Parsun F30/F40 EFI Außenbordmotor Service-Handbuch

Inhaltsverzeichnis

Überblick

Kennzeichnung

Die Seriennummer ist auf einem Etikett aufgedruckt, das an der Backbordseite der Halteklammer oder am oberen Teil der Drehhalterung befestigt ist. Die Seriennummer ist im Feld des Etiketts eingetragen, um Ihnen bei der Bestellung von Ersatzteilen bei Händlern oder als Referenz im Falle eines Diebstahls des Motors zu helfen.

Position des Seriennummernetiketts an der Halteklammer

  1. Position der Seriennummer

Die SN gibt Folgendes an:

Diagramm zur Erläuterung des Formats der Seriennummer

Propellerauswahl

Die Leistung des Außenbordmotors wird maßgeblich durch den Propeller beeinflusst. Eine falsche Auswahl hat nachteilige Auswirkungen auf den Motor. Wenn das Schiff voll beladen fährt, arbeitet der Motor über längere Zeit mit niedriger Geschwindigkeit. In diesem Fall sollte ein Propeller mit kleinerer Steigung gewählt werden, während ein Propeller mit größerer Steigung gewählt werden sollte, um den normalen Betrieb des Motors aufrechtzuerhalten.

Wenn der Motor bei maximaler Last ist und die Drosselklappe halb oder mehr als der volle Drosselbereich geöffnet ist, ist der gewählte Propeller angemessen.

PropellerabmessungenMaterial
3-11 " 8 3 ×12"Aluminiumlegierung
3-11 " 8 1 ×13"Aluminiumlegierung

Arbeitsschutz

Um Gefahren oder Unfälle während der Wartung zu vermeiden und die Arbeitsqualität zu verbessern, beachten Sie bitte die folgenden Sicherheitsvorschriften.

  1. Brandschutz

Benzin sowie verschiedene Schmieröle und Fette sind leicht entflammbar; halten Sie diese während des Betriebs von Hitzequellen, Funken und offenen Flammen fern.

  1. Belüftung

Benzindämpfe und Motorabgase sind hochgiftig. Massives Einatmen solcher Substanzen kann zu Schocks und sogar zum Tod führen. Wenn Sie den Motor in Innenräumen testen, sorgen Sie bitte für gute Belüftungsbedingungen.

  1. Selbstschutz

Tragen Sie bei Bedarf Handschuhe und Sicherheitsschuhe.

Sicherheitsausrüstung für Wartungsarbeiten

  1. Verwendung von Schmierstoffen und Dichtmitteln

Verwenden Sie bei der Wartung und Reparatur des Außenbordmotors nur von Parsun bereitgestellte oder empfohlene Produkte.

Unter normalen Umständen schädigen die in diesem Handbuch erwähnten Schmierstoffe Ihre Haut nicht. Ergreifen Sie dennoch vor der Verwendung Schutzmaßnahmen, um Risiken zu verringern.

① Tragen Sie vor der Überholung des Außenbordmotors Schutzcreme auf beide Hände auf;

② Wechseln und reinigen Sie die Kleidung so schnell wie möglich, nachdem sie durch Schmierstoff kontaminiert wurde;

③ Vermeiden Sie Hautkontakt;

④ Waschen Sie Ihre Hände und Haut nach Kontakt mit dem Schmierstoff sorgfältig mit Seife und heißem Wasser;

⑤ Wischen Sie verschüttetes Fett mit einem sauberen, fusselfreien Tuch ab.

  1. Entwickeln Sie gute Arbeitsgewohnheiten

① Ziehen Sie Muttern, Bolzen und Schrauben gemäß dem angegebenen Drehmoment von groß nach klein, von der Mitte nach außen fest.

② Verwenden Sie empfohlene Spezialwerkzeuge, um Schäden an Teilen zu vermeiden. Verwenden Sie die richtigen Werkzeuge auf die richtige Weise.

Demontage und Montage

Beachten Sie bei der Demontage und Montage des Außenbordmotors die folgenden Grundsätze:

  1. Bitte verwenden Sie Spezialwerkzeuge bei der Demontage und Montage der Teile des Außenbordmotors;
  2. Entfernen Sie Staub und Schmutz, bevor Sie die Teile zerlegen;
  3. Tragen Sie vor der Montage Motoröl auf die Kontaktflächen beweglicher Teile auf;
  4. Platzieren Sie beim Einbau des Lagers die Herstellermarke in der angegebenen Richtung und schmieren Sie es vollständig;
  5. Tragen Sie vor dem Einbau eine dünne Schicht wasserfesten Schmieröls auf den hervorstehenden Teil und den Umfang des Öldichtrings auf;
  6. Prüfen Sie nach der Montage, ob die beweglichen Teile normal funktionieren.

Einwegartikel

Teile wie Dichtungen, Öldichtringe, O-Ringe, Splinte und Federringe sind Einwegartikel und müssen vor dem Wiedereinbau des Außenbordmotors ersetzt werden.

Inspektion vor der Auslieferung

Um den normalen Gebrauch durch den Kunden zu gewährleisten, führen Sie bitte vor der Auslieferung die folgende Inspektion durch.

  1. Kraftstoffsystem prüfen.

Prüfen Sie, ob der Kraftstoffschlauch sicher angeschlossen und der Kraftstofftank voll ist.

Hinweis:

Da es sich um einen Viertaktmotor handelt, darf kein vorgemischter Kraftstoff verwendet werden.

  1. Ölstand prüfen.

① Motorölstand prüfen.

Ziehen Sie den Ölmessstab heraus und beobachten Sie den Ölstand über den Messstab.

  1. Ölmessstab 2. Max-Markierung 3. Min-Markierung

Position des Ölmessstabs am Motor

Ölmessstab mit Max- und Min-Markierung

Stellen Sie sicher, dass der Ölstand zwischen der Max-Markierung und der Min-Markierung liegt; lassen Sie Öl ab, wenn der Ölstand über der Max-Markierung liegt, und füllen Sie Öl nach, wenn der Ölstand unter der Min-Markierung liegt.

  • ② Getriebeölstand prüfen

Schrauben Sie die Ölstandschraube heraus und beobachten Sie, ob Getriebeöl aus der Ölstandschraube überläuft.

Wenn ja, montieren Sie die Ölstandschraube und ziehen Sie sie mit dem angegebenen Drehmoment fest; wenn nicht, füllen Sie Getriebeöl nach.

  1. Ölstandschraube

Position der Getriebeölstandschraube am Unterwasserteil

  1. Lenkungssystem prüfen. Prüfen Sie, ob die Lenkung leichtgängig ist;
    1. Schalt- und Gasbetätigung prüfen.

    Prüfen Sie, ob der Schaltvorgang leichtgängig ist; Prüfen Sie, ob der Gasgriff von der Leerlaufposition bis zur Vollgasposition leichtgängig funktioniert.

      1. Die Notstoppschalter-Baugruppe prüfen. Prüfen Sie, ob der Motor stoppt, wenn der Notstoppschalter gedrückt

      gehalten oder die Motorstopp-Sicherheitsleine herausgezogen wird.

      1. Kühlwasser-Kontrollöffnung prüfen. Prüfen Sie das Kühlwasser während der Motor läuft. Prüfen Sie, ob Kühlwasser aus der

      Kühlwasser-Kontrollöffnung austritt.

      1. Einfahrbetrieb.
      2. ① 1. Stunde: Der Motor läuft bei 2000 U/min oder etwa Halbgas.
      3. ② 2. Stunde: Den Motor bei 3000 U/min oder etwa 3/4 Gas laufen lassen.
      4. ③ Die nächsten 8 Stunden: Vermeiden Sie es, länger als 5 Minuten ununterbrochen bei Vollgas zu fahren.
      5. Inspektion nach dem Einfahrbetrieb
      6. ① Getriebeöl auf Wasser prüfen.
      7. ② Kraftstoffleitung auf Undichtigkeiten prüfen.
      8. Kühlwasser-Kontrollöffnung

      Kühlwasser-Kontrollöffnung am Motor

      • ③ Nach dem Einfahrbetrieb lassen Sie den Motor im Leerlauf laufen und spülen Sie den Kühlwasserkanal mit dem Spülwerkzeug mit Frischwasser aus.
      1. Nach dem Einfahrbetrieb die Leerlaufdrehzahl des Motors prüfen.
      • ① Heizen Sie den Motor 5 Minuten lang vor.
      • ② Messen Sie die Leerlaufdrehzahl mit einem Drehzahlmesser.

      Wird der angegebene Wert nicht erreicht, passen Sie ihn an. Leerlaufwert: 900~1000 U/min.

      • ③ Nach der Leerlaufeinstellung beschleunigen Sie mehrmals, um die Motorstabilität zu prüfen. Hinweis:

      Die Leerlaufeinstellung muss von qualifiziertem Wartungspersonal mit professioneller Ausrüstung durchgeführt werden; eigenmächtiges Einstellen kann Startschwierigkeiten, Leistungsschwäche, Ruckeln und andere Fehler des Motors verursachen.

      Spezialwerkzeuge und Prüfmittel

      Bei der Reparatur und Wartung des Außenbordmotors werden verschiedene Spezialwerkzeuge und Prüfmittel verwendet. Der fachgerechte und korrekte Einsatz dieser Werkzeuge und Geräte kann Ihre Arbeitseffizienz steigern und Verletzungen von Personen sowie Schäden am Außenbordmotor wirksam vermeiden.

      Spezialwerkzeuge:

      Fühlerlehre Spezialwerkzeug

      Kolbengleitbahn Spezialwerkzeug

      Schwungradgreifer und Schwungradabzieher

      Fühlerlehre Kolbengleitbahn Schwungradgreifer und Schwungradabzieher

      Ölfilterschlüssel Spezialwerkzeug

      Lagerabzieher Spezialwerkzeug

      Ventilfeder-Kompressorsatz

      Ölfilterschlüssel Lagerabzieher Ventilfeder-Kompressorsatz

      Einbauwerkzeug für Gehäusedichtung Unterwasserteil

      Einbauwerkzeug für Gehäusedichtung Unterwasserteil

      Einbauwerkzeug für Gehäusedeckel-Baugruppe Unterwasserteil

      Einbauwerkzeug für Gehäusedeckel-Baugruppe Unterwasserteil

      Einbauwerkzeug für Öldichtring Unterwasserteil-Gehäusedeckel

      Einbauwerkzeug für Öldichtring Unterwasserteil-Gehäusedeckel

      Einbauwerkzeug für Nadellager Unterwasserteil-Gehäusedeckel

      Einbauwerkzeug für Nadellager Unterwasserteil-Gehäusedeckel

      Einbauwerkzeug für Nadellager Unterwasserteil

      Einbauwerkzeug für Antriebswellen-Lagermantel

      Einbauwerkzeug für Antriebswellen-Lagermantel

      Einbauwerkzeug für Nadellager Unterwasserteil

      Einbauwerkzeug für Antriebswellenlager

      Einbauwerkzeug für Antriebswellenlager

      Einbausatz für Antriebswellen-Öldichtring

      Einbausatz für Antriebswellen-Öldichtring

      Spezialwerkzeug für Antriebswellen-Keilhülse

      Antriebswellen-Keilhülse Ritzelmutternschlüssel

      Spezialwerkzeug Ritzelmutternschlüssel

      Testausrüstung:

      Digitaler Drehzahlmesser Testausrüstung

      Digitaler Drehzahlmesser Digitales Multimeter Spitzenspannungsadapter

      Digitales Multimeter Testausrüstung

      Spitzenspannungsadapter Testausrüstung

      Schematisches Demontagediagramm und Symbolbeschreibung Beschreibung des schematischen Demontagediagramms

      Beispiel eines schematischen Demontagediagramms mit Anmerkungen

      Einbausatz für Vorwärtsgang-Lagergehäuse

      Einbausatz für Vorwärtsgang-Lagergehäuse

      • ① Explosionszeichnung der Teile.
      • ② Gewindespezifikation und angegebenes Drehmoment.
      • ③ Stellen, an denen Öl, Dichtmittel oder Sicherungsmittel aufgetragen werden

      Teileliste.

      Symbolbeschreibung

      Symbolbeschreibung Legende für schematische Diagramme

      Spezifikation

      Parameter des Außenbordmotors

      KategorieArtikelDaten
      GesamtabmessungenGesamtlänge (B/F)1173/768 mm
      GesamtabmessungenGesamtbreite (B/F)426/410 mm
      GesamtabmessungenGesamthöhe (L)1361 mm
      GesamtabmessungenGesamthöhe (S)1234 mm
      GesamtabmessungenSpiegelhöhe (L)508 mm
      GesamtabmessungenSpiegelhöhe (S)381 mm
      GewichtBWL-D101,5 kg
      GewichtBWS-D99,9 kg
      GewichtFWL-T100,6 kg
      GewichtFWS-T99 kg
      LeistungMaximale Leistung F3022 kW @ 5500 U/min
      LeistungMaximale Leistung F4029,4 kW @ 5500 U/min
      LeistungVolllast-Betriebsbereich5000-6000 U/min
      LeistungMaximaler Kraftstoffverbrauch F3010,5 L/h @ 6000 U/min
      LeistungMaximaler Kraftstoffverbrauch F4013,8 L/h @ 6000 U/min
      LeistungLeerlauf (Neutralstellung)950 +/- 50 U/min
      MotorMotortypReihe-Viertakt, obenliegende Nockenwelle
      MotorAnzahl der Zylinder3
      MotorHubraum747 cm3
      MotorZylinderbohrung x Hub65 mm x 75 mm
      MotorVerdichtungsverhältnis9,4
      MotorKraftstoffzufuhrElektronische Kraftstoffeinspritzung
      MotorSteuerungsmodus (B)Pinnensteuerung
      MotorSteuerungsmodus (F)Fernbedienung
      MotorStartmodusElektrostart
      MotorZündsystemECU
      MotorZündkerzeDPR7EA-9 (NGK)
      MotorZündfolge1-2-3
      MotorMaximale Generatorleistung12 V, 17 A
      MotorKühlsystemWassergekühlt
      MotorAbgassystemDurch die Propellernabe
      MotorSchmiersystemNassschmierung
      MotorKraftstoffartNormalbenzin bleifrei
      MotorKraftstoffqualitätROZ 91
      MotorMotoröltypViertakt-Motoröl
      MotorMotorölqualität (API)SE, SF, SG, SH, SJ
      MotorMotorölqualität (SAE)10W30, 10W40
      MotorMotorölmenge1,9 L (mit Ölfilterwechsel) / 1,7 L (ohne)
      MotorGetriebeöltypHypoid-Getriebeöl
      MotorGetriebeölqualität (API)GL-4
      MotorGetriebeölqualität (SAE)90
      MotorGetriebeölmenge0,43 L
      Halterung/AntriebNeigungswinkel64 Grad
      Halterung/AntriebLenkwinkel45 Grad + 45 Grad
      Halterung/AntriebTrimmwinkel-3 bis 16 Grad (Spiegel bei 12 Grad)
      Halterung/AntriebGetriebeV-N-R
      Halterung/AntriebÜbersetzungsverhältnis2,0 (26/13)
      Halterung/AntriebGetriebetypSpiralkegelrad
      Halterung/AntriebKupplungstypKlauenkupplung
      Halterung/AntriebPropellerwellentypKeilwelle
      Halterung/AntriebPropellerdrehrichtungIm Uhrzeigersinn (Rückansicht)

