetzen.

    Demontage und Prüfung der Wassereinheit

    1. Öl ablassen.
    2. Befestigungsschrauben oben und unten am Wasser entfernen und Wassereinheit abnehmen.
    3. Auslasskrümmer-Steckdose entfernen, Ölwanne entfernen.
    4. Grobfilter-Baugruppe und Grobfilterhalterung vom Auslasskrümmersitz entfernen.
    5. Auspuffrohr, Ölablassschraube, Ölablassgummimanschette, Gummileitung A & B und Auslasskrümmer von der Ölwanne entfernen.
    6. Auspufftrennwand und Auspuffkanal von der Ölwanne entfernen.
    7. Doppelbohrungsdämpfer, Auspufftrennwand, runden Gummiring für Wasserrohr und das Wasserrohr entfernen.
    8. Gehäuse der Wassereinheit und Ölwanne auf Risse oder Beschädigungen prüfen. Bei Bedarf ersetzen.
    9. Auspufftrennwand auf Beschädigung oder Risse prüfen. Bei Bedarf ersetzen.
    10. Auspuffkanal und -krümmer auf Risse oder Beschädigungen prüfen. Bei Bedarf ersetzen.
    11. Dichtring des Auspuffkanals und Dichtring des Auslasskrümmers auf Alterung oder Rissbildung prüfen. Bei Bedarf ersetzen.

    Manuelle Kippvorrichtung

    Explosionszeichnung

    Explosionszeichnung manuelle Kippvorrichtung

    Manuelle Kippvorrichtung demontieren

    1. Außenbordmotor vollständig nach oben kippen und Tragrahmen absenken, um den Außenbordmotor zu stützen.
    2. Stahldrahtsicherungsring für die Welle entfernen und Kippstiftwelle entfernen.
    3. Bolzen entfernen und hydraulische Kipp-Positionierwelle entfernen.
    4. Manuelle Zylindereinheit entfernen.

    Explosionszeichnung hydraulische Kippvorrichtung

    Hydraulische Kippvorrichtung

    Hydraulische Kippvorrichtung demontieren

    1. Außenbordmotor vollständig nach oben kippen und Tragrahmen absenken, um den Außenbordmotor zu stützen.
    2. Stahldrahtsicherungsring für die Welle entfernen und Kippstiftwelle entfernen.
    3. Bolzen entfernen und hydraulische Kipp-Positionierwelle entfernen.
    4. Hydraulische Kippeinheit entfernen.

    Ölstandsprüfung

    1. Hydraulische Kippvorrichtung vertikal positionieren und sichern.
    2. Kabel des Kippmotors der hydraulischen Kippvorrichtung an die Batterie anschließen.
    3. Schubstange vollständig ausfahren, Ölsschraube entfernen und Ölstand beobachten.

    Hinweis:

    Der Flüssigkeitsstand sollte an der Kante der Ölbohrung liegen.

    Position der Ölablassschraube an der hydraulischen Kippvorrichtung

    1. Ölablassschraube
    2. Bei Bedarf Öl bis zur Kante der Ölbohrung nachfüllen.
    3. Ölablassschraube einsetzen und festziehen.

    Spezifiziertes Drehmoment: 6,5 Nm

    Entlüften des Ölkreislaufs der hydraulischen Kippvorrichtung

    Nach dem Nachfüllen von Öl die überschüssige Luft im Öl entfernen.

    1. Kabel des Kippmotors der hydraulischen Kippvorrichtung an die Batterie anschließen.
    2. Schubstange vollständig ausfahren.
    3. Anschlüsse von Plus- und Minuskabel tauschen.
    4. Schubstange vollständig einfahren.
    5. Schritte 1 bis 4 wiederholen, um die Schubstange 4- bis 5-mal auf und ab zu bewegen.
    6. Schubstange vollständig ausfahren, Ölsschraube entfernen und Ölstand beobachten.
    7. Bei Bedarf die obigen Schritte wiederholen, bis der Ölstand korrekt ist.
    8. Ölablassschraube einsetzen und festziehen.
    • Spezifiziertes Drehmoment: 6,5 Nm

    Wenn die hydraulische Hubvorrichtung im installierten Zustand am Außenbordmotor entlüftet werden muss, befolgen Sie bitte die folgenden Schritte.