      Wartungsinformationen

      Motor

      KomponenteArtikelDaten
      AntriebseinheitMinimaler Kompressionsdruck840 kPa
      AntriebseinheitSchmieröldruck (Leerlaufdrehzahl)230 kPa
      ZylinderkopfVerzugsgrenze0,1 mm
      ZylinderkopfInnendurchmesser der Nockenwellenbohrung37,00-37,025 mm
      ZylinderblockZylinderbohrung65,00-65,013 mm
      ZylinderblockVerschleißgrenze65,1 mm
      ZylinderblockKonizitätsgrenze0,08 mm
      ZylinderblockUnrundheitsgrenze0,05 mm
      KolbenKolbendurchmesser64,930-64,945 mm
      KolbenHöhe des Messpunkts3 mm (vom Kolbenboden)
      KolbenKolben-zu-Zylinder-Spiel0,055-0,085 mm
      KolbenDurchmesser der Kolbenbolzenbohrung16,002-15,985 mm
      KolbenbolzenAußendurchmesser15,965-16,008 mm
      Kolbenring (oben)Stärke1,17-1,19 mm
      Kolbenring (oben)Stirnseitenbreite2,25-2,4 mm
      Kolbenring (oben)Stoßspiel0,15-0,30 mm
      Kolbenring (oben)Seitenspiel0,02-0,06 mm
      Kolbenring (zweiter)Stärke1,47-1,49 mm
      Kolbenring (zweiter)Stirnseitenbreite2,60-2,80 mm
      Kolbenring (zweiter)Stoßspiel0,30-0,50 mm
      Kolbenring (zweiter)Seitenspiel0,02-0,06 mm
      Kolbenring (Öl)Stärke2,36-2,48 mm
      Kolbenring (Öl)Stirnseitenbreite2,75 mm
      Kolbenring (Öl)Stoßspiel0,20-0,70 mm
      Kolbenring (Öl)Seitenspiel0,04-0,18 mm
      NockenwelleEinlassnockenhöhe30,83-31,09 mm
      NockenwelleAuslassnockenhöhe30,83-31,09 mm
      NockenwelleGrundkreisdurchmesser25,90-26,10 mm
      NockenwelleLagerzapfendurchmesser36,935-36,955 mm
      NockenwelleUnrundheitsgrenze0,03 mm
      NockenwelleLagerzapfen-Ölspiel0,045-0,085 mm
      Ventilspiel (kalt)Einlassventil0,15-0,25 mm
      Ventilspiel (kalt)Auslassventil0,25-0,35 mm
      VentilkegelbreiteEinlassventil1,84-2,97 mm
      VentilkegelbreiteAuslassventil1,98-3,11 mm
      VentilKontaktbreite mit Sitzring0,9-1,1 mm
      VentiltellerstärkeEinlassventil0,8 mm
      VentiltellerstärkeAuslassventil0,9 mm
      VentiltellerdurchmesserEinlassventil31,9-32,1 mm
      VentiltellerdurchmesserAuslassventil25,9-26,1 mm
      VentilschaftdurchmesserEinlassventil5,475-5,490 mm
      VentilschaftdurchmesserAuslassventil5,460-5,475 mm
      VentilführungInnendurchmesser5,500-5,518 mm
      VentilführungSpiel zwischen Führung und Schaft0,025-0,058 mm
      VentilSchaft-Unrundheitsgrenze0,03 mm
      VentilfederFreie Länge40,0 mm
      VentilfederMinimale freie Länge38,4 mm
      VentilfederNeigungsgrenze1,7 mm
      PleuelInnendurchmesser des kleinen Auges15,985-15,998 mm
      PleuelInnendurchmesser des großen Auges36,000-36,016 mm
      PleuelÖlspiel des großen Auges0,020-0,052 mm
      PleuellagerstärkeA (Schwarz)1,496-1,490 mm
      PleuellagerstärkeB (Braun)1,490-1,484 mm
      KurbelwelleHauptlagerzapfendurchmesser42,984-43,000 mm
      KurbelwelleKurbelzapfendurchmesser32,984-33,000 mm
      KurbelwelleKurbelzapfenbreite21,00-21,07 mm
      KurbelwellePleuelfuß-Axialspiel0,05-0,22 mm
      KurbelwelleHauptlagerzapfen-Unrundheitsgrenze0,05 mm
      ThermostatÖffnungstemperatur58-62 °C
      ThermostatVolle Öffnungstemperatur70 °C
      ThermostatMindestöffnungshöhe3 mm
      KurbelwellenhauptlagerInnendurchmesser46,000-46,016 mm
      KurbelwellenhauptlagerÖlspiel0,012-0,044 mm
      KurbelwellenhauptlagerschaleA (Schwarz)1,500-1,494 mm
      KurbelwellenhauptlagerschaleB (Braun)1,494-1,488 mm

      Messbedingungen: Die Umgebungstemperatur beträgt 20 °C.

      Unterwasserteil

      ArtikelArtikelDatenArtikelDaten
      ZahnflankenspielRitzel zu Vorwärtsgang0,18~0,66 mmOptionale Ausgleichsscheibe0,10, 0,12, 0,15, 0,18, 0,30, 0,40, 0,50 mm
      ZahnflankenspielRitzel zu Rückwärtsgang0,75~1,23 mmOptionale Ausgleichsscheibe

      Elektrisches System

      Zünd- und Zündsteuerungssystem

      ArtikelArtikelDatenArtikelArtikelDaten
      ZündzeitpunktBei LeerlaufdrehzahlOT 2º ±0,5°Spitzenausgangsspannung der ZündspuleSekundärausgangsspannung≥34KV
      5000 U/minV-OT 25° ±0,5ºSpitzenausgangsspannung der ZündspulePrimärwiderstand1,2±0,12 Ω
      ZündkerzenabstandZündkerzenabstand0,8~0,9 mmSpitzenausgangsspannung der ZündspuleSekundärwiderstand12±1,2 KΩ
      Spitzenausgangsspannung der Lichtmaschine1500 U/min (lastfrei)47,2 VAusgang Spitzenspannungswandler des Gleichrichterreglers1500 U/min (lastfrei)41,9 V
      3500 U/min (lastfrei)106 VAusgang Spitzenspannungswandler des Gleichrichterreglers3500 U/min (lastfrei)99,8 V
      Lichtmaschinenwiderstand (grün-grün)Lichtmaschinenwiderstand (grün-grün)0,59±0,1 Ω

      Messbedingungen:

      Sofern nicht anders angegeben, beträgt die Umgebungstemperatur während der Messung 20 ℃.

      Ladesystem

      ArtikelDaten
      Ausgangsspitzenspannung beim Start (lastfrei)14,0 V
      Ausgangsspitzenspannung bei 1500 U/min (lastfrei)45,0 V
      Ausgangsspitzenspannung bei 3500 U/min (lastfrei)102,0 V
      Lichtmaschinenwiderstand0,561-0,759 Ohm
      Sicherung30 A
      Gleichrichterreglerausgang bei 1500 U/min (lastfrei)13,0 V
      Gleichrichterreglerausgang bei 3500 U/min (lastfrei)13,0 V

      Auflagedrehmoment

      Vorgeschriebenes Drehmoment

      EinbaupositionEinbaupositionEinbaupositionNameGewindespezifikationDrehmoment
      ZündkerzeZündkerze--18 Nm
      SchwungradSchwungradMutterM20157 Nm
      ZylinderkopfErster AnzugBolzenM923 Nm
      ZylinderkopfZweiter AnzugBolzenM947 Nm
      ZylinderkopfErster AnzugBolzenM66 Nm 12 Nm
      Zweiter Anzug ÖlfilterZweiter Anzug Ölfilter--18 Nm
      ÖlfilterstutzenÖlfilterstutzen--40 Nm
      Sicherungsmutter (Kipphebel)Sicherungsmutter (Kipphebel)MutterM6x0,7513,5 Nm
      MotorbaugruppeMotorbaugruppeBolzenM821 Nm
      6 Nm
      AbgasabdeckplatteErster AnzugBolzenM612 Nm
      ThermostatZweite AbdeckungBolzenM6
      BolzenM67 Nm
      KurbelgehäuseErster AnzugBolzenM815 Nm
      Zweiter AnzugBolzenM830 Nm
      Erster AnzugBolzenM66 Nm
      Zweiter AnzugBolzenM612 Nm
      EinbaupositionEinbaupositionEinbaupositionNameGewindespezifikationDrehmoment
      MotorPleuelErster AnzugBolzenM66 Nm
      MotorPleuelZweiter AnzugBolzenM617 Nm
      MotorGetriebene RiemenscheibeGetriebene RiemenscheibeBolzenM1038 Nm
      EinheitsbaugruppeBolzenM1040 Nm
      UnterwasserteilUnterwasserteilBolzenM840 Nm
      WassereinlassWassereinlassSchraubeM51 Nm
      ÖlablassschraubeÖlablassschraubeBolzen-9 Nm
      ÖlinspektionsbohrungÖlinspektionsbohrungBolzen-9 Nm
      RitzelMutterM2274 Nm
      PropellermutterMutterM1435 Nm
      Über WasserPinnensteuerungMutterM1010 Nm
      PinnensteuerungSelbstsichernde MutterM1022 Nm
      AbgaskrümmerBolzenM610 Nm
      GasgriffSchraubeM52 Nm
      Schaltungsgestänge-HalterungBolzenM610 Nm
      GetriebefederplatteBolzenM610 Nm
      Kleine Abdeckplatte der unteren AbdeckungBolzenM610 Nm
      HalteklammerSelbstsichernde Mutter-45 Nm
      ÖlablassschraubeBolzenM1427 Nm

      Durchschnittliches Drehmoment

      Referenztabelle für durchschnittliches Drehmoment

      Abmessungen

      Gesamtabmessungen

      Mutter aBolzen bDrehmoment
      8 mmM55 Nm
      10 mmM68 Nm
      12 mmM818 Nm
      14 mmM1036 Nm
      17 mmM1243 Nm

      BWL-D:

      Gesamtabmessungen Modell BWL-D

      BWS-D:

      Gesamtabmessungen Modell BWS-D

      FWL-T:

      Gesamtabmessungen Modell FWL-T

      FWS-T:

      Gesamtabmessungen Modell FWS-T

      Montageabmessungen der Halteklammer

      Wartungsintervalltabelle

      ErstwartungErstwartungAllgemeines WartungsintervallAllgemeines Wartungsintervall
      ProjektInhalt10 Stunden (1 Monat)50 Stunden (3 Monate)100 Stunden (6 Monate)200 Stunden (1 Jahr)
      AnodePrüfen/ersetzen
      Anode (intern)Prüfen/ersetzen
      KühlwasserkanalReinigen
      ZündkerzeReinigen/einstellen/ersetzen
      SchmierstelleFett nachfüllen
      KraftstofffilterPrüfen/ersetzen
      KraftstoffsystemPrüfen
      KraftstofftankPrüfen/reinigen
      LeerlaufdrehzahlPrüfen/einstellen
      MotorölErsetzen
      ÖlfilterErsetzen
      Ventilspiel (OHC)Prüfen/einstellen
      ZündzeitpunktPrüfen
      ThermostatPrüfen
      GetriebeölErsetzen
      WasserpumpePrüfen
      Propeller und SplintPrüfen/ersetzen
      ZahnriemenPrüfen/ersetzen
      GaszugPrüfen/einstellen
      Schalthebel/SchaltzugPrüfen/einstellen

      Hinweis:

      Spülen Sie den Außenbordmotor sofort nach dem Betrieb in Salzwasser, Abwasser oder schlammigem Wasser mit Frischwasser ab.

      Wenn häufig verbleites Benzin verwendet wird, prüfen Sie das Ventil und die zugehörigen Teile alle 100 Stunden.

      Warnung:

      Der Zahnriemen muss alle 1000 Stunden (5 Jahre) ersetzt werden; vermeiden Sie Motorschäden oder Unfälle durch plötzlichen Bruch des Zahnriemens aufgrund von Alterung.

      Kraftstoffsystem

      1. Prüfen Sie Kraftstofftank, Kraftstoffpumpe und Kraftstoffleitung.

      Prüfen Sie Kraftstofftank, Kraftstoffpumpe und Kraftstoffleitung auf Undichtigkeiten oder Schäden und ersetzen Sie diese bei Bedarf.

      Prüfen Sie den Kraftstofffiltereinsatz am Kraftstofftank auf Verschmutzung und reinigen oder ersetzen Sie ihn bei Bedarf.

      Inspektion von Kraftstofftank und Kraftstoffpumpe

      Kraftstofffiltereinsatz am Kraftstofftank

      Grundlegende Wartung

      1. Kraftstoffkupplung prüfen.

      Prüfen Sie die Kraftstoffkupplung auf Risse, Undichtigkeiten oder Schäden. Bei Bedarf ersetzen.

      1. Kraftstofffilter prüfen.

      Prüfen Sie, ob der Kraftstofffilter Risse oder Schäden aufweist und ob sich Schmutz im Kraftstofffilter befindet.

      Wenn ja, ersetzen Sie den Kraftstofffilter.

      Inspektion des Kraftstofffilters

      Hinweis:

      Wischen Sie verschütteten Kraftstoff ab.

      Motor

      Motorölstand

      1. Entfernen Sie den Ölmessstab und prüfen Sie, ob der Ölstand zwischen der oberen und unteren Markierung des Ölmessstabs liegt;
      2. Liegt der Ölstand über der Max-Markierung, lassen Sie Motoröl ab; liegt der Ölstand unter der Min-Markierung, füllen Sie Motoröl nach.

      Position des Ölmessstabs zur Prüfung des Motorölstands

      1. Ölmessstab 2. Max-Markierung 3. Min-Markierung

      Detail der Max- und Min-Markierung am Ölmessstab

      Hinweis:

      Lassen Sie den Motor laufen und schalten Sie ihn dann aus; lassen Sie ihn einige Minuten stehen; prüfen Sie den Ölstand erneut mit dem Ölmessstab.

      Wenn der Ölstand nicht innerhalb des angegebenen Bereichs liegt, füllen Sie Öl nach oder lassen Sie welches ab, bis der angegebene Wert erreicht ist.

      Motoröl wechseln

      1. Entfernen Sie den Öldeckel, die Ölablassschraube und die Dichtung; lassen Sie das Öl ab.
      2. Bauen Sie eine neue Dichtung und die Ölablassschraube ein.
      3. Füllen Sie Motoröl durch die Einfüllöffnung nach.

      Position der Motorölablassschraube und des Öldeckels

      Illustration des Motorölwechselvorgangs

      Motorölmenge: 1,7 L (ohne Ölfilterwechsel)

      1,9 L (mit Ölfilterwechsel)

      Öltyp: API: SE, SF, SG, SH, SJ oder SAE: 10W30, 10W40

      1. Öldeckel anbringen.
      2. Ölstand prüfen.

      Ventilspiel

      1. Ziehen Sie die Motorstopp-Sicherheitsleine von der Notstoppschalter-Baugruppe ab und entfernen Sie den Zündkerzenstecker von der Zündkerze.
      2. Entfernen Sie die Kraftstoffpumpe und den Zylinderkopfdeckel.
      3. Prüfen Sie den Zahnriemen auf Lockerheit, Alterung oder Schäden. Ersetzen Sie ihn bei Bedarf.
      4. Drehen Sie das Schwungrad im Uhrzeigersinn. Richten Sie die Markierung „1“ an der getriebenen Riemenscheibe mit der Markierung „▼“ am Zylinderkopf aus.

      Prüfen Sie das Spiel zwischen Einlass- und Auslassventilen von Zylinder 1. Bei Bedarf korrigieren.

      1. Drehen Sie das Schwungrad um 120° im Uhrzeigersinn. Richten Sie die Markierung „△“ an der getriebenen Riemenscheibe mit der Markierung „▼“ am Zylinderkopf aus.

      Prüfen Sie das Spiel zwischen Einlass- und Auslassventilen von Zylinder 2. Bei Bedarf korrigieren.

      1. Drehen Sie das Schwungrad um weitere 120° im Uhrzeigersinn. Richten Sie die Markierung „△“ an der getriebenen Riemenscheibe mit der Markierung „▼“ am Zylinderkopf aus.

      Prüfen Sie das Spiel zwischen Einlass- und Auslassventilen von Zylinder 3. Bei Bedarf korrigieren.

      Hinweis:

      Es ist strengstens verboten, das Schwungrad gegen den Uhrzeigersinn zu drehen, um Schäden am Ventilsystem zu vermeiden.

      Hinweis:

      Zwei Stellen sind mit „△“ markiert, die symmetrisch auf beiden Seiten der Markierung „1“ angeordnet sind und einen Winkel von 120° zur Markierung „1“ haben.

      Stellen Sie das Ventilspiel bei kaltem Motor ein.

      Ventilspiel (kalt)Einlassventil Auslassventil0,15~0,25 mm 0,25~0,35 mm
      1. Lösen Sie die Sicherungsmutter und drehen Sie die Einstellschraube, bis das angegebene Ventilspiel erreicht ist.

      Hinweis:

      Drehen Sie die Einstellschraube im Uhrzeigersinn, um das Ventilspiel zu verringern.

      Drehen Sie die Einstellschraube gegen den Uhrzeigersinn, um das Ventilspiel zu vergrößern.

      1. Bauen Sie die entfernten Teile wieder ein.

      Zündkerze

      1. Entfernen Sie den Zündkerzenstecker und dann die Zündkerze.
      2. Entfernen Sie Kohleablagerungen von den Zündkerzenelektroden.
      3. Prüfen Sie, ob die Elektroden korrodiert sind, ob Ablagerungen vorhanden sind und ob die Dichtungen beschädigt sind. Falls erforderlich, Zündkerze wechseln.
      4. Prüfen Sie, ob der Elektrodenabstand dem angegebenen Wert entspricht; falls erforderlich, Zündkerze ersetzen.
      1. Bauen Sie die Zündkerze ein und ziehen Sie sie mit dem Zündkerzenschlüssel gemäß dem angegebenen Drehmoment fest.

      Vorgeschriebenes Drehmoment: 18 Nm

      Steuerungssystem

      Gaszug

      1. Bringen Sie den Gasgriff in die geschlossene Position; bringen Sie den Schalthebel bei dem Modell mit Frontbedienung in die Neutralstellung.
      2. Prüfen Sie, ob die Antriebsscheibe des Gasbetätigers die Anschlagplatte am Halter des Steuerkabels berührt.

      Wenn nicht, stellen Sie den Gaszug ein.

      Position der Anschlagplatte des Gasbetätigers

      1. Anschlagplatte.
      2. Lösen Sie die Einstellmutter des Gaszugs und passen Sie die Position des Gaszugs an; ziehen Sie nach der Einstellung die Einstellmutter des Gaszugs fest.Die Drosselklappensteuerung wird realisiert, indem das vordere Bedienmodell über den Push-Pull-Zug 2 mit der festen Säule am Drosselklappenantrieb verbunden wird.
      3. Feste Säule; 2. Push-Pull-Kabelverbindung; 3. Sicherungsmutter; Schritt 4. Clip-Kupplung

      Komponenten zur Einstellung des Gas-Push-Pull-Zugs

      Detail der Fernbedienungs-Gaskabelverbindung

      Die Einstellungsmethode ist wie folgt:

      1. Entfernen Sie die Clip-Kupplung, entfernen Sie das Push-Pull-Kabelgelenk und lösen Sie die Sicherungsmutter des Push-Pull-Kabelgelenks.
      2. Stellen Sie die Einschraubtiefe des Gelenks so ein, dass die Gelenkbohrung mit der festen Säule der Antriebsriemenscheibe des Drosselklappenantriebs fluchtet.

      Hinweis:

      Das Push-Pull-Kabelgelenk muss mehr als 8 mm eingeschraubt werden.

      1. Schieben Sie das eingestellte Push-Pull-Kabelgelenk auf die feste Säule, installieren Sie die Clip-Kupplung und ziehen Sie die Sicherungsmutter fest.

      Schaltvorgang

      Prüfen Sie beim Schalten aus dem Leerlauf in den Vorwärts- oder Rückwärtsgang die Leichtgängigkeit des Schaltvorgangs. Falls erforderlich, passen Sie die zylindrische Mutter an.

      Getriebeöl der Unterwassereinheit

      Prüfen Sie die Getriebeölmenge:

      Entfernen Sie die Ölstandskontrollschraube; falls Getriebeöl überläuft, ist die Ölmenge korrekt. Falls kein Öl überläuft, füllen Sie Getriebeöl nach.

      Position der Getriebeöl-Standkontrollschraube

      1. Ölstandskontrollschraube

      Getriebeöl wechseln

      1. Den Außenbordmotor vertikal positionieren.
      2. Ein Gefäß mit ausreichendem Fassungsvermögen unter den Außenbordmotor stellen.
      3. Die Ölablassschraube entfernen und anschließend die Ölstandskontrollschraube entfernen; das Getriebeöl ablassen.
      4. Verwenden Sie die Druckbefüllvorrichtung, um Getriebeöl in die Bohrung der Ölablassschraube einzuspritzen.
      5. Wenn Getriebeöl aus der Ölstandskontrollbohrung überläuft, die Ölstandskontrollschraube montieren.
      6. Die Ölablassschraube montieren; das verschüttete Getriebeöl abwischen.
      7. Ölstandskontrollschraube 2. Ölablassschraube

      Getriebeöl-Ablass- und Standkontrollschrauben

      Hinweis:

      Überprüfen Sie das abgelassene Getriebeöl. Wenn das Getriebeöl emulgiert ist, prüfen Sie die Dichtung und ersetzen Sie gegebenenfalls den Wellendichtring; wenn das Getriebeöl Metallspäne enthält, prüfen Sie die Zahnräder und Lager.

      Hinweis:

      Bei jedem Mal muss eine neue Ablassschraubendichtung verwendet werden.

      Dichtigkeitsprüfung der Unterwassereinheit

      Schließen Sie das Lecksuchgerät an die Ölstandskontrollbohrung an, um die Luftdichtheit der Unterwassereinheit zu prüfen. Wenn der Druck abfällt (der Druck beträgt 1 kg/cm³), prüfen Sie den Wellendichtring und andere Komponenten.

      Allgemeine Wartung

      Anode

      Prüfen Sie die Anode der Unterwassereinheit; entfernen Sie Ölflecken und Ablagerungen; falls der Schaden oder die Korrosion 1/2 übersteigt, ersetzen Sie die Anode.

      Hinweis:

      Ölen oder lackieren Sie die Anode nicht, um einen Ausfall der Anode zu vermeiden.

      0~25 mm

      (0–1 in)

      Schmierpunkte

      1. Füllen oder tragen Sie wasserfestes Fett mit einer Fettpresse an den gezeigten Stellen auf.
      2. Tragen Sie Korrosionsschutzfett auf die Propellerwelle auf.

      Fett-Schmierpunkte am Außenbordmotor

      Kühlwasserkanal

      1. Überprüfen Sie, ob der Einlass des Kühlwasserkanals verstopft ist. Reinigen Sie ihn bei Bedarf.

      Lage des Kühlwassereinlasskanals

      Detailprüfung des Kühlwasserkanals

      0~25 mm

      (0–1 in)

      1. Einlass des Kühlwasserkanals
      2. Stellen Sie den Außenbordmotor ins Wasser, stellen Sie sicher, dass der Wasserstand über der Kavitationsplatte liegt, und starten Sie den Motor.
      3. Überprüfen Sie, ob Wasser aus dem Kühlwasser-Kontrollloch fließt. Wenn kein Wasserfluss vorhanden ist oder der Wasserfluss unterbrochen wird, überprüfen Sie den Kühlwasserkanal im Außenbordmotor.
      4. Kühlwasser-Kontrollloch

      Kühlwasser-Kontrollloch während des Motorlaufs

      Thermostat

      1. Thermostatdeckel entfernen und anschließend den Thermostat entnehmen.
      2. Den Thermostat in einen Behälter mit Wasser hängen.
      3. Den Behälter erhitzen.
      4. Überprüfen Sie die Öffnung des Thermostatventils bei der angegebenen Wassertemperatur; falls sie nicht den Spezifikationen entspricht, ersetzen Sie ihn.
      5. Thermostat und Thermostatdeckel montieren und die Schrauben mit dem angegebenen Wert festziehen.
      WassertemperaturVentilöffnungshöhe
      Unter 60 °CNicht öffnen
      Über 70 °CGrößer als 3 mm

      Propeller

      Überprüfen Sie die Propellerblätter und die internen Verzahnungen auf Brüche, Schäden oder Verschleiß. Ersetzen Sie diese bei Bedarf.

      Elektrisches System

      Vorsichtsmaßnahmen

      Achten Sie bei der Überwachung und Reparatur des Zündsystems darauf, dass Sie Ihre Hände, Kleidung, Haare oder Zubehörteile nicht in die Nähe des laufenden Schwungrads bringen.

      Prüfen Sie die Zündspule auf einer isolierten Werkbank, um Stromlecks und Stromschläge zu vermeiden.

      Berühren Sie bei laufendem Motor nicht die Zündspule oder die Zündkerze, um einen elektrischen Schlag zu vermeiden. Stellen Sie sicher, dass die Kabel vom laufenden Schwungrad ferngehalten werden, um ein Durchtrennen der Kabel oder ein Verschleißen der Isolierung zu vermeiden.

      Verwenden Sie beim Austausch von Befestigungselementen (Muttern, Bolzen) bitte die vom Hersteller bereitgestellten Teile oder Teile aus demselben Material und derselben Festigkeit und ziehen Sie diese gemäß dem angegebenen Drehmoment fest.

      Explosionszeichnung zur Demontage

      Explosionszeichnung des elektrischen Systems 1 von 5

      BEMERKUNGEN

      Explosionszeichnung des elektrischen Systems 2 von 5

      Explosionszeichnung des elektrischen Systems 3 von 5

      Explosionszeichnung des elektrischen Systems 4 von 5

      Explosionszeichnung des elektrischen Systems 5 von 5

      Schaltplan des elektrischen Systems 1 von 2

      Zündkerzenzündung

      1. Zündkerzenstecker von der Zündkerze abziehen.
      2. Zündungsprüfgerät an den Zündkerzenstecker anschließen.
      3. Motor starten und den Funken durch das Sichtfenster des Prüfgeräts beobachten. Warnung:
      4. Zündkerzenstecker; 2. Zündkerze

      Zündkerzenzündungstest mit Prüfgerät

      Berühren Sie keine Anschlussteile der Prüfleitung des Geräts.

      Halten Sie sich von brennbaren Gasen oder Flüssigkeiten fern, um Unfälle durch Funkenbildung zu vermeiden.

      Zündkerzenstecker

      1. Zündkerzenstecker abschrauben. Zündkerzenstecker auf Beschädigung prüfen. Gegebenenfalls ersetzen.
      2. Zündkerzenstecker montieren.

      Wartung des Schwungrads

      1. Schwungradmutter mit dem Schwungradhalter entfernen; Schwungrad mit dem Schwungradabzieher abnehmen.
      2. Überprüfen Sie, ob das Schwungrad beschädigt ist und ob der Permanentmagnet fest sitzt. Gegebenenfalls ersetzen.

      Motor-Startschalter prüfen

      Prüfen Sie die Leitfähigkeit des Motor-Startschalters. Wenn er nicht leitend ist, ersetzen Sie ihn.

      Hinweis:

      Siehe Schaltplan für den Status des Startschalters.

      Motor-Stoppschalter prüfen

      Prüfen Sie die Leitfähigkeit des Motor-Stoppschalters. Wenn er nicht leitend ist, ersetzen Sie ihn.

      Sicherungsplatte entfernen: Leitend

      Sicherungsplatte installieren: Nicht leitend

      Knopf drücken: Leitend

      Prüfung des Startrelais

      1. Die braune Leitung an den Pluspol der Batterie anschließen.
      2. Die schwarze Leitung an den Minuspol der Batterie anschließen.
      3. Leitfähigkeit zwischen den Relaisanschlüssen prüfen. Wenn keine Leitfähigkeit vorhanden ist, das Relais ersetzen.
      4. Die Leitungsbindung zur Batterie trennen und die Leitfähigkeit zwischen den Relaisanschlüssen prüfen. Wenn Leitfähigkeit vorhanden ist, das Relais ersetzen.

      Prüfung der Magnetspule

      Messen Sie die Spitzenspannung der Magnetspule (zwischen den grünen Kabeln).