    1. Handsteuerventil gegen den Uhrzeigersinn drehen, bis es sich nicht mehr weiter drehen lässt.
    2. Außenbordmotor vollständig nach oben kippen und dann durch sein Eigengewicht nach unten sinken lassen. 4 ~ 5 Mal wiederholen.
    3. Handsteuerventil im Uhrzeigersinn drehen, bis es sich nicht mehr weiter drehen lässt.
    4. 5 Minuten warten, damit sich das Öl stabilisiert.
    5. Trimm-Switch gedrückt halten, bis der Außenbordmotor vollständig gekippt ist.
    6. 5 Minuten warten, damit sich das Öl stabilisiert.
    7. Ölablassschraube entfernen und Ölstand beobachten.
    8. Bei Bedarf die obigen Schritte wiederholen, bis der Ölstand korrekt ist.
    9. Ölablassschraube einsetzen und festziehen.
    10. Handsteuerventil

    Position des Handsteuerventils an der hydraulischen Kippvorrichtung

    • Spezifiziertes Drehmoment: 6,5 Nm

    Unteres Gehäuseteil

    Explosionszeichnung (D/T-Modell)

    Explosionszeichnung unteres Gehäuse D/T-Modell Seite 1

    Explosionszeichnung unteres Gehäuse D/T-Modell Seite 2

    Explosionszeichnung unteres Gehäuse D/T-Modell Seite 3

    Explosionszeichnung (CD/CT-Modell)

    Explosionszeichnung unteres Gehäuse CD/CT-Modell

    Demontage und Prüfung

    1. Wasserrohr entfernen.
    2. Wasserpumpengehäuse entfernen.
    3. Impeller und inneres Pumpengehäuse entfernen.
    4. Scheibenfeder und äußeres Leitblech entfernen.
    5. Wasserpumpengehäuse und äußeres Leitblech auf Risse, Verwindung oder Beschädigung prüfen. Bei Bedarf ersetzen.
    6. Inneres Pumpengehäuse und Impeller auf Risse, Verformung, Brandspuren oder Verschleiß prüfen. Bei Bedarf ersetzen.
    7. Getriebeöl ablassen.
    8. Splint entfernen; Schalthebel in Neutralposition bringen. Ein Stück Holz zwischen Kavitationsplatte und Propeller legen, um zu verhindern, dass sich der Propeller frei dreht.
    9. Kronenmutter entfernen, Propeller abnehmen, Distanzstück entfernen.
    10. Anode und Wassereinlass entfernen.
    11. Gehäusedeckel der unteren Gehäuseeinheit entfernen. Rückwärtsgang und Shim sowie Wellendichtring entfernen.
    12. Propellerwellen-Baugruppe entfernen.
    13. Schaltkolben entfernen.
    14. Kupplungsring, Kupplungsstift und Klauenkupplung entfernen. Kupplungsfeder entfernen.
    15. Wellendichtringgehäuse A entfernen. Wasserpumpensitz entfernen (CD/CT-Modell).
    16. Ritzelmutter mit einem internen Keilwellenschlüssel entfernen und Antriebswelle herausnehmen.
    17. Schaltnocken entfernen, Vorwärtsgang entfernen. Abdeckplatte für Schaltnocken entfernen und Schaltnocken herausnehmen. Vorwärtsgang entfernen (CD/CT).
    18. Nadellager an der unteren Gehäuseeinheit entfernen.
    19. Wellendichtring des Wellendichtringgehäuses A entfernen und Lager am Vorwärtsgang entfernen. Wellendichtring des Wasserpumpensitzes entfernen und Lager am Vorwärtsgang entfernen (CD/CT).

    Demontagekomponenten von Wasserpumpe und Propellerwelle

    Propeller Welle und Kupplungsblock

    1. Klauenkupplung prüfen; bei Bruch oder Beschädigung ersetzen.
    2. Propellerwelle prüfen; bei Verschleiß oder Verbiegung ersetzen.

    Klauenkupplung einbauen

    1. Kupplungsfeder in die Bohrung an der Rückseite der Propellerwelle einsetzen.
    2. Klauenkupplung installieren. Markierung "F" oder "●" in Richtung Vorwärtsgang positionieren. Kupplungsstift einsetzen.
    3. Kupplungsring und Schaltkolben montieren.

    Einbau der Klauenkupplung mit F-Markierung zum Vorwärtsgang

    Hinweis:

    Beim Einbau des neuen Rückwärtsgangs und Lagers den Shim nach Bedarf anpassen.