      Verwenden Sie ein Digitalmultimeter und einen Spitzenspannungsadapter, um die Spitzenausgangsspannung der Spule zu messen. Wenn sie niedriger als der angegebene Wert ist, ersetzen Sie die Magnetspule.

      Messaufbau der Magnetspulen-Spitzenspannung

      Spitzenspannung der Magnetspule1500 U/min (Leerlauf) 3500 U/min (Leerlauf)47,2 V 106 V

      Messaufbau der Gleichrichter-Regler-Spitzenspannung

      Prüfung des Gleichrichter-Reglers

      Messen Sie die Spitzenspannung (DC) des Gleichrichter-Reglers.

      Öffnen Sie den Gleichrichterausgang (rotes und schwarzes Kabel) und messen Sie mit einem Digitalmultimeter die Spannung zwischen dem roten und schwarzen Kabel am Ausgang des Gleichrichter-Reglers.

      Wenn sie niedriger als der angegebene Wert ist, prüfen Sie die Spitzenausgangsspannung der Magnetspule. Wenn die Spitzenausgangsspannung der Magnetspule höher als der angegebene Wert ist, ersetzen Sie den Gleichrichter-Regler.

      Spitzenspannung des Gleichrichter-Reglers1500 U/min (Leerlauf) 3500 U/min (Leerlauf)41,9 V 99,8 V

      Verwendung des Fehldiagnosegeräts

      Wenn bei laufendem Motor die Fehleranzeige an der unteren Abdeckung dauerhaft leuchtet oder der Summer dauerhaft ertönt, deutet dies auf einen Fehler im Motor hin. Schließen Sie in diesem Fall das Fehldiagnosegerät an den entsprechenden Diagnoseanschluss am Motor an. Die Betriebsparameter und Fehlercodes des Motors werden über die APP auf dem Mobiltelefon angezeigt. Überprüfen Sie dann die Fehlercodetabelle, um den Motorfehler zu bestimmen und die fehlerhaften elektrischen Komponenten auszutauschen.

      Anschluss des Fehldiagnosegeräts an den Motor

      Fehlercodetabelle

      FehlertypFehlerpunktCode
      SaugrohrdruckfehlerKurzschluss nach Masse oder Unterbrechung der Saugrohrdruck-Sensorleitung107
      SaugrohrdruckfehlerKurzschluss nach High-Pegel der Saugrohrdruck-Sensorleitung108
      AnsaugtemperaturfehlerKurzschluss nach High-Pegel der Ansaugtemperatur-Sensorleitung112
      AnsaugtemperaturfehlerKurzschluss nach Masse oder Unterbrechung der Ansaugtemperatur-Sensorleitung113
      WassertemperaturfehlerKurzschluss nach Masse der Kühlmitteltemperatur-Sensorleitung117
      WassertemperaturfehlerKurzschluss nach High-Pegel des Kühlmitteltemperatur-Sensors118
      DrosselklappenfehlerKurzschluss nach Masse des Drosselklappenstellungssensors122
      DrosselklappenfehlerKurzschluss nach High-Pegel des Drosselklappenstellungssensors123
      LambdasondenfehlerKurzschluss nach Masse der Lambdasonde131
      LambdasondenfehlerKurzschluss nach High-Pegel der Lambdasonde132
      Lambdasonden-HeizungsfehlerFehler der Lambdasondenheizung135
      KraftstoffeinspritzdüsenfehlerFehler der Zylinder 1 Einspritzdüsenleitung201
      KraftstoffeinspritzdüsenfehlerFehler der Zylinder 2 Einspritzdüsenleitung202
      KraftstoffeinspritzdüsenfehlerFehler der Zylinder 3 Einspritzdüsenleitung203
      KraftstoffeinspritzdüsenfehlerFehler der Zylinder 4 Einspritzdüsenleitung204
      KraftstoffpumpenfehlerFehler des Ölpumpenrelais230
      KurbelwellenstellungssensorfehlerSignalstörung der Kurbelwellenstellungssensorleitung336
      KurbelwellenstellungssensorfehlerKein Signal der Kurbelwellenstellungssensorleitung337
      ZündspulenfehlerFehler der Zündspule Zylinder 1351
      ZündspulenfehlerFehler der Zündspule Zylinder 2352
      ZündspulenfehlerFehler der Zündspule Zylinder 3353
      LeerlauffehlerFehler: Zu hohe Leerlaufdrehzahl507
      LeerlauffehlerFehler: Zu niedrige Leerlaufdrehzahl506
      SystemspannungsfehlerNiedrige Systemspannung562
      SystemspannungsfehlerHohe Systemspannung563
      FehleranzeigeFehler der Fehleranzeige650
      ÖldruckfehlerKurzschluss nach Masse der Öldrucksensorleitung523
      ÖldruckfehlerKurzschluss nach High-Pegel des Öldrucksensors522
      Magnetventil AktivkohlebehälterKurzschluss nach Masse des Aktivkohlebehälter-Magnetventils443
      HauptrelaisfehlerHauptrelaisfehler685

      Kraftstoffsystem

      Vorsichtsmaßnahmen

      Kraftstoff ist eine leicht entzündliche und flüchtige Flüssigkeit; Kraftstofflecks können Brände und Explosionen verursachen.

      Versuchen Sie nicht, den Motor zu starten, bevor die Komponenten des Kraftstoffsystems angeschlossen oder installiert sind. Führen Sie nach Abschluss aller Wartungsschritte kurzzeitig eine Druckprüfung des Kraftstoffsystems durch, um es auf Undichtigkeiten zu prüfen.

      Explosionszeichnung des Kraftstoffsystems 1 von 3

      Explosionszeichnung des Kraftstoffsystems 2 von 3

      Explosionszeichnung des Kraftstoffsystems 3 von 3

      Kraftstoffdruck in der Kraftstoffleitung ablassen

      Bitte lassen Sie vor der Wartung und Inspektion des Kraftstoffsystems den Kraftstoffdruck in der Kraftstoffleitung ab, um Unfälle durch Hochdruck-Kraftstoffeinspritzung während der Wartung zu vermeiden.

      1. Schließen Sie das Manometer mit der Druckentlastungsleitung an das Ölpumpen-Prüfventil der elektrischen Kraftstoffpumpe an.
      2. Ölpumpen-Prüfventil
      3. Stecken Sie die Druckentlastungsleitung in einen geeigneten Behälter.

      Ölpumpen-Prüfventil der elektrischen Kraftstoffpumpe

      Hinweis:

      Lassen Sie den Druck nicht direkt ab. Der Kraftstoff wird während der Druckentlastung ausgestoßen; Kraftstoffspritzer können Unfälle verursachen und gegen lokale Emissionsvorschriften verstoßen.

      1. Drücken Sie den Druckentlastungsknopf, um den Druck abzulassen, bis der Druck in der elektrischen Kraftstoffpumpe mit der Außenwelt ausgeglichen ist.

      Ausbau und Prüfung des Kraftstoffanschlusses

      1. Entfernen Sie die Schrauben, mit denen der Kraftstoffanschluss befestigt ist.
      2. Den Kraftstoffanschluss entfernen.
      3. Den Kraftstoffanschluss auf Risse oder Beschädigungen prüfen.
      4. Schließen Sie ein Vakuummanometer an den Auslass des Kraftstoffanschlusses an.
      5. Prüfen Sie, ob der Unterdruck unter dem angegebenen Druck länger als 10 Sekunden gehalten werden kann. Gegebenenfalls ersetzen. Angegebener Druck: 50 kPa

      Ausbau und Prüfung der Kraftstoffpumpe

      1. Entfernen Sie die Schrauben, mit denen die Kraftstoffpumpe befestigt ist.
      2. Die Kraftstoffpumpe entfernen.
      3. Schließen Sie ein Vakuummanometer an den Einlass der Kraftstoffpumpe an.
      4. Verschließen Sie den Auslass der Ölpumpe mit den Fingern und wenden Sie den angegebenen Überdruck an. Auf Luftlecks prüfen. Angegebener Druck: 50 kPa
      5. Wenden Sie einen angegebenen Unterdruck an. Auf Luftlecks prüfen. Angegebener Druck: 30 kPa
      6. Schließen Sie ein Vakuummanometer an den Auslass der Kraftstoffpumpe an.
      7. Verschließen Sie den Einlass der Ölpumpe mit den Fingern und wenden Sie einen angegebenen Unterdruck an. Auf Luftlecks prüfen.
      8. Falls erforderlich, zerlegen Sie die Ölpumpe und prüfen Sie diese.
      9. Entfernen Sie die 4 Schrauben und trennen Sie den Kraftstoffpumpendeckel vom Kraftstoffpumpensitz.
      10. Entfernen Sie die Ventilplattenschraube vom Kraftstoffpumpengehäuse und entnehmen Sie die Ventilplatte.
      11. Drücken Sie den Kolben und die Membran nach unten und drehen Sie den Kraftstoffpumpensitz, um die Kerbe mit der Nut am Kolben auszurichten. Entfernen Sie den Rollenstift.
      12. Prüfen Sie, ob die Membran Risse aufweist, ob die Niete locker ist und ob die Ventilplatte beschädigt ist. Gegebenenfalls ersetzen.
      13. Gemäß den Schritten 8–10 die Ölpumpe in umgekehrter Reihenfolge zusammenbauen.

      Angegebener Druck: 50 kPa

      Detail des Ausbaus und der Prüfung der Kraftstoffpumpe

      Komponenten der Kraftstoffpumpe nach Demontage

      Prüfung des Filters

      Überprüfen Sie, ob das Filtersieb verstopft ist oder sich Fremdkörper darin befinden, und prüfen Sie, ob das Filtergehäuse beschädigt ist oder undicht ist.

      Falls erforderlich, mit Benzin reinigen oder ersetzen.

      Hinweis:

      Vor dem Wiederzusammenbau des Filtergehäuses Schmieröl auf den O-Ring auftragen.

      1. Ölfilterdeckel

      2. Filtersieb

      Prüfung von Filtergehäuse und Filtersieb

      Demontage und Prüfung der elektrischen Kraftstoffpumpe

      Demontage der elektrischen Kraftstoffpumpe

      1. Die Ölablassschraube des Ölbechers lösen und den Kraftstoff im Ölbecher in einen geeigneten Behälter ablassen.
      2. Die Kraftstoffleitung und die Kühlwasserleitung entfernen und den Kabelbaum trennen.
      3. Die Befestigungsschrauben der elektrischen Kraftstoffpumpe entfernen und die elektrische Kraftstoffpumpe vom Motor abnehmen.
      4. Die Rohrleitungsverbindung zwischen Kraftstoffkühler und elektrischer Kraftstoffpumpe trennen und den Kraftstoffkühler entfernen.
      5. 5 Linsenkopfschrauben mit Kreuzschlitz (M4 × 16) und die Gehäusebaugruppe der elektrischen Kraftstoffpumpe entfernen.
      6. Die Ölpumpenbaugruppe abziehen und die Ölpumpengelenkbaugruppe trennen.
      7. Das Ölpumpenfiltersieb an der Ölpumpenbaugruppe prüfen und reinigen.
      8. Die Gummimuffe am Ölpumpenauslass prüfen und ersetzen, falls sie gealtert, beschädigt oder rissig ist.
      9. Die Befestigungsschraube des Schwimmerstifts lösen und den Schwimmer entfernen.
      10. Das Leitblech entfernen (falls erforderlich).
      11. Die Ölbecherbaugruppe der elektrischen Kraftstoffpumpe prüfen und reinigen.
      12. Die Befestigungsschraube der Druckventil-Druckplatte lösen und das Druckregelventil entfernen.
      13. Den O-Ring des Druckregelventils prüfen; gegebenenfalls ersetzen.

      Demontagekomponenten der elektrischen Kraftstoffpumpe

      1. Nach der Inspektion die Teile reinigen und die elektrische Kraftstoffpumpe in umgekehrter Reihenfolge der Demontage einbauen.

      Hinweis: Verwenden Sie einen neuen Ölbecher-Dichtring; die Schrauben sollten gemäß dem angegebenen Drehmoment festgezogen werden!

      Prüfung der Kraftstoffleitung und des Kraftstofffilters

      1. Die Kraftstoffleitung auf Beschädigungen prüfen; falls vorhanden, ersetzen.
      2. Den Hochdruck-Kraftstofffilter auf Risse und freien Durchfluss prüfen; gegebenenfalls ersetzen.

      Prüfung der Kraftstoff-Common-Rail

      Überprüfen Sie die Kraftstoff-Common-Rail auf Dichtheit oder Risse und ersetzen Sie diese bei Bedarf.

      Motor

      Vorsichtsmaßnahmen

      Um ein versehentliches Starten während der Motorwartung zu vermeiden, treffen Sie bitte angemessene Schutzmaßnahmen, um das Zündsystem zu trennen. Entfernen Sie beispielsweise die Motor-Stopp-Sicherungsleine von der Notstoppschalter-Baugruppe, ziehen Sie den Zündkerzenstecker von der Zündkerze ab usw.

      Explosionszeichnung des Motors 1 von 7

      Explosionszeichnung des Motors 2 von 7

      Explosionszeichnung des Motors 3 von 7

      Explosionszeichnung des Motors 4 von 7

      Explosionszeichnung des Motors 5 von 7

      Explosionszeichnung des Motors 6 von 7

      Explosionszeichnung des Motors 7 von 7

      Kolbengleitbahn, Schwungradhalter und Schwungradabzieher, Ventilfeder-Kompressorsatz

      Spezialwerkzeuge für den Motor – Kolbengleitbahn, Schwungradhalter, Ventilfeder-Kompressor

      Spezialwerkzeuge für den Motor – Fühlerlehre

      Spezialwerkzeuge für den Motor – Ölfilterschlüssel

      Fühlerlehre, Ölfilterschlüssel

      Aufbau zur Prüfung des Kompressionsdrucks

      Kompressionsdruck prüfen

        1. Den Motor starten, 5 Minuten warm laufen lassen und dann ausschalten.
        1. Die Motor-Stopp-Sicherungsleine entfernen.
        1. Die Zündkerze entfernen und das Manometer an die Zündkerzenbohrung anschließen. Hinweis:

      Bevor Sie die Zündkerze entfernen, reinigen Sie die Vertiefung, in der die Zündkerze montiert ist, mit Druckluft, um zu verhindern, dass Staub oder andere Fremdkörper in den Zylinder gelangen.

        1. Die Drosselklappe vollständig öffnen, die Kurbelwelle mit dem Starter oder Anlasser drehen und den Zylinderdruck prüfen, wenn der Wert auf dem Manometer stabil ist.

      Hinweis:

      Bei Verwendung einer Fernbedienung das Drosselgestänge entfernen, den Drosselklappenhebel am Vergaser von Hand vollständig öffnen und den Druck prüfen.