    Antriebswelle

    Antriebswelle auf Verbiegung oder Verschleiß prüfen. Bei Bedarf ersetzen.

    Schaltnocken

    Schaltnocken auf Verschleiß oder Verformung prüfen. Bei Bedarf ersetzen.

    Zahnrad

    Vorwärtsgang, Rückwärtsgang und Ritzel auf Verschleiß oder Beschädigung prüfen. Bei Bedarf ersetzen.

    Gehäusedeckel der unteren Einheit

    1. Lager auf Rost und Geräusche beim Drehen prüfen. Falls ja, ersetzen.
    2. Lager und Wellendichtring mit einem Lagerabzieher entfernen.

    Hinweis:

    Lager nur entfernen, wenn es ersetzt wird.

    1. Nadellager mit Spezialwerkzeugen entfernen.

    Hinweis:

    Beim Wiedereinbau neue Wellendichtringe und Nadellager verwenden.

    1. Gehäusedeckel mit einer weichen Bürste und Lösungsmittel reinigen.
    2. Gehäusedeckel prüfen; bei Rissen oder Beschädigungen ersetzen.

    Einbau von Wellendichtring und Lager im Gehäusedeckel

    1. Wellendichtring installieren.
    2. Neues Lager am Rückwärtsgang montieren.

    Hinweis:

    Wellendichtring und Lager mit Spezialwerkzeugen einbauen. Auf Einbaurichtung und -tiefe achten. Sicherstellen, dass die Herstellermarkierung des Lagers zum Rückwärtsgang zeigt. Einbautiefe:

    NadellagerNadellager31,0~31,5 mm
    WellendichtringTiefe 113,0~13,5 mm
    WellendichtringTiefe 26,0~6,5 mm

    Einbautiefendiagramm für Wellendichtring und Lager im Gehäusedeckel

    Lagermontagewerkzeug Wellendichtringmontagewerkzeug Nadellagermontagewerkzeug

    Spezialwerkzeuge für Lager, Wellendichtring und Nadellager

    1. Rückwärtsgang und Shim installieren.

    Einbau von Rückwärtsgang und Shim am unteren Gehäuse

    Vorwärtsganglager

    Lager auf Rost und Geräusche beim Drehen prüfen. Bei Bedarf ersetzen.

    Hinweis:

    Lager nur entfernen, wenn es ersetzt wird.

    Beim Einbau eines neuen Lagers den Shim nach Bedarf anpassen.

    Gehäuse der unteren Einheit prüfen

    Prüfen, ob das Gehäuse der unteren Gehäuseeinheit Risse oder Beschädigungen aufweist, und prüfen, ob der Kühlwassereinlass verstopft ist. Bei Bedarf ersetzen.

    Wasserrohr prüfen

    Wasserrohr auf Risse, Beschädigungen oder Verstopfung prüfen. Bei Bedarf ersetzen.

    Gehäuse der unteren Einheit zusammenbauen

    1. Nadellager mit Spezialwerkzeugen installieren.

    Montagewerkzeug-Satz für Nadellager im unteren Gehäuse

    Montagewerkzeug-Satz für Nadellager

    1. Neues Vorwärtsganglager installieren. (Falls ersetzt)

    Montagesatz für Vorwärtsganglagergehäuse

    Montagesatz für Vorwärtsganglagergehäuse

    1. Wellendichtring des Antriebswellensitzes installieren.
    2. Schaltnocken, Dichtung und Ölpumpengehäuse A installieren, sowie Vorwärtsgang, Antriebswelle, Shim und Ritzel einbauen.

    Montagewerkzeug-Satz für Wellendichtring des Antriebswellensitzes

    Montagewerkzeug-Satz für Wellendichtring des Antriebswellensitzes

    Schaltnocken, Dichtung und Wasserpumpensitz installieren, sowie Vorwärtsgang, Antriebswelle, Shim und Ritzel einbauen.

    Achtung:

    Beim Einbau einer neuen Antriebswelle den Shim nach Bedarf anpassen.

    1. Ritzelmutter festziehen.
    2. Propellerwellen-Baugruppe installieren.

    Spezifiziertes Drehmoment: 95 Nm

    Hinweis:

    Wenn die Nut an der Mutter nicht mit dem Splintloch an der Propellerwelle fluchtet, ziehen Sie die Mutter weiter fest, bis sie fluchtet.