        1. Wenn der gemessene Druck niedriger als der angegebene Wert ist oder if es Unterschiede zwischen den Zylindern gibt, geben Sie eine kleine Menge Öl in die Zylinder und messen Sie erneut. Kompressionsdruck: 840 kPa

      Hinweis:

      Falls der Zylinderdruck weiter ansteigt, prüfen Sie, ob Kolben und Kolbenring beschädigt sind. Gegebenenfalls ersetzen.

      Falls der Zylinderdruck nicht ansteigt, prüfen Sie Ventilspiel, Ventil, Ventilsitz, Zylinderlaufbuchse, Zylinderkopf und Zylinderkopfdichtung. Gegebenenfalls einstellen oder ersetzen.

      Der Außenbordmotor ist mit einem automatischen Dekompressor ausgestattet, daher können die Daten nicht sehr genau sein.

      Öldruck prüfen

      1. Den Motor starten, 5 Minuten warm laufen lassen und dann ausschalten.
      2. Den Öldruckschalter entfernen und ein Manometer anschließen.

      Hinweis:

      Verwenden Sie ein Manometer mit einem 1/8-Zoll-Gewindeadapter.

      • Öldruck testen. Öldruck (Referenzdaten): 230 kPa (60 °C, 950±50 U/min)

        Spezialwerkzeug

        Motor ausbauen

        1. Obere Abdeckung öffnen.
        2. Schwungradabdeckung entfernen.
        3. Gaskabel entfernen.
        4. Vergaser entfernen.
        5. Das Schwungrad mit Spezialwerkzeug entfernen.

        Schwungradhalter und -abzieher zum Motorausbau

        Schwungradhalter und Schwungradabzieher

        1. Die Scheibenfeder entfernen.
        2. Die Motor-Stopp-Schaltleitung und das Massekabel trennen.
        3. Kabelstecker entfernen.
        4. Die Magnetspule entfernen.
        5. Die Kabel der Batterie, des Anlassers, des Startrelais, des Trim-Relais, des Steuergerätesteckers und anderer elektrischer Komponenten abklemmen, das Massekabel trennen, die Wasserleitung trennen.
        6. Die Hochspannungszündspule, das ECU-Gerät, die Zündspule und die Zündkerze entfernen.
        7. Die Schrauben entfernen, die den Motor mit der Unterwassereinheit verbinden.
        8. Den Motor anheben und den Passstift entfernen.

        Riemenscheibe und Zahnriemen

        1. Das Schwungrad im Uhrzeigersinn drehen. Die Markierung „1“ an der angetriebenen Riemenscheibe mit der Markierung „▼“ am Zylinderkopf ausrichten.

        Hinweis:

        Drehen Sie das Schwungrad nicht gegen den Uhrzeigersinn, da dies das Ventilsystem beschädigen kann.

        1. Den Zahnriemen von der Seite der angetriebenen Riemenscheibe entfernen.

        Hinweis:

        Drehen Sie die Riemenscheibe nicht, falls der Zahnriemen nicht installiert ist, da sonst das Ventilsystem beschädigt wird.

        1. Die Schraube der angetriebenen Riemenscheibe entfernen, die angetriebene Riemenscheibe und die Scheibenfeder entfernen.

        Hinweis:

        Entfernen Sie die Schraube der angetriebenen Riemenscheibe mit dem Schwungradhalter.

        Drehen Sie die Nockenwelle nicht beim Lösen der Zahnriemenscheibe.

        1. Die Unterlegscheibe der Zahnriemenscheibe, die Zahnriemenscheibe und die Scheibenfeder entfernen.
        2. Riemenscheibe und Zahnriemen auf Risse, Schäden oder Verschleiß prüfen. Gegebenenfalls ersetzen.
          1. Installieren Sie die Scheibenfeder und die angetriebene Riemenscheibe. Richten Sie die Markierung „1“ an der angetriebenen Riemenscheibe mit der Markierung „▼“ am Zylinderkopf aus. Dann ziehen Sie die Schraube der angetriebenen Riemenscheibe vorübergehend fest.

          Hinweis:

          Drehen Sie die Riemenscheibe nicht, falls der Zahnriemen nicht installiert ist, da sonst das Ventilsystem beschädigt wird.

            1. Installieren Sie die Scheibenfeder und die Zahnriemenscheibe. Richten Sie die Kerbmarkierung an der Zahnriemenscheibe mit der Markierung „▼“ am Motorgehäuse aus.
            1. Einen neuen Zahnriemen so montieren, dass die Teilenummer des Zahnriemens aufrecht steht.

            Hinweis:

            Verdrehen, rotieren oder biegen Sie den Zahnriemen nicht, da er sonst beschädigt wird.

            Gießen Sie kein Öl oder Schmieröl auf den Zahnriemen.

            Drehen Sie die Riemenscheibe nicht gegen den Uhrzeigersinn, da dies das Ventilsystem beschädigen kann.

            1. Die Abdeckplatte der Zahnriemenscheibe montieren und die Mutter der Zahnriemenscheibe vorübergehend festziehen.
            2. Die Zahnriemenscheibe für 2 Umdrehungen im Uhrzeigersinn drehen, um den Durchhang des Zahnriemens zu beseitigen. Prüfen Sie, ob die Ausrichtungsmarkierungen fluchten.
            3. Ziehen Sie die Schrauben und Muttern fest.

            Anzugsdrehmoment: Schraube der angetriebenen Riemenscheibe 38 Nm

            Hinweis:

            Entfernen Sie die Schraube der angetriebenen Riemenscheibe mit dem Schwungradhalter.

            Ziehen Sie die Mutter der Zahnriemenscheibe mit einem Spezial-Steckschlüssel für Zahnriemenscheibenmuttern fest.

            Demontage und Prüfung

            Zylinderkopf

            Demontage

            1. Zylinderkopfdeckelschrauben entfernen.
            2. Die Zylinderkopfschrauben in umgekehrter Reihenfolge gemäß den nummerierten Symbolen auf dem Zylinderkopf entfernen.
            3. Den Zylinderkopf abnehmen und anschließend die Ölpumpe entfernen.
            4. Kipphebelwelle, Feder und Kipphebelbaugruppe entfernen.
            5. Hinweis:

            Lösen Sie vor dem Entfernen der Kipphebelwelle die Sicherungsmutter und stellen Sie die Einstellschraube in den entspannten Zustand.

            1. Die Einlass- und Auslassventile mit dem Ventilfeder-Kompressor ausbauen.

            Ventilfeder-Kompressor zum Ausbau von Einlass- und Auslassventilen

            Ventil und Ventilführung

            1. Überprüfen Sie die Breite der Ventildichtfläche; falls sie nicht innerhalb des vorgeschriebenen Bereichs liegt, den Ventilsitzring nacharbeiten.

            Breite der Dichtfläche:

            Einlassventil1,84 ~ 2,97 mm
            Auslassventil1,98 ~ 3,11 mm
            1. Prüfen Sie die Ventilkantenstärke T; ersetzen Sie das Ventil, falls es nicht dem angegebenen Wert entspricht.

            Ventilkantenstärke:

            Einlassventil0,6 ~ 1,0 mm
            Auslassventil0,7 ~ 1,1 mm

            Messung der Ventilkantenstärke und des Schaftdurchmessers

            1. Ventilschaftdurchmesser prüfen. Falls er nicht im vorgeschriebenen Bereich liegt, das Ventil ersetzen. Ventilschaftdurchmesser:
            2. Ventilschaftrundheit prüfen. Falls sie außerhalb des Grenzwerts liegt, das Ventil ersetzen.
            3. Messen Sie den Innendurchmesser der Ventilführung.
            Einlassventil5,48 ~ 5,49 mm
            Auslassventil5,46 ~ 5,47 mm

            Grenzwert für Ventilschaftrundheit: 0,03 mm

            Innendurchmesser der Ventilführung: 5,50 ~ 5,51 mm

            Hinweis:

            Messung des Innendurchmessers der Ventilführung

            Beim Austausch des Ventils unbedingt eine neue Ventilführung und eine neue Ventilschaftabdichtung verwenden.

            Ventilfeder

            1. Die freie Länge der Ventilfeder prüfen; ersetzen, falls sie kleiner als der angegebene Wert ist.
            2. Die Neigung der Ventilfeder prüfen; ersetzen, falls sie außerhalb des Grenzwerts liegt.

            Freie Länge: 40,0 mm

            Minimale freie Länge: 38,4 mm

            Neigungsgrenze: 1,7 mm

            Ventilkipphebel und Kipphebelwelle

            1. Kontaktfläche von Ventilkipphebel und Kipphebelwelle auf Verschleiß prüfen. Gegebenenfalls ersetzen.
            2. Messen Sie, ob der Innendurchmesser des Ventilkipphebels und der Außendurchmesser der Kipphebelwelle den angegebenen Werten entsprechen. Gegebenenfalls ersetzen.

            Innendurchmesser des Ventilkipphebels: 16,000 ~ 16,018 mm

            Außendurchmesser der Kipphebelwelle: 15,73 ~ 15,84 mm

            Nockenwelle

            1. Die Nockenabmessungen prüfen.

            Gegebenenfalls die Nockenwelle ersetzen.

            NockenhöheEinlass30,83~31,09 mm
            NockenhöheAuslass30,83~31,09 mm
            GrundkreisdurchmesserGrundkreisdurchmesser25,90~26,10 mm
            1. Die Rundheit der Nockenwelle prüfen. Gegebenenfalls ersetzen.
            2. Den Zapfendurchmesser der Nockenwelle und den Innendurchmesser der Wellenbohrung im Zylinderkopf prüfen. Gegebenenfalls ersetzen.
            3. Berechnen Sie das Nockenwellen-Ölspiel c (c = b - a) und ersetzen Sie diese, falls es nicht dem angegebenen Wert entspricht.

            Rundheitsgrenze: 0,03 mm

            Messung des Nockenwellen-Zapfendurchmessers und des Ölspiels

            Nockenwellenzapfen a: 36,935~36,955 mm

            Innendurchmesser der Zylinderkopf-Wellenbohrung b: 37,000~37,025 mm

            Nockenwelle oben: 0,06~0,10 mm

            Nockenwelle Mitte und hinten: 0,05~0,09 mm

            Hinweis:

            Nockenwelle und Zylinderkopf müssen zusammen ausgetauscht werden.

            Ölpumpe prüfen

            1. Die Befestigungsschraube der Ölpumpe entfernen und die Ölpumpe abnehmen.
            2. Den Ölpumpendeckel öffnen und das Spiel des Ölpumpenrotors wie gezeigt prüfen. Falls es nicht dem angegebenen Wert entspricht, ersetzen.

            a

            b

            Messung des Spiels des Ölpumpenrotors

            Spiel a zwischen Außenrotor und Gehäuse0,09~0,15 mm
            Spiel b zwischen Außenrotor und Innenrotor0,01~0,10 mm
            Spiel c zwischen Rotor und Deckel0,03~0,08 mm

            Dichtfläche von Zylinderkopf und Motorblock

            1. Ölkohleablagerungen aus dem Brennraum entfernen und auf Schäden prüfen.
            2. Die Ebenheit der Dichtfläche mit einem Lineal und einer Fühlerlehre prüfen. Falls sie nicht dem angegebenen Wert entspricht, ersetzen.

            Verzugsgrenze des Zylinderkopfs: 0,03 mm

            Ventilführung ersetzen

            1. Die Ventilführung in Richtung des Brennraums herausschlagen.
            2. Die neue Ventilführung von der Oberseite des Zylinderkopfs her einschlagen.

            Hinweis:

            Vor dem Einbau Öl auf die Oberfläche der Ventilführung auftragen.

            1. Den Innendurchmesser der Führung mit einer Reibahle auf den angegebenen Wert aufreiben.

            Innendurchmesser der Ventilführung: 5,50 ~ 5,518 mm

            Hinweis:

            Drehen Sie die Reibahle beim Herausnehmen nicht gegen den Uhrzeigersinn.

            Ventilsitzring prüfen

            1. Ölkohle vom Ventil entfernen.
            2. Eine dünne Schicht Farbe gleichmäßig auf die Dichtfläche des Ventilsitzrings auftragen.
            3. Das Ventil mit dem Ventileinschleifwerkzeug auf den Ventilsitz einschleifen.
            4. Die Breite der Ventildichtfläche messen.

            Die Farbe bleibt an der Ventildichtfläche haften.

            Falls Ventil und Ventilsitzring nicht korrekt passen oder die Breite der Dichtfläche nicht dem angegebenen Wert entspricht, den Ventilsitz nacharbeiten.

            Falls die Kontaktfläche ungleichmäßig ist, die Ventilführung ersetzen.

            Breite der Einlass- und Auslassventildichtfläche: 0,9 ~ 1,1 mm

            Ventilsitzring nachbearbeiten

            1. Das Ventil mit einem 45°-Ventilsitzringfräser nachbearbeiten und die Breite der Dichtfläche anpassen.

            Den Fräser im Uhrzeigersinn drehen, bis die Oberfläche des Sitzrings glatt ist.

            1. Falls die Ventildichtfläche zu breit ist und in der Mitte der Ventilfläche liegt, die Oberkante des Sitzrings mit einem 30°-Fräser und die Unterkante des Sitzrings mit einem 60°-Fräser nachbearbeiten und die Breite der Dichtfläche anpassen.
            2. Falls die Ventildichtfläche zu schmal ist und an der Oberkante der Ventilfläche liegt, die Oberkante des Sitzrings mit einem 30°-Fräser nachbearbeiten und die Breite der Dichtfläche mit einem 45°-Werkzeug (falls vorhanden) anpassen.
            3. Falls die Ventildichtfläche zu schmal ist und an der Unterkante der Ventilfläche liegt, die Unterkante des Sitzrings mit einem 60°-Fräser nachbearbeiten und die Breite der Dichtfläche mit einem 45°-Fräser (falls vorhanden) anpassen.
            4. Eine dünne Schicht Schleifpaste gleichmäßig auf den Ventilsitzring auftragen und das Ventil mit einem

            Nachbearbeitung des Ventilsitzrings mit 45-Grad-Fräser

            Nachbearbeitung des Ventilsitzrings mit 30- und 60-Grad-Fräsern

            Verwendung des Ventileinschleifwerkzeugs

            Ventileinschleifwerkzeug einschleifen.

            1. Die restliche Schleifpaste entfernen.
            2. Die Breite der Ventildichtfläche erneut prüfen.

            Hinweis:

            Schneiden Sie das Ventil nicht übermäßig ab und drehen Sie den Fräser gleichmäßig mit einer nach unten gerichteten Kraft von 40 bis 50 N.

            Achten Sie darauf, dass keine Schleifpaste an den Ventilschaft oder die Ventilführung gelangt.

            Ventil einbauen

            1. Eine neue Ventilschaftabdichtung einbauen und Motoröl auf die Ventilführung auftragen.
            2. Ventil, Ventilfederteller, Ventilfeder und Federsitz nacheinander einbauen.
            3. Die Ventilfeder mit dem Ventilfeder-Kompressor zusammendrücken und die Ventilkeile einbauen.
            4. Vorsichtig mit einem Kunststoff- oder Gummihammer auf den Ventilfedersitz klopfen, um die Keile zu sichern.

            Zylinderkopf zusammenbauen

            1. Einen neuen Wellendichtring mit dem Spezialwerkzeug einbauen.
            2. Die Nockenwelle in Richtung der Ölpumpe in den Zylinderkopf einsetzen.
            3. Prüfen, ob die Keilwellenposition zur Zylinderdichtfläche zeigt. Falls erforderlich, Anpassungen vornehmen.
            4. Die Kipphebelbaugruppe, Feder und Kipphebelwelle einbauen.
            5. Die Ölpumpe zusammenbauen.

            Hinweis:

            Stellen Sie sicher, dass die Markierung am Außenrotor zum Ölpumpendeckel zeigt.

            1. Die Ölpumpenantriebswelle und die Nockenwellenstifte ausrichten und die Ölpumpe einbauen.

            Hinweis:

            Stellen Sie vor dem Einbau der Ölpumpe sicher, dass der Ölweg frei ist, und füllen Sie die Ölpumpe mit Öl.

            Kurbelgehäuse-Demontage

            1. Den Ölfilter mit einem Spezialwerkzeug entfernen.

            Hinweis:

            Legen Sie einen Lappen unter den Ölfilter.

            Ölfilterausbau mit Filterschlüssel

            Filterschlüssel

            1. Entfernen Sie die Schrauben in umgekehrter Reihenfolge gemäß der Seriennummer am Rand der Schraubbohrung auf der Auslassabdeckplatte.

            Reihenfolge zum Entfernen der Schrauben der Auslassabdeckplatte

            1. Thermostatdeckel, Auslassabdeckung, Dichtung und Passstift entfernen. Die Auslassabdeckung auf Risse, Verformungen oder Korrosion prüfen. Gegebenenfalls ersetzen.
            2. Die Schrauben am Gehäuse in umgekehrter Reihenfolge gemäß der Seriennummer am Rand der Schraubbohrung am Motorsockel entfernen und den Motorsockel abnehmen.
            3. Die Pleuelschrauben und den Pleueldeckel entfernen, die Kurbelwelle ausbauen und anschließend die Pleuel- und Kolbenbaugruppe herausnehmen.
            4. Die Kolbenbolzensicherung mit einer Zange entfernen, dann den Kolbenbolzen und den Kolben abnehmen.
            5. Wellendichtring, Passstift und Lagerschale entfernen.

            Kolben

            • Messen Sie den Außendurchmesser des Kolbens am angegebenen Messpunkt. Falls er nicht dem angegebenen Wert entspricht, ersetzen.
            1. Den Innendurchmesser der Kolbenbolzenbohrung prüfen. Falls er nicht dem angegebenen Wert entspricht, ersetzen. Innendurchmesser des Kolbenbolzensitzes: 16,002 ~ 16,008 mm

            Kolbendurchmesser: 64,930 ~ 64,945 mm

            Messpunkt ○ a: 3 mm

            Zylinderbohrung

            1. Messen Sie den Kolbenaußendurchmesser an den angegebenen Messpunkten ○ 1 ○ 2 ○ 3 . Messen Sie an jedem Messpunkt die Durchmesser parallel zur Kurbelwellenrichtung D1, D3 und D5 sowie senkrecht zur Kurbelwellenrichtung D2, D4 und D6.

            Höhe der Messpunkte: ○ 1 20 mm; ○ 2 60 mm; ○ 3 100 mmZylinderbohrung: 65,000 ~ 65,013 mm

            Messpunkte und Richtungen der Zylinderbohrung

            1. Berechnen Sie die Konizitäts- und Rundheitsgrenzwerte. Wenn diese die angegebenen Werte überschreiten, ersetzen Sie das Kurbelgehäuse.

            Konizitätsgrenzwert: 0,08 mm (D1-D5, D2-D6)

            Rundheitsgrenzwert: 0,05 mm (D2-D1, D6-D5)

            Außendurchmesser des Kolbenbolzens

            Prüfen Sie den Außendurchmesser des Kolbenbolzens; wenn er nicht dem angegebenen Wert entspricht, ersetzen Sie ihn. Außendurchmesser des Kolbenbolzens: 15,965 ~ 15,970 mm

            Kolbenring

            1. Prüfen Sie die Querschnittsmaße der Kolbenringe. Wenn diese nicht dem angegebenen Wert entsprechen, ersetzen Sie sie.
            2. Drücken Sie den Kolbenring parallel zum Kolben bis zum angegebenen Messpunkt (20 mm von der Trennfläche entfernt) in den Zylinder.
              DickeQuerschnittsbreite
              Oberer Ring1,17 ~ 1,19 mm2,39 ~ 2,41 mm
              Zweiter Ring1,47 ~ 1,49 mm2,49 ~ 2,51 mm
              Ölabstreifring2,34 ~ 2,46 mm2,75 mm

              Messung der Kolbenringquerschnittsmaße

              1. Messen Sie das Stoßspiel des Kolbenrings mit einer Fühlerlehre; wenn es nicht dem angegebenen Wert entspricht, ersetzen Sie ihn.

              Stoßspiel (bei Einbau): Oberer Ring 0,15 ~ 0,30 mm

              Zweiter Ring 0,30 ~ 0,50 mm

              Ölabstreifring 0,20 ~ 0,70 mm

              1. Montieren Sie den Kolbenring am Kolben und messen Sie das Flankenspiel zwischen dem Kolbenring und der Kolbenringnut mit einer Fühlerlehre; wenn es nicht dem angegebenen Wert entspricht, ersetzen Sie ihn.

              Angegebenes Spiel: Oberer Ring 0,02 ~ 0,06 mm

              Zweiter Ring 0,02 ~ 0,06 mm

              Ölabstreifring 0,04 ~ 0,18 mm

              Innendurchmesser des Pleuelauges (kleines Ende)

              Messen Sie den Innendurchmesser des kleinen Endes. Wenn er nicht dem angegebenen Wert entspricht, ersetzen Sie es.

              Innendurchmesser des kleinen Endes: 15,985 ~ 15,998 mm

              Axialspiel des Pleuelfußes (großes Ende)

              Messen Sie das Axialspiel am großen Ende. Wenn es nicht dem angegebenen Wert entspricht, ersetzen Sie das Pleuel oder die Kurbelwelle oder beides. Axialspiel am großen Ende: 0,05 ~ 0,22 mm

              Pleuelschrauben prüfen

              Prüfung des Gewindedurchmessers der Pleuelschraube

              1. Prüfen Sie den Gewindedurchmesser der Pleuelschraube an der in der Abbildung gezeigten Position.
              2. Berechnen Sie die Durchmesser-Differenz der zwei Gewinde; wenn sie nicht dem angegebenen Wert entspricht, ersetzen Sie sie.

              Detail Pleuelschraubenmessung

              Gewindedurchmesser-Differenz der Pleuelschraube: 0 ~ 0,1 mm

              Kurbelwelle

              1. Messen Sie den Kurbelwellen-Hauptlagerdurchmesser, den Hubzapfendurchmesser und die Hubzapfenbreite. Wenn diese nicht dem angegebenen Wert entsprechen, ersetzen Sie die Kurbelwelle.
              2. Prüfen Sie den Rundlauf der Kurbelwelle; wenn er den angegebenen Wert überschreitet, ersetzen Sie sie.
              Durchmesser des Kurbelwellenlagers42,984~43,000 mm
              Hubzapfendurchmesser32,984~33,000 mm
              Hubzapfenbreite21,000~21,070 mm

              Kurbelwellen-Rundlaufmessung

              Kurbelwellen-Rundlaufgrenzwert: 0,04 mm

              Hubzapfen-Laufspiel

              1. Legen Sie einen Kunststoff-Messstreifen (Plastigage) auf den Hubzapfen, parallel zur Kurbelwelle.
              2. Montieren Sie das Pleuel und die Lagerschalen auf dem Hubzapfen.
              3. Ziehen Sie die Pleuelschrauben mit dem angegebenen Drehmoment an.
              4. Entfernen Sie das Pleuel und messen Sie die Breite des gedrückten Messstreifens; wenn sie den angegebenen Wert überschreitet, ersetzen Sie die Pleuellagerschalen.

              Anzugsdrehmoment: 1. Durchgang 6 Nm, 2. Durchgang 17 Nm

              Laufspiel: 0,020 ~ 0,044 mm

              Hinweis:

              Drehen Sie das Pleuel nicht, bis die Messung abgeschlossen ist.

              Hauptlager-Laufspiel

              1. Reinigen Sie die Lagerschale, das Hauptlager und die Montageflächen am Motorblock und der Motorbasis.
              2. Montieren Sie die Lagerschalen und die Kurbelwelle im Motorblock.
              3. Legen Sie einen Kunststoff-Messstreifen auf das Hauptlager, parallel zur Kurbelwelle.

              Hinweis:

              Legen Sie den Kunststoff-Messstreifen nicht auf die Ölbohrung des Hauptlagers.

              1. Montieren Sie die Lagerschale in der Motorbasis und die Motorbasis am Motorblock.
              2. Ziehen Sie die Schrauben in der nummerierten Reihenfolge auf der Motorbasis mit dem angegebenen Drehmoment an.

              Anzugsdrehmoment:

              Erster DurchgangM815 Nm
              Zweiter DurchgangM830 Nm
              Erster DurchgangM66 Nm
              Zweiter DurchgangM612 Nm
              1. Entfernen Sie die Motorbasis und messen Sie die Breite jedes Kunststoff-Messstreifens; wenn sie den angegebenen Wert überschreitet, ersetzen Sie die Lagerschalen.

              Laufspiel: 0,012 ~ 0,052 mm

              Hinweis:

              Drehen Sie die Kurbelwelle nicht, bis die Messung abgeschlossen ist.

              Motorblock und Motorbasis

              1. Prüfen Sie, ob Motorblock und Basis Risse, Schäden oder Korrosion aufweisen; falls ja, ersetzen.
              2. Prüfen Sie den Kühlwasserkanal auf Ölrückstände oder Verstopfungen; falls ja, reinigen.

              Wiedereinbau

              Kolben und Pleuel zusammenbauen

              Montieren Sie Kolben, Pleuel, Kolbenbolzen und Kolbenbolzenclips.

              Hinweis:

              Achten Sie beim Einbau darauf, dass die Markierung am Pleuel und die Markierung auf dem Kolbenboden auf derselben Seite liegen.

              Kolbenringe montieren

              1. Montieren Sie die Kolbenringe in der Reihenfolge: Ölabstreifring, zweiter Ring und oberer Ring.

              Hinweis:

              Achten Sie beim Einbau des zweiten Rings darauf, dass die Markierung zum Kolbenboden zeigt.

              • Position der Kolbenringstöße: Ölabstreifring unterer Haltering 1, Ölabstreifring-Federring 2, Ölabstreifring oberer Haltering 3, Zweiter Ring 4, Oberer Ring 5.

              Kolben einbauen:

              Montieren Sie den Kolben mit einer Kolbenführung.

              Stellen Sie sicher, dass die „UP“-Markierung auf dem Kolbenboden zum Schwungrad zeigt.

              Hinweis:

              Tragen Sie beim Einbau Öl auf die Seiten des Kolbens und die Kolbenringe auf.

              Kurbelwelle einbauen

              1. Montieren Sie die Lagerschalen im Motorblock.

              Hinweis:

              Setzen Sie die Nase der Lagerschale in die Nut des entsprechenden Teils im Motorblock ein.

              1. Setzen Sie die Kurbelwelle in den Motorblock ein und montieren Sie die Öldichtung.

              Hinweis:

              Tragen Sie vor dem Einbau Öl auf die Innenseite der Öldichtung auf.

              1. Montieren Sie den Pleueldeckel am Pleuel und ziehen Sie die Schrauben in zwei Durchgängen mit dem angegebenen Drehmoment an.

              Anzugsdrehmoment: 1. Durchgang 6 Nm, 2. Durchgang 17 Nm

              Hinweis:

              Richten Sie den Pleueldeckel an der Markierung am Pleuel aus. Tragen Sie vor dem Einbau Öl auf die Pleuelschrauben auf.

              Positionierungsdiagramm der Kolbenringstöße

                Kurbelwellen- und Pleuelbaugruppe

                Hinweis:

                Tragen Sie vor dem Einbau Öl auf die Laufflächen auf. Tragen Sie vor dem Einbau Öl auf die Schrauben auf.

                1. Montieren Sie den Ölfilter mit Spezialwerkzeugen und ziehen Sie ihn mit dem angegebenen Drehmoment fest.

                Anzugsdrehmoment: 18 Nm

                Hinweis:

                Spritzen Sie vor dem Einbau Öl in den Ölkanal.

                1. Montieren Sie die Auspuffabdeckung, das Thermostat und den Thermostatdeckel.

                Ziehen Sie diese in der auf der Auspuffabdeckung markierten Reihenfolge zweimal mit dem angegebenen Drehmoment an.

                Motor zusammenbauen

                1. Tragen Sie Dichtmittel auf die Stoßfläche der Motorbasis auf und montieren Sie den Passstift und die Motorbasis. Ziehen Sie die Schrauben zweimal in der auf der Basis markierten Reihenfolge an.

                Anzugsdrehmoment:

                Erster DurchgangM815 Nm
                Zweiter DurchgangM830 Nm
                Erster DurchgangM66 Nm
                Zweiter DurchgangM612 Nm

                Anzugsdrehmoment: 1. Durchgang 6 Nm, 2. Durchgang 12 Nm

                1. Montieren Sie den Passstift, die Zylinderkopfdichtung und die Zylinderkopfbaugruppe.
                2. Prüfen Sie die Position der Scheibenfeder-Nut an der Nockenwelle.
                3. Ziehen Sie die Zylinderkopfschrauben in der auf dem Zylinderkopf markierten Reihenfolge in zwei Durchgängen fest.

                Angegebenes Drehmoment:

                Erster DurchgangM923 Nm
                Zweiter Durchgang46 Nm
                Erster Durchgang6 Nm
                Zweiter DurchgangM612 Nm

                Hinweis:

                Es ist strengstens untersagt, alte Zylinderkopfdichtungen wiederzuverwenden.