    Untere Einheit einbauen

    1. Passstift installieren.
    2. Schaltnocken in Vorwärtsposition bringen. Untere Gehäuseeinheit am Gehäuse der unteren Einheit montieren und die Bolzen mit dem spezifizierten Wert festziehen. Spezifiziertes Drehmoment: 37 Nm
    3. Schaltvorgang durchführen und prüfen, ob er ordnungsgemäß funktioniert.
    4. Getriebeöl mit der Druckfüllvorrichtung in das Ölablassloch spritzen.
    5. Gehäusedeckel der unteren Gehäuseeinheit montieren.

    Montagewerkzeug für Gehäusedeckel-Baugruppe der unteren Einheit

    Montagewerkzeug für Gehäusedeckel-Baugruppe der unteren Einheit

    1. Prüfen, ob die Schaltung ordnungsgemäß funktioniert.
    2. Wasserpumpen-Baugruppe installieren.
    3. Anode und Wassereinlass installieren.
    4. Propeller und Kronenmutter montieren; ein Stück Holz zwischen Kavitationsplatte und Propeller legen, um zu verhindern, dass sich der Propeller frei dreht. Mutter mit dem spezifizierten Drehmoment festziehen, Splint einsetzen und Splintfüße umbiegen. Spezifiziertes Drehmoment: 35 Nm

    Auswahl der Ausgleichsscheiben (Shims)

    Beim Austausch der internen Teile der unteren Gehäuseeinheit oder beim Zusammenbau einer neuen Einheit die Shims nach Bedarf anpassen.

    Abweichungswert-Markierung

    Abweichungswert-Markierungen F, R und P auf der Oberfläche der unteren Einheit

    Auf der Montagefläche der Anode/Steuerungs-Trimmflosse der unteren Einheit sind Abweichungswert-Markierungen eingraviert, nämlich F, R bzw. P; diese stellen die Differenz zwischen der tatsächlichen Größe und der theoretischen Größe am Gehäuse der unteren Einheit dar.

    Beispielsweise bedeutet die Markierung P gefolgt von +3, dass die tatsächliche Größe 0,03 mm größer als die theoretische ist. Wenn nach diesem Abweichungswert keine Zahl steht, wird der Wert als 0 betrachtet.

    Referenzdiagramm zur Shim-Berechnung

    Hinweis:

    Die Dicke des Shims kann 0 ~ 0,05 mm dünner als T2 sein, es wird die nächstliegende Größe gewählt. Für CD/CT kann die Dicke des Shims 0 ~ 0,05 mm dicker als T2 sein, es wird die nächstliegende Größe gewählt.

    Ritzel-Shim

    1. Den auf der unteren Einheit eingravierten P-Wert prüfen.
    2. Antriebswelle am Spezialwerkzeug befestigen. Ritzel aufsetzen und Ritzelmutter mit dem spezifizierten Drehmoment festziehen.

    Spezifiziertes Drehmoment: 95 Nm

    1. Spiel zwischen Spezialwerkzeug und Ritzel mit einer Fühlerlehre messen.

    Formel: T3 = M3 - (P/100)

    Formel für CD/CT: T3 = M3 - (P/100) + 0,1

    Dicke T3 nach der Formel berechnen.

    1. Wählbare Shims.

    Hinweis:

    Die Dicke des Shims kann 0 ~ 0,05 mm dicker als T3 sein, es wird die nächstliegende Größe gewählt.

    Shims für Vorwärtsgang

    1. Den auf der unteren Einheit eingravierten F-Wert prüfen.
    2. Den Außenring des Vorwärtsganglagers drehen, damit die Rolle vollständig in das Lagergehäuse fällt.
    3. Lagerhöhe messen und die Dicke T1 nach der Formel berechnen.

    Formel: T1 = 26,70 + (F/100) - M1

    Formel für CD/CT: T1 = 24,2 + (F/100) - M1

    Hinweis:

    Bei der Messung der Dicke an 3 Punkten messen. Die Ergebnisse mitteln.

    1. Wählbare Shims: 0,10, 0,12, 0,15, 0,18, 0,3, 0,4, 0,5 mm

    Hinweis:

    Die Dicke des Shims kann 0 ~ 0,05 mm dünner als T1 sein, es wird die nächstliegende Größe gewählt.