                1. Montieren Sie die Zahnriemenscheiben, den Zahnriemen und das Entlüfterrohr.

                Hinweis:

                Achten Sie beim Einbau des Zahnriemens darauf, dass die Markierungen auf der angetriebenen Riemenscheibe mit der „▼“-Markierung am Zylinderkopf fluchten; stellen Sie sicher, dass die Markierung auf der Kurbelwellen-Zahnriemenscheibe mit der Markierung „▼“ am Gehäuse fluchtet.

                1. Ventilspiel einstellen.
                2. Montieren Sie den Zylinderkopfdeckel und ziehen Sie die Schrauben in der darauf markierten Reihenfolge fest.
                3. Montieren Sie die Komponenten des elektrischen Systems in umgekehrter Reihenfolge der Demontage.
                4. Schließen Sie die Kabel des elektrischen Systems an.
                5. Montieren Sie das Kraftstoffsystem.

                Obere Haube

                Demontage-Schema

                Demontage-Schema obere Haube

                Demontage und Inspektion

                1. Entfernen Sie die Gummi-Dichtstreifen.
                2. Entfernen Sie die Schrauben der oberen Haube.
                3. Nehmen Sie die obere Haube ab.
                4. Entfernen Sie den Sicherungshaken und den Haken.
                5. Prüfen Sie die obere Haube auf Risse oder Schäden. Bei Bedarf ersetzen.
                6. Prüfen Sie den Gummi-Dichtstreifen auf Risse oder Schäden. Bei Bedarf ersetzen.
                7. Prüfen Sie die Schalldämpferabdeckung der Haube auf Risse oder Schäden. Bei Bedarf ersetzen.
                8. Prüfen Sie den Sicherungshaken und den Haken auf Risse, Verformung oder Schäden. Bei Bedarf ersetzen.

                Untere Haube (Wanne)

                Demontage-Schema

                Demontage-Schema untere Haube 1 von 3

                Modell mit Pinnensteuerung

                Demontage-Schema untere Haube 2 von 3 - Pinnenmodell

                Demontage-Schema untere Haube 3 von 3

                Demontage und Inspektion

                1. Entfernen Sie die Gummischottwand, die Wellenmuffe und die Gaszugmuffe. Entfernen Sie die Zündkabelbaugruppe.
                2. Entfernen Sie die Schrauben der kleinen Abdeckplatte der unteren Haube, nehmen Sie die Platte ab und entfernen Sie den quadratischen Gummi-Dichtstreifen. Entfernen Sie die Halterung des Auslasses und die rechteckige Gummischottwand.
                3. Entfernen Sie die Schraube des Haubenverriegelungsgriffs und nehmen Sie den Haubenverriegelungsgriff und den Verriegelungsblock ab.
                4. Entfernen Sie die Nylonbuchsen A und B des Haubenverriegelungsgriffs.
                5. Entfernen Sie die Wellscheibe.
                6. Trennen Sie den Gassteuerzug und entfernen Sie den Gasbetätiger. Entfernen Sie die Kabelhalterung. (Pinnensteuerung: Entfernen Sie den Kabelstecker A und den Gasbetätiger. Entfernen Sie die Kabelhalterung.)
                7. Entfernen Sie die Schalthebelstütze, die Schalthebelbaugruppe und den Bremskipphebel. Entfernen Sie die Getriebefederplatte.
                8. Prüfen Sie die untere Haube auf Risse oder Schäden. Bei Bedarf ersetzen.
                9. Prüfen Sie den Haubenverriegelungsgriff und den Verriegelungsblock auf Risse oder Schäden. Bei Bedarf ersetzen.
                10. Prüfen Sie die Wellscheibe und die Nylonbuchse A des Verriegelungsgriffs auf Risse oder Schäden. Bei Bedarf ersetzen.
                11. Prüfen Sie, ob der Gasbetätiger Risse oder Schäden aufweist. Bei Bedarf ersetzen.
                12. Prüfen Sie die Schalthebelbaugruppe auf Verbiegung, Verformung oder Schäden. Bei Bedarf ersetzen.
                13. Bei Pinnen- und Elektrostart-Modellen: Prüfen Sie, ob der Kipphebel des Mikroschalters abgenutzt ist; prüfen Sie die Leitfähigkeit des Mikroschalters. Prüfen Sie, ob das Lenkgestänge verbogen oder verformt ist. Bei Bedarf ersetzen.

                Steuergriff

                Demontage-Schema

                Demontage-Schema Steuergriff

                Demontage und Inspektion

                  1. Entfernen Sie die Griffhalterung, den Schalthebel und den Steuergriff.
                  1. Entfernen Sie die Gaszugbaugruppe.
                  1. Entfernen Sie den Splint und den Widerstandseinstellknopf.
                  1. Entfernen Sie den Gasdrehgriff.
                  1. Entfernen Sie die Gaszug-Halteplatte und den Gashebel.
                  1. Entfernen Sie den Motor-Notstoppschalter.
                  1. Prüfen Sie, ob das Schaltgestänge verbogen oder verformt ist. Bei Bedarf ersetzen.
                  1. Prüfen Sie den Steuergriff auf Risse oder Schäden. Bei Bedarf ersetzen.
                  1. Prüfen Sie den Verschleißschutzring des Griffs und die Wellscheibe auf Risse oder Schäden. Bei Bedarf ersetzen.
                  1. Prüfen Sie, ob die Züge in der Gaszugbaugruppe abgenutzt oder gebrochen sind. Bei Bedarf ersetzen.
                  1. Prüfen Sie, ob der Gashebel verbogen oder beschädigt ist. Falls ja, ersetzen.
                  1. Prüfen Sie die Leitfähigkeit des Motor-Notstoppschalters; wenn sie nicht dem Standard entspricht, ersetzen.

                Sicherungsplatte entfernt: Leitend (Durchgang)

                Sicherungsplatte eingesetzt: Nicht leitend

                Schalterknopf gedrückt: Leitend (Durchgang)

                Leitfähigkeitsprüfung Motor-Notstoppschalter

                Schaft und Halterung

                Demontage-Schema Schaft und Halterung 1 von 4

                Demontage-Schema Schaft und Halterung 2 von 4

                Demontage-Schema Schaft und Halterung 3 von 4

                Demontage-Schema Schaft und Halterung 4 von 4

                Demontage und Inspektion der Halterung

                1. Entfernen Sie die linke und rechte Dämpferabdeckung sowie die linke und rechte Dämpfer- und Doppelloch-Dämpferbefestigungsmuttern.
                2. Entfernen Sie Schaft, Ölwanne und Auspuffkrümmer-Sitz als Ganzes von der Halterung.
                3. Entfernen Sie die Klemmutter der Halterung und die Klemmschrauben.
                4. Trennen Sie das Erdungskabel und entfernen Sie die Klemmhalterung.
                5. Entfernen Sie den Splint Φ2×12 und den Sicherungsring 9, und entfernen Sie die lange Welle des Verriegelungsrahmens und die kurze Welle des Außenrahmens.
                6. Entfernen Sie den Innen- und Außenrahmen des Halterahmens.
                7. Ziehen Sie die Lenkungsträgerbaugruppe heraus und entfernen Sie Ringdichtung, Buchse und O-Ring.
                8. Prüfen Sie die Schwenkhalterung und die Klemmhalterung auf Risse oder Schäden. Bei Bedarf ersetzen.
                9. Prüfen Sie Buchse und Ringdichtung; bei Schäden oder Rissen ersetzen.
                10. Prüfen Sie die Halterahmen-Baugruppen A & B auf Verformung oder Schäden. Bei Bedarf ersetzen.
                11. Prüfen Sie die Gummi-Elemente der linken und rechten Dämpfer auf Alterung, Rissbildung oder Ablösung. Bei Bedarf ersetzen.

                Demontage und Inspektion des Schafts

                1. Lassen Sie das Öl ab.
                2. Entfernen Sie die Befestigungsschrauben am Schaft und Unterwasserteil und nehmen Sie den Schaft ab.
                3. Entfernen Sie den Auspuffkrümmerblock und die Ölwanne.
                4. Entfernen Sie die Grobfilterbaugruppe und die Grobfilterhalterung vom Auspuffkrümmer-Sitz.
                5. Entfernen Sie Auspuffkrümmer, Ölablassschraube, Gummimuffe der Ölablassöffnung, Auspuffkrümmer-Gummimuffen A & B sowie den Auspuffkrümmerblock von der Ölwanne.
                6. Entfernen Sie den Doppelloch-Dämpfer, das Auspuff-Trennblech, den Rundgummiring des Wasserrohrs und das Wasserrohr.
                7. Prüfen Sie das Schaftgehäuse und die Ölwanne auf Risse oder Schäden. Bei Bedarf ersetzen.
                8. Prüfen Sie den Auspuffkrümmer auf Risse oder Schäden. Bei Bedarf ersetzen.
                9. Prüfen Sie den Auspuffrohr-Dichtring und die Auspuffkrümmer-Gummimuffen A & B auf Alterung und Rissbildung. Bei Bedarf ersetzen.

                Komponenten des Schaftgehäuses und des Auspuffkrümmers

                Demontage

                1. Kippen Sie den Außenbordmotor vollständig nach oben und setzen Sie ihn in der Kippbegrenzungswelle ab, um den Motor zu stützen.
                2. Entfernen Sie den Sicherungsring 9 und den Kippscharnierstift.
                3. Entfernen Sie die Schrauben und die hydraulische Positionierungswelle.
                4. Entfernen Sie die manuelle Zylinderbaugruppe.

                Manuelle Kippvorrichtung

                Demontage-Schema

                Demontage-Schema manuelle Kippvorrichtung

                Demontage

                1. Kippen Sie den Außenbordmotor vollständig nach oben und setzen Sie ihn in der Kippbegrenzungswelle ab, um den Motor zu stützen.
                2. Entfernen Sie den Sicherungsring 9 und den Kippscharnierstift.
                3. Entfernen Sie die Schrauben und die hydraulische Positionierungswelle.
                4. Entfernen Sie die manuelle Zylinderbaugruppe.

                Ölstand prüfen

                1. Positionieren Sie die hydraulische Kippvorrichtung vertikal und fixieren Sie sie.
                2. Schließen Sie das Kabel des Kippmotors an die Batterie an.
                3. Fahren Sie die Druckstange vollständig aus, entfernen Sie die Ölschraube und kontrollieren Sie den Ölstand.

                Hinweis:

                Der Ölstand sollte an der Kante der Ölbohrung liegen.

                Position der Ölablassschraube an der hydraulischen Kippvorrichtung

                1. Ölablassschraube
                2. Falls erforderlich, Öl bis zur Kante der Ölbohrung nachfüllen.
                3. Montieren und ziehen Sie die Ölablassschraube fest.

                Angegebenes Drehmoment: 6,5 Nm

                Entlüften Sie die Ölleitung der hydraulischen Kippvorrichtung. Entlüften Sie nach dem Olauffüllen die überschüssige Luft aus dem Öl.

                1. Schließen Sie das Kabel des Kippmotors an die Batterie an.
                2. Fahren Sie die Druckstange vollständig aus.
                3. Vertauschen Sie die Plus- und Minuskabel-Verbindungen.
                4. Fahren Sie die Druckstange vollständig ein.
                5. Wiederholen Sie die Schritte 1 bis 4, um die Druckstange 4 bis 5 Mal auf und ab zu bewegen.
                6. Fahren Sie die Druckstange vollständig aus, entfernen Sie die Ölschraube und kontrollieren Sie den Ölstand.
                7. Wiederholen Sie ggf. die obigen Schritte, bis der Ölstand korrekt ist.
                8. Montieren und ziehen Sie die Ölablassschraube fest.

                Angegebenes Drehmoment: 6,5 Nm

                Falls die hydraulische Kippvorrichtung am Außenbordmotor montiert ist und entlüftet werden muss, befolgen Sie bitte diese Schritte:

                1. Drehen Sie das manuelle Ventil gegen den Uhrzeigersinn bis zum Anschlag.
                2. Manuelles Ventil.
                3. Kippen Sie den Außenbordmotor vollständig nach oben und lassen Sie ihn dann durch seine eigene Schwerkraft nach unten; wiederholen Sie dies 4 bis 5 Mal.
                4. Drehen Sie das manuelle Ventil im Uhrzeigersinn bis zum Anschlag.
                5. Warten Sie 5 Minuten, damit sich das Öl stabilisieren kann.
                6. Drücken und halten Sie den Kippschalter, bis der Außenbordmotor vollständig gekippt ist.
                7. Warten Sie 5 Minuten, damit sich das Öl stabilisieren kann.
                8. Entfernen Sie die Ölablassschraube und kontrollieren Sie den Ölstand.
                9. Wiederholen Sie ggf. die obigen Schritte, bis der Ölstand korrekt ist.
                10. Montieren und ziehen Sie die Ölablassschraube fest.

                Position des manuellen Ventils an der hydraulischen Kippvorrichtung

                Angegebenes Drehmoment: 6,5 Nm

                Unterwasserteil

                Demontage-Schema

                Demontage-Schema Unterwasserteil 1 von 2

                Demontage-Schema Unterwasserteil 2 von 2

                Demontage und Inspektion

                1. Entfernen Sie das Wasserrohr.
                2. Entfernen Sie das Pumpengehäuse.
                3. Entfernen Sie das Impellerrad und das Pumpeninnengehäuse.
                4. Entfernen Sie die Scheibenfeder und die Außenplatte.
                5. Prüfen Sie das Pumpengehäuse und die Außenplatte auf Risse, Verformungen oder Schäden. Bei Bedarf ersetzen.
                6. Prüfen Sie das Pumpeninnengehäuse und das Impellerrad auf Risse, Verformung, Brandspuren oder Verschleiß. Bei Bedarf ersetzen.
                7. Lassen Sie das Getriebeöl ab. Entfernen Sie den Splint.
                8. Legen Sie ein Stück Holz zwischen die Anti-Kavitationsplatte und den Propeller, um ein freies Drehen des Propellers zu verhindern. Entfernen Sie die Kronenmutter, die Anode und den Wasserzulauf.
                9. Entfernen Sie den Propeller und den Distanzblock.
                10. Entfernen Sie die Anode.
                11. Entfernen Sie den Gehäusedeckel des Unterwasserteils. Entfernen Sie den Rückwärtsgang und die Distanzscheibe sowie die Öldichtung.
                12. Entfernen Sie die Propellerwellenbaugruppe.
                13. Entfernen Sie den Schaltkolben.
                14. Entfernen Sie den Kupplungsring, den Kupplungsbolzen und die Klauenkupplung. Entfernen Sie die Kupplungsfeder.
                15. Entfernen Sie das Öldichtungsgehäuse A.
                16. Entfernen Sie die Ritzelmutter mit einem Keilwellenschlüssel und nehmen Sie die Antriebswelle heraus.
                17. Entfernen Sie den Schaltnocken und den Vorwärtsgang.

                Detail Demontage Schaltnocken und Vorwärtsgang

                Entfernen Sie die Abdeckplatte des Schaltnockens und nehmen Sie den Schaltnocken heraus. Entfernen Sie den Vorwärtsgang (CD/CT).

                1. Entfernen Sie das Nadellager aus dem Unterwasserteil.
                2. Entfernen Sie die Öldichtung aus dem Öldichtungsgehäuse A und das Lager vom Vorwärtsgang.

                Propellerwelle und Kupplungsklaue

                1. Prüfen Sie die Klauenkupplung; bei Bruch oder Schäden ersetzen.
                2. Prüfen Sie die Propellerwelle; bei Verschleiß oder Verbiegung ersetzen.

                Kupplungsklaue montieren

                1. Setzen Sie die Kupplungsfeder in die Bohrung am Ende der Propellerwelle ein.
                2. Montieren Sie die Klauenkupplung. Die Markierung „F“ oder „●“ muss zum Vorwärtsgang zeigen. Fixieren Sie den Kupplungsbolzen.
                3. Fixieren Sie den Kupplungsring und den Schaltkolben.

                Einbau der Klauenkupplung auf der Propellerwelle

                Gehäusedeckel des Unterwasserteils

                1. Prüfen Sie das Lager auf Rost und darauf, ob beim Drehen Geräusche auftreten; falls ja, ersetzen.
                2. Entfernen Sie das Lager und die Öldichtung mit einem Lagerabzieher.

                Hinweis:

                Entfernen Sie das Lager nur, wenn es ersetzt werden muss.

                1. Entfernen Sie das Nadellager mit Spezialwerkzeug.

                Hinweis:

                Verwenden Sie beim Wiedereinbau der Öldichtung und des Nadellagers neue Teile.

                1. Reinigen Sie den Gehäusedeckel mit einer weichen Bürste und Lösungsmittel.
                2. Prüfen Sie den Gehäusedeckel; bei Rissen oder Schäden ersetzen.

                Öldichtung und Lager des Gehäusedeckels montieren

                1. Montieren Sie die Öldichtung.
                2. Setzen Sie das neue Lager auf den Rückwärtsgang.

                Hinweis:

                Verwenden Sie Spezialwerkzeuge zum Einbau der Öldichtung und des Lagers. Achten Sie auf Einbaurichtung und Tiefe. Stellen Sie sicher, dass die Herstellermarkierung des Lagers zum Rückwärtsgang zeigt.

                Einbautiefe:

                Werkzeug für Nadellager-Einbau am Gehäusedeckel des Unterwasserteils

                NadellagerNadellager31,0~31,5 mm
                ÖldichtungTiefe 113,0~13,5 mm
                ÖldichtungTiefe 26,0~6,5 mm

                Lager-Einbau am Gehäusedeckel des Unterwasserteils

                Öldichtung-Einbau am Gehäusedeckel mit Spezialwerkzeug

                Werkzeug für Öldichtungs-Einbau am Gehäusedeckel des Unterwasserteils

                1. Montieren Sie den Rückwärtsgang und die Distanzscheibe (Shim).

                Werkzeug für Nadellager-Einbau am Gehäusedeckel des Unterwasserteils

                Nadellager-Einbau am Gehäusedeckel mit Spezialwerkzeug

                Hinweis:

                Beim Einbau neuer Rückwärtsgänge und Lager ist eine Shim-Anpassung erforderlich.

                Antriebswelle

                Prüfen Sie die Antriebswelle auf Verbiegung oder Verschleiß. Bei Bedarf ersetzen.

                Schaltnocken

                Prüfen Sie, ob der Schaltnocken abgenutzt oder verformt ist. Bei Bedarf ersetzen.

                Getriebe

                Prüfen Sie Vorwärtsgang, Rückwärtsgang und Ritzel auf Verschleiß oder Schäden. Bei Bedarf ersetzen.

                Vorwärtsganglager

                Prüfen Sie, ob das Lager korrodiert ist und ob beim Drehen Geräusche auftreten; bei Bedarf ersetzen.

                Hinweis:

                Entfernen Sie das Lager nur, wenn es ersetzt werden muss. Beim Einbau eines neuen Lagers ist eine Shim-Anpassung erforderlich.

                Gehäuse des Unterwasserteils prüfen

                Prüfen Sie das Gehäuse des Unterwasserteils auf Risse oder Schäden und kontrollieren Sie, ob der Kühlwasserzulauf blockiert ist; bei Bedarf ersetzen.

                Wasserrohr prüfen

                Prüfen Sie das Wasserrohr auf Korrosion oder Verbiegung. Bei Bedarf ersetzen.

                Gehäuse des Unterwasserteils zusammenbauen

                1. Montieren Sie das Nadellager mit Spezialwerkzeugen.
                2. Montieren Sie das neue Vorwärtsganglager. (Bei Bedarf ersetzen)

                Nadellager-Einbausatz

                Nadellager-Einbau im Unterwasserteil mit Spezialwerkzeug

                Einbausatz für Vorwärtsgang-Lageraußenring

                Einbausatz für Vorwärtsgang-Lageraußenring

                1. Montieren Sie die Öldichtung für den Antriebswellensitz.
                2. Montieren Sie Schaltnocken, Dichtung und Pumpengehäuse A. Montieren Sie Vorwärtsgang, Antriebswelle, Distanzscheibe und Ritzel.

                Einbausatz für Öldichtung am Antriebswellensitz

                Einbausatz für Öldichtung am Antriebswellensitz

                Hinweis:

                Beim Einbau einer neuen Antriebswelle ist eine Shim-Anpassung erforderlich.

                1. Ziehen Sie die Ritzelmutter fest.
                2. Montieren Sie die Propellerwellenbaugruppe.
                3. Montieren Sie den Gehäusedeckel des Unterwasserteils.

                Anzugsdrehmoment: 95 Nm

                Einbau des Gehäusedeckels mit Einbauwerkzeug

                Einbauwerkzeug für Gehäusedeckel des Unterwasserteils

                1. Prüfen Sie, ob die Schaltung ordnungsgemäß funktioniert.
                2. Montieren Sie die Wasserpumpenbaugruppe.
                3. Montieren Sie die Anode und den Wasserzulauf.
                4. Montieren Sie den Propeller und die Kronenmutter, legen Sie ein Stück Holz zwischen die Anti-Kavitationsplatte und den Propeller.
                5. Ziehen Sie die Mutter mit dem angegebenen Drehmoment fest.

                Anzugsdrehmoment: 35 Nm

                Hinweis:

                Falls die Nut an der Mutter nicht mit der Splintbohrung an der Propellerwelle fluchtet, ziehen Sie die Mutter weiter fest, bis sie fluchten.

                Unterwasserteil montieren

                1. Montieren Sie den Passstift.
                2. Stellen Sie den Schaltnocken auf die Position „Vorwärts“. Montieren Sie das Unterwasserteil am Schaftgehäuse und ziehen Sie die Schrauben mit dem angegebenen Wert fest. Angegebenes Drehmoment: 40 Nm.
                3. Führen Sie einen Schaltvorgang durch und prüfen Sie, ob alles normal funktioniert.
                4. Füllen Sie Getriebeöl mit einem Druckfüllgerät auf.

                Auswahl der Distanzscheiben (Shims)

                Beim Austausch von Innenteilen des Unterwasserteils oder beim Zusammenbau eines neuen Unterwasserteils ist eine Shim-Anpassung erforderlich.

                Abweichungswertmarkierung

                Abweichungswertmarkierungen F R P am Unterwasserteil

                An der Montagefläche der Anode/Trimmflosse des Unterwasserteils sind Abweichungswert-Markierungen eingraviert (F, R und P). Diese stellen die Differenz zwischen dem Ist-Maß und dem theoretischen Maß am Gehäuse des Unterwasserteils dar. Beispielsweise bedeutet die Markierung P gefolgt von +3, dass das Ist-Maß 0,03 mm größer als das theoretische Maß ist. Wenn keine Zahl nach dem Abweichungswert eingraviert ist, wird P als 0 betrachtet.

                Ritzel-Distanzscheibe

                1. Prüfen Sie den auf dem Unterwasserteil markierten P-Wert.
                2. Befestigen Sie die Antriebswelle am Spezialwerkzeug. Montieren Sie das Ritzel und ziehen Sie die Ritzelmutter mit dem angegebenen Drehmoment fest.

                Ritzel-Shimmessung mit Spezialwerkzeug und Fühlerlehre

                Anzugsdrehmoment: 95 Nm

                1. Messen Sie das Spiel zwischen Spezialwerkzeug und Ritzel mit einer Fühlerlehre. Berechnen Sie die Dicke T3 mit der Formel.

                Formel: T3 = M3 - (P/100)

                1. Wählbare Shims: 0,10, 0,12, 0,15, 0,18, 0,3, 0,4, 0,5 mm.

                Hinweis:

                Diagramm zur Ritzel-Shim-Auswahl

                Die Dicke des Shims kann 0 bis 0,05 mm dicker als T3 sein; wählen Sie das Maß, das am nächsten liegt.

                Vorwärtsgang-Distanzscheibe

                1. Prüfen Sie den auf dem Unterwasserteil markierten F-Wert.
                2. Drehen Sie den Außenring des Vorwärtsganglagers, damit die Rollen vollständig in die Lageraußenhülse fallen.
                3. Messen Sie die Lagerhöhe und berechnen Sie die Dicke T1 mit der Formel.

                Formel: T1 = 22,75 + (F/100) - M1

                Hinweis: Erfassen Sie beim Messen der Dicke drei Punkte und bilden Sie den Durchschnittswert.

                1. Wählbare Shims: 0,10, 0,12, 0,15, 0,18, 0,3, 0,4, 0,5 mm.

                Hinweis:

                Höhenmessung Vorwärtsganglager

                Die Dicke des Shims kann 0 bis 0,05 mm dünner als T1 sein; wählen Sie das Maß, das am nächsten liegt.

                Rückwärtsgang-Distanzscheibe

                1. Prüfen Sie den auf dem Unterwasserteil markierten R-Wert.
                2. Messen Sie das Maß M2 wie in der Abbildung gezeigt mit einem Tiefenmaß:

                Messung des Maßes M2 für Rückwärtsgang-Shim mit Tiefenmaß

                3. Formel: T2 = 108,25 + (R)/100 - M2

                4. Wählbare Shims: 0,10, 0,12, 0,15, 0,18, 0,3, 0,4, 0,5 mm.

                Hinweis: Die Dicke des Shims kann 0 bis 0,05 mm dünner als T2 sein; wählen Sie das Maß, das am nächsten liegt.

                Häufige Fehler und Lösungen

                FehlertypFehlerursacheLösung
                Motor startet nichtKein Kraftstoff im Tank; verunreinigter oder alter KraftstoffTank mit sauberem, frischem Kraftstoff füllen
                Kraftstofffilter verstopftKraftstofffilter ersetzen
                Kraftstoffpumpe defektÜberholen oder ersetzen
                Belüftungsschraube am Tankdeckel nicht gelöstBelüftungsschraube lösen
                Zündkerze verschmutzt oder falsches ModellZündkerze prüfen. Reinigen oder durch richtige Kerze ersetzen
                Zündkerzenstecker falsch montiertPrüfen und Zündkerzenstecker neu aufsetzen
                Fehler im ZündkreisVerkabelung prüfen. Lose Kabel festziehen, alte/gebrochene Kabel ersetzen
                Zündkomponente defektErsetzen
                Notstopp-Sicherungsleine nicht mit Schalterbaugruppe verbundenLeine am Schalter anschließen
                Defekt an inneren MotorteilenReparieren
                Motor läuft unnormalZündkerze verschmutzt oder falsches ModellReinigen oder durch richtige Zündkerze ersetzen
                Kraftstoffsystem verstopftKraftstoffleitung auf Quetschung, Verwicklung oder Verstopfung prüfen
                Kraftstoff verunreinigt oder veraltetTank mit sauberem, frischem Kraftstoff füllen
                Kraftstofffilter verstopftKraftstofffilter ersetzen
                Falscher Zündkerzen-ElektrodenabstandAbstand auf den angegebenen Wert einstellen
                Fehler im ZündkreisVerkabelung prüfen. Lose Kabel festziehen, alte/gebrochene Kabel ersetzen
                Falsche MotorölviskositätAuf spezifizierte Ölsorte wechseln
                Thermostat defektErsetzen
                Kraftstoffpumpe defektErsetzen
                Belüftungsschraube am Tankdeckel nicht gelöstBelüftungsschraube lösen
                Kraftstoffanschluss nicht korrekt verbundenKorrekt verbinden
                Choke-Hebel herausgezogen und nicht in OriginalpositionIn Originalposition bringen
                Trimmwinkel des Motors zu hoch (hochgetrimmt)In normale Fahrposition zurückbringen
                Propeller beschädigtPropeller reparieren oder ersetzen
                Falscher TrimmwinkelTrimmwinkel optimal einstellen
                Falsche Montagehöhe des MotorsAuf korrekte Höhe einstellen
                Bootsrumpf durch Bewuchs verschmutztBootsrumpf reinigen
                Getriebegehäuse durch Wasserpflanzen oder Fremdkörper blockiertFremdkörper entfernen und reinigen
                Motorleistung schwachZündkerze verschmutzt oder falsches ModellReinigen oder durch richtige Zündkerze ersetzen
                Kraftstoffsystem verstopftKraftstoffleitung auf Quetschung, Verwicklung oder Verstopfung prüfen
                Kraftstofffilter verstopftKraftstofffilter ersetzen
                Kraftstoff verunreinigt oder veraltetTank mit sauberem, frischem Kraftstoff füllen
                Falscher Zündkerzen-ElektrodenabstandAbstand auf den angegebenen Wert einstellen
                Fehler im ZündkreisVerkabelung prüfen. Lose Kabel festziehen, alte/gebrochene Kabel ersetzen
                Zündkomponente defektErsetzen
                Falsche Motorölviskosität oder zu viel ÖlAuf spezifizierte Ölsorte wechseln oder Ölstand am Messstab korrigieren
                Thermostat defektErsetzen
                Kraftstoffpumpe defektErsetzen
                Kraftstoffanschluss nicht korrekt verbundenKorrekt verbinden
                Falsche ZündkerzenspezifikationGegen korrektes Modell austauschen
                Übermäßige Vibration des AußenbordersPropeller beschädigtPropeller reparieren oder ersetzen
                Propellerwelle beschädigtErsetzen
                Propeller durch Wasserpflanzen oder Fremdkörper blockiertFremdkörper entfernen und reinigen
                Befestigungsschrauben des Motors loseSchrauben festziehen
                Lenkwelle loseWelle festziehen