    Shims für Rückwärtsgang

    1. Den auf der unteren Einheit eingravierten R-Wert prüfen.
    2. Formel: T2 = 0,5 + (R/100). Formel für CD/CT: T2 = 0,5 - (R/100)
    3. Wählbare Shims: 0,10, 0,12, 0,15, 0,18, 0,3, 0,4, 0,5 mm

    Dickenmessung der Shims mit Spezialwerkzeug-Aufbau

    Übersicht Spezialwerkzeuge für die Montage der unteren Einheit

    Häufige Fehler und Lösungen

    UrsacheLösung
    Kein Kraftstoff im TankKraftstofftank mit sauberem, frischem Kraftstoff auffüllen
    Kraftstoff ist verunreinigt oder veraltetKraftstofftank mit sauberem, frischem Kraftstoff auffüllen
    Kraftstofffilter ist verstopftKraftstofffilter ersetzen
    KraftstoffpumpendefektKraftstoffpumpe reparieren oder ersetzen
    Entlüftungsschraube am Tankdeckel nicht gelockertEntlüftungsschraube lockern
    Zündkerze ist verschmutzt oder falscher TypZündkerze prüfen. Zündkerze reinigen oder durch korrekten Typ ersetzen
    Falsche Montage des ZündkerzensteckersZündkerzenstecker prüfen und neu montieren
    Defekt der ZündleitungVerkabelung prüfen. Lose Kabel festziehen und gealterte oder gebrochene Kabel ersetzen.
    Defekt der ZündteileErsetzen
    Die Motorstopp-Reißleine ist nicht mit dem Notstoppschalter verbunden.Reißleine mit dem Schalter verbinden
    Defekt an Motorteilen (intern)Reparieren
    Zündkerze ist verschmutzt oder falscher TypZündkerze reinigen oder durch korrekten Typ ersetzen
    Kraftstoffsystem verstopftKraftstoffleitung auf Quetschung, Windungen oder Verstopfung prüfen
    Kraftstoff ist verunreinigt oder veraltetKraftstofftank mit sauberem, frischem Kraftstoff auffüllen
    Kraftstofffilter ist verstopftKraftstofffilter ersetzen
    Falscher ZündkerzenabstandAbstand auf den spezifizierten Wert einstellen
    Defekt der ZündleitungVerkabelung prüfen. Lose Kabel festziehen und gealterte oder gebrochene Kabel ersetzen.
    Falsche ÖlqualitätGegen Öl der spezifizierten Qualität austauschen
    ThermostatdefektErsetzen
    KraftstoffpumpendefektErsetzen
    Entlüftungsschraube für Kraftstofftankdeckel nicht gelockertEntlüftungsschraube lockern
    Kraftstoffanschluss nicht korrekt verbundenKorrekt verbinden
    Choke-Hebel ist herausgezogenIn die ursprüngliche Position zurückbringen
    Trimmwinkel des Außenborders zu hochIn die normale Betriebsposition zurückbringen
    Propeller ist beschädigtPropeller reparieren oder ersetzen
    Falscher TrimmwinkelTrimmwinkel auf einen angemessenen Winkel einstellen
    Falsche Montagehöhe des AußenbordmotorsAuf korrekte Höhe einstellen
    Bootsboden durch Bewuchs (Algen/Muscheln) verschmutzt.Bootsboden reinigen
    Getriebe durch Wasserpflanzen oder Fremdkörper blockiertFremdkörper entfernen und reinigen
    MotorschwächeZündkerze verschmutzt oder falscher Typ
    MotorschwächeKraftstoffsystem verstopft
    MotorschwächeKraftstofffilter verstopft
    MotorschwächeKraftstoff verunreinigt oder veraltet
    MotorschwächeFalscher Zündkerzenabstand
    MotorschwächeDefekt der Zündleitung
    MotorschwächeDefekt der Zündteile
    MotorschwächeMotorölqualität falsch oder zu viel Öl eingefüllt.
    MotorschwächeThermostatdefekt
    MotorschwächeKraftstoffpumpendefekt
    MotorschwächeKraftstoffanschluss nicht korrekt verbunden
    MotorschwächeFalsche Zündkerzenspezifikation
    Übermäßige Vibration am AußenborderPropeller beschädigt
    Übermäßige Vibration am AußenborderPropellerwelle gebrochen
    Übermäßige Vibration am AußenborderPropeller durch Wasserpflanzen oder Fremdkörper blockiert
    Übermäßige Vibration am AußenborderBefestigungsschraube des Außenborders lose
    Übermäßige Vibration am AußenborderLenkwelle lose